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Kommentare zu:
Führen Tauschbörsen-Abmahnungen zum Zwangsouting von schwulen Teenagern?


#21 BürostuhlAnonym
  • 13.02.2011, 16:25h
  • Antwort auf #14 von loellie
  • Also...ich habe ein Hobby...ich schreibe gerne...zu meinem reinen Provatvergnügen, nicht wiel ich damit Geld verdienen will/kann...einfach nur so....In meinen Texten steckt verdammt viel Arbeit. Manchmal sitzt du fünf bis sechs Stunden über einem leeren Blatt Papier, stehst auf und das Blatt ist immer noch leer. Wenn ich mir vorstelle, wir hätten kein Urheberrechtsschutz und jeder "Heini" könnte meine schwer erarbeiteten Texte (auch wenn es nur eine theoretische Möglichkeit seinmag) einfach so benutzen und veröffentlichen und sich damit Geld in die Tasche stecken...ich fände es furchtbar. Ich liebe das Urheberrecht. Es schützt mein Eigentum!!! Jeder der micht beklaut, wird verfolgt. Und das ist gut so. Und das gilt nicht nur für meine Texte, die keiner kennt, sondern auch für Pornos eines goßen Labels.
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#22 SimoneAnonym
  • 13.02.2011, 16:27h
  • Antwort auf #2 von Flo
  • Queer.de über Abmahnungen:
    >>"Während ein solches Vorgehen generell umstritten ist"

    Du:
    >>Daran ist gar nichts unmstritten. Es gibt Urhberrechtsgesetze und entsprechende Strafen bei Verstößen.

    Die Höhe der Abmahnungen (in der Regel jenseits von gut und böse) sind ebenso umstritten wie der Fakt, dass es Massenabmahnungen sind, die mittlerweile ein eigener Geschäftszweig sind. Und die Herausgabe der IP Daten für Bagatellen ist ebenfalls umstritten.
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#23 gesunderverstandAnonym
  • 13.02.2011, 16:42h
  • Alles eine Frage der Verhältnismäßigkeit, des gesunden Menschenverstands.

    Braucht man das Urheberrecht?
    Ja

    Sollte ein kommerzieller Bruch des Urheberrechts straf- wie zivilrechtlich verfolgbar sein?
    Ja

    Sollte ein privater Bruch in schwerem Fall (erstes Hochladen des Cam-Mitschnitts eines aktuellen Kinofilms) verfolgbar sein?
    Ja

    Sollte ein privater Bruch in simplem Fall (Download) straflos bleiben, wie bisher schon die Privatkopie?
    Ja

    Sollte wegen eines privaten Verstoßes in simplem Fall die Anonymität im Internet aufgehoben werden?
    Nein
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#24 vingtans
#25 denjAnonym
  • 13.02.2011, 16:56h
  • Antwort auf #16 von Klausi
  • ich mach nur legales. kann nur jedem raten aufzupassen. schwups und man ist auf der falschen seite und der sieht nicht wie 18 aus. man fragt sich hm ist er 18 oder nicht?! darf man das gucken oder schnell wegklicken!? bei illegalen seiten ein problem! bei legalen ah der muss erwachsen sein alles in ordnung! bleib auf der legalen seite, eine anzeige ist kein zuckerschlecken wenn dir was vorgeworfen wird was ein versehen war!!
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#26 FloAnonym
  • 13.02.2011, 17:02h
  • Dass das Thema Urheberrecht bei vielen Internetnutzern nicht populär ist, ist mir klar. Aber bei den Antworten zeigt sich auch wieder mal, wieviel Unwissenheit teilweise dahinter steht.

    Ich greife mal ein paar Dinge exemplarisch auf in der Hoffnung, dass das etwas zur Klärung beiträgt.

    @Arthas:
    "Du bist auch so ein obrigkeitshöriger Systemling der die Gesetze immer befolgt oder?"

    Siehst Du das auch bei Gesetzen so, die z.B. Schwule vor Verfolgung schützen? Oder sollte man nur Gesetze missachten, die einem selbst nicht in den Kram passen? Und wer entscheidet dann, welche Gesetze befolgt werden und welche nicht? Das führt Demokratie ad absurdum!

    "Wenn die Musikindusstrie der Meinung ist nicht genug Geld zu verdienen weil immer weniger Bürger bereit sind sich abzocken zu lassen, müssen sie halt ihre Strategie ändern"

    1. Schau Dir mal an, wer alles an einer CD wieviel verdient. Da verdient keiner besonders viel an einer einzelnen CD.

    2. Sie haben ihre Strategie bereits verändert. Sie fördern jetzt z.B. keine neuen Talente mehr, weil schlicht kein Geld mehr dafür da ist! Jetzt müssen also neue Talente größtenteils scheitern, weil manche Leute zu geizig sind, für ihr Vergnügen zu zahlen. Dieselben Leute sind aber seltsamerweise nicht bereit, bei ihrer Arbeit auf Geld zu verzichten.

