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Kommentare zu:
Beckstein: Bibel verurteilt Homosexualität "ohne Ausnahme"


#1 Anti-BecksteinAnonym
  • 19.01.2011, 16:22h
  • Ja, ja die Bibel ..., würden Sie die wirklich wörtlich nehmen wollen, Herr Beckstein, dann würde es wohl auch für Sie, ganz persönlich, ziemlich eng werden, oder?

    a) Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, dass dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt (Lev. 1:9). Das Problem sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich sie niederstrecken?

    b) Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus 21:7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für sie?

    c) Ich weiß, dass ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet (Lev. 15:19-24). Das Problem ist, wie kann ich das wissen? Ich hab versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert.

    d) Lev. 25:44 stellt fest, dass ich Sklaven
    besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner Freunde meint, das würde auf Mexikaner zutreffen, aber nicht auf Kanadier. Können Sie das klären? Warum darf ich keine Kanadier besitzen?

    e) Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. Exodus 35:2 stellt deutlich fest, dass er getötet werden muss. Allerdings: bin ich moralisch verpflichtet, ihn eigenhändig zu töten?

    f) Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren wie Muscheln oder Hummer ein Greuel darstellt (Lev. 11:10), sei das ein geringeres Greuel als Homosexualität. Ich stimme dem nicht zu. Könnten Sie das klarstellen?

    g) In Lev. 21:20 wird dargelegt, dass ich mich dem Altar Gottes nicht nähern darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muss zugeben, dass ich eine Lesebrille trage. Muss meine Sehkraft perfekt sein oder gibt es hier ein wenig Spielraum?

    h) Die meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inklusive der Haare ihrer Schläfen, obwohl das eindeutig durch Lev. 19:27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?

    i) Ich weiß aus Lev. 11:16-8, dass das Berühren der Haut eines toten Schweines mich unrein macht. Darf ich aber dennoch Fußball spielen, wenn ich dabei Handschuhe anziehe?

    j) Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Lev. 19:19 weil er zwei verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt. Darüber hinaus trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind (Baumwolle/Polyester). Er flucht und lästert außerdem recht oft. Ist es wirklich notwendig, dass wir den ganzen Aufwand betreiben, das komplette Dorf zusammenzuholen, um sie zu steinigen (Lev. 24:10-16)? Genügt es nicht, wenn wir sie in einer kleinen, familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen? (Lev. 20:14)

    Herr Beckstein, möchten Sie nicht endlich anerkennen:

    Die Bibel wurde von Menschen geschrieben, in einer Zeit, als Krankheit noch als "Strafe Gottes" angesehen wurde, weil Mikro-Organismen nicht bekannt waren usw.

    Wachen Sie auf. Wir leben inzwischen im 21. Jahrhundert!!!
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#2 AstroboyAnonym
  • 19.01.2011, 16:31h
  • Bei so einer Aussage habe ich den Drang gepflegt zu kotzen.

    "Mein Kampf" verbietet auch so einiges...

    Menschen die bedingungslos das glauben was in Hetzbüchern steht sind für mich nicht haltbar und als Politiker ungeeignet. Sie gefährden Menschenrechte
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#3 SideFX23
  • 19.01.2011, 16:31h
  • Antwort auf #1 von Anti-Beckstein
  • Dieser Text ist zwar nicht neu (und vorallem nicht von obigem Verfasser), aber er trifft die Sache ziemlich genau auf den Punkt! Diese sogenannten bibeltreuen Christen schwingen sich im Bezug auf Homosexualität immer auf ein sehr hohes Ross und vergessen leider ihre eigenen christlichen Werte dabei... Das macht mich einfach nur wütend. Wie kann es sein, das heutzutage ehemalige Minister-Präsidenten an so einen Märchen-Quatsch von vor 2.000 Jahren glauben? Hänsel und Gretel hat es dann auch gegebene und sollten auch ihre eigene Religion bekommen. Oder betet jemand zum heiligen Harry Potter? Bei Kindern, die an den Weihnachtsmann glauben ist das ja noch recht niedlich, aber bei erwachsenen Menschen um die siebzig wirkt das ganze nur noch grenzdebil!
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#4 SideFX23
#5 Anti-BecksteinAnonym
  • 19.01.2011, 16:41h
  • Antwort auf #3 von SideFX23
  • "Dieser Text ist zwar nicht neu (und vor allem nicht von obigem Verfasser)..."

    Aber natürlich ist der Text weder neu, noch vom obigen Verfasser! Das habe ich doch auch nicht behauptet, oder?

    Der Text ist, genau wie das, was Meister Beckstein, als seine Grundlage angibt, 1:1 aus der Bibel zitiert, hm?

    Mir ging es um folgendes:
    Wenn jemand seine Homophobie mit Bibeltexten begründet, dann sollte er diese Original-Bibel-Texte ebenfalls nicht verschweigen und ... "sich töten lassen", weil er ebenfalls ständig gegen "Gottes Gebote" verstößt. Soweit verstanden?
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#6 SideFX23
#7 SideFX23
#8 FranziAnonym
  • 19.01.2011, 16:56h
  • Dieser kleine, verbitterte ältere Herr verwechselt wohl die Bibel mit seinem "Parteibuch" !?

    Aber - Man(n) weiss ja, woher es kommt !! :-)
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#9 Diz!Anonym
#10 AstroboyAnonym
  • 19.01.2011, 16:58h
  • Antwort auf #4 von SideFX23
  • Wir sollten es aufs wesentliche beschränken und nicht wischiwaschi daher faseln. Beckstein kritisiert in seinem Statement Homosexualität und nichts anderes. Also sollten nur entsprechende Punkte von Anti-Beckstein´s Kommentar in einer E mail aufgegriffen werden.
    Wenn wir anfangen von menstruierenden Frauen und Opferstieren zu schreiben, ist das unkonkret und er wird es nicht beachten.
    In wesentlichen Punkten das Anliegen schildern und explizit auf das Thema Homosexualität und Bibel eingehen, darum geht es!

    Es wird ihn allerdings so oder so nicht jucken.
    Aber nix tun ist aus Scheisse. Wie heisst es so schön: Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen!
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#11 I.Ramos GarciaAnonym
  • 19.01.2011, 16:58h
  • na, der Mensch ist ein neues Prophet Elias & der hat direkte Anbindung zum Gott, seine Worte sein wie die des Orakels von Delphi, unfehlbar wie die Worte der Gottheit
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#12 mittantenAnonym
#13 BecksteinsWeltAnonym
#14 FoXXXynessEhemaliges Profil
#15 ClementineAnonym
#16 jojoAnonym
  • 19.01.2011, 18:13h
  • "Er habe nur eingewilligt, weil die evangelische Kirche trotz der Reform am Leitbild von Ehe und Familie festhalte. "Auch der homosexuelle Pfarrer und die lesbische Pfarrerin müssen die Familie in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen", erklärte Beckstein."

    ja, das entspricht dann wohl dem idealbild des homosexuellen, das in dieser partei derzeit aktuell ist. den homo als solchen darf es ja irgendwie heutzutage geben, verbieten kann man es ja leider auch nicht mehr... aber er soll sich zumindest noch minderwertig fühlen, der homo! und was gäbe es schöneres, als wenn man ihn zwingen kann, das auch noch selber zu bestätigen! "minderwertig bin ich", so soll er sprechen, der homo, "und beuge mich in demut gegenüber dem leuchtenden bild der heiligen familie!" da werden feuchte christenträume wahr!

    und irgendwie habe ich ja fast ein bisschen mitleid mit menschen, deren selbstwertgefühl für sich genommen offenbar dermaßen wackelig ist, dass sie es auf kosten anderer stabilisieren müssen. gell, günthi, bist zwar 'n depp und weißt es auch, aber solange du noch andere treten darfst, ist's scho recht...?

    oder hab ich noch mehr mitleid mit den homos, die glauben, es sei mit der eigenen würde vereinbar, wenn man anderen gestattet, toleranz in dünnen scheibchen gnadenhalber zuzuteilen?

    so viel mitleid, so viel leid. muss wohl an diesem unseligen foltergeräte-symbol liegen, das diese leute überall hinhängen... da kann ja nur ein unguter masochismus entstehen...
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#17 AstroboyAnonym
  • 19.01.2011, 18:26h
  • Antwort auf #16 von jojo
  • "muss wohl an diesem unseligen foltergeräte-symbol liegen, das diese leute überall hinhängen... da kann ja nur ein unguter masochismus entstehen..."

