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Kommentare zu:
Pfarrämter in mitteldeutscher Kirche geöffnet


#1 HumorlosAnonym
  • 12.01.2011, 14:20h
  • Ein Lob auf die lutherische Kirche!

    Ich wette, dafür hat Bischöfin Eva Brunne aus Stockholm gesorgt. Jetzt fehlen uns nur noch ihre legendären Nackt-Gottedienste!
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#2 stromboliProfil
#3 Timm JohannesAnonym
  • 12.01.2011, 14:35h
  • Schön das die Queer-Redaktion, obgleich sie viele atheistische Blogger und Leser in ihren Foren hat, gleichwohl auch genug Verstand hat, die positiven Meldungen aus den Reihen der Kirchen zu bringen.

    Diese Meldung freut mich als homosexueller Lutheraner sehr. In meiner eigenen lutherischen Landeskirche ist dies bereits übrigens seit Jahre schon von der Synode beschlossen und Alltag. Bei uns dürfen homosexuelle Pfarrer und Pfarrerinnen offen ihr Amt ausüben und mit ihrem(r) Lebenspartnerin im Pfarrhaus leben. Segnungsgottesdienste nach dem Gang zum Standesamt sind bei uns ebenso erlaubt und ich war bereits dreimal bereits Gast bei einer solchen Feierlichkeit.

    Daher mich freut es, das die lutherischen Kirchen nicht nur in Schweden und in Dänemark sondern auch hier in Deutschland offen mit diesem Thema umgehen und einen guten Weg beschritten haben ("wobei Landeskirchen wie Württemberg hängen da noch ein wenig hinterher, das ist wohl leider wahr").

    Und an unsere Atheistenblogger im Forum seit doch wenigstens so fair und ehrlich und erkennt die Unterschiede zwischen den einzelnen Kirchen an und verallgemeinert nicht immer.
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#4 goddamn. liberalAnonym
  • 12.01.2011, 14:38h
  • Antwort auf #1 von Humorlos
  • 1. Die betreffende Landeskirche ist uniert und nicht allein lutherisch.

    2. Das Lob besteht zurecht. Nicht wegen des üblichen theologischen Gedruckses, sondern wegen der systemimmanenten 'Aufwertung' der staatl. Homo-Ehe, die ja von katholischer Seite und von Evangelikalen als Teufelswerk diffamiert wird. Das schafft einen inneren Widerspruch im System des deutschen Eliten-Klerikalismus von ganz rechts (Geis) bis ziemlich weit links (Nahles, Ramelow) . Und Widersprüche treiben bekanntlich die Geschichte voran...
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#5 stromboliProfil
  • 12.01.2011, 14:41hberlin
  • Antwort auf #1 von Humorlos
  • ups.. die "denkanstöße..."

    "So das ist ein sehr, sehr wichtiger Sieg.
    Das freut mich in der Sache sehr und mein Glückwunsch.

    Das ist eine gute Meldung und freut mich als homosexueller Wähler.
    Der Artikel vergisst Erbschafts- und Einkommenssteuerrecht und die aktuellen parlamentarischen Entwicklungen zu erwähnen.Und daher ist dies Thema homopolitisch für mich, meinem Mann und viele homosexuelle Menschen, die ich privat kenne, auf Platz 1 der homopolitischen Forderung in Deutschland. Gleichzusetzen ist dies Thema mit einer Eheöffnung, dann wäre natürlich auch die Einkommenssteuergleichstellung positiv miterledigt.
    Und ich finde es nunmal in keinster Weise in Ordnung, das heterosexuelle Paare viel, viel weniger an Einkommenssteuer zahlen müssen, als ein homosexuelles Paar.
    Im übrigen bin ich der Meinung, das die Pressemitteilung sehr gelungen ist und korrekt die derzeitigen LGBT Fortschritte wiedergibt."&
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#6 stromboliProfil
#7 eMANcipation*Anonym
  • 12.01.2011, 15:18h
  • Antwort auf #4 von goddamn. liberal
  • Entschuldige bitte, aber für mich ist das "theologische Gedruckse"

    nichts anderes als die übliche Menschenverachtung und der Versuch der Zementierung der sexuellen Herrschaftsverhältnisse in neuem, pseudofortschrittlichem Gewand.

