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Kommentare zu:
Westerwelle jetzt Homo-Aktivist


#1 RalfAnonym
  • 24.07.2004, 15:41h
  • Natürlich hat Westerwelle recht, der rot-grünen Koalition Halbheiten vorzuwerfen, aber er sollte sich lieber an die eigene Nase fassen. Wo die FDP mitregiert, ob zusammen mit der CDU oder mit der SPD, hat sie alles getan und tut noch immer alles, um eine Gleichstellung zu torpedieren, vom Verbot der Verpartnerung auf dem Standesamt bis zur Ablehnung des Ergänzungsgesetzes. Westerwelle wird also erst dann glaubwürdig sein, wenn er seine eigene Partei dazu bringt, ihre Blockadehaltung aufzugeben und ihre Regierungsmacht in den Ländern zu einem neuen Kurs gegenüber Lesben und Schwulen zu nutzen. Gelingt ihm das nicht, wird er sich als genau so ein schwules Parteifeigenblatt erweisen wie Volker Beck, der in schöner Regelmäßigkeit Gesetzesverbesserungen ankündigt, die sich stets als leere Verspechnungen erweisen, weil weder SPD noch Grüne sie durchzusetzen gewillt sind.
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#2 lsvdAnonym
#3 MarkusAnonym
  • 24.07.2004, 22:59h
  • Warum fragt eigentlich niemand die Schwesterwelle, warum er durch die gemeinsame Blockade mit Angies schwarzer Bande eben dafür gesorgt hat, daß Rot-Grün "auf halber Strecke" steckenbleiben mußte? Warum seine Partei in Baden-Württemberg noch nicht einmal versucht hat, den Koalitionspartner CDU zur Öffnung der Standesämter zu bewegen? Und warum die FDP in Rheinland-Pfalz verhindert hat, daß die SPD die Standesämter freigibt? Bis dieser Mensch und seine rechtsliberale Partei glaubwürdig werden, gibt es noch eine ganze Menge zu tun!
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#4 Eva-Maria HertelAnonym
  • 24.07.2004, 23:24h
  • Ich dachte es sei alles schon in Butter mit all den "Genosseninnen und Genossen" und Deutschland sei ein freies, li(e)berales Land und wir gebrauchen gar kein Antidiskriminierungsgesetz, denn es kümmert sich ja keiner drumm, weil alle so nett und lieb miteinander umgehen! Seid wann fürchtet ein Politiker Behinderung seiner Karrierelaufbahn wegen einer Beziehung? Es soll doch nicht die Beziehung an so etwas scheitern, oder? Es soll welche geben die erst nach dem Zieleinlauf anfangen zu laufen, weil sie zu erst sich in das Ziel hineintragen lassen wollen. Doch soll es geben! Und es gibt genug Leute die das auch noch unterstützen, sogar für leere Versprechungen. Sollten doch wirklich erst mal die Politiker in Seminare gehen, was Antidiskriminierung ist und wie man da mit umgeht. Fördergelder sind doch da oder nicht?
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#5 Jasmin de TunisieAnonym
  • 25.07.2004, 00:53h
  • Hallo Markus und Madama Hertel:!
    nehme an,und hoffe,daß Guido endich auf sein Herz gehört hat und endlich noch mehr hübsche fotos von den beiden zu sehen sind!
    Man darf aber nicht vergessen,daß Angela et Edmond de Bavarie,nicht bereit sind zu wirklicher Freiheit, nur wenn Angela und Edmund nochmals eine Bundestagswahl verlieren wird sich etwas bewegen!
    Armer,taktierener Guido,inmitten der blühenen Bilder der Savanne.in hohem fruchtbarem Gras und erfrischenden Wassers, die schleichenden, Ungheuer fühlen zun müssen............................
    Jenseits aller Bilder steht die Liebe, und ich hoffe,hoffe daß Guido liebt1
    Alles Gute Guido1
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#6 manniAnonym
  • 25.07.2004, 05:17h
  • Hoffentlich haelt Schwester Westerwelle
    Ihr Wort oder ist es wieder nur heisse Luft!!!
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#7 KaiAnonym
  • 25.07.2004, 09:35h
  • Man erinnere sich an die Kohl-Ära, als die Regierungspartei FDP ja sooooooo gerne was zugunsten der Schwulen und Lesben ändern wollte, aber - leiderleider - gegen den Koalitionspartner CDU nun mal nichts durchsetzen konnte. Und das tat ihr ja auch wirklich sowas von leid! Alles heiße Luft! Eine Schwuppe an der Spitze und jede Menge Tucken bei den Kinderferienspielen der JuLis können gegen den erzkonservativen Mittelblock, der nach wie vor den Parteikörper bildet, nicht das Geringste durchsetzen.
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#8 GerdAnonym
  • 25.07.2004, 10:22h
  • Das Versagen der FDP in der Vergangenheit ist uns allen bekannt-

    aber was soll`s-wichtig ist, wie verhält sich die FDP heute im Jahre 2004 und da muss zumindest auf Bundesebene festgehalten werden, dass die FDP mit an der Spitze der Forderungen in Fragen der Eingetragenen Lebenspartnerschaft steht, während dies in der Antidiskriminierungspolitik (Zivilrecht) nicht der Fall ist.

