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Kommentare zu:
Führen Tauschbörsen-Abmahnungen zum Zwangsouting von schwulen Teenagern?


#41 SimoneAnonym
#42 loellieEhemaliges Profil
  • 14.02.2011, 14:17h
  • Antwort auf #39 von stromboli
  • "Die frage ist doch nur , wird der urheber am ende in der gerechten weise beteiligt, oder sahnen hier die verlage und lizenzträgergesellschaften ab und der kreative bleibt der arsch im spiel...?!"

    Die GEMA verteilt ihre Einnahmen an gerade mal 100 Künstler. Dh, eine Band, die ein paar CDs zu wenig umgesetzt hat geht leer aus, und die Ihnen zustehenden Gelder landen bei Dieter B auf dem Konto. Das lässt sich nur verhindern, indem Club-DJs zB, penible Playlists erstellen, was wohl die wenigsten tun.

    Nichtmal mehr Superstars werden heutzutage an den Umsätzen durch CD-Verkäufe und Downloads beteiligt. Daher auch die erheblichen Vorschüsse, die manche noch aushandeln können.
    Dass Künstler vom UhG profitieren ist glatte Propaganda und die, nach dem Vorbild Maddovscher Schneeballspiele ermittelten Verluste, die der Industrie durch Downloads entstünden, ebenfalls.

    Und die GEMA-Abgabe auf Rohlinge gibt es auch in der BRD. Guck doch mal, wenn du das nächste mal im Laden bist, da kosten CDR auf denen "Audio" steht, und DVDR für Video mehr.
    Konkret ist die Situation, dass der Kunde beim erwerb solcher Produkte brav Abgaben für eine Leistung bezahlt, für deren Inanspruchnahme er kriminalisiert wird.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#43 daVinci6667
  • 14.02.2011, 14:40h
  • Antwort auf #42 von loellie
  • Nur gerade 100 Künstler? Kaum zu glauben, dass eine solche Bevorzugung der "Grossen" legal ist!

    Unsere Suisa schreibt für die 10x kleinere Schweiz auf der Homepage: "Die SUISA ist die Genossenschaft der Urheber und Verleger von Musik. Rund 29 000 Komponisten, Texterinnen und Musikverleger sind in der 1923 gegründeten Genossenschaft organisiert."

    www.suisa.ch/de/suisa/kurz-und-buendig/

    @ Simone Danke für den wertvollen Hinweis! Eure Gebühren sind zwar anders geregelt und insgesamt wohl eindeutig niedriger. Wenn ihr aber schon solche Pauschalabgaben zahlt, ist die rigorose Haltung gegenüber Internetusern noch viel unverständlicher! Erst Pauschalabgabe und dann erst noch "Abmahnungen" bezahlen. Täuscht mein Eindruck, oder werdet ihr hier wirklich doppelt abgezockt?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #42 springen »
#44 loellieEhemaliges Profil
  • 14.02.2011, 17:05h
  • Antwort auf #43 von daVinci6667
  • Da müsste ich jetzt weiter ausholen, als mir das Thema wichtig ist.
    Die GEMA hat natürlich erheblich mehr Mitglieder, aber die Einnahmen die durch Radiosendungen und zB eben Clubs zusammenkommen, werden aufgrund eines intransparenten Schlüssels tatsächlich nur an eine kleine Minderheit ausgezahlt.

    In D zahlst du auch GEMA wenn du in deiner Kneipe das Radio laufen hast ... solche Sachen. Künstlergewerkschaft und Sozialkasse sind dann jeweils andere Institutionen.
    Mittlerweile gibt es ettliche Fälle, das zB Dorffeste nicht mehr stattfinden konnten, oder auf Weihnachtsmärkten keine Radios mehr laufen durften, weil das tausende € Gebühren kostet. Kindergärten werden in den Ruin geklagt, weil dort gesungen wird (kein Scherz) und Künstler klagen gegen die GEMA, weil sie für die Aufführung ihrer eigenen Werke bezahlen müssen.

    Tantjemen durch CD-Verkäufe sind dann wieder ein anderes Thema.

    Für eine Lösung, die Werkschaffenden zu einem Einkommen verhilft bin ich immer offen, aber das, was mittlerweile Global unter dem Deckmantel des UhG veranstaltet wird, ist blanker Irrsinn. Das bekommen die Appologeten und Propagandisten auch nicht mehr schöngeredet.

    Ach, weil kulturelle Vielfalt angesprochen wurde ... Die Bestrebungen der Musikindustrie, den Katalog der Titel, die im Radio gespielt werden dürfen auf 300 zu begrenzen, war ziemlich schnell wieder vom Tisch.
    Vielfalt und Kulturindustrie haben ähnlich viel gemein, wie Los Wochos bei der FDP und schwule Emanzipation
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#45 alexander
#46 FloAnonym
  • 14.02.2011, 20:14h
  • Antwort auf #38 von loellie
  • "Na Kleiner, wenn du mich hier durch die Blume als Lügner diffamieren willst(...)"

    Nein, ich habe nur gesagt, dass Du keine Ahnung hast, weil Du meinst, das Urheberrecht schade den Urhebern.

    Deswegen auch mein Kommentar mit US-Copyright und EU-Urheberrecht. Denn wenn Du Dich auskennst, weißt Du ja sicher, dass man in unserem Urheberrecht eben nicht sein Recht abtreten kann und dann übervorteilt wird, so wie das beim US-Copyright möglich ist.

    Deswegen ist auch der MP3-Lizenzverkauf hier so viel schwerer als dort.
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#47 FloAnonym
#48 stromboliProfil
#49 BürosesselAnonym
  • 14.02.2011, 23:56h
  • Antwort auf #30 von loellie
  • ich bin mit dem Verlagswesen durchaus vertraut. Das Urheberrecht sorgt hier "nur" dafür, daß einzig(!) der Auto der Texte über ein "Verkauf" der Nutzungsrechte(!) verhandeln kann und nicht jeder x-Beliebige Internetpirat, der den Text irgendwo aus dem Netz kopiert hat. Darin besteht der Schutz des Urheberrechtes.
    Ähnlich mit Fotos. Wenn ein Fotograf die Nutzungsrechte an seinem Bild verkauft, dann kann der Käufer damit anstellen was er will. Aber das Urheberrecht garantiert, daß eben nur(!) der Schöpfer des Bildes berechtigt ist die Rechte am Bild zu verkaufen.
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#50 KünstlerAnonym
  • 15.02.2011, 08:09h

  • Wenn man Musik, Videos, etc. im Internet stiehlt, ist das dasselbe wie wenn man CDs, DVDs, etc. im Laden stiehlt. Und in beiden Fällen ist die Weitergabe solchen Materials Hehlerei.
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