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Kommentare zu:
Schwul-lesbische Poster-Flut in Berlin


#1 Timm JohannesAnonym
  • 08.03.2011, 13:21h
  • Die Initiative ist gut und wichtig, das freut mich.

    ---
    Aber was mich stört, das oftmals gerade von den Linken und Sozialisten die Ursachen von Homophobie und Gewalt in den Grossstädten gegen homosexuelle Paare ausgeblendet wird.

    Aktuell ist sogar Renate Künast vom linken Flügel der eigenen Grünen unter Beschuss geraten, weil sie die Probleme der islamischen Einwanderung und Integration offen angesprochen hat. Das ist typisch für unsere linken Sozialisten und auch Sozialdemokraten mittlerweile, dass sie die Probleme der Integration ausblenden und "nur davon reden, wie toll doch Multikulti ist und wie perfekt alles mit der Einwanderung aus Nordafrika/Naher Osten verläuft.

    Das dem aber nicht so ist, ist gut in bestimmten Stadtregionen Berlins, Duisburgs oder Köln zu beobachten: da traut man sich im Unterschied zu einem Dorf auf dem katholisch geprägten Münsterland abends nicht mehr auf die Strasse und hat Schiss von einer islamischen Jugendbande eines "auf die Fresse zu bekommen". Und wer diese negative Entwicklung ausblendet und negiert, der lügt schlichtweg, denn da verfüge ich über genügend Erfahrungswerte und über Geschichten befreundeter schwuler Paare.

    Und wohin das ganze führt, sieht man an den Niederlanden oder an Frankreich derzeit, wo die Einwanderung aus dem islamischen Kulturkreis noch weiter vorangeschritten ist ("da kann man als schwules Paar erst Recht nicht in den Vororten Paris oder in Marseille abends noch gemeinsam ohne Angst mehr spaziergehen")

    *
    www.welt.de/politik/ausland/article12734149/Le-Pens-Erfolge-
    schockieren-Frankreichs-Polit-Elite.html


    Mich wundern daher die Erfolge von der französischen Partei Le Pens in Frankreich oder die poltischen Entwicklungen in den Niederlanden nicht weiter.

    Zwar würde ich NIE eine rechte Partei wie die von Le Pen wählen und bleibe bei der FDP und den Grünen als Wähler, aber ich ärgere mich massiv über unsere Linken, Sozialisten und Teile der Sozialdemokraten, dass sie die Einwanderung aus dem islamischen Kulturkreis als so "supertoll" darstellen und dort die Probleme verschweigen...das führt dann dazu, das die Probleme noch mehr anwachsen und gleichzeitig viele Menschen nach Rechts abwandern, wie dies in Frankreich und in den Niederlanden zu beobachten ist.
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#2 böblingenAnonym
#3 eMANcipation*Anonym
  • 08.03.2011, 13:45h
  • Wie lange wird diese immergleiche, mehr oder weniger offene Hetze gegen unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger, Mitschwulen und -lesben nichtdeutscher Abstammung bzw. Herkunft hier eigentlich noch geduldet?

    Sollte ein schwules Forum nicht mit gutem Beispiel vorangehen und sich so verhalten, wie wir es für uns von Staat, Politik und Gesellschaft ebenfalls einfordern?

    Bilden wir uns ein, erst aufstehen zu müssen, wenn es wieder direkt uns trifft (die logische Fortsetzung des Sarrazynismus, der hier propagiert wird, sollte jedem klar sein, der nicht total geschichtsvergessen und gegenwartsblind ist)?

    Ich wünsche mir auch von anderen Usern, dass sie ganz klar sagen: Wenn diese menschenverachtende, rassistische Dauerpropaganda hier weiterhin stattfindet, dann sind WIR weg!!!
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#4 der jodlerAnonym
  • 08.03.2011, 13:54h
  • Antwort auf #1 von Timm Johannes
  • "das oftmals gerade von den Linken und Sozialisten die Ursachen von Homophobie und Gewalt in den Grossstädten gegen homosexuelle Paare ausgeblendet wird."

    Das exakte Gegenteil ist richtig.

    Guttenbürger mit Guttenberg-Bibeln können das nicht erkennen.

    Für Guttenbürger sind Großstädte, ja da Leben überhaupt, zu komplex.

    Die Erkenntnisschranken wirken ab Beziehungen mit zwei bis drei Menschen und gleich nach der Haustür auf dem Weg nach draussen.
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#5 Timm JohannesAnonym
  • 08.03.2011, 14:35h
  • @jodler und emancipation
    War klar,das Ihr linken Forenschreiber/Blogger sofort mit dem Totschlagsargument "Ausländerfeindlichkeit" auf die Bühne tretet.

    *
    www.taz.de/1/berlin/artikel/1/gruene-haben-problem-mit-der-i
    ntegration/


    *
    www.taz.de/1/berlin/artikel/1/kuenast-bringt-gruene-auf-ihre
    n-kurs/


    Wenn schon Renate Künast Ärger bekommt, wenn sie die Probleme der Integration und islamischen Einwanderung offen benennt, dann zeigt es wie massiv Linke und Sozialisten in unserem Lande hier Probleme der Intergration tabuisieren und vertuschen und immer wieder mit dem Totschlagsarugment "Ausländerfeindlichkeit" arbeiten. I

    ch bin sicherlich nicht ausländerfeindlich, habe jahrelang ERASMUS-Studenten mtibetreut, habe viele ausländische Freunde und gleichwohl sehe ich die Einwanderung aus dem islamischen Kulturkreis als sehr problematisch und alle die Probleme (Burkas, Frauenunterdrückung, Ehrenmorde, Zwangsverheiratungen, massive Homophobie unter islamischen Einwanderern, usw.) werden von mir auch nicht ausgeblendet oder tabuisiert, wie es Linke und Sozialisten und Teile der Sozialdemokraten machen, um ja die Wählerstimmen der Einwanderungsgruppe zu erhalten.

    Meines Erachtens tragen gerade Linke und Sozialisten mit ihrer Tabuisierung der Probleme der Integration und den Folgen islamischer Einwanderung dazu bei, dass die Probleme "totgeschwiegen" werden und dadurch noch weiter anwachsen. Zudem tragen sie durch ihr Verhalten dazu bei, das Teile der Konservativen wiederum noch weiter nach Rechts abwandern, wie es in den Niederlanden und in Frankreich (siehe Erfolge Le Pen) gut zu beobachten sind.

    Zwar schätze ich Wowereit sehr, aber gegen eine Ampel aus CDU/FDP/Grüne in Berlin habe ich auch NICHTS einzuwenden, wenn diese von Renate Künast in Berlin geführt wird. Saarlands Ampel-Regierung gefällt mir sehr gut.
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#6 Timm JohannesAnonym
#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
#8 jojoAnonym
  • 08.03.2011, 16:22h
  • Antwort auf #5 von Timm Johannes
  • mit einem minimum an differenzierungsbereitschaft würdest du bemerken, dass burkas, ehrenmorde, frauenunterdrückung, zwangsehen und homophobie auch bei politisch links stehenden menschen kritisiert werden. der entscheidende unterschied in der argumentation besteht darin, dass du all dies undifferenzierst und pauschal mit "dem" islam und "den" muslimen (und beides noch miteinander) gleichsetzt, was eine sehr gefährliche vereinfachung der wirklichkeit darstellt und deshalb auch kein sinvoller lösungsansatz ist.

    da du so viel wert darauf legst, dass innerhalb des christentums verschiedene strömungen unterschieden werden, solltest du einmal prüfen, ob du mit deiner eigenen logik noch klarkommst, wenn du denselben anspruch beim islam zu nullkommanull prozent einhältst.

    das absurde an der behauptung, alles böse komme von "außen", nämlich aus "dem" islam, ist ja, dass so gar nicht mehr über die eigentlichen probleme diskutiert wird (die nämlich in der eigenen kultur ebenso vorkommen), sondern dass damit schlicht und einfach "das fremde an sich" zum problem erklärt und das "eigene" reingewaschen wird.

    nicht falsch verstehen: ich bin absolut dafür, die speziellen probleme spezieller gruppen zu diskutieren, auch die homophobie und gewaltbereitschaft einiger islamischer gruppen! und ich bin überzeugt, dass die gewaltbereitschaft gerade gegen schwule und frauen bei einigen (!) islamischen gruppen höher ist als bei den meisten anderen gruppen.

    aber bitte: es kann nicht angehen, deshalb alle muslime zum "problem" zu erklären. das ist eine form von sündenbockpolitik, die eigentlich indiskutabel sein sollte.

    und erst recht kann es nicht angehen, so zu tun, als hätten wir es hier mit dem konflikt zwischen einer "guten" und einer "bösen" religion zu tun, nämlich dem christentum und dem islam. unsere relativ liberale haltung zu schwulenrechten, frauenrechten, individualismus usw. haben wir nicht dem christentum zu verdanken, sondern der aufkärung. diese werte wurden dem christentum mühsam abgetrotzt, nicht vom christentum erfunden.

    die entscheidende front verläuft nicht zwischen christlicher* und islamischer kultur, sondern zwischen einer aufgeklärten, rechtstaatlichen demokratie und ALLEN ihren irrationalen widersachern.

