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Kommentare zu:
Führen Tauschbörsen-Abmahnungen zum Zwangsouting von schwulen Teenagern?


#11 ArthasAnonym
  • 13.02.2011, 14:58h
  • Antwort auf #9 von Marek
  • Du bist auch so ein obrigkeitshöriger Systemling der die Gesetze immer befolgt oder? Wenn die Musikindusstrie der Meinung ist nicht genug Geld zu verdienen weil immer weniger Bürger bereit sind sich abzocken zu lassen, müssen sie halt ihre Strategie ändern (Werbung, angemessene Preise, Sponsoring, Veranstaltungen etc.). Hätte der Erfinder des Rades ein Copyright wären wir heute noch in der Steinzeit. Menschen die sich Musik oder Filme runterladen zu kriminalisieren ist echt menschenverachtent und pervers.

    www.piratenpartei.de/node/343

    Raubkopierer sind immer die Anderen!

    Die Vervielfältigung von urheberrechtlich geschützten Werken wird in den letzten Jahren auf Betreiben der Unterhaltungsindustrie mehr und mehr kriminalisiert - vor allem beim Kunden. Die gewerbsmäßige Vervielfältigung von solchen Werken zu kommerziellen Zwecken ohne Genehmigung des Urhebers wird von Vertretern dieser Industrie oft und gerne als „Raubkopieren“ verteufelt, auch wenn das unrechtmäßige Kopieren nichts mit Raub zu tun hat. Darüber hinaus versuchen Lobbyisten der Unterhaltungsindustrie für solche Taten ein möglichst hohes Strafmaß („bis zu 5 Jahren“) zu erlangen, indem Gesetzgebungsverfahren massiv beeinflusst werden. Auch die bisher rechtmäßigen Kopiervorgänge (z. B. für private Zwecke oder als Backup) werden verstärkt in die Nähe von Straftaten gerückt.

    Ein besonders schwerer Fall von Urheberrechtsverletzung ist erst vor kurzem bekannt geworden. Hierbei wurden - mit der Absicht Geld zu verdienen - rechtswidrig kopierte Musikstücke professionell über das Internet vertrieben. Was in diesem Fall allerdings merkwürdig anmutet ist die Tatsache, dass die übliche Hetzkampagne der Unterhaltungsindustrie und ihrer Lobbyverbände ausblieb. Der Grund für diese Stillhaltetaktik: Der Täter ist diesmal die Musikfirma EMI und Raubkopierer sind immer die Anderen!

    EMI hat offenbar jahrelang Musik der Gruppe „King Crimson“ online verkauft, ohne dazu jemals berechtigt gewesen zu sein. Darüber hinaus hat EMI nach Ablauf ihres Vertrages mit „King Crimson“ wohl auch weiterhin CDs der Band vertrieben. Robert Fripp, Gründungsmitglied und einziges dauerhaftes Mitglied von „King Crimson“, prangert daher auch primär die Heuchelei innerhalb der Musikindustrie bezüglich der Urheberrechte an. Während Kinder und Familien gerne mit astronomisch teuren Verfahren überzogen werden, um sie vor die Wahl zwischen Ruin und Abgabe einer Unterlassungserklärung zu stellen, werden die eigenen Verstöße offensichtlich mit einem anderen Maß gemessen. Eventuell wäre es recht heilsam, wenn führende Mitarbeiter der EMI wegen fortgesetzten, schweren Verstößen gegen das Urheberrecht zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt würden – schließlich sind Raubkopierer doch Verbrecher, nicht wahr?
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#12 seb1983
  • 13.02.2011, 14:59h
  • Sorry, weil ich nicht genug Geld für etwas und keine Kreditkarte habe dann ist es also legitim es zu stehlen?? Grade bei so lebenswichtigen Dingen wie Pornos?
    Wer sich sowas auf Tauschbörsen zieht sollte sich bewusst sein dass es illegal ist, ebenso wie im Supermarkt etwas in die Tasche zu stecken und dass es n Risiko gibt erwischt zu werden.

    Das ganze klingt wie "ich hatte doch keine Wahl, ich musste den Pelzmantel klauen weil mir kalt war,und den 600er Mercedes weil ich zur Arbeit musste. Wie ich soll meine alte Jacke anziehen und den Bus nehmen???"

    Es gibt massenhaft kostenlose und legale Pornoclips im Internet, es ist also nicht so dass die Jugendlichen keine Wahl haben.
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#13 RobertoAnonym
  • 13.02.2011, 15:02h
  • Natürlich sollen auch Musiker, Filmschaffende etc. eine angemessene Vergütung erhalten. Ein paar Gedanken dazu:

    1) Was ist angemessen? Musiker verdienen auch, wenn ihre Songs im Radio, im Fernsehen gespielt werden. Sie verdienen durch die Verwertungsgesellschaften, die Gebühren für jede CD, für jeden CD-Brenner bekommen. Sie verdienen durch Konzerte, Merchandising, Interviews, kommerzielle Nutzung ihrer Stücke in Werbung und Filmen. Usw (bis vor kurzem gab es auch massiv Einnahmen mit gezielt an Jugendliche gerichtete Klingeltöne, eine unmoralische Abzocke ohne gleichen).

