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- 04. Februar 2011 2 Min.

Ted Haggard sieht sich jetzt als Heterosexuellen
Der gefallene evangelikale Pfarrer Ted Haggard erklärte, er würde sich nur bisexuell fühlen, wenn er jung wäre - zudem habe er mit Callboy Mike Jones nie richtigen Sex gehabt.
Im Interview mit dem Magazin GQ sagte der frühere Anführer von 30 Millionen evangelikalen Christen, der jetzt Pfarrer der kleinen St.-James-Kirche in Colordado Springs ist: "Ich denke, dass ich mich - wenn ich in dieser Gesellschaft 21 wäre - als bisexuell identifizieren würde." Er schätze sich aber glücklich einen anderen Lebensweg gewählt zu haben, da Homosexualität "nicht der beste Plan Gottes für die Menschen ist". Der Protestant erklärte: "Ich bin 54 mit Kindern und gläubig. Ich kann Grenzen in meinem Leben akzeptieren. Wenn man heterosexuell ist, hat man auch nicht Sex mit jeder Frau, die man attraktiv findet. Ich kann also sein, wer ich bin, ausschließlich Sex mit meiner Frau haben und vollkommen zufrieden sein."
Drogenkonsum zugegeben
Erstmals hat Haggard auch zugegeben, die Droge Crystal Meth konsumiert zu haben, die er vom Callboy gekauft hatte - allerdings nur zweckgebunden: "Ich bin dann irgendwohin gegangen, habe onaniert und das Zeug eingenommen. Aber das war nur während des Onanierens." Das Stimulans steigert das sexuelle Verlangen, kann aber sehr schnell abhängig machen.
Ted Haggard gehörte zu dem Teil der Führung der "wiedergeborenen Christen", die sich auch aktiv in die Politik eingemischt haben: So kämpfte er bis 2006 erbittert gegen die Homo-Ehe und warb auch in Predigten dafür, Homosexuelle nicht gleichzustellen. Callboy Mike Jones outete ihn daraufhin als seinen Kunden (queer.de berichtete). Haggard stritt zunächst alles ab, bestätigte aber in den nächsten Jahren mehr und mehr Angaben seines Escorts.
Schon wenige Monate nach dem Outing, im Februar 2007, erklärte Haggard, er sei nach einer Therapie von seiner Homosexualität geheilt worden (queer.de berichtete) - und suchte wieder den Weg in die Öffentlichkeit. Im vergangenen Monat fand er mit einer Reality-TV-Show den Weg ins Kabelfernsehen (queer.de berichtete). (dk)











Ich hoffe, selbst die Amis merken, wie verlogen ihre religösen Führer sind.
Und ich warte weiter auch die nachricht, dass der auf eine Klappe aufgegriffen wird.... früher oder später.