    Richtig erkannt.
    Ich empfinde es nahezu unheimlich mit welchen Mitteln sie erfolgreich Unterdrückung aufrecht erhalten.
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#18 Anti-BecksteinAnonym
#19 SnakebitProfil
#20 Katrin
  • 19.01.2011, 18:46h
  • Nachdem Stoiber aus dem Amt gejagt wurde, hat Beckstein sich gegen jeden Wettbewerb durchgesetzt und wurde Ministeropräsident im Freistaat. Wohl wegen seiner verschrobenen Ansichten und weil er rückhaltlos die CSU ruinierte, durfte er dann bei der nächsten Wahl nicht mehr antreten. Und jetzt tobt er sich in der Kirche aus und wird von meiner Einkommensteuer dafür göttlich bezahlt, samt Fahrer und Auto. Dieser Mann ist offensichtlich ein gefährlicher Fundamentalist. Er stellt die Bibel über unser Gesetz und weiss als Jurist genau was er macht. Aber so ist halt unsere religiöse Gemeinde: Alles was nicht ihre heilige Kuh anbetet (die erste Auslandsreise des Ministerpräsidenten führte zum Papst) wird im Nahmen der Bibel verurteilt und verbrannt.
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#21 alexander
  • 19.01.2011, 18:58h
  • wie lange wollen oder sollen wir das dumme geschwätz noch ertragen ????
    die schweinepriester sollen erstmal die nazi-verfolgten homos entschädigen, solange noch welche leben und sich für den rest eine wiedergutmachung einfallen lassen, die die seelischen krüppel der adenauer-ära und folgeregierungen entlastet und rehabilitiert !!!
    das waren verbrechen gegen die menschenrechte !
    klappt ja wie man sieht auch heute noch sehr gut, hier werden von regierungsseite jeden tag bewusst gesetze gebrochen und grundsatzurteile der gerichte missachtet, wer zahlt denn diese sauerei ???
    die unfruchtbare, bibelfeste stasierika wohl kaum !
    wir haben uns schon so sehr an die unzumutbarkeiten "unserer" sogenannten regierung gewöhnt, dass wir nichts mehr merken ! nicht nur was die homobelange angeht.
    wenn hier jemand von sitten- und werteverfall
    sprechen "darf", dann der mündige demokratisch denkende bürger, im gegensatz zu den popen und regierenden !!!!!
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#22 SchrottboykottAnonym
  • 19.01.2011, 19:18h
  • Zitat Ex-Abschiebeminister und Superchrist Günther Beckstein:

    "Wer in Deutschland Haß und Gewalt säen wolle, habe hier nichts zu suchen."

    Müsste er dann nicht konsequenterweise Deutschland verlassen? Das einzige Wort was gilt, kommt also nicht von Politikern, sondern aus der Bibel ?

    Widerlich diese Klerikal-Nazis ...

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#23 Timm JohannesAnonym
  • 19.01.2011, 19:28h
  • Herr Beckstein irrt natürlich hier.

    Übrigens weil dies in den Nachrichten gern verschwiegen wird: es wurden 27 Altbischöfe angeschrieben - unterschrieben haben aber nur acht der Altbischöfe.

    Und auf einem evangelischen Theologentreffen in Münster am letzten Wochenende war vollkommen unstrittig, das evangelische, verpartnerte Pastoren im Pfarrhaus leben dürfen. Altbischof Kock hat hierzu bereits die richtigen Worte gefunden. Und noch etwas zur Information: die Verabschiedung des neuen Pfarrdienstrechts, das auch eingetragene Partnerschaften im Pfarrhaus erlaubt, erfolgte einstimmig in der EKD
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#24 GeertAnonym
  • 19.01.2011, 19:32h
  • In seiner Position innerhalb der EKD hat er auf die Befindlichkeiten der Evangelikalen Rücksicht zu nehmen. Er hat eine richtige Entscheidung getroffen: Er hat DAFÜR gestimmt, aber er muss diese verbale Einschränkung machen, damit die Evangelikalen nicht in die Freikirchen abwandern.
    Mit seiner Aussage, dass die Bibel ohne Ausnahme praktizierte Homosexualität verurteilt, hat er sogar Recht. Es gibt keine positive Aussage zu HS in der ganzen Bibel. Es gibt allerdings auch keine Aussage in der Bibel über Atomenergie, Biogenetik und Umweltverschmutzung. In solchen Fällen kann man nur nach dem GEIST der Bibel fragen bzw, sich die Frage stellen, wie Jesus in einem konkreten Fall entschieden hätte.
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#25 HannibalEhemaliges Profil
  • 19.01.2011, 19:38h
  • Herr Beckstein: Lecken Sie mich doch einfach am Arsch! Was die Bibel sagt oder nicht interessiert mich einen feuchten Furz! Wenn Sie meinen, sich von einem 2000 Jahre alten Buch indoktrinieren zu lassen, können Sie mir nur leid tun. Sie würden doch selber gerne mal Sex haben wie sone alte Sau! Tja, darfste nicht!
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#26 SchrottboykottAnonym
#27 LoeweBoy1987Anonym
  • 19.01.2011, 19:51h
  • Der soll lieber sein Bier saufen und nicht so ein müll labern.
    ... obwohl, vielleicht war er ja gerade besoffen -.-
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#28 Timm JohannesAnonym
  • 19.01.2011, 19:56h
  • @Geert
    Es gibt überhaupt keine Aussagen zur praktizierten Homosexualität, so wie wir sie im 21. Jahrhundert kennen. Das Wort "homosexuell" beispielsweise findet sich in der Bibel nicht, da die psychologischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Homosexualität erst Anfang des 20. Jhd. einsetzten.

    Es ist immer wieder absud, wenn Christen sich beim Thema Homosexualität auf die Bibel berufen: es ist genauso, als wenn man in der Bibel nach Aussagen zur Atomkraft oder Gentechnik sucht.

    Was die Evangelikalen angeht, die befinden sich größtenteils "nur" in Freikirchen und sind in Deutschland eher eine Minderheit. Das ist eher nur ein grosser Budenzauber, den die Evangelische Allianz gern in den Medien veranstaltet. Da sollte man/frau doch besser an den evangelischen Theologenfachschaften an den Universitäten sich umhören, wie dort gedacht wird; und ich kenne diese Orte an den Universitäten und dort wird vollkommen unstrittig von evangelischen Theologen und angehenden evangelischen Theologen begrüßt, das verpartnerte homosexuelle Paare in den Pfarrhäusern leben dürfen.

    Im übrigen irrt sich Günter Beckstein auch in seiner These, dass die EKD hier einen Sonderweg geht, was vollkommen falsch ist. Die EKD befindet sich hier in einer ganzen Gruppe von christlichen Kirchen, die diesen Weg gemeinsam gehen (Lutherische Schwedische Kirche, Lutherische Norwegische Kirche, Lutherische Isländische Kirche, Reformierte Kantonskirchen in der Schweiz, Protestantische Kirche der Niederlande, Quäker in England, Anglikanische Church of England, Anglikanische Kirche in Kanada, anglikanische Episkopalkirche in den USA, Methodísten in England, usw.).
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#29 Josef2011Anonym
  • 19.01.2011, 20:14h
  • Die Bibel und die Kirche lehren, dass die Frau dem Manne untertan ist. Gott schuf den Mann nach seinem Abbild und unterstellte dann anschließend dem Mann die Frau.

    Eine Partei die eine Frau als Kanzler stellt und somit eine Frau über alle Männer Deutschlands stellt kann als guter Katholik einfach nicht gewählt werden.

    Im Klartext: die CDU, die CSU sind aus biblischer Sicht einfach völlig inakzeptabel. Unwählbar. So will es die Bibel!

    Herr Beckstein sie haben durch ihre Logik und Argumentationsweise überzeugt. CDU, CSU sind unwählbar.

    Herr Beckstein ist ihnen eigentlich bewusst wie lächerlich sie sich wieder einmal machen?
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#30 FloAnonym
  • 19.01.2011, 20:14h
  • Ich zitiere mal andere Bibelstellen:

    a] Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, dass dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt [Lev 1,9]. Das Problem sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich sie niederstrecken?

    b] Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus 21,7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für sie?

    c] Ich weiß, dass ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet [Lev 15,19–24]. Das Problem ist: Wie kann ich das wissen? Ich habe versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert.

    d] Levitikus 25,44 stellt fest, dass ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner Freunde meint, das würde auf Mexikaner zutreffen, aber nicht auf Kanadier. Können Sie das klären? Warum darf ich keine Kanadier besitzen?

    e] Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. Exodus 35,2 stellt deutlich fest, dass er getötet werden muss. Allerdings: Bin ich moralisch verpflichtet, ihn eigenhändig zu töten?

    f] Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren, wie Muscheln oder Hummer, ein Gräuel darstellt [Lev 11,10], sei es ein geringeres Gräuel als Homosexualität. Ich stimme dem nicht zu. Könnten Sie das klarstellen?

    g] In Levitikus 21,20 wird dargelegt, dass ich mich dem Altar Gottes nicht nähern darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muss zugeben, dass ich Lesebrillen trage. Muss meine Sehkraft perfekt sein oder gibt es hier ein wenig Spielraum?

    h] Die meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inklusive der Haare ihrer Schläfen, obwohl das eindeutig durch Levitikus 19,27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?

    i] Ich weiß aus Levitikus 11,8, dass das Berühren der Haut eines toten Schweins mich unrein macht. Darf ich aber dennoch Fußball spielen, wenn ich dabei Handschuhe anziehe?