    -

    * besonders ekelhaft finde ich es, wenn neuerdings von konservativer seite auch noch das judentum für diese widerliche dämonisierungspolitik in geiselhaft genommen wird: was bitte soll denn eine "christlich-jüdische kultur" sein?
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#9 eMANcipation*Anonym
  • 08.03.2011, 16:49h
  • Antwort auf #5 von Timm Johannes
  • Wer ist hier der Blender und Ausblender?

    Wer interessiert sich nicht für die gesellschaftlichen Fakten und Realitäten?

    Wer will die eigentlichen Probleme gar nicht lösen, sondern nur von ihnen ablenken, indem er sich uralter Feindbild-Techniken bedient?

    Nichts Neues, aber erneut (zum x-ten Male) bestätigt:

    27.10.2010

    EU-Studie zur Gewaltbereitschaft: Ausgrenzung macht Jugendliche aggressiv

    Die Gewaltbereitschaft von Jugendlichen hängt nicht von ihrer Religion ab. Dies hat eine Studie der EU-Grundrechteagentur ergeben. Soziale Ausgrenzung fördere aber aggressives Verhalten.

    "Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass muslimische Jugendliche häufiger oder seltener Gewalt anwenden als nicht-muslimische", heißt es in der Studie, die die EU-Grundrechteagentur (FRA) am Mittwoch in Wien vorstellte. Demnach laufen Jugendliche vor allem dann Gefahr gewalttätig zu werden, wenn sie selbst Opfer von Diskriminierung oder Gewalt waren.

    www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,725755,00.html

    fra.europa.eu/fraWebsite/research/publications/publications_
    per_year/2010/pub-racism-marginalisation_en.htm
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#10 LorenProfil
  • 08.03.2011, 16:50hGreifswald
  • Antwort auf #1 von Timm Johannes
  • Und täglich grüßt ... Timm Johannes.

    Alles Weitere führte ich bereits in meiner Kommentierung deinerseits zum Artikel "Neue Überfälle im Berliner Cruising-Park" aus. Und im Unterschied zu dir möchte ich mich auch nicht ständig wiederholen. Deine Abbiegung hier wie dort zum Thema der "islamischen Einwanderung und Integration" würde den Machern von PI zur Ehre gereichen (wäre selbige bei denen ansatzweise vorhanden). Fragt sich nur, ob sich deine Intentionen dieses Thema betreffend von denen der Politisch Inkompetenten unterscheiden. Zumindest scheinst du eine ähnlich selektive Wahrnehmung demonstrieren zu wollen und (in diesem Fall) die Ursachen von Homophobie sehr einseitig/undifferenziert zu beschreiben (nach dem Motto "An allem sind die ... schuld."). Da schmeckt dein Bekenntnis zu Gelb und Grün langsam ein wenig schal.

    P.S.
    Die Plakataktion, um die es eigentlich geht (auch wenn sie von dir für eigene Intentionen zweckentfremdet wird), gefällt mir. Würde auch bei uns in Köln so manche triste Wand verschönern.
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#11 LarsAnonym
  • 08.03.2011, 17:10h
  • Tolle Aktion und mit viel Sinn. Lesbisch/Schwul, beides wird genannt. Bei "Christina" dagegen in München, wird gespalten und fremdschämen ist angesagt.
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#12 leander
#13 Timm JohannesAnonym
  • 08.03.2011, 18:53h
  • @Loren, emancipation und Co
    Und wiedereinmal beweist Ihr, das Ihr Beiträge anderer Leser einfach nicht lest und sofort Eure selektive Betrachtungsweise postet.

    Mehrfach hatte ich bereits geschrieben, das es auch nette und natürlich freundliche islamische Krankenschwestern, Altenpfleger, usw. gibt.
    Aber das nehmt Ihr in Eurer eingefahrenen Welt überhaupt nicht wahr, das diese Aussagen von islamkritischen Menschen getätigt werden.

    Sobald man/frau bei Euch Kritik am Islam äußert, kommt sofort die volle Breitseite mit Ausländerfeindlichkeit und was Ihr sonst so alles "aus dem Hut" Eurer Polemik zieht. Selbst Renate Künast wurde bereits aktuelles Opfer dieser fast mafiösen Methoden, als sie es wagte die Probleme der Integration in Berlin offen anzusprechen. Und sobald dies Konservative oder Liberale der FDP machen, "nagelt Ihr sie ans Kreuz" der Ausländerfeindlichkeit.

    Kein Wunder das so viele Menschen wiederum dann nach Rechts driften und in den Niederlanden/Frankreich Rechts wählen, was ich sehr bedauere. ABER grosse Mitschuld daran habt Ihr und dies beweisen emancipation, alexander, Loren und andere hier im Forum sehr eindrucksvoll. Es wundert mich daher auch nicht weiter, wenn unsere Gesellschaft immer mehr nach Rechts auf Dauer wandert. Einst waren Frankreich oder Niederlande sehr liberale/linke Gesellschaften und Länder: sie sind es nicht mehr: Schuld daran hat die Einwanderungs/Integrationsdebatte: allein dieses Thema bewirkte die politischen Mehrheitsveränderungen und wenn mich nicht alles täuscht, kann dies auch in Deutschland geschehen. Als liberaler Bildungsbürger, der FDP oder Grüne wählt, und über viele ausländische Freunde verfügt, zeigt mir das Verhalten von einigen Forenschreibern wie selbstherrlich und egozentrisch hier Linke und Sozialisten sich verhalten. Wenn man es genau betrachtet, so macht dieses Verhalten erst die Rechten so stark, leider...
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#14 LorenProfil
  • 09.03.2011, 00:41hGreifswald
  • Antwort auf #13 von Timm Johannes
  • Zunächst einmal ist jede und jeder mündige Bürger eines Landes selbst verantwortlich für seine Wahlentscheidung. Wer "als liberaler Bildungsbürger" einen Le Pen, (ehemals) Haider oder Wilders wählt, tut dies Kraft seiner eigenen Entscheidung und wird nicht durch seine Mitbürger, die sich dagegen verwahren, gesellschaftliche Probleme (hier: Homophobie) monokausal zu thematisieren und wider der Fakten einseitig fortwährend einer gesellschaftlichen Gruppe (in deinem Fall: Muslime) zuzuschreiben, quasi dazu getrieben.

    Die von dir so hochgeschätzte Frau Künast wird übrigens in dem von dir verlinkten taz-Artikel wie folgt zitiert: "Es gibt auch kleine Gruppen, mit denen gibt es Probleme." Kleine Gruppen, die du durch deine Fokussierung auf die "islamische Einwanderung" groß erscheinen lässt, und das ist der Kern meiner Kritik an deinen "islamkritischen" Kommentaren neben der Tatsache, dass du andere homophobe Täter ausblendest wie auch andere Bedingungsfaktoren von Homophobie, die mit der religiösen Überzeugung eines Menschen nichts zu tun haben. Insofern ist meine Betrachtungsweise im Unterschied zu der deinen eben nicht selektiv, sondern differenziert hinsichtlich der biografischen Hintergründe der Täter wie der unterschiedlichen Ursachen für homophobe Gewalt. Das mag zwar in Analyse wie Strategieentwicklung (gegen Homophobie) nicht auf einen Bierdeckel passen, wird aber dem Problem wie den Menschen m.E. gerechter als einseitige und monokausale Zuschreibungen eines "Internet-Stammtischs".

    Um in den Zustand einer mit "fast mafiösen Methoden" verfolgten Unschuld zu gelangen, wirst du bei diesem sensiblen Thema faktenorientierter und differenzierter schreiben müssen. Ansonsten stellt sich weiterhin die Frage, was du mit deiner Einseitigkeit bezwecken willst. Antworten bleibst du da leider schuldig.
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#15 schlaglichAnonym
  • 09.03.2011, 08:42h
  • Antwort auf #8 von jojo
  • "..wenn neuerdings von konservativer seite auch noch das judentum für diese widerliche dämonisierungspolitik in geiselhaft genommen wird.."

