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- 28. Dezember 2010 2 Min.

Seit Samstag glücklicke Eltern: Elton John und David Furnish
Der britische Popstar Elton John ist Vater geworden. Wie der 63-Jährige einem Internetmagazin erzählte, sei Zachary Jackson Levon Furnish-John am 25. Dezember in Kalifornien von einer Leihmutter geboren worden. John will das Kind zusammen mit seinem Partner David Furnish (48) aufziehen.
Das Männer-Paar, das seit 17 Jahren zusammenlebt und seit fünf verheiratet ist, sagte in einer gemeinsamen Stellungnahme dem "US Magazine": "Wir sind überwältigt vor Freude und Glücklichkeit in diesem sehr speziellen Moment." Zachary sei gesund und auf dem besten Weg, er habe bei der Geburt 3,6 Kilogramm gewogen. "Wir sind stolze und glückliche Eltern."
John und Furnish gaben an, das Kind selbst aufziehen und die Arbeit nicht an ein Kindermädchen delegieren zu wollen. "Wir wollen aktive Eltern sein. Wir haben ja Erfahrungen mit Kindern durch unsere Hilfsaktionen in Afrika", sagte Furnish.
Wer von den beiden Männern biologischer Vater ist, wurde zunächst nicht bekannt. Die Identität der Leihmutter wollen Elton John und David Furnish zunächst geheim halten.
Das Paar hatte laut dem Sender BBC bereits im letzten Jahr versucht, in der Ukraine ein HIV-positives Kind zu adoptieren. Die Behörden wiesen die Pläne aber ab, da sie die Lebenspartnerschaft der beiden Männer nicht anerkannten. Zudem sei Elton John zu alt gewesen. Der Sänger hat zehn Patenkinder, darunter die Söhne von David und Viktoria Beckham.
Die schwule Vaterschaft ist in der Presse überwiegend positiv aufgenommen worden, bisweilen mit leichten Untertönen. "Elton John ist Vater und Mutter geworden. Häuser, Autos, Gemälde, Möbel und Koks allein machen auf Dauer eben nicht glücklich", ätzt etwa Willi Winkler in einer "Gratulation" in der "Süddeutschen Zeitung". Im Vergleich klingt die "Bild"-Zeitung harmlos: "Es war mit Sicherheit das schönste Weihnachtsgeschenk für Sir Elton John (63) und seinen Ehemann David Furnish (48)! Seit dem 25. Dezember sind sie Väter eines kleinen Jungen." (nb)















Wollen wir mal hoffen, das die Presse dem Kind eine glückliche Kindheit lässt und es nicht auf Schritt und Tritt verfolgt. Und nicht dauernd Spekulationen über Haarfarben in die Welt setzt...