    j] Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Levitikus 19,19, weil er zwei verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt. Darüber hinaus trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind [Baumwolle und Polyester]. Er flucht und lästert außerdem recht oft. Ist es wirklich notwendig, dass wir den ganzen Aufwand betreiben, das komplette Dorf zusammenzuholen, um sie zu steinigen [Lev 24,14–16]? Genügt es nicht, wenn wir sie in einer kleinen familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen [Lev 20,14]?
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#31 nämberchAnonym
  • 19.01.2011, 20:17h
  • schwule ficker im pfarrhaus?
    das ist jesse owens und/oder charlie chaplin auf dem reichsparteitagsgelände.

    beckstein (jahrgang 1943), quoten-evangele im katholisch dominierten csu-apparat, hat 1962 in Bayern (Nürnberg), also siebzehn jahre ratzingers letztem einsatz als flakhelfer mit treuegelübde auf adolf hitler, sein abitur gemacht.

    sein jura-studium erfolgte in einem milieu mit ehem. rasse-juristen und professoren mit volkssturmerfahrung.

    sie prägten nach reeducation im bulemie-modus und reorientation (anti-kommunismus) im futter-modus becksteins stoßrichtungen mit.

    war der nicht auch bei den initiativen bundeswehr im innern, bomb iran und präemptiver genickschuss?
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#32 FranziAnonym
#33 FloAnonym
  • 19.01.2011, 20:20h
  • 1. Die Bibel ist nicht vom Himmel gefallen, sondern von Menschen geschrieben. Die kulturellen Vorstellungen jener Zeit und persönlichen Ansichten flossen mit ein.

    2. Die Bibel wurde zig mal hin und her übersetzt und wie jeder Linguist weiß, geht keine genaue Übersetzung! Bei jeder Übersetzung wird immer wieder leicht der Text verändert und natürlich fließen auch dam kulturelle Ansichten der jeweiligen Zeit und des Kulturkreises genauso wie persönliche Ansichten mit ein!!

    3. Wieso zitieren diese ewiggestrigen Homohasser immer nur diese Stellen wortwörtlich, aber nie die anderen absurden Stellen (siehe meine Zitate in einem vorigen Kommentar).

    4. Wie auch die anderen Zitate belegen, darf man die Bibel nicht wörtlich nehmen!!

    5. Wir leben nicht in einem Gottesstaat. Wenn jemand diese Religion nicht teilt, ist die Bibel eh schon mal belanglos! Also: wieso wird auch Nicht-Mitgliedern eine Politik nach diesem Buch aufgezwungen? Eigentlich sollte in einer Demokratie Trennung von Staat und Kirche herrschen!

    ------------

    "Die These, in Sodom und Gomorrha gehe es um schwulen Sex, ist etwa so zutreffend wie die Behauptung, die Geschichte von Jona und dem Wal sei eine Abhandlung über Fischerei."

    Peter Gomes, Baptistenprediger
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#34 alexander
#35 GeertAnonym
  • 19.01.2011, 20:23h
  • Antwort auf #28 von Timm Johannes
  • Timm Johannes:

    Was die Verbreitung der Evangelikalen angeht, irrst du dich. Sie findet sich keineswegs nur in den Freikirchen. Die meisten Evangelikalen gibt es in den Landeskirchen, etwa 600.000. Man geht sogar davon aus, dass in vielen Gemeinden der Landeskirche die Gottesdienstbesuchern zu fast 50 % aus Evangelikalen bestehen. Wir haben also in den ev. Landeskirchen genau die umgekehrte Situation wie in der katholischen Kirche. Wenn dort die Kirchenleitung in Rom ultrakonservativ ist, ist die Basis in den Gemeinden in Deutschland eher liberal. In den ev. Landeskirchen dagegen ist die Kirchenleitung sehr liberal, aber die Basis, also die Leute, die noch in den Gemeinden vor Ort aktiv sind, oft konservativ und anti-schwul.
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#36 alexander
#37 stephan
  • 19.01.2011, 20:41h
  • Antwort auf #10 von Astroboy
  • Hallo Astroboy,

    Du meinst also wirklich, dass es bei unserer - nennen wir es mal - Kontroverse mit den Konservativen, tatsächlich um sachliche Argumente ginge??? 'Tschuldigung, ich halte das für naiv! Die Argumente der Konservativen, der Kirchen etc. sind niemals sachlich oder wissenschaftlich. Vielmehr sind sie an den Haaren herbeigezogen, damit sie etwas haben, auf das sie herunter blicken können.
    Also mir fällt wirklich beim besten Willen kein sachliches Argument ein, das ich von dieser Seite gehört hätte!
    Insofern finde ich diese Aufzählung all dessen, was so in der Bibel todeswürdig genannt wird, immer wieder amüsant ... und es zeigt erneut, wie unsachlich es ist, wenn sich gewisse Kreise um ihres Rechts diskriminieren zu dürfen, auf die Bibel berufen. Oder ist es etwa vernünftig, sich aus dem 'heiligen Text' das heraus zu picken, was man möchte und womit man vielleicht in der Masse noch anzukommen hofft. Das macht man doch nur, weil es anderen Minderheiten nicht mehr geht!
    Im Gegenteil ist es so, dass Beckstein und andere uns mit dieser Argumentation nicht ernst nehmen. Wozu sollten wir darauf so bierernst erwidern und Beckstein nicht lächelnd zeigen, was wir von seiner Pseudoargumentation denken!
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#38 alexander
#39 goddamn. liberalAnonym
  • 19.01.2011, 20:51h
  • Antwort auf #35 von Geert
  • Das ist einfach falsch. Die Ev. Kirche im Rheinland müsste ja geradezu von einem Massen-Exodus von Evangelikalen betroffen sein, weil sie als erste Landeskirche (noch vor Bund und Land) gleichgeschlechtliche Partnerschaften nicht nur gewürdigt, sondern auch mit Kirchenbeamtenpensionen versorgt hat. Die einzigen, die sich gegen die Liberalisierungen wehren, sind jedoch einige versprengte alte Pastörs i. R., die sich in einem sogenannten Luther-Konvent zusammengetan haben und auch zur jüd. Religion dubiose Thesen vertreten. Nach meinem Eindruck gehen Evangelikale selbst konservativen Pfarrern wg. ihres geringen Bildungsniveaus und ihrer penetranten Erweckungs-Eitelkeit auf den (Hl.) Geist...
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#40 hygiene artikelAnonym
  • 19.01.2011, 21:14h
  • bei waschen von schmutziger wäsche ist trash-tv mitunter konsequenter.

    hier werden von einigen theologische expertisen darüber erstellt, wie oft man, im übertragenen sinne, mehrfach getragene durchlöcherte unterwäsche möglichst lange wenden kann, anstatt sie in die trommel oder dann doch besser in die tonne zu tun.

    manchmal sollte man einfach loslassen.

    hannibal argumentiert da mit klarer sprache am saubersten.

    hanni? sorry für das attribut.
    (ich mach's so schnell auch nicht wieder)
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#41 der schifferAnonym
#42 Timm JohannesAnonym
  • 19.01.2011, 21:24h
  • @Geert
    Wie ich lese, sind wir weitestgehend uns einig, in der Betrachtung und Bewertung der Bibelauslegung.

    ---
    Was nun das Einzelthema "Evangelikale" angeht; das beurteile ich anders, da auch ich die Basisgemeinden in den Landeskirchen der EKD gut kenne. Es ist eine Presseente und in erster Linie der Evangelischen Allianz und ihrer Propaganda geschuldet, dass Du zu dieser Erkenntnis neigst.

    Die Evangelische Allianz und nahestehende Vereine verbreiten dies immer sehr gern, dass es viele Evangelikale in den Landeskirchen gebe und unbedarft wird dies dann gern in den Medien aufgegriffen; es stimmt aber einfach nicht.

    Vor Ort in den evangelischen Kirchengemeinden arbeiten und leben größtenteils progressive Kirchenmitarbeiter und sie geben den Ton an. Nur vereinzelt in bestimmten Regionen Deutschlands, z.B. in Württemberg oder in Sachsen, stellt sich dies vielleicht anders da.

    Dies läßt sich auch an anderen Themen gut belegen: die Frauenordination war einst in den 1970er massiv umstritten und gerade Evangelikale in den USA arbeiteten dagegen an. Wenn du heute dich in Kirchengemeinden umhörst, ist es vollkommen normal und längst Alltag, wenn eine Frau im Pfarrhaus ist. Selbst die deutsche Freikirche der SELK, die als einst reaktionär galt, erlaubt wahrscheinlich in absehbarer Zeit die Frauenordination.

    Ähnliches ist mit Zeitverzögerung in den Landeskirchen der EKD beim Thema "homosexuelle Paare" zu beobachten. Viele Landeskirchen haben längst verpartnerte Pfarrer in den Pfarrhäusern erlaubt (Hessen-Nassau, Nordelbien, Bremen, Braunschweig, Oldenburg, Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Westfalen, Rheinland, Pfalz) und aktuell nunmehr Mitteldeutschland und Bayern.