    Mich interessieren auch keine "systemimmanenten Widersprüche",

    sondern ich fordere endlich ein definitives Ende des politischen bzw. "rechtsstaatlichen" Freibriefes für Diskriminierung, Herabwürdigung (auch verbal und rhetorisch) und Diffamierung seitens religiöser Vereinigungen.

    Da ist mit irgendwelchen Relativierungen und Anbiederungen für uns und für eine freie, aufgeklärte und demokratische Gesellschaft ganz und gar nichts zu gewinnen!
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#8 FoXXXynessEhemaliges Profil
#9 goddamn. liberalAnonym
#10 jojoAnonym
  • 12.01.2011, 15:33h
  • "Ehe und Familie sind das Leitbild des Zusammenlebens. Dieses Leitbild muss vertreten werden, auch wenn die eigene Lebensform sich davon unterscheidet".
    "Die staatliche Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Eherecht wird nach wie vor von der evangelischen Kirche abgelehnt."

    tja. zwei schritte die kellertreppe rauf steht man halt trotzdem noch im dunkeln.

    das ist ja alles ganz schön für die leute, die schlimmstes gewohnt sind und sich daher mit weniger schlimmem zufriedengeben. aber die grundhaltung dieser kirche - homo-beziehungen werden nach wie vor als explizit minderwertig gesehen - ist von dem, was ich mir als ideal vorstelle (und mit meiner würde vereinbaren kann) immer noch meilen entfernt.
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#11 HumorlosAnonym
#12 goddamn. liberalAnonym
#13 HumorlosAnonym
#14 hygieneartikelAnonym
#15 Mariposa Anonym
#16 Mariposa Anonym
  • 12.01.2011, 18:14h
  • Das Gefasel von "Leitbild der heterosexuellen Ehe" ist natürlich vollkommener Quatsch. So hat sich Jesus zu keiner Zeit geäußert - im Gegenteil, er hing der traditionellen Familie gar nicht mal so nach... Ihn ging es in erster Linie um soziales Verhalten untereinander, eben auch Treue und Verläßlichkeit in Partner- und Freundschaftsbeziehungen
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#17 alexander
  • 12.01.2011, 18:41h
  • nichts gegen den glauben, man tritt aber auch nicht als denkender mensch politischen bündnissen bei !
    weil das einfach nicht den individuellen bedürfnissen entspricht !
    nach dem motto : gemeinsamkeit macht stark !
    geschichtlich gesehen hat diese einstellung, egal auf welcher ebene nur unglück, kriege und massenmord begünstigt !

    das glaubensabhängige in religionsgemeinschaften eingebundene menschen, ihre religionsverbundenheit mit in ihr privatleben einbeziehen dürfen ? sollte seit jahrzehnten eine selbstverständlickeit sein !
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#18 stromboliProfil
  • 12.01.2011, 21:00hberlin
  • Antwort auf #16 von Mariposa
  • kannst du das mal belegen..
    macht es euch doch nicht so einfach, indem behauptungen in die welt gesetzt werden, ohne das auch nur der faden eines beweises sichtbar wird...
    Alle (!) jesus unterstellten äusserungen sind in abstand von 80 - 300 jahren A.C zuerst mündlich formuliertes dann niedergeschriebenes... vom zweifel das die person überhaupt so ,wie beschrieben existiert hat..
    nicht mal die bergpredigt, eine der kernthesen vom wirken jesu ist eine verlässlich nachweisbare , dafür eine sehr wohl in benachbarten religionen ebenfalls auftretende metapher .. Speisung der hoffenden
    Die theologische be-deutung hingegen ist die der "zusammenfassung" verschiedener entwicklungen jener zeit, die auch eine beginnende loslösung vom orginären judentum bedeuten.. z.b. die aufforderung zur missionierung der heiden..

