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- 25. Januar 2011 2 Min.

Annette Bening und Julianne Moore spielen ein lesbisches Paar in "The Kids Are All Right"
Lesbische Themen stehen hoch im Kurs: Die Film-Komödie "The Kids Are All Right" wurde am Dienstagmorgen für vier Oscars nominiert - "Black Swan" kann die Trophäe sogar fünf Mal gewinnen.
"The Kids Are Alright" erhielt Nominierungen in der Kategorie bester Film, beste Hauptdarstellerin (Annette Benning), bester Nebendarsteller (Mark Ruffalo) und bestes Drehbuch. "Black Swan" hat ebenfalls Chancen in der Kategorie bester Film, sowie beste Hauptdarstellerin (Natalie Portman), beste Kamera, beste Regie und bester Schnitt.
Größter Favorit ist das Drama "The King's Speech" um den britischen König George VI., der insgesamt zehn Mal für den Academy Award nominiert wurde. Mit je acht Nominierungen kämpfen das Traumdrama "Inception" und der Facebook-Film "The Social Network" ebenfalls um die Vorherrschaft im Filmjahr 2010.
Bereits im Vorfeld haben Homo-Aktivisten den Film "The Kids Are Alright" hoch gelobt. Er ist bereits im letzten Jahr auf der Berlinale mit dem Teddy-Award für den besten schwul-lesbischen Film ausgezeichnet worden (queer.de berichtete). Die Hauptdarstellerinnen Annette Benning und Julianne Moore spielen hier ein lesbisches Paar, in dessen Leben überraschend der biologische Vater ihrer durch anonyme Samenspende gezeugten Kinder platzt. In den deutschen Kinos ist der Film im November 2010 angelaufen.
Der Psycho-Thriller "Black Swan" handelt von der erotischen Leidenschaft zweier Ballerinen, die von den Schauspielerinnen Natalie Portman ("Star Wars") und Mila Kunis ("Die wilden Siebziger") dargestellt werden. Der Film ist seit dem 20. Januar in Deutschland zu sehen.
Schwule Rollen standen dagegen dieses Jahr nicht im Vordergrund. Lediglich drei Schauspieler, die in der Vergangenheit einen Schwulen gespielt hatten, wurden für einen Oscar nominiert: Javier Bardem (schwul in "Before Night Falls") kann sich für seine Rolle in "Biutiful" Hoffnungen auf die Trophäe machen. Colin Firth, der zuletzt im Tom-Ford-Film "A Single Man" einen schwulen Professor darstellte, erhielt eine Nominierung für seine Rolle in "The King's Speech". "Milk"-Augeschmaus James Franco kann sich Hoffnungen machen für seine Hauptrolle in "127 Hours", einem Survivalthriller von Danny Boyle.
Die Oscar-Verleihung findet am 27. Februar im Kodak Theatre in Los Angeles statt. (dk)
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