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Kommentare zu:
Festnahme im Fall David Kato


#1 herve64Ehemaliges Profil
  • 03.02.2011, 11:45h
  • Also mit anderen Worten: die ganze Geschichte soll dahingehend konstruiert werden, dass der Täter das eigentliche Opfer ist und von dem "bösen schwulen Aktivisten" sexuell genötigt worden sei. Womit man es zum einen schafft, den Täter unbehelligt davon kommen zu lassen und zum anderen der Welt suggerieren möchte, dass die angedachte Todesstrafe für Schwule schon seine Richtigkeit habe.

    Wo bleibt hier die Streichung der Entwicklungshilfe? Ach so: es handelt sich ja nicht um Lesben, die in Bedrängnis sind...
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#2 jojoAnonym
#3 FranziAnonym
  • 03.02.2011, 12:36h
  • Wieder einmal ein Beispiel dafür, wie "Täter" zu "Oper" (gemacht) werden !! :-(

    In Deutschland würde ddie Tat dann noch mit einer schlechten Kindheit, psychischen Auffälligkeiten oder schlechten Schulnoten des Täters "untermauert" werden ...

    Anmerkung: Es war ja ( leider) bloss wieder einmal ein "Schwuler", der da ermordet wurde !!
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#4 Nyggy
  • 03.02.2011, 13:31h
  • Antwort auf #1 von herve64
  • Prima! Solange sich Schwule und Lesben gegenseitig in die Pfanne hauen, braucht die "Gesellschaft" ihre Einstellung zu diesen "Randgruppen" auch nicht zu ändern... (Immer her mit den roten Kästchen... )

    Zum Thema:
    Dass der Fall wirklich jemals aufgeklärt werden kann, wage ich zu bezweifeln.
    Sollte diese Tat politische Hintergründe haben, werden diese aller Wahrscheinlichkeit nach vertuscht. Steht keine politische Motivation dahinter, wird dennoch ein Politikum daraus gemacht werden.
    Vielleicht sollten die Menschen sich mehr auf die Person David Kato und sein Wirken konzentrieren und in seinem Sinne weiter kämpfen....
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 03.02.2011, 13:51h
  • Dem Täter würde ich auch kein Wort glauben, das mit der Notwehr nimmt man ihm nicht ab!
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#6 herve64Ehemaliges Profil
  • 03.02.2011, 17:59h
  • Antwort auf #4 von Nyggy
  • www.queer.de/detail.php?article_id=13612,


    hier die Kurzform:

    "Das Bundesentwicklungsministerium hat Hilfsgelder an den afrikanischen Staat Malawi eingefroren. (...)

    "Anlass des Schreibens waren zwei im November 2010 vom Parlament beschlossene Änderungen des Strafgesetzbuches in Malawi, die Homosexualität zwischen Frauen unter Strafe stellen und die mögliche Kontrolle des Staates über die Medien unangemessen erweitern", teilt das Ministerium mit. Bis zu einer Klärung wird die Hälfte der vorgesehenen Budgethilfezahlungen an Malawi zurückgestellt.

    Mit den Änderungen der Strafgesetze erleide die junge Demokratie Malawis einen herben Rückschlag, so Niebel. "Die Achtung der Menschenrechte und gute Regierungsführung sind grundlegende Prinzipien der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit."
    (...)

    Männliche Homosexualität ist in Malawi schon länger verboten, Menschenrechtsgruppen berichten von zunehmenden Verfahren. Weltweit Schlagzeilen machte ein Paar, das Ende 2009 bei einer symbolischen Hochzeitsfeier wegen Homosexualität verhaftet und zur Höchststrafe von 14 Jahren Haft verurteilt wurde. Es wurde nach internationalem Protest begnadigt (queer.de berichtete).":

    So. Und jetzt nenne DU mir mal einen einzigen vernünftigen Grund dafür, dass ERST DANN agiert wird, wenn es um weibliche Homosexualität geht, wohingegen hinreichend bekannt ist, dass in diesem Land männliche Homosexualität bereits seit ewigen Zeiten verboten ist und man dies stillschweigend hingenommen hat.

    Im Übrigen kannst du dir deine seichten Solidaritätsplatitüden getrost schenken: für dich ist doch die LGBT-Community auch nur ein gemachtes Bett, in das du dich hinein legen kannst und Schwule im Grunde genommen auch nur Männer, denen frau den Schwanz abzuschneiden trachtet. So, und jetzt kannst du dich bei Tante Alice ausheulen.
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#7 herve64Ehemaliges Profil
#8 Nyggy
  • 03.02.2011, 19:04h
  • Antwort auf #6 von herve64
  • Na da hat aber jemand schlecht geschlafen.
    Ich weiß nicht, was du für ein Problem hast und was ich dir getan hab. ICH kann nichts dafür, dass das Bundesentwicklungshilfeministerium erst jetzt reagiert.

    Sag das jetzt bitte nicht weiter... In Wirklichkeit haben die nur auf MEIN "OK" gewartet. Und da es sich halt gerade jetzt erst um die Lesben in Malawi dreht, dachte ich, JETZT muss endlich was getan werden.
    Vorher habe ich mich nämlich um das Ozonloch und die globale Erwärmung gekümmert.

    Ich weiß, alle Lesben hassen Männer und natürlich ist unsere oberste Priorität: "Schneidet den Kerlen die Schwänze ab, erst recht den Schwulen, weil die stehen auf Männer!"

    Ich für meinen Teil denke nicht so... Ich steh einfach nur auf Frauen, das ist alles.
    Ich denke aber, das ein Urteil eher auf den Beurteilenden als auf den Beurteilten schließen lässt.

    Aber jetzt genug davon... ich hab mit meinen Solidaritätsplatitüden zu tun und muss noch Tante Alice anrufen.

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#9 herve64Ehemaliges Profil
#10 Nyggy
#11 herve64Ehemaliges Profil
#12 jojoAnonym
  • 03.02.2011, 21:00h
  • Antwort auf #7 von herve64
  • ich kenne mich mit den strukturen des entwicklungshilfeministeriums zu wenig aus, um beurteilen zu können, ob eine direkte geldleistung an NGOs möglich ist oder nicht oder ob sie sogar schon geschieht. ich vermute, dass hierzu neue strukturen geschaffen werden müssten. aber ich denke, dass es einen versuch wert wäre, direkte zuwendungen an NGOs zu ermöglichen bzw. zu verstärken (ich denke da übrigens nicht nur an homo-organisationen, sondern menschenrechtsrelevante organisationen aller art).

    ich könnte die gegenfrage stellen: kannst du garantieren, dass eine streichung der gelder solche regierungen dazu bringt, ihre politik ausgerechnet in sachen homorechte zu ändern? aber solche fragen bringen uns nicht weiter. garantien wird es in solchen fällen nicht geben. man kann versuchen, kontrollmechanismen einzuführen, konsequenzen zu beobachten und aus erfahrungen zu lernen - mehr nicht.

    ich bleibe aber bei meiner grundhaltung: die länder mit menschenrechtsfeindlichen regierungen einfach sich selbst zu überlassen wird die lage für die bevölkerung vermutlich nicht besonders stark verbessern. was aber konkret helfen könnte, wäre die aktive förderung positiver projekte.
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#13 Nyggy
  • 04.02.2011, 06:45h
  • Wer hier wohl einen Analytiker nötig hat...
    Wie auch immer... trotz deiner Wut und Aggression noch ein schönes Leben. Ach ja, und einen lieben Gruß von Tante Alice!
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#14 herve64Ehemaliges Profil

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