    Einen satz zu formulieren wie du ( "So hat sich Jesus zu keiner Zeit geäußert - im Gegenteil, er hing der traditionellen Familie gar nicht mal so nach.") setzt voraus, das man nachweislich kenntnis über seine reden hat.. was nicht der fall ist.
    Also kann es nur heißen: ich denke mal , jesus, wenn er gelebt hätte und wie die heutige deutung der ihm unterlegten texte es zulassen , hätte ein anderes bild von ehe und familie!
    Darüber liese sich diskutieren!
    Nicht aber über unterstellungen und vermutungen die als tatsaschen dargestellt werden; ihr wollt ernstgenommen werden.. also haltet euch an minimale regeln der wahrheit und nachweisbare wahrscheinlichkeiten!
    Auch mission will überprüfbar sein!
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#19 stromboliProfil
  • 12.01.2011, 22:09hberlin
  • Antwort auf #10 von jojo
  • genau in diesem sinne; wir haben jahrhunderte gewartet das sich kirchen, religionen zu uns in würdiger weise verhalten.. mal gerade angelangt bei der "toleranz" der liberalprotestanten ist dies nicht mehr genug!
    Wenn wir auf die anderen, in diesem jahrhundert vollzogenen emanzipationen schauen, so zum beispiel die der schwarzen in america, kann man sehen: nur mit dem bestehen auf der maximalforderung ohne "abstriche" lässt sich gesellschaft bewegen.. nicht mit trostpflästerchen die toleranz vorgaukeln, aber "rassentrennung/homodeutung weiterhin betreiben.
    Wir brauchen keine pfarrhöfe mit schwul/lesbischen , sondern eine klare gleichstellung der sexuellen identitäten .. gleichstellung von homo und hetero in allen! lebensbereichen.
    Solange kirchen, egal welcher couleur, sich damit abmühen, einen "gangbaren" kompromiss zwischen gottgewollter ehe ( besonders schutzwürdig erachtet!) und einem sonderweg für schwules zusammenleben zu konstruieren ist die trennung der wertung sichtlich!
    Darüber gibt es keine täuschung und nachsicht!

    Und toleranz, nach Goethe ohnehin die übelste form des mit zusammengebissenen zähnen zulassen von nicht abwendbarem ist, kann ich auf diese art der "öffnung" auch in zukunft verzichten!
    Man schleppt die schrankschwuppen mit sich herum und freut sich wenn deren begehrlichkeiten befriedigt.. danach kann man sich der veränderung eben dieser welt widmen.. und die ist überfällig , wollen wir nicht wieder unter ihre räder gelangen.

    Wenn der papst seine rede halten wird im bundestag , wird unisono die begrüsst und applaudiert werden; die evangelischen werden den ansatz der familienideologie ebenso begrüßen wie die konservativen politiker bis hinein in die linke!
    Denn da treffen sich alle im sogenannten bürgerlichen lager... im wertekonsens der aber nach aussen im zeitgeist noch political correkt gebändigt ist!