    Es ist einfach so, dass die Gesellschaft in Deutschland sich im Bereich "Stellung der Frau" als auch "Homosexuelle Paare" gottseidank verändert hat und diese Veränderung spiegelt sich auch an der Basis in den Kirchengemeinden der EKD wieder.
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#43 WaschmittelAnonym
#44 ClementineAnonym
#45 KäptnAnonym
#46 alexander
#47 MarekAnonym
  • 19.01.2011, 22:01h
  • Wenn die sich scheiden lassen, wieder heiraten, Geliebte haben, uneheliche Kinder bekommen, Menschen in den Krieg schicken, Töten befehlen, lügen, Geld unterschlagen, Aussagen verweigern, etc. etc. etc. interessieren die sich keinen Deut für die Bibel.

    Aber sobald es um Homosexualität geht, entdecken die plötzlich die Bibel und gehen mit ihr hausieren. Und bringen noch tausend andere absurde und völlig hanebüchene Pseudoargumente. Bei der Bibel lesen sie aber auch nur die Stellen, die sie wollen, sonst wüssten sie, dass man nicht alles wörtlich nehmen darf, was da drin steht.

    Um ihren Hass zu verbreiten ist denen nichts zu schade! Dafür missbrauchen die sogar die Bibel!
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#48 hygiene artikelAnonym
#49 ClementineAnonym
#50 WolfgangProfil
  • 19.01.2011, 23:02hBielefeld
  • Liebe Leute,

    wer hier noch immer glaubt, solche Statements seien getretener Quark seniler Herren, der wird sich noch wundern. Ich habe schon in anderen Threads darauf aufmerksam gemacht, daß sich der Wind dreht!
    Nebenbei gesagt - daß sich die liberal-christliche Koalition gegen weitere Grundrechte für Schwule ausgesprochen hat, gehört auch zu dem gesellschaftlichen Rückschritt. Gerade von dem über alle Maßen angepaßten Emporkömmling Westerwelle, für den Solidarität ebenso ein Fremdwort ist wie Mitgefühl, durfte man nicht erwarten, daß er sich für Schwulenrechte einsetzt. Im Gegenteil - er sorgt mit seinen Seilschaften dafür, daß alte Vorurteile neu belebt werden.

    Aber zurück zum Hauptthema -
    langsam müßte es doch mehr Leuten deutlich werden, daß die Kirchen, gleich ob römisch-katholisch, evangelisch oder evangelikal in schönster Einigkeit Front machen gegen Schwule. Vorreiter ist dabei die römische Kurie unter dem enorm gefährlichen Papst Ratzinger!
    Da kann ein Poster auf dieser Seite noch so oft seine liebe evangelische Kirche in Schutz nehmen - Religionen brauchen wie die Luft zum Atmen den Außenseiter, den Ungläubigen, den Juden, die Frau, den Homosexuellen, damit die Insider bei der Stange bleiben.
    Schwule werden auch in der evangelischen Kirche nur als Schoßhündchen geduldet! Und wenn die Schoßhündchen lästig werden, kommen sie ins Tierheim oder werden eingeschläfert!

    Schon die Römer wußten: gibt es Unruhe im Lande, schnell wieder einen Krieg vom Zaun brechen, das lenkt ab. - Die Kirchen leiden unter Mitgliederschwund, und da die Kirchen"führer" so starrsinnig sind, sich nicht damit auseinander zu setzen, was die Menschen, die ihnen fortlaufen, wirklich bewegt, greifen sie zu Uraltmethoden: zur Hetze auf die "Anderen", die nicht dazugehören und weil sie so sind, wie sie sind, auch nie dazugehören sollen! - aber Religion ist ja auch eine Uraltmethode, die Welt zu erklären.
    Nachdem 2000 Jahre die Juden herhalten mußten, was nach dem Holocaust nur noch schwer möglich ist (obwohl sich Opus Dei in neuem Antisemitismus auch wieder als Vorreiter zeigt), sind nun die Schwulen dran - und zwar gerade deshalb, weil sie sich rund 40 Jahre lang endlich aus den Löchern getraut haben; sie sind sichtbar geworden und fordern ihre Menschenrechte ein.
    Solange Schwule noch im Schrank versteckt waren und sich nicht trauten, Widerworte zugeben, konnte man sie marginalisieren. Jetzt sind sie immerhin eine gesellschaftliche Größe - wobei Größe eigentlich nur meint, sie werden wahrgenommen.
    Jetzt kommen die Hetzer aus der Deckung und behaupten, die Schwulen bedrohten wegen ihrer Forderungen nach menschenrectlicher Gleichstellung, die Ehe, die Familie und den Staat. Und denke ja keiner, soetwas würde nicht geglaubt.
    Wenn man den Menschen mit Restglauben nur lange genug eintrichtert, die Bibel und damit Gott wolle es so, dann sind wir ganz schnell hinter die Errungeschaften seit Stonewall zurückgefallen.

    Es gibt in der berüchtigten Himmler-Rede an die SS-Führer, in der er sie auf die Judenvernichtung einstimmen wollte, jene Stelle, in der er davon räsonniert, jeder würde doch in seiner Bekanntschaft einen netten Juden haben. Das möge vielleicht auch stimmen, aber dagegen müsse man ankämpfen, denn "die Juden" als Ganzes gefährteten die arische Rasse!
    Die atemraubende Bösartigkeit wird in Bälde auch jemand aus der römisch-katholischen Kirche von sich geben - bloß auf die Schwulen gemünzt! Das wird dann, damit ist zu rechnen, mit kasuistischer Verschwiemeltheit von sich gegeben - Homosexualität ist Todsünde, aber der Homosexuelle, der sich kasteit und zolibatär lebt, kann gerade noch geduldet werden! Irgendwann aber ist es ganz gleich: Homosexualität oder Homosexueller - beides böse, deus lo vult - und deshalb Kopf ab!
    Ja, noch schlimmer - Goebbels hat einmal seine Macht hervorheben wollen mit dem bösartigen Statement "Wer Jude ist, bestimme ich!"
    Ähnliches geschieht schon längst in der katholischen Kirche - die anderen Religionen ziehen gewiß nach -
    so wie die Kirche Kinderschänder gedeckt hat, nach dem Motto, wer Kinderschänder ist, bestimmen wir, so wird es auch den Schwulen wieder ergehen.
    Das Buch von David Berger - "Der heilige Schein" - zeigt diese Praxis.
    Also - wenn die Schwulen nicht bald ihre Hintern hochkriegen und aus den Discos herauskommen, dann werden ihnen diese Discos bald vor der Nase geschlossen werden - und sie selber wandern wieder hinter Gittern!
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#51 sylviafeeProfil
#52 levi 19Anonym
  • 20.01.2011, 00:10h
  • Antwort auf #50 von Wolfgang
  • Dein Kommentar macht mir Angst. Man kann nur hoffen das "wir" Deutschen aus der Geschichte gelernt haben und so etwas nie wieder zulassen. Zum Glück ist die politische Situation trotz aller negativen Entwicklungen nicht mit der Weimarer Republick zu vergleichen und unsere Demokratie etwas gefestigter.
    Aber du hast recht, man muss aktiv was unternehmen das es nicht schlimmer wird, nur was?
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#53 LorenProfil
  • 20.01.2011, 00:28hGreifswald
  • War ja zu erwarten, dass in absehbarer Zeit die acht Altbischöfe Schützenhilfe bekommen. Nachdem der Vizepräses ihnen jetzt beigesprungen ist (eine Kommentierung spare ich mir, da sie bereits von anderen usern vorgenommen wurde), warte ich nun auf die öffentliche Reaktion von Frau Göring-Eckardt (Präses der EKD-Synode). Die Einlassungen ihres Vize Beckstein kann sie ja wohl nicht im Raum stehen lassen. Oder doch? Da frage ich mich nur: Beck oder Beckstein?
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#54 Ilovelife
  • 20.01.2011, 02:07h
  • @levi19

    Genau das ist der springende Punkt. Da ich mich ebenfalls mehre Jahre, am Ende sogar in einem ausschließlich eigenfinanzierten Dissertationsprojekt mit der Frage der Partizipation der Kirchen an Wertedebatten, besonders der zu gleichgeschlechtlichen Lebensweisen, beschäftigt habe, kann ich Dir und anderen ein Lied davon singen, woran das "Arsch hochkriegen" gerade in der Szene immer wieder scheitert: am Geld
    Und das, wo doch allüberall immer noch die Mär von den gut verdienenden, konsumorientierten schwulen Männern zu hören ist, ne?