    Die Aufklärung:

    Donnerstag, 31. März 2011, 20 Uhr, Literaturhaus, Salvatorplatz 1.

    In Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus und B'nai B'rith.

    Stefan Meining stellt in seinem neuen Buch "Eine Moschee in Deutschland. Nazis, Geheimdienste und der Aufstieg des politischen Islam im Westen" (Verlag C.H. Beck) die Vorgeschichte, Entstehung und Ausbreitung des islamischen Fundamentalismus in der westlichen Welt dar und hat die unglaubliche Geschichte recherchiert, dass München bereits seit den 50er Jahren eine der wichtigsten Keimzellen des politischen Islam im Westen ist. Auch Ian Johnson beschäftigt sich in seinem ebenfalls neuen Buch "Die vierte Moschee. Nazis, CIA und der islamische Fundamentalismus" (Klett Cotta) mit der Münchner Moschee, die seit dem "Dritten Reich" von Nazis, Agenten und islamischen Fanatikern besonders im Kalten Krieg als Drehscheibe für Aktivitäten gegen die Sowjetunion genutzt wurde. In der islamischen Welt weiß man längst um die Bedeutung der Münchner Moschee. Stefan Meining und Ian Johnson machen dies nun auch dem Westen bewusst.

    www.juedisches-museum-muenchen.de/index.php?id=67&tx_ttnews%
    5BbackPid%5D=45&tx_ttnews%5Btt_news%5D=275&cHash=638fd859933
    33dd6e42369653a1a53ab
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#16 CarstenFfm
  • 09.03.2011, 10:00h
  • "Ich bin schwul und Berlin steht hinter mir"

    Das ist doch eine tolle Headline fürs Gayromeo Profil.
  • Antworten » | Direktlink »
#17 HannibalEhemaliges Profil
#18 stromboliProfil
#19 LorenProfil
#20 Timm JohannesAnonym
  • 09.03.2011, 14:29h
  • Antwort auf #19 von Loren
  • @Loren
    Dann melde ich Dir gerne einmal "nur" die aktuellsten Meldungen der letzten Wochen aus dem Sektor Islam, die uns täglich (!) erreichen.

    *
    www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,749886,00.html
    (In Ägypten sterben sechs koptische Christen, nachdem Ihre Kirche von Muslimen zerstört wurden)

    *
    www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/Tuerkei-bringt-Moenche-in
    -Bedraengnis;art4306,859351

    (Türkei bringt Mönche in Bedrängnis)

    *
    www.badische-zeitung.de/leserbriefe-68/die-tuerkei-hat-in-de
    r-eu-vorerst-nichts-verloren--42132005.html

    (Diskriminierung der Christen in der Türkei)

    *
    www.taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/die-stadt-der-barrikad
    en/

    (Gewalt in Nigeria:Die Stadt der Barrikaden)

    Die Meldungen zum Islam, wie sie tagtäglich uns hier erreichen, finde ich in diesem Ausmass und in dieser erschreckenden Bilanz zum Buddhismus oder zum chinesischen Konfuzianismus oder zum Luthertum oder zum Calvinismus oder selbst zur Katholischen Kirche nicht im Jahre 2011.

    *
    www.stern.de/news2/aktuell/trauerfeier-fuer-ermordeten-pakis
    tanischen-minister-in-islamabad-1660116.html

    (Trauerfeier für ermordeten pakistanischen Minster in Islamabad)

    *
    www.evangelisch.de/themen/medien/medien-und-mullahs-eine-unh
    eimliche-allianz-in-pakistan36081

    (Medien und Mullahs: Eine unheimliche Allianz in Pakistan)

    *
    www.zenit.org/article-22684?l=german&utm_campaign=germanweb&
    utm_medium=article&utm_source=zenit.org/g-22684

    (Großdemonstration in Frankfurt für verfolgte Christen)

    *
    www.erzdioezese-wien.at/content/topnachricht/articles/2011/0
    2/25/a25638/

    (Kardinal Christoph Schönborn nimmt eine irakische Flüchtlingsfamilie im Erzbischöflichen Palais auf)

    ----

    Und da ich die homopolitischen Debatten und Diskussionen der LGBT Vereine der letzten zwei Jahrzehnte sehr genau kenne, sage ich Dir auch gern folgendes, liebe Loren.

    Immer ging es "nur" um die schlimme Katholische Kirche und ihr Sündenverständnis. Diese Kritik und Angriffe habe ich auch immer gern mitgetragen, da diese Kritik berechtigt war.

    Bei den evangelischen Landeskirchen der EKD habe ich anfangs die Kritik atheistischer/andersgläubiger LGBT Aktivisten verstanden: mittlerweile nach der fortschreitenden Liberalisierung gerade bei den Landeskirchen der EKD in den letzten drei Jahrzehnten (modernes Pfarrdienstrecht unter Aufnahme der verpartnerten Pfarrer, Erlaubnis von Segnungsgottesdiensten, liberale Sexualmorallehre der Lutheraner/Reformierten, Dokument "Verantwortung und Verlässlichkeit stärken"), stehe ich heute als LGBT Aktivist auf der anderen Seite und verteidige gerne diese lutherischen/reformierten/unierten Landeskirchen der EKD, da sie homopolitisch an der Seite homosexueller Paare ethisch und theologisch stehen.

    UND was fällt mir in diesem Zusammenhang auf: gerade DU aber auch stromboli/alexander/emancipation seit dafür typische Prachtexemplare Eurer Argumentationen:

    Sobald es um die EKD geht, schimpft und attackiert Ihr und polemisiert Ihr, "bis sich die Balken biegen". Da kann es euch als Atheisten/Linke/andersgläubige LGBT Aktivisten NIE gut genug sein. Bischöfin Brunne wird lächerlich gemacht, obgleich sie als lutherische Bischöfin vorbildlich im lutherischen Bischofssitz als Lesbe eine Regenbogenfamilie großzieht.

    WENN es aber um den ISLAM geht, dann aufeinmal werden sämtliche Register der Pädogisierung und Ablenkung gezogen; gern die Keule der Ausländerfeindlichkeit rausgeholt und gern darauf hingewiesen, das Homophobie beim ISLAM nicht so "schlimm" sei. Das ganze wird verharmlost und die Probleme werden gern weggeblendet und nicht thematisiert.

    Wo sind auf den CSDs die Kritik am Islam ? Dort finden sich nur seit Jahrzehnten Angriffe auf den Papst und die Katholische Kirchenleitung.

    ---

    Nee es fällt doch sehr auf, wie Ihr hier den Islam mit all seinen Problemen, die auch wir hier in zunehmenden Maße in Deutschland "abbekommen" werden, ausblendet und verharmlost. So gesehen haben es einige LGBT Aktivisten hier sogar ein "wenig sich verdient", wenn sie in bestimmten islamisch geprägten Stadtteilen Berlins, Kölns oder Duisburgs eines von islamischen männlich domnierten Jugendbanden so "richtig auf die Fresse bekommen".

    Und da ich den Koran genauso wie die Bibel im Unterschied zu den meisten LGBT Aktivisten kenne und gelesen habe, zitiere ich gern einmal aus Sure 2, 214 des Koran (Sura Al-Baqara):

    "Und Allah gehört der Osten und der Westen".

    Und da du als Frau zu mir sprichst, Loren. Für Dich gern auch die Sure 3 (Sura An-Nisa)

    "Oh ihr Menschen, fürchtet euren Herrn, Der euch erschaffen hat aus einem einzigen Wesen; und aus ihm erschuf Er seine Gattin,..."

    ..."so heiratet, was Euch an Frauen gut ansteht, zwei, drei oder vier".

    "Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die ihrer Gatten Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie!"

    --> Ich könnte hier noch viel zum Koran und Islam schreiben, was so manchen hier überraschen würde, wie politisch, missionierend und im Widerspruch zu unserer säkulariserten/christlichen Gesellschaft der Islam sich befindet. Da würde manch einer unserer linken Atheisten sich erstmal geistig im Klo "übergeben" müssen.

