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  • 16. Januar 2011 12 2 Min.

War von November 2003 bis Januar 2011 Gouverneur von Kalifornien: Arnold Schwarzenegger

Weil in seinem Kinderzimmer Poster mit halbnackten, eingeölten Muskel-Protzen hingen, ließ die Mutter von Kaliforniens Ex-Gouverneur Arnold Schwarzenegger einst den Arzt kommen.

Diese Anekdote enthüllte der gebürtige Österreicher und Ex-Bodybuilder jetzt in einem Interview mit dem Wiener Boulevardblatt "Krone": "Als Bub war mein Zimmer mit Fotos von Bodybuildern vollgepflastert. Nackte, eingeölte männliche Körper", sagte Schwarzenegger wörtlich. "Das hat die Mutti so besorgt gestimmt, dass sie eines Tages unseren Hausarzt gebeten hat, sich das anzuschauen. ‚Andere Buben hängen Bilder von Frauen auf, und meiner tut das!' Sie hat tatsächlich geglaubt, ich sei schwul. Ist ja nichts Schlimmes, für sie war's damals jedoch unvorstellbar."

Immerhin konnte der Arzt Arnies Mutter beruhigen: "Jeder habe Idole, andere würden Bilder von den Beatles aufhängen, das seien ja auch Männer", zitierte der Ex-Gouverneuer den Doktor im Interview: "‚Sehen Sie es so, Frau Schwarzenegger: Als Sportler fängt er sicher nicht mit dem Rauchen und Saufen an!' Das hat sie beruhigt. Die Sorgenfalten sind aber geblieben."


Kein "girlie-man": Nacktfoto von Schwarzenegger aus den siebziger Jahren

Auch wenn Schwarzenegger sich gegenüber der "Krone" tolerant gab, sein Verhältnis zur Homosexualität war und ist gespalten. So fuhr er in seiner siebenjährigen Amtszeit als Gouverneur in der Homo-Politik einen kaum nachvollziehbaren Zickzack-Kurs. Zum einen bezeichnete er im kalifornischen Wahlkampf 2003 die Demokraten als "girlie-men" (Schwuchteln), die es zu "terminieren" gelte, und gleichzwei mal legte er sein Veto gegen die vom Parlament beschlossene Öffnung der Ehe ein. Auf der anderen Seite unterschrieb er im vergangenen Jahr ein Gesetz, das den 22. Mai zum Gedenktag für den Homo-Aktivisten Harvey Milk erklärte, außerdem werden fortan auch außerhalb Kaliforniens geschlossene Homo-Ehen im Bundesstaat anerkannt.

In ihrem Buch "Arnold and Me - In The Shadow Of The Austrian Oak" schrieb Schwarzeneggers Ex-Freundin Barbara Outland Baker, dass schwule Sex-Angebote in Arnolds Bodybuilder-Tagen "an der Tagesordnung" gewesen seien. Allerdings habe er sich immer strikt dagegen gewehrt. "Das war nicht seine Welt", schreibt Baker. Nichtdestotrotz ließ sich Schwarzenegger gerne von schwulen Fotografen ohne Shirt und Schlüpfer ablichten: Die vor sieben Jahre im Wahlkampf wieder aufgetauchten alten Nacktbilder des Österreichers stammen aus dem Magazin "After Dark" aus den siebziger Jaren, fotografiert von dem schwulen Künstler Robert Mapplethorpe. Weitere Bilder mit sehr "hartem Inhalt" sind angeblich bei der Stiftung des 1989 verstorbenen Fotografen unter Verschluss. (cw)

#1 kimbeaverAnonym
#2 gatopardo
  • 16.01.2011, 18:06h
  • Antwort auf #1 von kimbeaver
  • Hihihi, ich hatte auch so eine in den Siebzigern und in der Disko haben wir unsere Mähnen beim Tanz um die Wette geschüttelt, dass die Funken flogen.
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#3 alexander
  • 16.01.2011, 18:48h
  • Antwort auf #2 von gatopardo
  • holla mein lieber,
    ich muss immer schmunzeln, wenn man an sich und anderen erfährt, wie manipulierbar der geschmack ist ?
    erinnere die zeit der "schlaghosen", damals unvorstellbar jemals wieder eine gerade geschnittene bux zu tragen.
    anfang siebzig konnte ich auf meiner mähne sitzen, musste sie ab und zu bändigen zur "knickschussbremse ".
    wenn ich heute die "anzugträger" mit schmaler oder gar "nickelbrille" und entsprechender frisur sehe, fühle ich mich oft an meinen grossvater erinnert, auch der (meist) strenge oder miesepetrige gesichtsausdruck stimmt.
    mich bringt unser verteidigungsminister immer wieder zum lachen, wenn K.T. von und zu guttenberg mit strenger, markiger miene und gegeltem haar abgelichtet wird, stelle ich mir die situation vor in der er seinen "blonden engel" (ehefrau) kennengelernt hat, auf der love parade berlin ?
    mag auch heute noch lange haare, aber ist wirklich ne altersfrage, denke ich.
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