    "Hätte der Erfinder des Rades ein Copyright wären wir heute noch in der Steinzeit. "

    1. Das wäre kein Fall fürs Urheberrecht, sondern eher fürs Patentrecht.

    2. Alle geistigen Schutzrechte (auch Urheberrecht und Patentrecht) haben das Ablaufen eingebaut! Es gibt weltweit KEIN Schutzrecht, das auf ewig gilt!

    "Menschen die sich Musik oder Filme runterladen zu kriminalisieren ist echt menschenverachtent und pervers."

    Nur weil Du das so in den Raum stellst, oder gibt es dafür auch Argumente?

    ---------------------------------------

    @Roberto:

    Viele Leute denken so wie Du und wissen einfach nicht, dass sie die Fakten nicht kennen!

    "Musiker verdienen auch, wenn ihre Songs im Radio, im Fernsehen gespielt werden. Sie verdienen durch die Verwertungsgesellschaften, die Gebühren für jede CD, für jeden CD-Brenner bekommen."

    NEIN!!!!!!!!

    Die Komponisten und Textdichter verdienen daran. Nicht die Musiker!!

    Ein typisches Beispiel, wie Missverständnisse die Meinung beeinflussen können.

    "Der Vergleich mit dem Ladendiebstahl hinkt, es wird nichts physikalisches gestohlen."

    Das ist eben das Problem, weshalb viele Leute kein Unrechtsbewusstsein haben. Aber immaterelle Güter sind genauso wertvoll wie materielle und sollten genauso nicht gestohlen werden.

    -----------------------------------

    @loellie:

    "Historisch, ist das Urheberrecht ein Schutz der Verleger gegen die Interessen der Urheber."

    Du verwechselst das angloamerikanisch geprägte Copyright-Recht mit dem kontinental-europäischen Urheberrecht.

    -----------------------------

    @Klausi:

    "Stimmt genau! Flo, willste wirklich, dass jeder Kleinkram, den Du im Web "anstellst", verfolgt werden kann?"

    Nein! Aber darum geht es doch auch nicht. Es ist ja nicht so, dass irgendein Rechteinhaber automatisch komplette IP-Protokolle von Providern bekommt.

    Aber: wenn jemand wirklich gegen Urheberrecht verstößt, muss es möglich sein, in diesem eng definierten Fall einen Namen zu der IP zu bekommen und dann Strafverfolgung und zivilrechtliche Schritte (Schadensersatzklagen) in die Wege zu leiten.

    Dasselbe wollen wir doch auch, wenn jemand unter einer IP zum Mord an einem von uns aufruft....

    --------------------------

    @FoXXXyness:

    "Mittlerweile ist es so, daß es aber auch Programme gibt, mit denen man anonym im Internet surfen kann und niemand die IP-Adresse herausfinden kann. "

    Genauso wenig wie es 100%ige Sicherheit gibt, gibt es 100%igen Datenschutz. Alles kann man irgendwie umgehen. Jeder, der entsprechende Anonymisierungsdienste nutzt und sich in Sicherheit wiegt, kann ein böses Erwachen erleben. Oft bieten gerade diese Anon-Dienste spezielle Schnittstellen zur Strafverfolgung.

    "Daß man jedoch 1000 US-Doller zahlen muß, um nicht verfolgt zu werden, halte ich für äußerst fragwürdig!"

    Das nennt man Vergleich. Und das ist bei Prozessen nichts unübliches oder anrüchiges. Das ist einfach nur ein Instrument zur Entlastung der Gerichte, wo Gegner einen Kompromiss finden können. Wenn da beide Parteien einverstanden sind, muss man ja nicht das Gericht belästigen. Und beide Parteien haben Zeit und Geld gespart.

    ---------------------------------------

    @Simone:

    "Die Höhe der Abmahnungen (in der Regel jenseits von gut und böse) sind ebenso umstritten wie der Fakt, dass es Massenabmahnungen sind, die mittlerweile ein eigener Geschäftszweig sind."

    Wenn Urheberrechte massenhaft gebrochen werden, finden die Abmahnungen eben auch massenhaft statt. Du verwechselst Ursache und Reaktion!

    "Und die Herausgabe der IP Daten für Bagatellen ist ebenfalls umstritten."

    Der volkswirtschaftliche Schaden durch Raubkopien (den wir ALLE zu tragen haben) geht in die Milliarden. Das soll eine Bagatelle sein?

    Wieso sollte das Internet ein rechtsfreier Raum sein, wo Dinge erlaubt sind, die auch in der realen Welt nicht erlaubt sind?

