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- 03. Januar 2011 2 Min.

Like a Sattelite.... (Bild: NDR)
Für den ESC 2011 in Düsseldorf wurden bereits mehr Tickets verkauft als in Oslo. Titelverteidigerin Lena startet im Januar. Plögert und Runge sind raus.
Von Carsten Weidemann
Auf riesengroßes Interesse stößt der Eurovision Song Contests 2011 im Mai in Düsseldorf: Obwohl bislang erst die Tickets für zwei Veranstaltungen, nämlich das Finale und das Juryfinale angeboten werden, sind schon mehr Karten verkauft worden als 2010 in Oslo. In der norwegischen Hauptstadt sind insgesamt 57.157 Tickets für die beiden Halbfinals, zwei Generalproben dazu, das Jury-Finale und das Finale ausgegeben worden.
Wer noch live dabei sein will, wenn in Düsseldorf die besten Titel um den Sieg konkurrieren, muss sich sputen. Denn das Finale am 14. Mai ist nach der derzeitigen Aufbauplanung bereits ausverkauft und auch für die Generalprobe am Freitagabend, 13. Mai sind nur noch wenige Karten erhältlich, teilte der NDR mit. Die Generalprobe dient den Experten-Jurys aller teilnehmenden Länder als Grundlage für ihre Abstimmung: Sie geben ihre Voten aufgrund des Eindrucks ab, den sie hier bekommen haben. Die Jury-Wertungen fließen zu 50 Prozent in das Endergebnis ein, die anderen 50 Prozent bilden die Votings der TV-Zuschauerinnen und -Zuschauer, die ihre Favoriten am 14. Mai in der Live-Sendung wählen können.
Schweizer Lena-Klon statt Plögert und Runge

Es wird voll in Düsseldorf im Mai... (Bild: NDR)
Mit welchem Lied Lena den Grand Prix verteidigen wird, entscheiden die Zuschauerinnen und Zuschauer bei "Unser Song für Deutschland" in drei Live-Shows im Ersten und auf ProSieben. ProSieben zeigt zwei Halbfinalshows am Montag, 31. Januar, und Montag, 7. Februar, um 20.15 Uhr. Das Erste überträgt das Finale live am Freitag, 18. Februar, um 20.15 Uhr.
Die Schweizer wollten übrigens nicht auf das schwule Musikerduo Stephan Runge und Donato Plögert hören, die unseren Nachbarn in den Alpen auf dem Rollfeld des stillgelegten Flughafen Tempelhof "Folge dem Wind" ins Ohr säuselten. Stattdessen sang sich Anna Rossinelli mit ihrem Lied "In Love for a While" in die Herzen der Zuschauer. Die 23-jährige Baslerin ist eine Art Schweizer Lena-Klon, der gefährlich werden könnte.
Links zum Thema:
» Eurovision-Website des NDR
» Lena bei Amazon
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