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  • 07. Januar 2011 8 2 Min.

Wurde durch Haute Couture-Roben bekannt. Er inspirierte Sacha Baron Cohen zu seiner Titelfigur aus dem Film "Brüno"

Der schwule Modemacher Harald Glööckler hat mit 45 Jahren seine Memoiren veröffentlicht.

Von Carsten Weidemann

Er wird geliebt und gehasst, aber Harald Glööckler beharrt darauf, dass er nur seinen Traum wahr gemacht hat: Der 45-Jährige gehört zu den erfolgreichsten internationalen Modedesignern überhaupt. Er ist überdies TV-Star, Botschafter des Deutschen Kinderhilfswerks und Schirmherr des Kindernothilfefonds. Jetzt erzählt er seine schwer zu glaubende Geschichte in der Biografie "Harald Glööckler" - persönlich, authentisch und märchenhaft romantisch.

Im Klappentext heißt es: "Es war einmal ein kleiner Junge. Die Mutter war schön und elegant wie eine Prinzessin. Doch sie lächelte viel zu selten. Viel zu oft war ihr Gesicht mit Tränen übersät. Wenn der Vater zu viel getrunken hatte, herrschten zuhause Angst und Gewalt. Dem Jungen blieb nur eine Zuflucht: Seine Träume. Er träumte von einer Welt, in der alles prunkvoll glänzte. In der Frauen nicht nur wie Prinzessinnen aussahen, sondern sich auch so fühlten."

Der Junge von damals hat seinen Traum wahr gemacht - die Prinzessinnen von heute danken es ihm. Schnörkellos und ohne Tabus erzählt der im baden-württembergischen Maulbronn geborene Glööckler die Geschichte vons einem Aufstieg: Vom Verkäufer in der Herrenabteilung eines Modehauses in Mühlacker zur Eröffnung eines eigenen Modehauses 1987 in Stuttgart, das er gemeinsam mit seinem Lebenspartner betrieb. 1990 gründeten beide das Modelabel Pompöös, 1994 folgte die erste eigene Modenschau in Stuttgart. Schließlich entdeckte das Fernsehen Glööckler: Seine Kollektionen verkaufte er unter anderem beim Teleshopping-Sender HSE24 unter dem Namen "Harald Glööckler Pompöös Design Mode". Später folgten auch von ihm gestaltete Heimtextilien und Einrichtungsgegenstände. Den Ritterschlag erhielt er, als er 2010 Juror der RTL-Sendung "Let's Dance" wurde.

Harald Glööckler, Christiane Stella Bongertz: Harald Glööckler, Autobiografie, 272 Seiten, Verlag Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover), Köln 2010, 19,99 €

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#1 I.Ramos GarciaAnonym
  • 14.01.2011, 09:39h
  • er kann ja einer prestigioeser Modedesigner sein, aber die Mode, die sich selbst traegt, hat gar keinen guten Geschmack, & der hat sein Gesicht geschminkt & seine Augenbrauen profiliert! Wie haesslich schaut das!
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 14.01.2011, 10:02h
  • Mit Harald Glööckler verbinde ich immer wieder die im letzten Jahr ausgestrahlte RTL-Tanzshow "Let's dance!" und die Rededuelle mit Juryikone Joachim Llambi! Was die beiden sich gegenseitig an Spitzen abgeschossen hatten, war erste Sahne! Mal gespannt, ob sich seine Kreationen bei QVC genauso gut verkaufen wie bei HSE24. Ich werde auf jeden Fall einschalten und mir auch das Buch kaufen.
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#3 BurgerBerlin
  • 14.01.2011, 20:10hBerlin
  • Hut ab Herr Glööckler !! - von der einst anstrengenden Provinztunte (nicht böse gemeint) zur angesagten "Verkäuferin" netter goldener "Krönchen" Mode in diversen Shoppingsendern. Da waren die Frühstückszeiten im Hotel Bergmeister in Stuttgart ja erst der Anfang einer großen Karriere. Trotz der Widrigkeiten in der Hauptstadt läuft der "Laden" jetzt so richtig rund. Nur Aufpassen - die ehemaligen Kritiker - vor allem in der Haupstadt - werden bald die Fussmatte küssen und ne Schleimspur legen.
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