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- 04. März 2011 1 Min.

Für drei Monate darf ein Schwulenhasser nachts nicht mehr auf die Straße
Weil er ein schwules Paar beschimpft hatte, wurde ein Brite von einem Londoner Gericht zu einer Ausgangssperre verurteilt.
Für drei Monate darf Dean Orrow seine Wohnung im Stadtteil King's Cross nicht mehr zwischen 22 und 6 Uhr verlassen, urteilte das Bezirksgericht Stratford bereits am 24. Februar. Außerdem muss er für sechs Monate eine Fußfessel tragen, ein Jahr lang gemeinnützige Arbeit leisten sowie jeweils 100 Pfund (ca. 115 Euro) an das schwule Paar und an das Gericht zahlen.
Das Urteil wurde erst jetzt durch ein Bericht der Islington Gazette bekannt. Demnach hatten Dean Orrow und ein weiterer Mann die beiden Schwulen im Juli des vergangenen Jahres an einer Döner-Bude grundlos belästigt, beschimpft und bedroht. Der Verurteile folgte dem Paar anschließend sogar bis nach Hause, ohne dabei mit den Beleidigungen aufzuhören.
Das schwule Paar gab vor Gericht an, bereits zuvor einmal von Orrow belästigt worden zu sein. Als sie den homophoben Mann zu einem späteren Zeitpunkt zufällig in einem Auto sitzen sahen, fotografierten sie das Nummernschild und zeigten ihn an. Am 13. August 2010 wurde Dean Orrow daraufhin von der Polzei festgenommen.
"Homophobe Beschimpfungen sind heutzutage nicht mehr akzeptabel. Wir nehmen diese Form des Verbrechens sehr ernst", sagte Constable Kevin Johansen von der Polizei in Islington gegenüber der Islington Gazette. (cw)















das sollte schule machen !!!!
very british !