    "Gott habe die Ehe nach seinem eigenen Bilde geschaffen, erklärte der Bischof Evans weiter: "Das Wesen der Ehe in Gottes Plan ist eine Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau, die sich körperlich, seelisch und religiös ergänzen. Ohne den anderen wären sie kein Ganzes"
    ...lässt man diesen satz für sich stehen deckt er sich mit den thesen und vorstellungen auch aus den lutheranischen kirchen bis hin nach schweden.. egal was uns unser hausmissionar enthusiastisch zu verlinken sucht...
    für den queer.de geübten sei der evans- satz vervollständigt: "Für Bischof Evans ist das "eine Herausforderung für uns Christen, sich vom bösen Werk des Satans zu distanzieren und unseren Glauben an Christus und seine heilige katholische Kirche zu stärken." aus:
    Bischof: Homo-Ehe ist "das Werk des Satans"
    Der schoß wird immer fruchtbar sein, aus dem solches kriecht!
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#20 Mariposa Anonym
  • 13.01.2011, 10:34h
  • Antwort auf #18 von stromboli
  • Sorry - das kann man nicht belegen, sondern einfach nur daran glauben. Zum Glück sind nicht alle Atheisten so penetrant. Mein Freund ist nämlich auch einer und hat großen Respekt vor meinem "Jesus-Kult". Ein bißchen mehr Toleranz sollte auch diesem Bereich angebracht sein. Wenn Du eine atheistische Lebensweise vorziehst, ist es in Ordnung - ich bevorzuge aber einen anderen Weg. Zwangsmission oder den Moralapostel raushängen lassen sind nicht mein Ding (in einem schwulen Forum wär das zudem echt was ) Das willst Du wohl jemandem in einem Land mit Religionsfreiheit zugestehen ??? Ich hatte auch schon interessante Gespräche mit Schwuppen, die sich für den Glauben sehr interessieren, nur mit der Kirche auf Kriegsfuß stehen. Solchen Leuten muß schließlich auch was geboten werden.....
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#21 stromboliProfil
  • 13.01.2011, 20:18hberlin
  • Antwort auf #20 von Mariposa
  • ein interessantes gespräch führen, warum nicht; über was?? Jesus, bitte geren!
    Legen wir die bekannten fakten auf den tisch.. reden über manipulation der schrift und der inhalte in den ersten tausend jahren christlicher mission..

    Und es bist DU, die hier schreibst, missionieren zu wollen, vieleicht als scherz gedacht.. aber es hat meine aufmerksamkeit erweckt. Dann bedarf es einer antwort; wer also verhält sich penetrant...
    und wenn denn an missionierung interessiert, dann auch mit inhalt und sich auseinandersetzen können und nicht ausweichen ins nebulös - spiritistische, wenns unangenehm wird oder frasgen nicht beantwortbar sind..
    alles menschlich.

    Wir reden und beobachten allesamt hier , dass "religionsfreiheit" als begriff mittlerweile missbraucht wird .
    Schau einfach in die in queer.de vorhandenen beispiele:
    > Papst: Sexualkunde ist "Angriff" auf Religionsfreiheit (58,4,4)
    > Papst segnet Anti-Homo-Demo (57,3,5)
    > Bischof: UNESCO will Welt schwul machen (44,2,0)
    nur mal so als beispiel..
    Vielleicht sollten die, die sich auf eben diese rechtssicherheit berufen, mal mit der freiheit des andersgläubigen auseinander zu setzen.. denn religionsfreiheit , wenn sie besteht, ist nicht eine sache, die nur christen, juden, moslems angeht, sondern auch atheisten agnostiker und sonstigen religionsverweigerer zusteht; also auch der religionsgläubige die atheistische glaubenserklärung zu akzeptieren hat.. hiermit der rahmen geboten ist , in denen sich alle beteiligten bewegen; religionsfreiheit auch bedeuten muss: kritik an einer anderen religion muss zulässig sein!!

    Da nehme ich mir deshalb heraus, den glauben des anderen weiter in frage zu stellen, weil nicht nur meine interessen tangierend-verletzend, was anfängt mit zwangserziehung zu einem christlichen wertekanon, zwangstaufe, steuerbelastung und verdeckter alimentierung einer, mir gegenüber feindlich eingestellten glaubengemeinschaft/en und ebenauch nicht meiner überzeugung, meinem (!) glauben entsprechend.. nun was tun?
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#22 Timm JohannesAnonym
  • 21.01.2011, 00:03h
  • Übrigens zu dieser guten Entwicklung in der Landeskirche Mitteldeutschlands sowie ebenso zur guten Synodenentscheidung in Bayern kommt nunmehr auch unterstützend seitens der evangelischen Theologenprofessoren folgender offener Brief in der ZEIT.

    *
    www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news[action]=det
    ail&news[id]=3597


    Sehr schön spiegelt dieser offene Brief dieser acht protestantischenTheologieprofessoren wieder, wie der Mainstream unter heutigen und angehenden evangelischen Theologen in Deutschland ist.