    Daher Loren, so einfach, wie Du es dir mit dem ISLAM machst, ist es in Wahrheit nicht und wie schlimm es werden kann, zeigen die vielen Nachrichten, die uns täglich zum Islam erreichen. Und das wird auch uns homosexuellen Paare und die Frauen hier in Deutschland immer mehr betreffen.
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#21 SvenAnonym
  • 09.03.2011, 14:39h
  • Antwort auf #13 von Timm Johannes
  • Antwort auf deine gesamten Kommentare:

    Ich habe gerade das Glück auf einem Multikultiarbeitsplatz zu sein. Toleranz wird hier von allen gefordert und von allen auch geleistet. Ich habe streng gläubige Kollegen aus dem Jemen, Israel, Indien und anderen Teilen der Welt. Stell dir vor es gibt absolut keine Probleme damit, dass ich offen schwul bin. Das Problem ist nicht der Islam, dass Problem sind einzelne Gruppen. Diese Gruppen findest du aber nicht nur im Islam. Nein, Russland-Deutsche/Leute aus dem Ostblock, Katholiken/Christen etc. haben alle Ihre intoleranten Untergruppen. Ich stell mich aber nicht hin und sage, dass man Russen nun nicht mehr nach Deutschland einwandern lassen sollte, dass das Christentum zur Schwulenverfolgung führt...

    Du fokussierst das Problem auf den Islam, dann fokussier es aber bitte auch auf CDU/CSU, Russlanddeutsche und Gläubige Menschen im Allgemeinen oder sprich von einzelnen Problemgruppen innerhalb dieser Gruppen.

    Aber der Islam allgemein ist nicht das Problem.

    Was du machst ist eine einseitige Pauschalisierung des Problems...
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#22 Dr.strg.c.Anonym
#23 AtheistAnonym
  • 09.03.2011, 14:51h
  • @Timm,
    damit musst du dich abfinden, die Toleranz vieler User in diesem Forum ist einseitig. Das Christentum darf man hier immer und überall kritisieren und das auch pauschal. Aber die leiseste Kritik am Islam geht nicht ohne das man dazu schreibt das man mit der Aussage nicht alle Moslems in einen Hut werfen will.
  • Antworten » | Direktlink »
#24 hwAnonym
#25 LaizistAnonym
  • 09.03.2011, 15:24h
  • Antwort auf #23 von Atheist
  • Wie die Anführer von "Timms" Jamaica-Freunden und er selbst mit seiner protestantischen Ethik und seinem Missionarstum in diesem Forum uns immer wieder vor Augen führen, leben wir in einem Land mit "christlicher Leitkultur" oder "christlicher Tradition".

    Welche Folgen das für Homosexuelle in der Geschichte der letzten hundert Jahre hatte, brauche ich hoffentlich niemandem zu erzählen. Und welche Folgen es noch heute hat, wenn der Staat - vor allem da, wo "christliche" Politiker das Sagen haben - munter weiter diskriminiert, liegt ebenfalls auf der Hand.

    Ich weiß ja nicht, wo einige Leute hier gedanklich leben, aber in der Bananen, ähm, Bundesrepublik Deutschland sind es nach wie vor christliche Politiker und Akteure, die die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben mit allen Mitteln verhindern und Diskriminierung und Gewalt dulden und befödern - nicht etwa böse muslimische.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#26 böblingenAnonym
#27 LorenProfil
  • 09.03.2011, 16:02hGreifswald
  • Antwort auf #20 von Timm Johannes
  • Du nimmst offenbar manches bewusst nicht zur Kenntnis. Beispielsweise hatte ich dich unlängst darauf hingewiesen, dass ich ein schwuler Mann bin (von wegen "liebe Loren"). Zudem versuchte ich dir bereits mehrmals (offenbar vergeblich) deutlich zu machen, dass ich es mir weder beim Thema Homophobie noch beim allgemeinen Umgang mit Minderheiten (hier: Muslime; interessant übrigens, dass du zumeist von dem Islam sprichst und nicht von den Menschen muslimischen Glaubens, den Muslimen, aber das nur nebenbei) leicht mache, sondern zu unterscheiden versuche zwischen Menschen, die aus unterschiedlichsten Gründen homophob agieren und/oder gegen Gesetze verstoßen, und Menschen, die ggfs. bei ähnlichem biografischen Hintergrund nicht homophob agieren und/oder die Gesetze achten (letztere gibt es auch und sie befinden sich wohl in der absoluten Mehrheit, werden von dir aber ignoriert).

    Deine Einlassungen dazu, wer es verdiene, "richtig auf die Fresse zu bekommen", buche ich mal unter politischer Aschermittwoch ab. Dass sie kaum zur Zierde eines Anhängers der Religion der Nächstenliebe gereichen, versteht sich dennoch. Auf dieses erbärmliche Niveau sinke ich nicht mal heute herab, da das für mich eine geistige no go area ist.

    Und da du ja "die homopolitischen Debatten und Diskussionen der LGBT Vereine (...) sehr genau" kennst, wirst du auch den Antrag des LSVD-Bundesvorstandes an den LSVD-Verbandstag 2011 "Für ein nachhaltiges Programm gegen Homophobie im Sport" kennen, der mir gestern zugeschickt wurde und aus dem ich folgendes abschließend zitieren möchte:

    "Homophobie ist eine starke und irrationale Abneigung gegen Homosexuelle oder gar Angst vor Lesben und Schwulen, aus der Hass und Vorurteile entstehen können. Homophobie ist keine Meinung, sondern wie Rassismus, Antisemitismus oder Antiislamismus eine weitere Facette von Minderheitenfeindlichkeit."

    Dem kann ich nur vollständig zustimmen. Du als LSVD-Mitglied auch?
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#28 jojoAnonym
  • 09.03.2011, 16:02h
  • Antwort auf #20 von Timm Johannes
  • solche debatten laufen ja schon seit zehn jahren eigentlich immer gleich ab: erst wird ein konkretes problem angesprochen, und schon zwei sätze später geht es gar nicht mehr um das problem, sondern nur noch darum, dass die eine seite es als "typisch muslimisch" ansieht und mehr oder weniger pauschalisierend vom leder zieht, währen die andere seite versucht, solche formulierungen wie "der islam mit all seinen problemen" irgendwie wieder auf die realität zurückzustutzen.*

    die eigentlichen probleme, die man tatsächlich unbedingt mal - mit der nötigen differenzierung - besprechen müsste, kommen auf beiden seiten nur selten in den blickpunkt, realistische lösungsansätze schon gar nicht. die versicherung der eigenen identität ( als christ oder "christlich-jüdisch geprägter" auf kosten der muslime bzw. als "linker" auf kosten der "islamophoben") wird anscheinend schnell wichtiger als die praktische lösung der probleme.

    schade.

    das ganze macht es aber m.e. tatsächlich nachvollziehbar, wenn viele menschen das gefühl äußern, die probleme würden einfach nicht diskutiert. das werden sie nämlich tatsächlich nur selten. daran sind aber nicht nur "die linken" schuld, die über das stöckchen springen, sondern auch die pauschalisierer, die das stöckchen immer wieder hinhalten.

    auf der einen seite wäre es erforderlich, das pauschalisieren und feindbildermalen zu unterbrechen, auf der anderen seite, nicht nur die ungerecht angeklagten zu verteidigen, sondern auch zu sehen, dass einige gruppen sehr zu recht kritisiert werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#29 jojoAnonym
  • 09.03.2011, 16:11h
  • zu timm:
    loren hat inzwischen mindestens dreimal darauf hingewiesen, dass loren ein männlicher name ist. trotzdem sprichst du ihn hartnäckig und nun sogar explizit als frau an. man kann das sicher auf vielerlei weise erklären - für dich spricht davon allerdings keine...
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#30 Timm JohannesAnonym
  • 09.03.2011, 17:00h
  • Antwort auf #27 von Loren
  • @Loren

    Sorry das ich dich als Frau eingeordnet hatte; dein Nickname irritiert leicht.

    Den Antrag zur "Homophobie im Sport" des Bundesvorstandes des LSVD kenne ich und werde ich sicherlich unterstützen; auch die beiden anderen Anträge des Bundesvorstandes sind gut und werden von mir unterstützt auf dem Verbandstag, wo ich anwesend sein werde, wie all die vielen Jahre zuvor auch.

    Es ist schlimm, dass ein schwuler Mann, der aus dem islamisch geprägten Iran zu uns flüchtet, hier kein Asylrecht bekommt. Da hat der LSVD wiedereinmal vollkommen Recht.

