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Einzelkommentar zu:
Pfarrämter in mitteldeutscher Kirche geöffnet


#19 stromboliProfil
  • 12.01.2011, 22:09hberlin
  • Antwort auf #10 von jojo
  • genau in diesem sinne; wir haben jahrhunderte gewartet das sich kirchen, religionen zu uns in würdiger weise verhalten.. mal gerade angelangt bei der "toleranz" der liberalprotestanten ist dies nicht mehr genug!
    Wenn wir auf die anderen, in diesem jahrhundert vollzogenen emanzipationen schauen, so zum beispiel die der schwarzen in america, kann man sehen: nur mit dem bestehen auf der maximalforderung ohne "abstriche" lässt sich gesellschaft bewegen.. nicht mit trostpflästerchen die toleranz vorgaukeln, aber "rassentrennung/homodeutung weiterhin betreiben.
    Wir brauchen keine pfarrhöfe mit schwul/lesbischen , sondern eine klare gleichstellung der sexuellen identitäten .. gleichstellung von homo und hetero in allen! lebensbereichen.
    Solange kirchen, egal welcher couleur, sich damit abmühen, einen "gangbaren" kompromiss zwischen gottgewollter ehe ( besonders schutzwürdig erachtet!) und einem sonderweg für schwules zusammenleben zu konstruieren ist die trennung der wertung sichtlich!
    Darüber gibt es keine täuschung und nachsicht!

    Und toleranz, nach Goethe ohnehin die übelste form des mit zusammengebissenen zähnen zulassen von nicht abwendbarem ist, kann ich auf diese art der "öffnung" auch in zukunft verzichten!
    Man schleppt die schrankschwuppen mit sich herum und freut sich wenn deren begehrlichkeiten befriedigt.. danach kann man sich der veränderung eben dieser welt widmen.. und die ist überfällig , wollen wir nicht wieder unter ihre räder gelangen.

    Wenn der papst seine rede halten wird im bundestag , wird unisono die begrüsst und applaudiert werden; die evangelischen werden den ansatz der familienideologie ebenso begrüßen wie die konservativen politiker bis hinein in die linke!
    Denn da treffen sich alle im sogenannten bürgerlichen lager... im wertekonsens der aber nach aussen im zeitgeist noch political correkt gebändigt ist!

    "Gott habe die Ehe nach seinem eigenen Bilde geschaffen, erklärte der Bischof Evans weiter: "Das Wesen der Ehe in Gottes Plan ist eine Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau, die sich körperlich, seelisch und religiös ergänzen. Ohne den anderen wären sie kein Ganzes"
    ...lässt man diesen satz für sich stehen deckt er sich mit den thesen und vorstellungen auch aus den lutheranischen kirchen bis hin nach schweden.. egal was uns unser hausmissionar enthusiastisch zu verlinken sucht...
    für den queer.de geübten sei der evans- satz vervollständigt: "Für Bischof Evans ist das "eine Herausforderung für uns Christen, sich vom bösen Werk des Satans zu distanzieren und unseren Glauben an Christus und seine heilige katholische Kirche zu stärken." aus:
    Bischof: Homo-Ehe ist "das Werk des Satans"
    Der schoß wird immer fruchtbar sein, aus dem solches kriecht!
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