    Ich will hier eigentlich gar nicht weiter auf das Scheitern meines Projekts raus, weils da natürlich auch andere "Nebengründe" gegeben hat.
    Aber spielen wir doch einfach mal folgendes Szenario durch: viele fordern hier im Forum, dass verhindert werden muss, dass der Papst im Bundestag reden soll. Der erste Schritt, dies trotz erkennbarem Desinteresse der Parteien auf Bundesebene noch einmal zu thematisieren, wäre der Weg über eine erfolgreiche Online- Petition, also mit mindestens 50.000 Unterstützern in den ersten drei(!) Wochen nach Veröffentlichung. Worauf dann eine schlagkräftige wie leidenschaftliche Rede des Hauptpetenten/ der Hauptpetentin oder mehrerer PetentInnen vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages erfolgen sollte!

    Beispiele gefällig?
    - Petition zum "bedingungslosen Grundeinkommen" von Susanne Wiest, 50.000 UnterzeichnerInnen DANK OPTIMALER FINANZIERUNG UND VERNETZUNG!!!

    - Petitionskampagne des Jesuitenpaters Jörg Alt zur Einführung einer Steuer auf Finanztransaktionen:
    "(...) Mehr als 60 000 Bundesbürger haben bereits eine entsprechende Petition unterschrieben. Die Schauspieler Heike Makatsch und Jan Joseph Liefers haben eigens einen Werbespot für das Projekt gedreht, der im Internet kursiert und demnächst in den Kinos läuft. Dutzende Organisationen vom DGB über die kirchlichen Hilfswerke bis zur GLS-Bank sind der Kampagne beigetreten. Und schon haben sich führende Politiker aller Parteien mit Ausnahme der FDP der Forderung angeschlossen. „Wir werden diese Steuer kriegen, die Zeit ist einfach reif“, sagt Alt und klingt dabei, als wisse er Gott auf seiner Seite (...).
    Rest hier:
    www.tagesspiegel.de/zeitung/krumme-wege-und-gerade-schritte/
    1726756.html


    Nicht, dass ich den Kirchen jetzt irgendwie lobhudeln wollte, aber das strategische Vorgehen des Paters ist einfach nur goldrichtig!
    Klar, nicht nur ich, gewiss auch andere hier könnten sofort einen Petitionstext aus dem Köpfchen zaubern und sich sogar als HauptpetentIn zur Verfügung stellen. Mit Rederecht vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages!
    Aber: das Registrierungsverfahren für eine Mitzeichnung ist kompliziert, und wenn man die 50.000 "knacken" will, braucht man nicht nur möglichst prominente Unterstützung für sein Vorhaben, sondern auch und vor allem KOHLE...für Anzeigen in Szenemagazinen, Werbebanner z.B. auf queer.de, Flugblätter, die man/frau dann vor Szenelocations verteilen kann... weil nunmal leider genau erklärt werden muss, wie man eine Online- Petition "zeichnet". Willst du das als Privatperson oder noch besser als kleiner, evtl. noch zu gründender Verein (der dann intern klären mus, wer vor dem Petitionsausschuss spricht) organisieren, kommen da schnell ein paar Tausender zusammen.

    Lieber levi19, glaub mir: ich, mehrere PetentInnen bzw. ein zu gründender Verein, würde/n mich/uns gleichzeitig zum Prügelknaben der ganzen LGBT- Welt machen, wenn ich/wir z.B. fordern würde/n, dass Lesben und vor allem Schwule, deren Jahreseinkommen 30.000€ netto übersteigt, wenigstens 30€, diejenigen, bei denen es die 50.000er- Marke „knackt“, mindestens 50€ zur Finanzierung von Anzeigenkampagnen, Drucksachen, Filmspots oder Anmietungen von Räumlichkeiten für Veranstaltungen im Rahmen der Petitionskampagne spenden sollen.
    Bzw. wenn sich die Beiträge für die Vereinsmitgliedschaft in etwa diesen Größen am Jahreseinkommen der Mitglieder orientieren.
    Jede Wette: du erntest mehr Spott und Hohn aus der "Community" als Spenden oder Vereinsmitgliedschaften

    Natürlich sollten/müssen der Hauptpetent, idealerweise der kleine noch zu gründende Verein insgesamt juristisch beraten, der Petitionstext "untermauert" sein- und da kenne ich die Juristenfraktion zu gut, das macht dir NIEMAND von denen umsonst!
    Und jetzt bitte nicht auf den LSVD verweisen: die unterstützen eh nur das, wofür sie ihre Funktionäre abgestellt haben, siehe mangelnde und viel zu späte Unterstützung der letzten LGBT- Petition von Sperber zu Art. 3 GG.
    Bzw. entscheiden die Funktionäre dort selbst, was zwecks Eigenprofilierung „aus der Community kommen“ darf oder nicht.

    Sorry, aber ich habe in den Jahren zuerst in meiner schwubilesbischen Jugendgruppe, später vor allem an meiner Berliner Uni zu viele LGBTs erlebt, die immer ganz vorn dabei waren, wenn es ums eigene Portemonnaie und um die Wahrnehmung finanzieller Vorteile z.B. beim Lebenspartnerschaftsgesetz ging, aber:

    "Die Kohlen sollen doch bitte andere aus dem Feuer holen!"

    Und wenn man denen dann ganz direkt sagte, dass sowas möglicherweise Geld kosten kann, sah man sie nie wieder...
    Nein, diese Community wird ihren Arsch nicht hochbekommen. Dazu ist die Spaltung unserer Gesellschaft zwischen "oben" und "unten" auch in der LGBT- Welt schon zu weit fortgeschritten.

    Glück haben diejenigen unter uns, die
    a) ein regelmäßiges, gesichertes Einkommen im Rahmen eines sicheren Jobs + Altersvorsorge haben, evtl. falls Partner vorhanden gewürzt mit finanziellen Vorteilen, die das LpartG bietet, und
    b) nicht an einen kirchlichen Arbeitgeber gebunden sind, idealerweise im Leben überhaupt nix mit den beiden großen Kirchen zu tun haben.
    Die können sich weiterhin zurücklehnen, den nicht selten üppigen „Rubel“ aufs eigene Konto rollen, schön brav die anderen die Kohlen aus dem Feuer holen lassen und ggf. in anonymen Internetforen dazu auffordern, doch bitte mal „den Arsch hochzubekommen“.

    Ich sage es auch im realen Leben mittlerweile direkt: nachdem ich nach einigen Jahren nicht nur in der Wissenschaft, sondern auch ehrenamtlich an verschiedenen Stellen der Szene mitgearbeitet habe, ohne dafür jemals nur einen Euro zu erhalten:
    jetzt dürfen gern mal die "ran", die immer so groß tönen, dass endlich etwas getan werden muss, aber vor allem finanziell ihre Schäfchen schon lange ins Trockene gebracht haben. Hierbei gerade die, die mit der Vermarktung ihrer sexuellen Orientierung sehr, sehr viel Geld verdienen bzw. über die Jahre verdient haben.

    Dir, Wolfgang und anderen (vielleicht @ emancipation oder Loren, die wollten ja auch immer etwas bewegen, so wie ich das hier vernommen habe) viel Glück.
    Meine Prognose: es wird bei großen Worten und „Salonreden“ bleiben. Leider!
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#55 todesmaskeEhemaliges Profil
#56 HannibalEhemaliges Profil
#57 herve64Ehemaliges Profil
  • 20.01.2011, 09:33h
  • Antwort auf #25 von Hannibal
  • "Herr Beckstein: Lecken Sie mich doch einfach am Arsch!":

    Das ist jetzt aber wirklich nicht dein Ernst, oder? Du wirst doch wohl nicht wirklich diesen häßlichen, abgebrochenen Zwerg in irgend einer Form an deine Heckpartie heran lassen wollen!
    Allein die Vorstellung: ...HORROR!...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#58 fogelvorscherAnonym
  • 20.01.2011, 10:03h
  • Antwort auf #54 von Ilovelife
  • nicht schlecht. da wurden höhen erreicht.

    dann aber die kalkulierte bruchlandung auf einem emotionsteppich in moll.

    "Dir, Wolfgang und anderen (vielleicht @ emancipation oder Loren, die wollten ja auch immer etwas bewegen, so wie ich das hier vernommen habe) viel Glück.
    Meine Prognose: es wird bei großen Worten und „Salonreden“ bleiben. Leider!"

    "Wohl traf's sich, dass des Adlers Flug ihn niedriger, als Hühner fliegen, trug, doch fliegen Hühner nie auf Adlershöh'n."
    (Notizen eines Publizisten')
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#59 I.Ramos GarciaAnonym
  • 20.01.2011, 13:37h
  • aber was fuer intelligenter, illustrierter, gebildeter Mensch kann heutzutage an ein Buch ganz & durchaus von Luegen & Betruegereien gefuellt glauben?!
  • Antworten » | Direktlink »
#60 jojoAnonym
  • 20.01.2011, 17:25h
  • Antwort auf #59 von I.Ramos Garcia
  • das frage ich mich auch.

    aber: du hast hier doch selber noch vor kurzem allen erzählen wollen, welche art von lust die bibel angeblich verurteilt. weshalb tust du das, wenn die bibel doch voller lügen ist? oder weißt ausgerechnet du, welches die lügen und welches die wahrheiten sind?
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#61 stromboliProfil
  • 20.01.2011, 18:04hberlin
  • Antwort auf #39 von goddamn. liberal
  • Geert schreibt in #35: Was die Verbreitung der Evangelikalen angeht, irrst du dich...
    --
    "Man geht sogar davon aus, dass in vielen Gemeinden der Landeskirche die Gottesdienstbesucher n zu fast 50 % aus Evangelikalen bestehen. "

    goddamn. liberal schreibt Antwort zu Kommentar #35 : "Das ist einfach falsch."