    ----
    Und nochmals ich hatte es mehrfach schon geschrieben: natürlich gibt es liebe und nette islamische Menschen, gute islamische Arbeitskollegen, liebe islamische Krankenschwestern,... das steht doch ausser Frage: darüber zu diskutieren, ist doch nicht das Thema.

    Ich hinterfrage und kritisiere nicht den islamisch geprägten Menschen, sondern die Religion ISLAM. Das du und andere dies nicht verstehen wollt, ist schon klar.

    Und darauf zielt die Kritik, lieber Loren. Was bedeutet ISLAM im Jahre 2011 konkret und was für katastrophale Meldungen erreichen uns JEDEN Tag vom ISLAM und halt nicht vom Buddhismus/Konfuzianismus/Atheismus/Luthertum/Calvinismus...

    Und es ist halt Fakt, dass all diesen Negativmeldungen JEDEN Tag aus dem islamischen Umfeld zu uns gelangen. Und es ist Fakt, dass die einst liberalen Gesellschaften der Niederlande und Frankreichs allein aufgrund der Einwanderunsdebatte nach rechts wandern.

    Und es ist Fakt, dass der ISLAM mit dem KORAN ein Buch hat, wo Sachen drinstehen, die konträr zu unserer christlichen/säkularisierten Gesellschaft sind. Und es ist Fakt, das es so gut wie keine liberalen islamischen Geistlichen/Rechtsgelehrten auf der Welt gibt, die den Koran in säkularisierten/liberalen Sinne auslegen.

    Und es ist Fakt, das wegen DIR und anderen LGBT Aktivisten seit Jahrzehnten die Kritik am Islam unterbunden und ausgeblendet wird.

    Berechtigte Kritik an der Katholischen Kirche findet sich auf jedem CSD, in der Stunksitzung, in jeder politischen Kabarettsendung, usw.

    ABER die eigentlich noch viel berechtigtere Kritik am ISLAM findet sich auf der Stunksitzung, auf den CSDs, in Resolutionen der LGBT Verbände, usw. nicht...da wird dann gemauert und pädogisiert, dass die ach so armen islamischen Immigranten doch nichts dafür können und das die islamistischen Attentäter nicht der ISLAM seien und das die Strafbarkeitsregeln gegen homosexuelle Handlungen, die sich im Jahre 2011 vorwiegend nur in islamisch geprägten Staaten befinden, doch nur von den dortigen Regierungen verschuldet sei, usw.

    Nee Loren gehe Du und andere linke LGBT-Aktivisten mir weg, mit deiner ungleichmäßigen Kritik am Christentum und Islam. Beim Christentum "haust" du und andere Forenmitglieder drauf, beim ISLAM aber wirst du zum Verteidiger und Pädagogen.

    Ich habe noch keine einzige LGBT Resolution im Laufe der Jahrzehnte gelesen, die sich einmal mit dem ISLAM beschäftigt hat: immer waren es Auseinandersetzungen und Resolutionen mit dem Christentum.

    Und jezt im Jahre 2011, wo wir mit den Landeskirchen der EKD und der Schwedischen Kirche um Eva Brunne, wirklich christliche Kirchen haben, die homopolitisch als positiv bewertet werden müßten, geht es dennoch für viele LGBT Aktivisten gegen die EKD weiter, anstatt sich auf die Auseinandersetzung mit dem ISLAM und den Vatikan zu konzentrieren. Wobei der Vatikan ist im Jahre 2011 längst nicht mehr so schlimm, als all die Negativmeldungen, die aus dem ISLAM stammen.
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#31 FloAnonym
  • 09.03.2011, 17:38h
  • Die Diskussion wer nun homophober ist, Moslems oder Christen, führt ja wohl komplett am Thema vorbei.

    Ich lebe von klein an offen schwul in Berlin und wurde bislang zwei mal Opfer homophober Gewalt.
    Beides mal waren es Berliner Prolls, deutscher geht's nicht. Und beim letzten mal bin ich mir auch ziemlich sicher, dass die beiden schwul waren: Einer der beiden flirtete mit mir in einer einschlägigen Kneipe, der andere checkt das, ist wohl eifersüchtig, meint zu mir sie sind nicht schwul und prügelt los (blaues Auge, blutige Lippe, zerissenes Shirt).

    Wenn es darum geht, eine möglichst homophobe Gruppe auszumachen, dann sind das für mich ungeoutete Schwule bzw. Menschen die mit ihrer eigenen Sexualität nicht klar kommen.
    Egal welcher Nationalität oder Religion.
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#32 tztzAnonym
#33 jojoAnonym
  • 09.03.2011, 18:02h
  • Antwort auf #30 von Timm Johannes
  • "da wird dann gemauert und pädogisiert"

    da du das wort jetzt schon zum zweiten mal verwendest: was verstehst du denn unter "pädogisieren"?

    in der bibel stehen (wie du weißt, aber nicht erwähnst) ebenfalls massenhaft dinge, die unserer rechtsordung und unserem heutigen moralempfinden zutiefst widersprechen. es sind (wie du weißt, aber nicht erwähnst) auch christen, die u.a. in uganda, den usa und osteuropa daran arbeiten, die todesstrafe für homosexuelle einzuführen. es sind (wie du weißt, aber nicht erwähnst) auch christen, die in diesen ländern und anderswo homosexuelle erschlagen.

    der unterschied zwischen christentum und islam ist, was das bedrohungspotential für die menschenrechte angeht, letztlich nur ein quantitativer, aber kein grundsätzlicher.

    auch eva brunne kann nicht deshalb offen lesbisch leben, weil schweden ganz besonders "christlich" sei, sondern weil schweden von der aufklärung weit mehr geprägt wurde als andere länder und die religion da notgedrungen mitziehen musste, wenn sie nicht in der bedeutungslosigkeit verschwinden wollte.
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#34 stromboliProfil
#35 salaro
  • 09.03.2011, 18:37h
  • Antwort auf #34 von stromboli
  • Und natürlich mittelschwerer Entzug.

    Auszug:

    ".....Die Revolutionen in den arabischen Ländern lassen ihr Weltbild wanken

    Geert Wilders, der Rechtspopulist in den Niederlanden, der den Islam eine „faschistische Ideologie" nennt und den Koran mit „Mein Kampf" vergleicht, scheint verstummt. Einzig: Er tickerte seine Ansichten zum Thema in zwei Twitter-Meldungen in insgesamt 277 Zeichen. Kurz und knapp der Inhalt: Islam und Demokratie passen nicht zusammen. Am Wochenende hat er zusätzlich ein krudes Interview gegeben, in dem er sich in den eigenen Antworten verheddert. Davon abgesehen war es in den vergangenen Wochen still um Wilders, der sonst keine Gelegenheit auslässt, sich zum Islam zu äußern.

    Auch von den anderen rechts-orientierten Islam-Feinden in Europa - Jean-Marie Le Pen in Frankreich, Heinz-Christian Strache in Österreich - ist wenig zu hören. Islam-Kritiker wie Ayaan Hirsi Ali, Afshin Ellian und Henryk M. Broder, die sich sonst vor Debatten nicht scheuen, schweigen. Rechts herrscht Ruhe...."

    Quelle:

    derstandard.at/1297819126912/Islam-Kritiker-schweigen-Rechts
    -herrscht-Ruhe
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#36 Wyndakyr
#37 LorenProfil
  • 09.03.2011, 18:47hGreifswald
  • Antwort auf #30 von Timm Johannes
  • Hm, du "unterstützt" den von mir gen. Antrag, in dem Antiislamismus als eine Facette der Minderheitenfeindlichkeit hierzulande benannt wird. Dann schreibst du: "Ich hinterfrage und kritisiere nicht den islamisch geprägten Menschen, sondern die Religion ISLAM." Und endest schließlich im selben Kommentar bei den -um dich nochmals zu zitieren- "ach so armen islamischen Immigranten".
    Das nenne ich eine innere Stimmigkeit in deiner "Argumentation". Ich weiß nicht, ob du was merkst. Andere bemerken es bestimmt. Selbst-und Fremdbild können schon manchmal auf beinahe tragische Weise differieren.
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#38 534vz e6Anonym
  • 09.03.2011, 18:58h
  • Antwort auf #34 von stromboli
  • Durchblick ? Rückblick:

    Die sabotierte Revolution

    Vor 100 Jahren kämpfte das persische Volk schon einmal für parlamentarische Rechte und wirtschaftliche Unabhängigkeit

    Die Chance aber, eine parlamentarische Form der Interessenvertretung zu etablieren, war durch europäische Wirtschaftsinteressen aktiv zunichte gemacht worden. Der Antagonismus zwischen Vertretern der bürgerlich-nationalen und der religiösen Staatsidee blieb bis heute ungelöst.

    www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34272/1.html
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#39 hwAnonym
  • 09.03.2011, 20:32h
  • Antwort auf #36 von Wyndakyr
  • Schön, dass du mit den beiden letzten links Werbung für folgendes Buch machst:

    www.freitag.de/buch-der-woche/die-vierte-moschee

    Ich habe es ab Montag in digitalisierter Form.
    Für Häppchen nicht schlecht.

