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Kommentare zu:
Führen Tauschbörsen-Abmahnungen zum Zwangsouting von schwulen Teenagern?


#31 loellieEhemaliges Profil
#32 daVinci6667
  • 13.02.2011, 20:18h

  • Antwort an #2 Flo
    Ich bin oft gleicher oder ähnlicher Meinung wie Du, schätze deine Kommentare. Hier ist mir deine Haltung aber einfach zu streng. Mir ist bewusst, dass die Gesetze in Deutschland strenger sind. In der Schweiz darfst in Tauschbörsen runterladen, aber nichts uploaden. Anfragen werden an Internetprovider gestellt, aber aus Datenschutzgruenden nicht beantwortet. Die Politik hat insofern reagiert, dass wir auf Rohlingen und Speichermedien aller Art, automatisch Urheberrechtsabgaben bezahlen müssen. Ich halte dies eindeutig für den besseren Weg!
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#33 Power UserAnonym
#34 die neugierAnonym
#35 FloAnonym
  • 14.02.2011, 09:28h
  • Antwort auf #31 von loellie
  • "Nein, offensichtlich weiss ich, im Gegenteil zu dir, wovon ich Rede."

    Wenn Du das sagst, muss das wohl so sein...

    Aber glücklicherweise hört der Gesetzgeber nicht auf Dich. Und da kannst Du selbst froh drum sein, wenn wirklich Dein ganzer Haushalt von Content-Produktion lebt.
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#36 FloAnonym
  • 14.02.2011, 09:30h
  • Antwort auf #32 von daVinci6667
  • "Die Politik hat insofern reagiert, dass wir auf Rohlingen und Speichermedien aller Art, automatisch Urheberrechtsabgaben bezahlen müssen. Ich halte dies eindeutig für den besseren Weg!"

    Du findest es also fair, dass z.B. jemand, der auf Rohlingen nur Sicherheitskopien seiner Dateien macht dafür mitzahlen soll, dass andere ihr Vergnügen preiswerter bekommen?

    Was ist daran solidarisch?

    Im Übrigen sind die Urheberabgaben ja nichts kostendeckend, sonst müssten Rohlinge viel teurer sein!
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#37 MarcAnonym
  • 14.02.2011, 11:10h
  • Mein Freund ist Fotograf und verdammt froh, dass es das Urheberrecht gibt!!

    Ohne das Urheberrecht könnten Firmen, Verlage, Konkurenten, etc. einfach so seine Arbeit stehlen.

    Ich verstehe nicht, wieso manche solche Probleme mit dem Urheberrecht haben. Es schützt Urheber vor Diebstahl und sichert kulturelle Vielfalt. Ohne das Urheberrecht würde es viele tolle Musik, Filme, etc. nicht geben!!
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#38 loellieEhemaliges Profil
  • 14.02.2011, 11:31h
  • Antwort auf #35 von Flo
  • Na Kleiner, wenn du mich hier durch die Blume als Lügner diffamieren willst, dann frag doch einfach mal die Queer.de-Autoren wie das mit dem Urheberrecht bei ihnen funktioniert , auch wenn das ein hier "Kleinverlag" ist. Spätestens bei den Holzmedien hast du als Journalist Urheberrecht gehabt. Ich kenne persönlich genug Leute, die im Netz anonym publizieren müssen, weil deren Arbeitgeber die Nutzung des eigenen Namens bei ausserverlaglichen Publikationen verbieten, zB..

    Aber, agitiere du nur schön weiter. Dass mit "Urhebern" kein Spielraum existiert, um eine etwaige Reform zur Verhinderung von Missbrauch mit dem Uhg auch nur zu diskutieren, ist nichts neues.
    In der Tat bin ich ja froh, dass der Gesetzgeber nicht auf mich hört, denn die Hysterie meiner Mitbewerber ist mein bestes Kapital, weil sie potenzielle Kunden mit irrwitzigen Forderungen im Falle des Verstoss gegen Nutzungslizenzen verschrecken. Und deshalb bin ich dir dankbar für dein Engagement. Wirklich!
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#39 stromboliProfil
  • 14.02.2011, 12:36hberlin
  • offen gestanden von dem ganzen keinen blassen schimmer, also mal wikipedia angeblättert, durchgelesen und weiterhin ratlos!