    Kann die jeweilige these von euch beiden belegt werden..; würd mich echt interessieren.. oder quellenangabe, wo man dies nachlesen kann!
    wär echt nett
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#62 NächstenliebeAnonym
  • 20.01.2011, 23:01h
  • Man unterstellt der Kirche und ihrer Klieder Hass, Hasspredigten , doch kann ich dies dort nicht finden , wohl aber um ein 1000faches hir .
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#63 NächstenliebeAnonym
#64 jojoAnonym
  • 20.01.2011, 23:44h
  • zitat timm johannes:

    "Entscheidend aber ist, was die jetzigen Kirchenleitungen sagen"

  • Antworten » | Direktlink »
#65 Timm JohannesAnonym
  • 20.01.2011, 23:53h
  • So liebe Queer-Redaktion, jetzt bin ich gespannt, ob ihr auch zu dieser Meldung aus den Kirchen einen guten positiven Artikel schreibt.

    *
    www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news[action]=det
    ail&news[id]=3597


    Acht evangelische deutsche Theologieprofessoren haben nämlich nunmehr in der ZEIT den acht evangelischen, im Altenheim befindlichen Altbischöfen geantwortet und sehr gut dargestellt, wie die heutige evangelische theologische Mainstream-Haltung an den evangelischen Ausbildungszentren und evangelischen Fachschaften aussschaut und wie unter evangelischen Theologen heute gedacht wird.

    Zu diesen acht Theologieprofessoren gehören:

    * Theologe Friedrich Wilhelm Graf von der Ludwig-Maximilians-Universität München
    * Ulrike Link-Wieczorek, Professorin für Theologe in Oldenburg
    * Johann Ev. Hafner, Professor für Religionswissenschaft in Potsdam
    * Michael Nausner, Professor für Systematische Theologie in Reutlingen
    * Helga Kuhlmann, Professorin für Systematische Theologie und Ökumene in Paderborn
    * Stefanie Schardien, Professorin für Systematische Theologie in Hildesheim
    * Bernd Oberdorfer, Professor für Systematische Theologie in Augsburg
    * Peter Dabrock, Ordinarius für Systematische Theologie an der Universität Erlangen-Nürnberg

    ----
    Der offene Brief dieser acht Professoren der evagenlischen Theologie spiegelt die Haltung der heutigen angehenden und amtierenden Theologen und Bischöfe in den Landeskirchen der EKD gut wieder.

    Da hoffe ich doch einmal, dass hier paar unserer "altbekannten" Forenschreiber dies entsprechend zur Kenntnis nehmen und nicht hier immer weiter Agitation als Atheisten im Forum betreiben. Ihr solltet Euch an die bestehende Realität und Fakten halten und nicht Inhalte zu den Landeskirchen der EKD schreiben, die in dieser Form einfach gelogen sind.

    Mich jedenfalls freut das neue Pfarrdienstrecht in den Landeskirchen der EKD, das nunmehr auch gleichgeschlechtliche, verpartnerte Pfarrer gesetzlich erlaubt.
  • Antworten » | Direktlink »
#66 MatthiasAnonym
  • 20.01.2011, 23:59h
  • Die Bibel verurteilt Homosexualität. Aber wenn man das Gesetz betrachtet das besagt das Religion keinen Einfluss auf die Gestzesgebung hat, muss man ja sagen das es egal is was irgendwelche Bücher sagen.
    Man sollte jedes Kommentar deer Politiker verurteilen die mit Hilfe der Bibel argumentieren.
    Sowas brauch Deutschland nicht und erst recht nich die Welt. Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich??? Anscheinend nicht!!!
    Die Politiker sollten sich schämen....
  • Antworten » | Direktlink »
#67 goddamn.liberalAnonym
  • 21.01.2011, 00:51h
  • Antwort auf #61 von stromboli
  • Naja, ich denke, dass ich ziemlich wachsam gegenüber reaktionären Tendenzen bin. Obwohl ich natürlich im Wettbewerb nach dem Motto 'Wer ist am allerlinkesten?' kläglich versagen würde.
    Mein Eindruck ist: Die einzige Gliedkirche (so heißt das wirklich) der EKD in der man als Schwuler sein kann (wenn man denn unbedingt will), ist die meine: die Evangelische Kirche im Rheinland. Wenn ich umziehen müsste, würde ich wahrscheinlich gleichzeitig aus der Kirche austreten. Was soll ich in den Landeskirchen der hetzenden Altbischöfe?

    Was mich an der E.K.I.R. positiv überrascht, ist, dass ihr Parlament größere Mehrheiten für schwulenpolitische und andere Liberalisierungen zustande bringt, als die Parlamente in Land und Bund. Es gibt zwar auch Reaktionäre, die aus der EKIR kommen, wie der homophobe Prediger Ulrich Parzany, aber ihr Anteil ist geringer als in der Gesamtgesellschaft, die Barmer Bekenntnissynode von 1934 ist kein Zufall. Das mag daran liegen, dass die parlamentarische Tradition in dieser Kirche mit reformiertem, also nicht-lutherischen Einschlag älter ist als in der Gesellschaft (letztes Jahr wurde in Duisburg 400 Jahre reformierte Synode gefeiert, Präses Schneider bekannte sich dabei ausdrücklich zu schwulen Pastoren und lesb. Pastorinnen). Auf den Internetseiten der E.K.I.R. gab es keine Werbung für das Christival oder ähnliche evangelikale Hetzveranstaltungen. Wenn man auf eine Gruppe keine Rücksicht nimmt, muss sie wohl nicht zahlreich sein.

    Ich würde niemals einen Gottesdienst besuchen, in dem sich Evangelikale tummeln. Die würden sicher auch nicht in die Gottesdienste eines offen schwulen Pfarrers besuchen, wie es in der betreffenden Gemeinde der Fall ist (das ehemals kath. gotische Kirchengebäude wurde übrigens einst den Kölner Protestanten von den franz. Revolutionstruppen übergeben – ein Ort mit gutem Karma – trotz deutschchristlichem Zwischenspiel, das man auch nicht verschweigen soll). Wenn sich in meiner Landeskirche wieder menschenfeindliche Tendenzen breit machen würden, würde ich sofort austreten. Es ist schließlich schon schlimm genug, dass sie via EKD und Diakonie der evangelikalen ‚Offensive junger Christen‘ der unsäglichen Frau Vonholdt ein Dach bietet. Das muss man auch an entsprechender Stelle deutlich kritisieren. Vielleicht habe ich dieses Jahr Gelegenheit dazu…
  • Antworten » | Direktlink » | zu #61 springen »
#68 jojoAnonym
#69 Timm JohannesAnonym
  • 21.01.2011, 07:57h
  • Antwort auf #68 von jojo
  • @Matthias
    Lese bitte den Offenen Brief der acht evangelischen Theologen, die als Universitätsprofessoren quer durch Deutschland an den verschiedenen Universitäten tätig sind.

    Solltest du dies machen, so wirst du hoffentlich begreifen, dass die Bibel NICHT gleichgeschlechtliche Beziehungen, wie wir sie heute definieren, kennt. Dazu findest du kein Wort in der Bibel: ebenso wie du lange nach Atomkraft oder Computernutzung suchen kannst; dazu wirst du aus evangelischen Bibelsicht nichts finden: homosexuelle Paare sind in keinster Weise bibelwidrig, das wird nur immer wieder seitens einiger katholischer und evangelikaler Theologen behauptet, wird aber in den Landeskirchen der EKD mehrheitlich von evangelischen Theologen nicht so gesehen.

    *
    www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news[action]=det
    ail&news[id]=3597


    Das neue Pfarrdienstrecht der EKD, das nunmehr beispielsweise in den Landeskirchen von Bayern und Mitteldeutschland angenommen wurde, ist sehr erfreulich.

    -----

    * jojo
    Zu deiner Frage: Gleichstellung ist noch nicht erreicht, aber mittlerweile ist doch nicht nur eine Duldung (1970er/19080er), sondern die Akzeptanzstufe mindestens erreicht. Es ist gut, wenn nunmehr verpartnerte Pastoren im Pfarrhaus leben und tätig sein dürfen und sie kirchenrechtlich hier nunmehr abgesichert sind.

    Aber am Ziel sind die Landeskirchen der EKD noch nicht, aber im Unterschied zum Vatikan sind sie auf einen sehr guten Weg nunmehr: die Ablehnung der Sündhaftigkeit homosexueller Handlungen und Paare ist bei protestantischen Landeskirchen erreicht und die Akzeptanz ist geschafft. Nunmehr geht es in den kommenden Jahren in den Pfarrhäusern den Alltag und die Normalität verpartnerter Pfarrer zu leben und zu zeigen.