    Es wird wunderschön beschrieben, wie sich Nazis, BND und CIA darum kloppten die Netzwerke, der von dir Erwähnten zu übernehmen, auszubauen und zu radikalisieren.
    Normale gewaltfreie Muslime auszuschalten.

    Auch der weitere Ausbau von Netzwerken und die Herausbildung der Ideologie der Muslimbruderschaft wird gut verständlich umrissen.

    Übrigens war der Vater des Herrn Wiesner, den Hillary jüngst nach Kairo schickte, da auch schon dabei.

    Und natürlich Radio Free Europe und Radio Liberty, klar.

    Kauf dir das Buch. Es lohnt sich.

    Husseini findest du auf Seite 12, 52f., 142f., 146,150, 186f., 198, 214.

    Die SS-Zusammenhänge auf Seite 11, 24, 29f., 32

    Du könntest noch auf das Treffen von Präs.Eisenhower mit Ramadan(Chef der "Exil"-Bruderschaft) eingehen. Allein schon wegen seines Sohnes.

    Da kann dir dann goddamned liberal weiterhelfen, glaube ich.
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#40 Timm JohannesAnonym
  • 10.03.2011, 04:10h
  • Antwort auf #36 von Wyndakyr
  • @Wyndakyr
    Wie treffend doch deine Analyse ist und aufzeigt, wie hier seitens Loren, jojo und Co sofort manipuliert wird, wenn Islamkritik geäußert wird.

    Sehr schön auch die Links zu den Spiegelartikeln, die die hässliche Fratze des ISLAMS sehr schön zeigen.

    Und wer dies wie Loren und Co weiterhin tabuisiert und ausblendet, der kann sich gern die nächsten Nachrichten aus dem islamischen Kulturkreis anschauen...die gelangen schliesslich täglich zu uns und zeigen, mit welcher Gewalt dort der ISLAM sich in seinen Auswirkungen gebärdet ("Allah gehört der Westen und der Osten").

    Sure 112: Sprich" Er ist Allah, ein Einziger, Allah der Absolute. Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden und ihm ebenbürtig ist keiner."

    --> Soviel zum Thema, das der Islam das Christentum zwar als Buchreligion aber als fehlgeleitet ansieht, da Allah nicht zeugt.
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#41 jojoAnonym
  • 10.03.2011, 10:36h
  • Antwort auf #40 von Timm Johannes
  • ...während das christentum andere religionen natürlich als gleichwertig anerkennt, schon klar.

    zu wyndakyr: ich bin der erste, der eine differenzierte islamkritik unterschreibt.

    an timms beiträgen kann man aber ganz gut sehen, dass sich eben leider sehr häufig die kritik an dieser ideologie mit einer gefährlichen pauschalisierung, einer monokausalen problemdiagnose und letztlich einer sündenbockargumentation verbindet. dass so etwas die schon angedeuteten reflexe auslöst, sollte nicht verwundern.
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#42 GhandiAnonym
#43 Desmond TutuAnonym
  • 10.03.2011, 11:04h
  • Antwort auf #36 von Wyndakyr
  • Du schreibst:

    "..Kaum haben die Ägypter in der scheinbar so säkulär-freiheitlichen Revolution Mubarak in die Wüste geschickt, scheinen sie sich wieder auf ihre Wurzeln zu besinnen..."

    Ah, ich sehe an den vielen Links, dass man gerne aus dem SPIEGEL zitiert.
    Nun denn, da möchte ich nicht unangenehm auffallen.

    In der aktuellen Printausgabe DER SPIEGEL wird auf S.94, erste Spalte, der israelische
    Historiker Tom Segev gefragt:

    Wie denken die Menschen in Israel über die arabischen Revolutionen?

    Segev: Seit dem unser Land existiert, sind wir davon ausgegangen, dass wir besser sind als die Araber.
    Jetzt aber merken wir: Ds sind keine rückständigen Menschen mehr.
    Auf einmal stehen wir vor einer neuen Situation -dass die arabische Welt vielleicht genauso demokratisch denkt wie wir, vielleicht sogar demokratischer.
    Wo bleiben wir da?
    Wir sind doch die einzigen Demokratenim Nahen Osten!

    SPIEGEL: Muss sich Israel künftig an seinen Nachbarn messen lassen?

    Segev: Ja. Und während wir sehen, wie sich die arabische Welt demokratisiert,
    wird in Israel die Demokratie schwächer. Wir haben einen Außenminister, dessen Partei man mit rechtsradikalen Bewegungen in Europa vergleichen kann. Die Demokratie in Israel ist in Gefahr, und diese Bedrohung ist größer als die von außen.

    SPIEGEL: In Israel spürt man mehr Sorge als Freude angesichts der Aufstände.

    Segev: Wie die meisten Israelis weiß ich sehr wenig über die Araber. Wir sehen sie nur als Gefahr und immer von oben herab. Wir haben überhaupt keine Erfahrung mit einem demokraischen Land in unserer Nachbarschaft. Ist das gut für uns oder schlecht? Ich bin der Überzeugung, dass Demokratie nicht nur für diese Völker dort gut ist, sondern auch für Israel.

    Arabische Frauen in arabischen Zeitungen

    "...auf ihre Wurzeln besinnen..."

    Now for the gender revolution

    weekly.ahram.org.eg/2011/1035/op222.htm

    english.aljazeera.net/indepth/opinion/2011/03/20113411144568
    6926.html


    Video

    cairoinformer.com/2242/bravest-girl-in-egypt-translated-into
    -english-video/
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#44 stromboliProfil
  • 10.03.2011, 11:07hberlin
  • Antwort auf #40 von Timm Johannes
  • ich bin der herr dein gott, du sollst nicht andere götter neben mir haben...
    die strafandrohungen die folgen, darfst du dir aus deinem sammelwerk der drohungen (bibel) selbst erarbeiten.

    @Wyndakyr :
    was auch immer der islam an zwiespältigkeiten bietet und wie sehr ihm die einfassung in ein wenigstens säkuläres korsett fehlt ist hier unbestritten! Was der islam , um ihm gerecht zu werden, mit den beiden anderen abrahamistischen religionen und deren untergruppen gemeinsam hat, ebenfalls: Ein autoritäres überbau und von zeit zu zeit inneres aufbegehren die dann jene menschlichen fähigkeiten der kreativität und sozialen kompetenzen freisetzt, die normalerweise in der religion unmöglich sind!
    Geschichtlich sind es immer jene phasen, wo die religion schwächelt weil sozial-wirtschaftliche prosperität den rückgriff auf tröstendes unnötig macht!
    Der politische und damit auch radikale islam ein produkt der verarmung der länder und menschen darstellt, was so zum suchen nach sinn und erlösung führt.

    Unbestritten ist auch, dass wir nur auf grund herbei gekämpfter säkulargesellschaft in der lage sind, über religion/en als gesellschaftliches problem zu reden, weil sozial gesichert in der lage, alternativen an uns heran zu lassen! !
    Unabhängig davon was einzelne ( wie ich!) an radikaler reform fordern, um eine wiederkehr religöser einflussnahme zu verhindern, ist deshalb eine gesamtbetrachtung von RELIGION als kompensation wirtschaftlichen aufstieges oder niederganges dringend nötig!

    Erst wenn religion im kern als ideologie ( auch der kommunismus ist so letztendlich religion!) verstanden, kann man auch von guter oder böser reden, und beginnen auszugrenzen ! Man der religiösen ideologie, die alternative religionsneutral/frei entgegensetzen, um sie zu neutralisieren!
    Ziel deshalb muss die Laizisierung der gesellschaft sein, die sich auf die "freiwilligkeit" des glaubens wollen beruft.. freiwillig aber auch glauben zu wollen/dürfen!
    Es geht also nicht um verbot, sondern was man kirchlichen dogmen entgegten setzt!