    Ich bin froh, dass man rausfinden kann, wenn z.B. jemand zum Mord an Schwulen aufruft.

    ----------------------------------

    @gesunderverstand:

    Ich stimme Dir in vielen Fällen zu. Aber auch der Download ist Diebstahl. Wenn das nur mal einmal geschehen ist, kann man diskutieren, ob man nicht einfach nur darauf hinweist und keine Strafe verlangt. Aber wenn jemand gar nichts mehr kauft, ist das in der Summe Millionen Nutzer schon ein immenser Schaden.

    "Sollte wegen eines privaten Verstoßes in simplem Fall die Anonymität im Internet aufgehoben werden?
    Nein"

    Wird auch nicht. Ohne Straftat erfährt niemand, wer hinter eine IP steckt.
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#27 FloAnonym
  • 13.02.2011, 17:13h
  • Antwort auf #21 von Bürostuhl
  • "Ich liebe das Urheberrecht. Es schützt mein Eigentum!!! Jeder der micht beklaut, wird verfolgt. Und das ist gut so. Und das gilt nicht nur für meine Texte, die keiner kennt, sondern auch für Pornos eines goßen Labels. "

    Du hast das sehr gut zusammengefasst.

    Du bist das beste Beispiel, wie sinnvoll das Urheberrecht ist. Vielleicht wirst Du nie mit Deinen Texten Geld verdienen, aber stell Dir mal vor, jemand anders bekommt sie in die Finger, schreibt seinen Namen drüber und hat Erfolg damit. Er wird berühmt und verdient Geld. Und Du guckst in die Röhre. Genau sowas kann das Urheberrecht verhindern. Und da es anmeldefrei und kostenlos funktioniert, schützt es gerade auch Leute wie Dich, die keinen Konzern im Hintergrund haben.

    Und wie Du schon sagtest:
    der gleiche Schutz vor Diebstahl geistigen Eigentums gilt für den Privatmann genauso wie für das multinationale Medienunternehmen!!

    Ich werde nie verstehen, wie manche so unsozial sein können, dass sie erwarten, dass andere gratis für sie arbeiten, während sie selbst nicht gratis arbeiten würden. Es ist asozial, wenn die Allgemeinheit zahlen soll, weil einzelne sich davor drücken wollen.

    Es wird niemand gezwungen geschütztes Material zu konsumieren. Wer nicht zahlen will, lässt es halt, sollte es dann aber auch nicht klauen.
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#28 denjAnonym
  • 13.02.2011, 17:19h
  • Antwort auf #26 von Flo
  • Wird auch nicht. Ohne Straftat erfährt niemand, wer hinter eine IP steckt.

    du hast es erfasst. ein klick in zwilichtigen seiten kann einen zur straftat machen ob man will oder nicht. besser wir lassen sowas bleiben und sind damit auf der sicheren seite!
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#29 SebiAnonym
  • 13.02.2011, 18:22h
  • Antwort auf #28 von denj
  • Man kann auch mal auf einer verbotene Seite gelangen. Aber das gibt keine Probleme. Man sieht schon, ob jemand z.B. auf einer Kinderpornoseite ist und diese auch gleich wieder verlässt oder ob sich da jemand stundenlang Material runterlädt.

    Und jeder, der zufällig auf eine illegale Seite gerät, braucht sich keine Sorgen zu machen. Das wird niemals eine Strafe nach sich ziehen.
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#30 loellieEhemaliges Profil
  • 13.02.2011, 18:35h
  • Antwort auf #21 von Bürostuhl
  • Tja, das scheint den Profi dann wohl vom Amateur zu unterscheiden.
    Unser Haushalt finanziert sich komplett über die Produktion von Content und ich bin dennoch für eine ersatzlose Streichung des Urheberrechts in seiner jetzigen Form. Unser Einkommen wäre davon nicht im geringsten betroffen! Im Gegenteil berechnen wir angemessene Stundensätze und gut ist und, würden wir auf eingeschränkte Nutzungslizenzen bestehen, entzögen wir uns selbst der Existenzgrundlage, weil die Rechtssicherheit seitens unserer Kunden nicht mehr gegeben wäre.

    Die Summe der Engriffe des Urheberrechts in meine Rechte und Freiheiten als Bürger lassen sich durch das bisschen angeblicher Rechtssicherheit nicht rechtfertigen. Das wirst auch du merken, falls du jemals mit einem Verlag über etwaige Publikation verhandeln solltest.

    BTW, es gab gerade dieser Tage einen kleinen Skandal im Umfeld des hamburger Asta, welcher versuchte die Berichterstattung darüber via Urheberrecht versuchte zu unterbinden.
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