    Oft reicht schon ein Song in der Hitparade, um im normalsterblichen Denken fürs Leben abgesichert zu sein. Überlege mal, was langweilige Nerv-Sänger wie Phil Collins, die in Sendern wie WDR2 immer noch abgenudelt werden, allein durch alte Werke verdienen. Und: Urheberrechte sind ungerecht verteilt. Journalisten verdienen nichts dran. Bäcker verdienen nur einmal an ihren Brötchen.

    2) Eine Raubkopie ist kein Raub. Raub enthält Gewalt gegen Personen. Der Vergleich mit dem Ladendiebstahl hinkt, es wird nichts physikalisches gestohlen.

    Aber darum geht es nicht. Es geht um die Abwägung zwischen Copyright und Privatssphäre/Datenschutz. Der Text spricht es an: Warum sind schwere Straftaten vor Aufklärung geschützt, aber die Abmahnungswelle gegen Filesharer darf weitergehen?

    Nein, die Musikindustrie muss bessere Möglichkeiten finden als pseudolegale Kriminalisierung von Personen. Zumal es abseits vom Filesharing genügend legale oder unverfolgbare Möglichkeiten gibt, sich den Song/den Film zu beschaffen, den man haben will. Filehoster, Mitschnitte, FreeDRM bei Napster-Flat etc.
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#14 loellieEhemaliges Profil
  • 13.02.2011, 15:12h
  • Das Urheberrecht ist eine der schlimmsten Geisseln der Menschheit. Historisch, ist das Urheberrecht ein Schutz der Verleger gegen die Interessen der Urheber. Daran hat sich bis heute nichts wesentlich geändert.

    Warum sich angesichts des praktisch endlosen Angebots an freien Inhalten noch immer Menschen finden, die den Abzockern, Zensoren und Feinden der Freiheit, unablässig Scheinbegründungen liefern, oder diese beim Kampf gegen das eigene Klientel durch Kauf ihrer Produkte gar finanzieren, anstatt das Gelump einfach zu ignorieren, verstehe ich beim besten Willen nicht.
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#15 ExplorerBoyAnonym
  • 13.02.2011, 15:15h
  • Ihr habt Probleme!
    Ich habe auch kein Geld für teure Pornos und gucke mir die kostenlosen Pornoclips an und die von Amateurboys. Wenn ich mehr Geld kriege ist es mir wichtiger eine Playstation 3 als Pornos zu kaufen, bis dahin muss ich mich mit der PS2 begnügen! Ich werde es überleben, auch ohne mir eine PS3 im Laden zu klauen
    Wenn man was klaut soll man auch genug Mumm haben dazu zu stehen wenn man erwischt wird!

    Was habt ihr sonst für eine Lösung? Alle Heteros werden bestraft, aber Schwule haben ein Freifahrtschein bei allem bei dem sie geoutet werden könnten?
    Also kann ich mir in jedem Schwulenclub legal Drogen reinpfeifen, denn jede Anzeige würden meine Eltern mitbekommen und ich wäre somit zwangsgeoutet.
    Wenn ich den PC nicht ausreichend schütze und meine Eltern im Verlauf oder so sehen auf welchen Seiten ich war ist es meine Schuld wenn ich geoutet werde. Nicht anders ist es wenn ich illegal Pornos runterlade und mich dabei erwischen lasse, dann hafte auch ich dafür und kann Polizei, Staatsanwalt und Co. nicht mit "ich bin nicht geoutet, holt mich hier straffrei raus" kommen.
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#16 KlausiAnonym
  • 13.02.2011, 15:23h
  • Roberto schreibt:
    >Aber darum geht es nicht. Es geht um die Abwägung zwischen Copyright und Privatssphäre/Datenschutz.

    Stimmt genau! Flo, willste wirklich, dass jeder Kleinkram, den Du im Web "anstellst", verfolgt werden kann?

    Das würde dann ja in jedem Bereich gelten. Stell Dir vor, jeder Forenkommentar von Dir ist per IP-Adresse verfolgbar. Wenn man bedenkt, wie oft hier über Prominente, Geistliche und so weiter spekuliert, beleidigt wird, wäre allein das schon ein hervorragendes Arbeitsfeld für Anwälte. Das würde als letzte Konsequenz die Meinungsfreiheit erbelich einschränken. Warum ja auch das Bundesverfassungsgericht eigentlich die Vorratsdatenspeicherung zurecht gestoppt hat.
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#17 seb1983
  • 13.02.2011, 15:35h
  • Antwort auf #16 von Klausi
  • Beleidigungen etc. werden im Web viel zu wenig verfolgt, um es dann mal etwas greifbarer zu machen: Auch gegen Minderheiten wie Schwule wird in Foren gerne breitest abgelästert was man sich so im normalen Leben gar nicht trauen würde.

    Sowas fällt für mich nicht unter Meinungsfreiheit, ebenso wie Diebstahl geistigen Eigentums nicht unter irgendwelche sonstigen Freiheiten fällt.
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#18 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 13.02.2011, 15:35h
  • Ich habe bisher noch nie illegale Sachen aus dem Internet heruntergeladen. Mittlerweile ist es so, daß es aber auch Programme gibt, mit denen man anonym im Internet surfen kann und niemand die IP-Adresse herausfinden kann. Daß man jedoch 1000 US-Doller zahlen muß, um nicht verfolgt zu werden, halte ich für äußerst fragwürdig!
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#19 fbiAnonym
#20 FoXXXynessEhemaliges Profil

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