    Es ist gut, das in den evangelischen Landeskirchen der EKD nunmehr mit dem neuen Pfarrdienstrecht gleichgeschlechtliche, verpartnerte Pfarrer im Pfarrhaus erlaubt sind und ebenso in vielen Landeskirchen der EKD Segnungsgottesdienste ermöglicht wurden.

    Da unterscheiden sich die Landeskirchen der EKD mit Zulassung von Frauenordination und mit der theologischen Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Paare sehr wohltuend von der Katholischen Kirchenleitung: wer hierzu sich informieren will, sollte das aktuelle Buch "Heiliger Schein" des katholischen Theologen David Berger lesen.

    Die EKD und ihre Landeskirchen sind auf einem sehr guten Weg und das ist erfreulich.
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#23 Timm JohannesAnonym
  • 17.04.2011, 00:51h
  • So eine weitere Landeskirche in der EKD hat das neue moderne einheitliche Pfarrdienstrecht mit grosser Mehrheit am 16. April 2011 angenommen: und zwar die ansonsten eher konservative Landeskirche Baden.

    *
    www.ekiba.de/14988_15562.php

    Eine weitere erfreuliche Meldung, insbesondere da die Synodenentscheidung sehr deutlich mit grosser Mehrheit erging.

    Damit also können auch in dieser Landeskiche verpartnerte Pfarrer im Pfarrhaus leben und tätig sein, wie es zuvor auch Landeskirchen in Bayern oder Mitteldeutschland auf Ihren Synoden befürwortet haben.
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#24 Timm JohannesAnonym
  • 17.11.2011, 19:26h
  • *
    reformiert.de/herbstsynode-2011.html

    Nur so nebenbeibemerkt: auch die kleine reformierte Kirche in Deutschland, die zur EKD gehört, hat das neue einheitliche Pfarrdienstrecht angenommen und den entsprechenden Begründungsteil zu § 39 Pfarrerdienstgesetz.

    Kritisiert wurde "nur", das immer noch Pfarrer einen Partner wählen sollen, der einer christlichen Kirche angehören muß.

    Aber erfreulich ist vor allem, dass nunmehr auch verpartnerte, homosexuelle Pfarrer offiziell in der reformierten Kirche erlaubt sind,
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#25 Timm JohannesAnonym
  • 18.11.2011, 15:41h
  • So und damit derzeit die guten Meldungen aus den Landeskirchen der EKD nicht im Internet "untergehen". Hier auch die Meldung aus der Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz:

    Auch diese Landeskirche öffnet die Pfarrhäuser für verpartnerte homosexuelle Pfarrer und Pfarrerinnen.

    *
    www.ekbo.de/1048149/alias.html?id=1058438

    In der Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz gib es 18 bekennende homosexuelle evangelische Pfarrer. Und diese dürfen jetzt auch offiziell mit ihrem Lebenspartne/ihrer Lebenspartnerin im Pfarrhaus leben und wohnen.

    Auch andere Landeskirchen beschliessen derzeit dieses neue Pfarrdienstrecht auf ihren Synoden, wie aktuell im Herbst 2011 die reformierte Landeskirche oder die Landeskirche Westfalen.
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#26 stromboliProfil
  • 18.11.2011, 15:59hberlin
  • Antwort auf #25 von Timm Johannes
  • So und damit derzeit die guten Meldungen aus den Landeskirchen der EKD nicht im Internet "untergehen"
    Heterosexualität weiterhin "Leitbild"
    "Auch hier wurde allerdings klargestellt, dass homosexuellen Pfarrer nicht mit ihren heterosexuellen Kollegen gleichgestellt werden sollen.
    ----
    ...die mitteldeutsche Kirche gegenwärtig einen Ratgeber für die Segnung von Homo-Paaren vorbereitet. Hier würden derzeit auch Elemente von Hochzeiten übernommen. Die Vorgabe der Kirchenleitung solle nun die "Verwechslung mit einer Trauung" verhindern. Die staatliche Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Eherecht wird nach wie vor von der evangelischen Kirche abgelehnt."

    so vor augen geführt, wird doch gleich ein anderes bild draus!
    Aaaach diese duckmäuser und wortverdreher.. schämt euch!
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#27 Timm JohannesAnonym
  • 19.11.2011, 00:56h
  • Antwort auf #26 von stromboli
  • @stromboli
    Du vergißt aus einer welchen Vergangenheit unsere Gesellschaft und damit auch die christlichen Kirchen kommen.