    Um aber etwas entgegen zu setzen, müsste auch die eigene betroffenheit ( hier die des als schul verfolgten) mit ein fließen.
    Sich mit inhalten verbunden fühlen, die gleichzeitig ausgrenzen oder zur duldung führen.. "bis gott sein letzets urteil gesprochen" ,.. sollte gerade uns mit wut umtreiben.

    Dem politschen glauben, wie er sich heute im radikalisierten/orthodoxenislam manifestiert , ist mit einer säkularisierenden gesellschaft beizukommen und wirft doch fragen auf:
    ""Säkular" heißt doch zunächst mal nicht anderes als "weltlich" und meint, dass ein Recht, welches sich Kirchen gegenüber ihren Anhängern vorbehalten, nicht auch auf die Gesellschaft Anwendung finden soll."...
    Kann es kirchen gestattet sein ein "recht" ( auf was eigentlich?) sich vorzubehalten auch wenn es nur die eigenen anhänger bedrifft.. ; wann wird man "anhänger und wie freiwillig geschieht dies?
    Schon an diesem punkt wird ein grundsätzliche menschenrecht für religiöse zwecke missbraucht, die kindestaufe!
    Müsste also nicht hier schon die reglementireung innerkirchlicher vorrechte auf die sie umgebende gesellschaft folgen !
    ----
    "Durch den säkularen Staat gewährleisten die unterschiedlichen Konfessionen, dass sie miteinander Frieden halten. Dazu darf ihr gesellschaftliches Mitspracherecht nicht weiter reichen als es in gleichweites Mitspracherecht anderer Religionsgemeinschaften eingreifen würde."

    www.unsere.de/saekularitaet.htm

    Hier fehlt eindeutig die beiordnung der nichtgläubigen in einer gesellschaft, als gleichwertig handelnde...

    Hierzu gehört die reduzierung kirchlicher einflussnahmen auf öffentliches handeln!
    Und dies gleich für ALLE (!) religionen, unabhängig wo her sie kommen oder welche momentanen gesellschaftliche positionen sie einnehmen!

    Und wir dürfen nicht glauben, dass ein reformierter lutheranismus die fliehkräfte eines radikalen islams oder orthodox-christlich- jüdischer kirchen bändigt!
    Dafür ist die liberalisierung der evangelischen kirche zu marginal , selbst wenn sie seit dem verlusst an mittgliedern sucht, "zeichen" zu setzen. Bleibt die frage, wohin will sie gehen mit der verschwommenen zeichensetzung.. ans fundament gehen die mitnichten, auch wenn im pfarrhaus regebogen tapeziert wird; die propagierten "werte" bleiben die alten!
    Beruft sie sich doch im kern weiterhin auf die werte die sie mit den anderen religionen teilt!
    Das bleibt ein widerspruch, aus der sich keine der beteiligten ( auch evchen & unser geschichtenerzähler hier ) lösen kann.

    Nur ein im kern starker, laizistisch sich verstehender staat, kann die inneren spannungen, die durch religion in die gesellschaft getragen werden, kompensieren!
    Er weist ihnen die notwendieg grenzen zu die sonst fehlend, zum gottesstaat führen. Der feuchte traum aller kirchlich sich berufen fühlenden.

    Deshalb auch hier die weigerung, nur eine religion sich als -hau den lukas- auszudeuten ,ohne die bezüge zueinander aus dem auge zu verlieren. Ich mache nicht das sprachrohr jener , die an einer grundlegenden regelung nicht interessiert , sondern nur eigen vorteilnahme im blick haben und dafür auch unverholen werben..
    Mein fazit:
    Wer keinen islam in der medial verbreiteten form will, darf keine religionen wollen!

    Noch mal zurück zu unserem geschichtsdeuter: Le pen als zeugen für widerstand gegen homophobe übergriffe zu zitieren ist, als würde man dem homofreundliche zugeneigtheit unterstellen... und sicher; seine wähler lieben schwule über alles!
    Wie rätselhaft politik im kopfe sein kann...
    war das ein versteckter aufruf zum npd wählen .. wählt npd und ihr könnt in den städten händchen halten gehn..

    Erklär auch mal, was ein islamischer kulturkreis ist?!
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#45 BurgerBerlinProfil
  • 10.03.2011, 11:17hBerlin
  • Der islamische Terror hat am 9. September 2001 über 3000 Menschenleben gefordert - sowohl Christen, Moslems, Juden und Atheisten. In Europa sind in den Folgejahren hunderte Menschen durch islamischen Terror unschuldig getötet worden. In den verschiedensten diktatorisch-islamistisch geprägten Länder wurden unzählige Menschen hingerichtet – darunter auch Homosexuelle. Es gab Steinigungen von Frauen. Christen, Juden und Atheisten sind in diesen Ländern einer Verfolgung ausgesetzt. Demokratische Staaten investieren Milliarden in den Schutz der Bevölkerung vor Anschlägen.
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#46 Timm JohannesAnonym
#47 Mutter TheresaAnonym
  • 10.03.2011, 11:31h
  • Antwort auf #45 von BurgerBerlin
  • Die Milliarden zur Wahrung und dem Ausbau geostrategischer Interessen (Rohstoffe, Wirtschaftsrouten, etc.) kamen und kommen
    aus Ländern, in denen der Expertenbegriff:
    "islamistischer Terror" geprägt wurde.

    Er drückt die Analyse aus, dass es sich um Terror
    handelt, der den Islam als Verkleidung nutzt.

    So die Beschreibung us-amerikanischer, europäischer und auch israelischer Geheimdienstanalysten.

    Natürlich können globale Akteure auch diesen verkleideten Terror nutzen, um wiederum verkleidet ihre Gewichtungen und Stressfaktoren zu balancieren.

    Das kann man öffentlichen Publikationen und Studien entnehmen, ebenso den cables bei wikileaks.

    "Christen, Juden und Atheisten sind in diesen Ländern einer Verfolgung ausgesetzt. "

    Hier fehlt gezielt und beabsichtigt Moslems.

    Nun war der Sinn deines Beitrages aber ein verkleidet aufpeitschender.

    Mein Sohn.
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#48 stromboliProfil
  • 10.03.2011, 11:45hberlin
  • Antwort auf #45 von BurgerBerlin
  • "Demokratische Staaten investieren Milliarden in den Schutz der Bevölkerung vor Anschlägen. "
    schmunzel.. nicht ohne zuvor gewinnbringend joint ventures mit den schurkenstaaten zu tätigen...

    Ein islamischer anschlag der neun-elfte september??
    Die zerstörung ramallahs durch israel also ein jüdischer anschlag...

    beider, erklärtes ziel war/ist die zer/störung der jeweiligen wirtschaftlichen infrastruktur...

    Was unterscheidet den bau einer moschee in deutschland von den des baues in einer türkischen, arabischen stadt?
    Fühlen sich nicht auch hier leute in ihren werten , ihrer religion bedroht? Gehen dafür
    auf die strasse?!
    Werfen gar mal hier und da nen molotow cocktail... siehe berlin vor tagen.

    Europa .. hunderte menschen die durch islamisten den tod fanden.. na, mal ein wenig hoch greifen wenn zahlen überspielen sollen , dass umgekehrt auch durch unsere strassen menschen gejagt wurden , häuser angezündet und steine geworfen wurden..

    Wir haben den durch christliche werte bedingten faschismus mit folgen , wir haben die nachkriegsprognome (!) in polen und su gegen juden und wir haben die zu tausenden verscharten muslime in ex-jugoslawien zu beklagen!
    Komm mir nicht mit zahlenspielerei und geheuchlter trauerfähigkeit.. trauere um jeden sinnlosen toten! !
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#49 Timm JohannesAnonym
  • 10.03.2011, 11:47h
  • Antwort auf #45 von BurgerBerlin
  • @BurgerBerlin

    Genau so ist es. Mit Abstand kommen im Jahre 2011 jeden Tag Horrormeldungen und Gewalttaten aus dem ISLAM zu uns und halt nicht aus dem Atheismus, aus dem Calvinismus, aus dem Luthertum, aus dem chinesichen Konfuzianismus oder aus dem Buddhismus. Selbst der Hinduismus ist viel friedlicher und gerät immer nur in die Schlagzeilen, wenn es um Konflikte mit den Moslems geht.

    Gleiches ist überall in Afrika derzeit zu beobachten: Elfenbeinküste ist derzeit so ein aktueller Fall. Aber auch aktuell die Zerstörung einer koptischen Kirche in Kairo, usw.

    Und das dies alles immer auch eng mit dem Islam und dem Koran zusammenhängt, dürfte klar sein.