    Wir werden im Herbst sehen, wie die FDP im Bundesrat durch ihre mitregierten Bundesländern bei dem zweiten zustimmungspflichtigen Gesetzespaket abstimmt...danach sollte dann jeder auch die FDP bewerten, ob sie nur ankündigt oder auch im Verbund mit der CDU auch ihre Ansichten durchsetzt...wenn dies Herbst 2004 nicht erfolgen sollte, dann darf auch Herbst 2006 aus homopolitischer Sicht kein Kreuz bei der FDP sein.
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#9 ChristophAnonym
  • 25.07.2004, 20:15h
  • Ich finde eure ständige Mäkelei ungerecht. Seid doch froh, dass ihr in Deutschland Politiker habt, die sich für unsere Rechte einsetzen (wollen)! Hier in Österreich sind wir gerade einmal wieder so weit, dass nach dem "Skandal" im Priesterseminar St. Pölten, Homosexualität in den Medien wieder als Perversion bezeichnet und in einem Abwasch mit Kinderponographie behandelt wird. Also, bedankt euch lieber mal, andernorts ist die politische Stimmung bei weitem weniger liberal und offen.
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#10 FranzAnonym
  • 25.07.2004, 21:47h
  • Na so toll ist das auch bei der FDP 2004 nicht:
    Kauch hat hier erklärt, er sei gegen Diskriminierungsschutz für Lesben und Schwule im Zivilrecht.
    Und wenn ich richtig informiert bin, hat die FDP in ihrem neuen Gesetzentwurf wieder keine Gleichstellung beim Steuerrecht. Und bei der Hinterbliebenenversorgung hat sie noch nicht mal die Regelung aus dem Überarbeitungsgesetz von Rot-Grün.

    Vielleicht werden sie ja jetzt mutig. Da müssen sie sich aber noch mal auf den Hintern setzen.
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#11 BerndAnonym
  • 26.07.2004, 10:34h
  • Das mit dem Steuerrecht wird ja nicht kommen, weil die Regierung im Augenblick ja sogar durch´s Hintertürchen versucht, den verheirateten Heten die Steuervorteile wegzunehmen, wenn irgendwas nicht mehr dem Schema-F (=glückliche, nicht getrennt lebende Familie) entspricht.
    Sogar die Klasse II wird einigen alleinerziehenden genommen.
    An das streichen der Klasse III für nicht getrennt-lebende kinderlose will sogar die F.D.P. dran, und das schon viel länger als die SPD.

    Was auch kommen wird, die Regierung, welche auch immer, wird einmal gestrichene Leistungen oder Steuerermäßigungen nicht wieder einführen, und wird auch nichts erfinden, wodurch dem Staat Steuergelder wegfallen. Egal, welche Partei regiert.

    Wir können als Schwule fordern, was wir wollen, letztendlich bekommen wir nichts, was den Staat Geld kostet.

    Die Heten würden jetzt auch nichts mehr kriegen, was Geld kostet oder als Staatseinnahmen ausfallen würde. Das gleiche gilt für Rentensachen.
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#12 ThiloAnonym
  • 29.07.2004, 19:47h
  • Annette- hast Du diesen Beitrag noch nicht gesehen? Wo bleibst Du denn? Tse- kein Verlass mehr auf "die Loite"...
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#13 svenAnonym
  • 16.02.2005, 02:35h
  • hallo!

    ich finde es wird jetzt wirklich langsamm mal zeit das was passiert, ich habe auch eine lebenspartnerschaft gegründet und wir sind glücklich. aber warum haben wir den nicht die gleichen rechte? weil wir alle nur immer am diskotiren sind, stellt euch doch mal vor alle schwulen und lesben würden nicht wählen gehen da würdenaber so manche parteien alt aussehen vieleicht sollte mann das mal vorschlagen. politik was ist das die kommen doch nie auf den richtigen nenner wird immer so bleiben mann braucht sich doch nur andere länder anschauen die sind aber schon viel weiter da sind wir noch ein ganzes stück von entfernt.
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#14 PeterAnonym
  • 13.07.2007, 15:06h
  • @ christoph

    Aus der Sicht eines Österreichers mag das einleuchten, aber wenn wir immer nur auf die schauen, denen es schlechter geht und dadurch in der Entwicklung stehen bleiben, schaden wir letztlich auch denen, die es noch nciht geschafft haben. Ziel ist die absolute Gleichstellung der Schwulen und Lesben, denn wir (und das sind 5-10% der bevölkerung, also nicht unerheblich) empfinden das als eine Selbstverständlichkeit, nur müssen wir das eben immer noch den heten beibringen, daß es so ist. Wir haben Politiker gewählt als unsere "Vertreter", sie handeln also in unserem namen (was sie gerne vergessen)...ich kann also verlangen, daß sie auch so handeln und wenn sie es nicht tun, dann muss ich mich auch nicht bedanken. Es ist ihr Job! Wenn wir es erreichen, daß endlich keine menschenrechtlichen Unterschiede mehr gemacht werden, dann kommt das auch den anderen zu Gute, denn wir haben dann Vorbildwirkung und können praktische Erfolge vorweisen. So geschieht es auch, wenn wir auf andere Staaten blicken und als "Argument" vorbringen: "seht her, dort ziehen Schwule Kinder groß und es geht den Kindern gut"......
    Also Dankbarkeit könnten wir dann auch von denen erwarten, die leider noch nicht so weit sind aber durch uns hoffen können, daß sich das Blatt wendet.

    Was aber sicherlich als nächstes kommen muss, ist die Ausdehnung (!) der Kraft auf andere Länder....gerade wenn ich mir die Hinrichtungen der Schwulen im Iran anschaue, die allein aufgrund ihres Schwulseins getötet werden.
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