    Du bist darüber sauer, dass es noch keine kirchliche Trauung darstellt, was evangelische Landeskirchen anbieten.

    Ich aber bin erstmal schon sehr froh darüber, dass erstens die lutherischen, reformierten und unierten Landeskirchen das Sündenverständnis für homosexuelle Handlungen unter Erwachsenen aufgegeben haben. Und zweitens freut es mich, das es nunmehr zumindest Segnungsgottesdienste in der Mehrheit der Landeskirchen der EKD gibt.
    Und drittens ist es sehr erfreulich, das nunmehr ein modernes einheitliches Pfarrdienstrecht gibt, das auch verpartnerte homosexuelle Pfarrer im Pfarrhaus erlaubt (§ 39 und Begründungserwägungen).

    Mit diesen positiven Veränderungen in den Landeskirchen der EKD sind die protestantischen Landeskirchen der EKD viel, viel weiter als der Islam oder die Katholische Kirche. Dort gibt es Nichts von dem, was mitterweile bei den Protestanten in der EKD erlaubt ist.

    Bei DIr als Atheisten, stromboli, hat man den Eindruck, dass es Dir überhaupt nicht passt, das die Landeskirchen der EKD einen Weg eingeschlagen haben, der homosexuelle Handlungen ethisch anerkennt, verpartnerte Pfarrer im Pfarrhaus erlaubt und Segnungsgottesdienste ermöglicht. Durch diese Änderungen in der EKD wird Dir der Weg abgeschnitten, auf die Landeskirchen der EKD "einzuhämmern" und das ärgert Dich anscheinend.

    Beim Islam und beim Vatikan bin ich durchaus bereit dort mit "einzuhämmern", aber im Unterschied zu Dir, unterstütze ich in den christlichen Kirchen gerne LGBT Fortschritte anstatt sie, so wie du es machst, zu behindern.

    Und ich finde es sehr erfreulich, dass beispielsweise in der Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz 18 bekennende homosexuelle Pfarrer und Pfarrerinnen tätig sind.

    *
    www.ekbo.de/1048149/alias.html?id=1058438
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#28 stromboliProfil
  • 19.11.2011, 09:16hberlin
  • Antwort auf #27 von Timm Johannes
  • eben weil ich die vergangenheit deiner sekten kenne , kenn ich auch ihre zukunft..
    Nur, mit lippenbekenntissen und zwangsanschmeichelei weil ihnen die schafsherde wegläuft , hat sich noch kein vom glaubenscredo her autoritär strukturiertes denkgebilde verändert.
    Verändert sich der inhalt der lehre, also das, was in der bibel an "wahrheiten" verbreitet wird, dann ja, dann wird auf weite sicht sich etwas ändern...Was aber bedeutet: die bibel müsste neu geschrieben werden! So bleibt es bei reformistischer makulatur, die bei gelegenheit zurückgeführt wird in die geistige enge hin zur glaubensbereitschaft...
    Das hat uns deine schwestersekte doch ebenfalls vorgeführt...
    was ist geblieben von der volks-befreiungs-kirche, den kirchen für die unterdrückten...?
    Exkommunizierte priester! Einsetzung rechtskonservativ-reaktionärer führungskräfte...; priester die ihre kollegen an die staatsgewalt ausliefern, in gefängnissen vermodern lassen im namen ihres herrn.
    Und natürlich diakonische sammelwerke und spendeneintreibungsvereine, die so eine selbstgerechte gemeinde "mitfühlender" arbeitsrecht-ausbeuter-billiglohnkultur im eigenen land errichtet... vom arbeitsrecht gar nicht zu reden...