    Und das Schöne ist im Unterschied zu katholischen Priestern brauchen homosexuelle Menschen bei den Landeskirchen nicht länger "Versteck spielen" und sie können offen ihre Partnerschaft leben. Ich kenne Fälle, wo katholische Priester ihren Freund "verstecken", weil sie ansonsten aus ihrem Beruf rausfliegen; diese Sorge müssen homosexuelle, landeskirchliche Pfarrer nicht mehr in Deutschland haben und das ist gut so.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #68 springen »
#70 MatthiasAnonym
  • 21.01.2011, 09:23h
  • Antwort auf #69 von Timm Johannes
  • "Die Bibel verurteilt praktizierte Homosexualität ohne Ausnahme", erklärte der 67-jährige ....

    Ich kenn mich nicht damit aus was in der Bibel steht und denke, dass das auch in keinster Weise zur Debatte steht. Allerdings wenn andere damit versuchen zu argumentieren, sie argumentieren nach dir mit nicht vorhandenen Texten, dann ist dies noch weit aus mehr verurteilbar.
    Aber allein das Wort "Bibel" oder "Kirche" hat in einer demokratischen Regierung nichts verloren. Deshalb kann man so auch nicht versuchen einen Standpunkt zu zeigen und durchzusetzen.
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#71 NächstenliebeAnonym
  • 21.01.2011, 09:48h
  • Was ist schon des Menschen Gesetz gegenüber Gottes Gebot . Der Schüler steht nicht über seinem Meister , und der Knecht nicht über seinem Herrn .
    Ein menschliches Gesetz ohne Grundlage des Gottesgebotes hat keine Gesetzeskraft , sondern ist Ungehorsam der Regierenden . Man muss aber Gott mehr gehorchen als den Menschen .
  • Antworten » | Direktlink »
#72 Tim_ChrisProfil
#73 stromboliProfil
  • 21.01.2011, 10:33hberlin
  • Antwort auf #71 von Nächstenliebe
  • na wenigstens wissen wir jetzt, dass wir nicht auf leibeigene wie dich hören müssen..( bist du fetischist?.. maso.. herr- diener spiele gefällig; meld dich, ich bring dir die flötentöne bei!) ; schon mal ein schritt hin zur selbstständigkeit!

    Es lebe der ungehorsam, fickt gott bevor seine knechte euch zu ficken suchen... !& , wenn nicht vorhanden, fickt die knechte!
    Natürlich alles im namen der nächstenliebe... nicht so zum spass
  • Antworten » | Direktlink » | zu #71 springen »
#74 anjaAnonym
#75 anjaAnonym
  • 21.01.2011, 11:36h
  • Antwort auf #73 von stromboli
  • Die queer.de-Net(t)iquette:
    Die Meinungsfreiheit ist uns sehr wichtig! Dennoch: Nicht geduldet in diesem Forum werden Verstöße gegen Recht und gute Sitten (Beleidigung, Verleumdung, Hetze, Aufrufe zu Straftaten sowie jugendgefährdende Inhalte), unfreundliche und respektlose Kommentare, Provokationen sowie Wortmeldungen ohne Sachbezug.

    ?????????????????????????????????????????? :-)))
  • Antworten » | Direktlink » | zu #73 springen »
#76 goddamn. liberalAnonym
#77 Tim_ChrisProfil
#78 jojoAnonym
#79 loellieEhemaliges Profil
#80 jojoAnonym
  • 21.01.2011, 15:05h
  • Antwort auf #79 von loellie
  • ich bitte dich: wer eine knechtschafts-beziehung einer imaginären gottheit aufbauen will, der nimmt doch heutzutage nicht den ollen jahwe. da ist doch seit dem debakel mit diesem weichgespülten hippie-sohn einfach die luft raus. als spiritueller SM-meister bringt's heute nur noch allah. nur der ist noch so richtig streng!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #79 springen »
#82 jojoAnonym
#83 stromboliProfil
  • 21.01.2011, 18:21hberlin
  • Antwort auf #75 von anja
  • ach schatzerl, das solltest du nächstenliebe schreiben, ich schreibe, was ich mit gott täte, gäbe es ihn! Und das verbietest DU mir nicht!
    So sind wir pari; er droht mir mit ewiger verdammnis , ich ihm mit einem wohldosierten fick...

    Ich bins leid mich hier mit euren pseudobeleidigkeiten rum ärgern zu wollen!

    Ich will keine mission eurer seits!
    Wenn doch versucht, dann retourkutsche!

    Respektlos ist es ,seitens "gläubiger" (#71 nächstenliebe), sich in foren "andersgläubiger" zu tummeln, um ihren bibelsermon los zu werden.
    Im eigenen haus endet dies mit hausverbot und rausschmiss!

    Du zitierst nettiquette, schau mal hier drauf: " Ein menschliches Gesetz ohne Grundlage des Gottesgebotes hat keine Gesetzeskraft , sondern ist Ungehorsam der Regierenden . Man muss aber Gott mehr gehorchen als den Menschen ."
    Ein klarer verstoß gegen die von uns errungenen regeln, die uns, zumindest teilweise, nicht mehr zum freiwild durchgeknallter religionsfanatiker machen.
    Und dann kommt mir hier auf einem schwulen forum ein durchgeknallter salafidenchrist und will mir etwas von gehorsam , schülerstatus und so einem scheiß erzählen.. ; wer sind wir denn, wo sind wir denn?!

    Weist ihr, wissenschaftlich(!) nach, dass es gott gibt, und wir verhandeln neu!
    Das glaubensgedöns jedoch langt nicht !

    Aber nicht mal die von menschen gemachten "göttlichen" gebote sind von dauer, fehlt die fähigkeit sie zu erklären, sie somit in einen sinn einzufügen.. mann und frau als erklärungsmuster ist spätestens seit pille, ei-fremdbefruchtung , leihmutter und was noch kommen mag obsolet! Der mensch "schafft" sich selbst und damit ist "gott" überflüssig!
    Ob ich das gut finde sei mal an anderer stelle diskutiert, aber die abschaffung "gottes".. in
    g'ttes namen: JA!
    Jedenfalls , erklärt warum man sich unterordnen müsse hat bisher keiner.. ausser mit dem wink der ewigen verdammnis.. na wenn schon!
    Lieber unter meinesgleichen hölle , als unter euresgleichen himmel...

    Auf den bayrsich-fränkischen brechreiz ( beckstein..), seine these vom buch aller bücher und den darin enthaltenen verurteilungen schwulen lebens, treffen eher die von dir zitierten "Verstöße gegen Recht und gute Sitten (Beleidigung, Verleumdung, Hetze,...), unfreundliche und respektlose Kommentare, Provokationen...zu!
    Wir sind es nur gewohnt so behandelt zu sein.. und still zudem auch lange gewesen.
    Störts, wenn nun widerspruch kommt.. nicht mehr HerrIn im eigenen hetenhaus?!

    Da bin ich als beleidigter ( siehe.. auch bei uns gibt es ein beleidigt sein.. ) berechtigt und aufgefordert zu antworten..., also sehr wohl am thema bleibend!

    Nun frage ich mich: was machen kreuznetzler oder stramme christen hier auf einem forum, dass dem religiösen bild von einem "gerechten leben" so sehr ferne ist.. ?

    Hat es in der letzten bibelstuunde eine erleuchtung gehabt und den auftrag bekommen, hier "zweifel" zu säen mit dem versprechen, alle reuigen sünder im namen jesu aufzunehmen und .. zu reinigen??
    Oder ist es nur selbstgefällige geilheit , im eingemachten anderer zu wühlen?
    Bekommt nächstenliebe herzklopfen wenn er hier eintritt, werden andere feucht im schritt?
    Macht euch das so mutig, weil wissend .. es kann euch körperlich keiner was vor den latz knallen...

    Pschologisch gedeutet, ist der troll ein sich einer gruppe zugehörig fühlend wollender, der aber aufgrund seiner beständig erfahrenen ablehnung durch den rest , diese ablehnung zu kompensieren sucht, indem er sich immer weiter in sein"thema" hineinfrisst...
    Die ständige "aufmerksamkeit" die ihm durch gegenrede und wutausbrüche zuteil wird (immer im negativen!), stärkt dieses gefühl des sich mitteilens - wiederholen müssen.. bis hin zur explosion... Während inhaltlich im kopf bereits alles implodiert ist......

    So machen sich solche zum mythischen deuter des ganzen ( eben gott) und im falle eines worst case, zum "märtyrer..."
    Ich nehme an, die leben die hölle schon auf erden! Deshalb ihr wunsch nach erlösung durch bekehrung...!

    Sollen wir nun umgekehrt uns in euren foren einklinken und ein bischen stänkern?

