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- 08. März 2011 2 Min.

Motiv eins: der schwule Mechaniker
Nach der Senats-Kampagne "Berlin liebt" plakatiert nun auch noch das private "Bündnis gegen Homophobie".
Von Carsten Weidemann
"Ich bin schwul und Berlin steht hinter mir": Mit diesem wohl unabsichtlich etwas zweideutigen Spruch ist am Dienstag in der Hauptstadt eine neue Akzeptanzkampagne gegen Homophobie im Berufsleben angelaufen.
Das "Bündnis gegen Homophobie" plakatiert auf insgesamt eintausend Berliner Plakatflächen zwei verschiedene Motive: Das eine zeigt einen schwulen Mechaniker mit dem bereits erwähnten Spruch, das andere eine lesbische Ärztin mit dem Satz "Ich bin lesbisch und Berlin steht hinter mir".
"Berlin hat bereits große Fortschritte dabei erzielt, ein Klima von Akzeptanz gegenüber gleichgeschlechtlichen Lebensweisen zu schaffen. Dennoch sind Diskriminierungen von Lesben und Schwulen in verschiedenen Lebensbereichen noch immer ein Problem und eine Herausforderung für uns alle", sagte Arbeitssenatorin Carola Bluhm zur Eröffnung. Die Politikerin der Linkspartei begrüßte ausdrücklich das Engagement des privaten Bündnisses aus Unternehmen, Organisationen und Vereinen. Bluhm hatte erst in der Woche zuvor die ähnliche Kampagne "Berlin liebt! Respekt macht's möglich" der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung eröffnet (queer.de berichtete).
Banken, Supermärkte und Sportvereine vereint gegen Diskriminierung

Motiv zwei: die lesbische Ärztin
Das "Bündnis gegen Homophobie" wurde im September 2009 gegründet Mittlerweile haben sich dort über 30 Unternehmen, Organisationen und Verbände aus den Bereichen Sport, Kultur und Wirtschaft zusammengeschlossen, darunter die Akademie der Künster, die AOK Nordost, die Deutsche Bank, der Polizeipräsident, das Deutsche Rote Kreuz, Kaiser's Tengelmann und der Fußballverein Türkiyemspor.
Haupt-Sponsor der aktuellen Kampagne ist das Bündnis-Mitglied Wall AG, das sämtliche Plakatflächen gesponsert hat. "Die Wall AG engagiert sich im Bündnis gegen Homophobie, um das Image Berlins als weltoffene, vielfältige, tolerante und friedliche Metropole auch auf den Straßen und Plätzen dieser Stadt widerzuspiegeln", sagte Vorstandschef Daniel Wall. "Ausgrenzung, Diskriminierung oder Gewalt gegen Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identität, ihrer Hautfarbe, ihrer Religionszugehörigkeit oder ihres Geschlechts dürfen in Berlin keinen Platz haben."
Links zum Thema:
» Homepage des Bündnisses gegen Homophobie










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Aber was mich stört, das oftmals gerade von den Linken und Sozialisten die Ursachen von Homophobie und Gewalt in den Grossstädten gegen homosexuelle Paare ausgeblendet wird.
Aktuell ist sogar Renate Künast vom linken Flügel der eigenen Grünen unter Beschuss geraten, weil sie die Probleme der islamischen Einwanderung und Integration offen angesprochen hat. Das ist typisch für unsere linken Sozialisten und auch Sozialdemokraten mittlerweile, dass sie die Probleme der Integration ausblenden und "nur davon reden, wie toll doch Multikulti ist und wie perfekt alles mit der Einwanderung aus Nordafrika/Naher Osten verläuft.
Das dem aber nicht so ist, ist gut in bestimmten Stadtregionen Berlins, Duisburgs oder Köln zu beobachten: da traut man sich im Unterschied zu einem Dorf auf dem katholisch geprägten Münsterland abends nicht mehr auf die Strasse und hat Schiss von einer islamischen Jugendbande eines "auf die Fresse zu bekommen". Und wer diese negative Entwicklung ausblendet und negiert, der lügt schlichtweg, denn da verfüge ich über genügend Erfahrungswerte und über Geschichten befreundeter schwuler Paare.
Und wohin das ganze führt, sieht man an den Niederlanden oder an Frankreich derzeit, wo die Einwanderung aus dem islamischen Kulturkreis noch weiter vorangeschritten ist ("da kann man als schwules Paar erst Recht nicht in den Vororten Paris oder in Marseille abends noch gemeinsam ohne Angst mehr spaziergehen")
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www.welt.de/politik/ausland/article12734149/Le-Pens-Erfolge-
schockieren-Frankreichs-Polit-Elite.html
Mich wundern daher die Erfolge von der französischen Partei Le Pens in Frankreich oder die poltischen Entwicklungen in den Niederlanden nicht weiter.
Zwar würde ich NIE eine rechte Partei wie die von Le Pen wählen und bleibe bei der FDP und den Grünen als Wähler, aber ich ärgere mich massiv über unsere Linken, Sozialisten und Teile der Sozialdemokraten, dass sie die Einwanderung aus dem islamischen Kulturkreis als so "supertoll" darstellen und dort die Probleme verschweigen...das führt dann dazu, das die Probleme noch mehr anwachsen und gleichzeitig viele Menschen nach Rechts abwandern, wie dies in Frankreich und in den Niederlanden zu beobachten ist.