    Und wie hat sich die protestantische weltsekte mit ihren vielen untersekten entwickelt?
    Schon die vielzahl der abspaltungen und eigengründungen in der protestantischen bewegung war immer ein hinweis darauf, dass widersprüchliche kräfte existieren und aggieren!
    Und die politische zusammenarbeit von protestanten und evangelikalen mit terrorregimen ist mittlerweile ebenfalls bekundet und öffentlich...; und lassen wir uns nicht allzu sehr täuschen von den begriffsunterscheidungen protestant~ evangelikale... da wächst zusammen, was immer geistig zusammen gehörte.

    Wir leben in einer insel der "seligen"!
    Da darf dein geliebtes schweden und die mittlerweile auch in deutschland zugelassenen und nicht vom pfarrhof vertriebenen schwuppen im dienste des herrn ihr weiterhin zweitklassiges dasein fristen..; sein ja, aber ungleich!
    Hauptsache die steuerangleichung stimmt!
    Da kannst du noch so fdp'lernd drum rum schreiben.. es bleibt ein zweitrangig, von oben herab zugeordnetes leben. Wäre es denn die oft vermutete meinung der "gläubigen", dürfte angeblich eine solche reglung überhaupt keinen bestand mehr haben...
    Das da was nicht stimmt, merkt selbst der dümmste aller deppen..oder?

    Was für ein witz: gnadenswerterweise gibt deine schwatzveranstaltung uns gegenüber das "sündenverständnis" auf... ja wer seid ihr denn in eurer anmaßung , um etwas aufzugeben, zu richten?
    Diesen uns nun gnädig eingeräumten "freiraum" kannst du dir sonstwohin stecken!
    Aber die sündenerlasser hierfür anzugreifen , das darf man nicht... da gibts doch immer noch schlimmere zu bestrafen.
    Um die freiräume geht es, die uns automatisch zuzugestehen haben , nicht erst gnädig zu veteilen sind... Deshalb interessiert es nicht, ob in pfarrhäusern schwänze gelutscht, oder in den arsch gefickt werden darf, am ende gar händchen gehalten wird in der öffentlichkeit, incl. zartem kuss, dank "§ 39 und Begründungserwägung", sondern es muß um die einschränkung eben jenes "spielraumes an ermessen" gerungen/gekämpft werden, der euch/deinesgleichen rechte zuspricht, die nicht grundlage von gesellschaftsrecht sein dürfte!

    Menschenrechte sind unteilbar und nicht einer exterritorialen rechtsauffassung ( sprich "kirchenrecht") zuzuordnen, gar unter zuordnen!

    Wie gesagt: es interresiert keinen, was die 18 bekennenden da in den pfarrhäusern treiben, "uns vorleben", aber sie sollten sich aus dem leben und lebensentwürfen ausserhalb ihrer "gemeinden" heraushalten. Ihr wart zu lange gegner und dann ein hemmschuh und ballast für das schwule , als dass man euch nun wegen ein paar vorzeigehanseln einen gleichwertigen platz in der schwulen gesellschaft zugestehen sollte...
    da seit ihr wie die fdp in dem parteiespektrum: vielsagend, nichts sagen... !
    Um dann die früchte einsammeln zu wollen, brauchts mehr als eure bremserfunktion mit gottes segen.

    Natürlich schlägt man sich auf den verschiedensten ebenen mit dem anspruch der religionssekten auf einflußnahme in gesellschaftlichen bereichen herum! Und Unterschiedliche ausgangssituationen brauchen unterschiedliche gegenreaktionen!
    Aber alles ordnet sich unter den, allen religionssekten gleichen anspruch: Mission!
    Gegen die sollten alle möglichen mittel eingesetzt werden! Da gelten wirklich universelle wahrheiten weil gegen alle religionen gleich position beziehend!
    Mit lügnern und halbwahrheitsverbreitern hingegen koaliert man nicht, will man nicht seine handlungsfähigkeit aufs spiel setzen!
    Also unbeugsam auch weiterhin gegen deine missionierungsanstrengungen hier anschreibend...
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