    Euren "beleidigten leberwürsten", im sprachgebrauch "ich bin in meinem glauben beleidigt" , steht meine lebenserfahrung mit euch typen entgegen. Eure unverfrorenheit, mit der ihr an einem heran tretet ohne aufgefordert zu sein , ohne erwünscht und im falle von ablehnung , in der ihr trotzdem weiter den "betretenen" raum glaubt nutzen zu dürfen.. das ist mehr als unfreundlich und provokativ, das ist terror!

    Wenn nicht mal mehr auffällt , das ein als nächstenliebe firmierender stänkerer hier sätze einbringt, die bei einem salafiden ebenso zu finden sind.. dann ist der religiöse rollback keine phantasie mehr, dann decken sich die ereignisse!

    Geistliche, die den obersten richtern die leviten lesen ; abgeordnete die einen anrüchigen menschenrechtsleugner einladen, um ihn als staat UND geistiges oberhaupt zum deutschen volk sprechen zu lassen; spitzenvertreter der kirchen sich aus ihren löchern wagen um denunziatorisch homosexuelle vorzuführen...

    Und solche leute wie du, schreiben mir vor wie wütend ich sein darf oder nicht..
    schatzerl , von zeit zu zeit blas mal dein hirn durch.. das ist verklebt mit dem
    schmalz tätiger nächstenliebe.. ich halte nämlich nicht die andere wange hin!
    Weder dem "herrn", noch seinen knechten!

    Das macht mich zu dem , auf das ich stolz bin!
    FREI!
    noch weitere fragen????????? ??:-))
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#84 De_Gelderlander
  • 21.01.2011, 20:35h
  • Vorsicht Herr Steckbein! Nicht das Sie noch ausversehen durch die Bibel zum Kommunisten mutieren!

    Die Bibel ist nämlich durch und durch Kommunismus!

    "....Deswegen will ich Ihnen aus der Apostelgeschichte vorlesen ‑ hören Sie gut zu! ‑: Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele; auch nicht einer sagte von seinen Gütern, dass sie sein wären, sondern es war ihnen alles gemeinsam. Jeder, der einen Acker hatte, verkaufte diesen und brachte den Erlös in die Gemeinschaft ein. Das ist Kommunismus pur, liebe Kolleginnen und Kollegen von der CDU/CSU......"

    Kompletter Artikel hier nachlesbar - inklusive Video:
    antifaschista.wordpress.com/2011/01/21/
    »sie-sind-opportunistisch-und-scheinheilig«/
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#85 alexander
  • 23.01.2011, 15:14h
  • Antwort auf #75 von anja
  • jeder hier, der sich gegen die "religiösen ergüsse" und hasstiraden wehrt, hat schwierigkeiten mit der "nettiquette" !
    ZWANGSLÄUFIG !!!
    wir müssen seit jahren das ausgiessen von abfallkübeln über uns ertragen ! in letzter zeit noch verstärkt !
    wir verlangen nur unsere uns zustehenden bürgerlichen rechte, respekt und anerkennung unserer menschenwürde !!!!!!!!!!!!!
    dinge die diese, ach so christlichen, herrschaften uns mit vehemenz versagen, aber für sich selbst als selbstverständlich in anspruch nehmen, selbst wenn sie ihre hühner bumsen !
    abgesehen von den tagtäglichen beleidigungen, hassergüssen und diskriminierungen, die wir seit jahrzehnten ertragen müssen !
    diese burschen haben glück, dass schwule nicht militant sind ! leider !

    wer muss hier bitteschön respektiert werden ????
    schon wieder die umkehr vom täter zum opfer !
    kraftausdrücke, die unserer situation gerecht werden würden, gibt es im deutschen gar nicht !!!
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#86 AnreasAnonym
  • 13.04.2011, 23:03h
  • Klar mit einem möchte ich Herrn Beckstein und Co. vielleicht Recht geben. Mehr Toleranz gegenüber Homosexualität gefährtet die Ökummene.

    Aber welcher Protestant möchte denn die Ökumene mit so einer katholischen Kirche, mit so einem Papst. Mein Gott wir sind ne eigenständige Kirche wir machen uns über den Papst viel zu viele Gedanken.
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#87 Timm JohannesAnonym
  • 20.01.2012, 00:29h
  • Beckstein irrt sich natürlich.

    Zunehmend ist die Katholische Kirchenleitung isoliert und mehr und mehr protestantische, anglikanische und altkatholische Kirche akzeptieren theologisch homosexuelle Paare. Einen "Sonderweg" geht daher die Katholische Kirche in Rom und hat hierbei auch noch starken Gegenwind aus den eigenen Reihen (siehe Kirchenreferendum Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch).

    Daher Beckstein scheint die aktuellen Entwicklungen der letzten Jahre nicht mehr mitbekommen zu haben.
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#88 stromboliProfil
#89 chicetinAnonym
  • 20.01.2012, 23:53h
  • "Die Bibel verurteilt praktizierte Homosexualität ohne Ausnahme", meint Herr Beckstein - schaun wir mal:
    Die Homosexualtität wird nirgendwo in der Bibel als solche angesprochen, da es sich um eine Wortfindung des 19 Jhd. handelt, wenn dann beschreibt sie Handlungen, die schwul oder lesbisch sein könnten. Da die Texte immerwährenden Übersetzungen (und Übersetzungen aus Übersetzungen etc.) und Interpretaionen durch den Menschen (subjektiv und oft fehlten die entsprechenden Worte) unterlagen/unterliegen sind sie sehr kritisch zu hinterfragen. Bei Interpretation werden immer außerbiblische Aspekte, z.B. die eigenen Abneigungen, Traditionen, Erfahrung mit ins Spiel gebracht. Exegese ist (mit einer vorgefaßten Idee - Gott) der Vesuch die Bibel als wahr zu beweisen und widerspricht wissenschaftlichem Denken.

    In der Bibel selbst finden sich sehr wenige Hinweise auf Gleichgeschlechtlichkeit, darum bemüht man gerne die Geschichte um Sodom als Beweis. Da das Vernichten anscheinend so schön für diesen Gott ist/war, vernichtete er auch gleich noch eine andere Stadt mit, Gomorra, von der man sonst nichts aus diesen Texten erfährt.

    Kurzer Exkurs zu Bibelstellen:
    - Sodom und Gomorra: Engel sind lt. Theologie die ersten nicht sexuellen Wesen Gottes (auch gerne mal mit 4 Gesichtern - Cherubin), die bereits auf immer existieren und asexuell sind. Die Geschichte handelt also nur vom Gastrecht den Engeln gegenüber und (lt. älteren Übersetzungen) vom "erkennen" (zur eig. Religion zugehörig) oder "über sie her machen" (sie verprügeln). Da Herr Lot sehr gastfreundschaftlich ist, bietet er seine weibl. Kinder (unaufgefordert) dem Pöbel zwecks Ablenkung an (Gott selbst befiehlt in der Bibel das Überlassen von Frauen und weibl. Kindern zur Vergewaltigung) - im bayerischen sagt man wohl "hinterfotzig" dazu. Abgesehen davon, wenn alle Männer schwul gewesen wären, warum wurde der Ort hinweggefegt, mangels Interesse an Frauen und vaginalem Sex hätte sich das doch in einer Generation erledigt?

    - Levitikus 18: "Du sollst nicht liegen bei einem Knaben wie bei einer Frau ..."
    Wie wir wissen, ist die Bibel sehr frauenfeindlich eingestellt. Mädchen/Frauen sind minderwertig (siehe auch Sklavin) und ab der ersten Menstuation bereits vollwertige Frauen und können daher nicht für direkte Verbote herhalten. Weiterhin kann man nur mit einem Manne wie mit einer Frau verkehren (sofern der Geschlechtsakt damit gemeint ist), indem man (sorry) ein scharfes Messer nimmt und Schwanz und Eier abschneidet sowie dort ein penetrationsfähiges Loch bohrt - das ist wahrlich ein Greuel. Wäre dem nicht so, dann würde die Bibel ja den Analverkehr als den "richtigen" Verkehr propagieren.
    Dieser Text sagt also zwei Sachen aus:
    1. Pädophilie ist verboten.
    2. Verstümmelung von Menschen ist verboten.

    - Paulus (Saulus): Paulus war der erste Wortverdreher der neuen jüdischen Christen, der als erster "Verkünder" Jesus selbst nicht gekannt hatte. Wahrscheinlich Epileptiker, der seinen Körper und auch die Frauen aufs äußerste hasste (selbst schwul?) und sich nicht für die Geschichte dieses Jesus' interessierte. In seinen Briefen wird klar, dass er "SEINE" Theologie begründen wollte und nur der Tod und das Jenseits von Belang war. Die Zeugen Jehovas* berufen sich ja fast wörtlich auf seine Texte und sehen Jesus als einen von Gott gesandten Engel, weil der allwissende Herr wissen wollte, wie es so ist als Mensch und wenn man mal gefoltert und hingerichtet wird.

    * Anekdote zu Zeugen Jehovas: Im spanischen nennen sie sich "Testigos de Jehová" und der "Testículo" ist der Hoden. Ein gerne genommenes Wortspiel ist daher: "Testículos de Jehová"
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