    Mir gefällt die idee, über vervielfältigungsträger ein produkt -kunst-etc. einem möglichst breiten puplikum weiterzugeben!
    Wenn nun, wie in der schweiz solche "rohlinge" bereits beim kauf mit einer abgabe belegt sind, müsste es doch egal sein ob einer was runterläd-kopiert.. etc, wenn nicht an dritte weitergegeben wird.
    Die frage ist doch nur , wird der urheber am ende in der gerechten weise beteiligt, oder sahnen hier die verlage und lizenzträgergesellschaften ab und der kreative bleibt der arsch im spiel...?!
    Das ist doch auch die ständige auseinadersetzung von kreativen gegenüber ihren übermächtigen produzenten-galeriesten so soni und andere, die in prozesse verwickelt sich gegen die rückführung der urheberrechte zu schützen suchen, die sie den künstlern , musiker,autoren, filmemachern abgezwungen haben ( so funktioniert nun mal markt!) ...
    Da steht meine sympathie hinter denen die lieber auf tantiemen verzichten, ihre produkte im internet oder anderen tauschbörsen einstellen , als der megaindustrie noch weitere gewinne auf ihre kosten zu garantieren...

    Gerecht ist es sicher nicht, aber das kleinere übel: piraterie ist auch immer eine zwangsläufigkeit herrschender verhältnisse !
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#40 daVinci6667
  • 14.02.2011, 13:08h
  • Antwort auf #36 von Flo
  • Grundsätzlich hast du zwar recht, dass das Runterladen von geschützten Werken, ohne dass man dafür bezahlt eine Art von Diebstahl darstellt. Auch Dein Einwand, dass nun alle bezahlen müssen, ist verständlich und berechtigt, nur mein Lieber, kann man einfach nicht 90% der Internetuser kriminalisieren. Das ist absoluter Verhältnisblödsinn!

    Denke mal an die Überlastung von Polizei und Gerichten, (das würde den Steuerzahler und Konsumenten noch viel mehr kosten!) und nicht zuletzt den Image-Schaden für Staat und Behörden, weil er sich so weit von den Bürgern entfernt hat. Unsere Regierung und Parlament hat das2007 schon richtig entschieden:
    www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2007/09/17/Schweiz/P
    rivate-Downloads-bleiben-legal


    Und glaube mir, auch deine Einwände wurden sehr wohl diskutiert:

    www.parlament.ch/ab/frameset/d/n/4718/251508/d_n_4718_251508
    _251590.htm?DisplayTextOid=251591


    Ja, wir bezahlen mehr für Rohlinge, MP3 Player, Handys, Speicherkarten, Festplatten etc. Gut möglich dass die Gebühren auch noch steigen werden. Was solls? Ist doch immer noch besser als dass die Polizei wegen illegaler Downloads Millionen von Haushalten durchsucht und damit auch viele schwule Jugendliche, bevor sie dazu bereit sind, vor ihren Eltern zwangsgeoutet werden, oder? Willst Du wirklich einen solchen Staat?

    @ die Neugier. Du spielst vermutlich auf das gestrige Abstimmungswochenende an. Hier bin ich über den Entscheid meiner Mitbürger allerdings enttäuscht. Nun dürfen Soldaten ihre persönliche Militär-Waffe weiterhin nach Hause nehmen. (Die Munition muss aber abgegeben werden) Die Städte haben der Volksinitiative für ein verschärften Waffengesetz zwar zugestimmt, die traditionell ausgerichtete Landbevölkerung hat ein jedoch ein überraschend deutliches Nein erreicht. Zum Glück haben wir eine (linke) Justizministerin, die ich sehr schätze:
    bazonline.ch/schweiz/standard/Sommaruga-will-Waffenrecht-ver
    schaerfen/story/15965749?dossier_id=864


    Und nein, ich habe keinen Militärdienst geleistet, folglich auch keine Waffe im Schrank. Mein Mann würde mir das völlig zu Recht sowieso nicht gestatten!
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