    Wer sich also hier so pädagogisierend als grosser Islamverteidiger aufschwingt, der hat nicht begriffen, wie politisch und konfliktschürend der Islam in Wahrheit ist.

    Sure 2, 23: ..."so fürchtet das Feuer, dessen Brennstoff Menschen und Steine sind; es ist für die Ungläubigen vorbereitet".
    Sure 2, 106: ..."Weißt du denn nicht, daß Allah die Herrschaft über die Himmel und die Erde gehört ? Und außer Allah habt ihr weder Freund noch Helfer".
    Sure 2, 160: " Wahrlich diejenigen, die ungläubig sind und in ihrem Unglauben sterben, auf denen lastet der Fluch Allahs und der Engel und der Menschen insgesamt. Darin werden sie ewig sein. Die Strafe wird ihnen nicht erleichtert, und es wird ihnen kein Aufschub gewährt".

    --> Die wenigsten Deutschen haben den Koran einmal gelesen; ich kann es nur empfehlen, um dort zu lesen, wie heftig und massiv der Koran politisiert. Die Bibel, in der sicherlich einges auch nicht toll ist, ist dagegen noch harmlos. Wobei natürlich gibt es in der Bibel einige Stellen, die ich sofort umschreiben würde, und die gottseidank heute in einer ganzen Reihe von christlichen Kirchen anders (siehe historisch-kritische Bibelauslegungsmethode) gewertet wird.

    Leider gibt es diese Form der Auslegung (historisch-kritisch) so gut wie überhaupt nicht unter islamischen Korangelehrten. Und das macht die Sache insgesamt so schlimm in seinen Auswirkungen sowohl in islamischen Ländern aber auch in zunehmenden Maße in Deutschland. Die Einwanderungsdebatte wird sich verschärfen, da muß man nur nach den Niederlanden und Frankreich schauen, wie dies Thema uns weiter "treffen" wird.
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#50 BurgerBerlinProfil
#51 LorenProfil
  • 10.03.2011, 12:12hGreifswald
  • Antwort auf #41 von jojo
  • Kann dir nur beipflichten. Es hat den Anschein, dass T.J. und andere sich für einen "Kampf der Kulturen, Religionen etc." einspannen lassen oder ihn gar befeuern wollen. Da wird dann vom Überfall im Berliner Cruising-Park über eine Berliner Plakat-Aktion gegen Homophobie mal schnell der Bogen gespannt zu Ereignissen in Ägypten, zu 9/11 etc., wobei en passent auch mal hier lebende Mitbürger mit muslimischen background undiffererenziert in Sippenhaft genommen werden und ein T.J. sich auch nicht entblödet, eigene Gewaltphantasien einzukleiden in den geäußerten Wunsch, Andersdenkende sollten doch auch mal "eins in die Fresse" kriegen.

    Diesen Kultur-und/oder Religionskriegern kann ich nur noch mal meine Sicht auf alle Phänomene von Menschenfeindlichkeit entgegenhalten, egal wie und wo sie in der Realität zu beobachten sind und egal aus welchen Motiven die Täter handeln: "Alle müssen sich an den Menschen-und Grundrechten messen lassen." (aus meinem #39 unter "Neue Überfälle im Berliner Cruising-Park"). Wobei ich mit "alle" wirklich jede und jeden meine (mich eingeschlossen). Pauschalisierungen und Stigmatisierung ohne Ansehen einer konkreten Person und ihrer Handlungen stehen m.E. im Widerspruch zu Menschen-wie Grundrechten und der hiesigen rechtstaatlichen Praxis (die auch das Strafmaß an der individuellen Schuld eines Täters misst) und sind Ausfluss eines verallgemeinernden Freund-Feind-Denkens und -Agitierens, das sich weniger um die Grundrechte jedes Menschen sorgt als um die Durchsetzung eigener Interessen, Ideologien, Glaubenvorstellungen etc. Ich persönlich fühle mich daher einer Menschenrechtsorganisation wie z.B. amnesty international eher verbunden als politischen Parteien, religiösen Organisationen etc., solange sie unparteilich den Finger überall dort in die Wunden legt, wo Menschenrechte verletzt werden. Dass dies kalten oder heißen Kriegern jedweder Couleur von Zeit zu Zeit Schwierigkeiten bereitet, nehme ich zur Kenntnis, bleibe aber dabei: Die Würde des Menschen ist unantastbar, und wer in seinem Handeln (oder auch Schreiben hier) mit dieser Prämisse in Konflikt gerät, darf mit meinem bescheidenen Widerspruch rechnen.
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#52 der jodlerAnonym
  • 10.03.2011, 12:26h
  • eigentlich geht es ja um eine wirklich gute poster-aktion.

    und gleich im ersten kommentar sollte das instrumentalisiert werden.

    das ist so bekloppt, wie wenn linke auf die idee kämen mit dem dana-internional-artikel das fass
    nahost-kriege aufzumachen. so blöde sind die aber nicht, wie es scheint.
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#53 Timm JohannesAnonym
  • 10.03.2011, 13:08h
  • Antwort auf #52 von der jodler
  • @jodler
    Die Debatte entzündet sich natürlich gerade bei diesem Thema, weil hier die Gründe diskutiert werden, warum es dieser Plakataktion in Berlin bedarf.

    Nich auf dem katholischen Dorf im Münsterland oder im evangelisch geprägten Dorf in Ostfriesland an der Nordseeküste finden sich im Jahre 2011 die Zusammenstöße und homophoben Taten gegen homosexuelle Paare. Auf dem Lande lebt es sich sehr friedlich als schwules Paar, wie ich aus eigener Anschauung und von schwulen Paaren, die ich so kenne, bestätigen kann. Zwar mag es dort "langweilig" sein, aber dort muss man abends keine Sorgen haben, wenn man mit seinem Mann spazieren geht, zusammengeschlagen zu werden.

    Nein die Gewalttaten geschehen in Deutschland fast überwiegend nur in den Grosstädten und da wird dann halt diskutiert, was die Gründe hierfür sind.

    Und neben anderen Faktoren (Anonymität, Vorhandensein einer Szene, höhere Anzahl homosexueller Menschen, gesteigerte Gewaltbereitschaft bei jungen Menschen in heutiger Zeit) fällt halt auf, dass viele Gewalttaten gegen homosexuelle Menschen aber auch insgesamt nunmal gerade aus den islamisch geprägten Einwanderungsgruppen stammen. Daher geht die Deutsche Polizei auch mittlerweile dazu über, die Herkunft/Nationalität der Täter bei Gewalttaten nicht mehr zu nennen, damit das die Bevölkerung nicht mitbekommt und damit ja nicht bekannt wird, wie massiv die Integrationsprobleme sind.
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#54 der jodlerAnonym
#55 Timm JohannesAnonym
#56 stromboliProfil
  • 10.03.2011, 20:54hberlin
  • Antwort auf #49 von Timm Johannes
  • liest du von zeit zu zeit auch mal den eigene hetzschrift bibel durch?
    Wie wärs mit mose... 2.mo32,1 ...
    oder4. mose31,18 .. noch nicht genug massakeraufforderungen?
    einzelbehandlung gefällig: 4. mose25
    " nimm alle oberern des volkes und hänge sie vor dem herren auf im angesicht der sonne, damit sich der grimmige zorn des herrn von israel wende"

    " Da kam der HERR hernieder in einer Wolke und trat daselbst zu ihm und rief aus des HERRN Namen....
    "Und er sprach: Siehe, ich will einen Bund machen vor allem deinem Volk und will Wunder tun, dergleichen nicht geschaffen sind in allen Landen und unter allen Völkern, und alles Volk, darunter du bist, soll sehen des HERRN Werk; denn wunderbar soll sein, was ich bei dir tun werde. 11 Halte, was ich dir heute gebiete. Siehe, ich will vor dir her ausstoßen die Amoriter, Kanaaniter, Hethiter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter. 12 Hüte dich, daß du nicht einen Bund machest mit den Einwohnern des Landes, da du hineinkommst, daß sie dir nicht ein Fallstrick unter dir werden; (2. Mose 23.32-33) 13 sondern ihre Altäre sollst du umstürzen und ihre Götzen zerbrechen und ihre Haine ausrotten; (2. Mose 23.24) 14 denn du sollst keinen andern Gott anbeten. Denn der HERR heißt ein Eiferer; ein eifriger Gott ist er. "

    zum umblättern hilft auch dies:
    www.gotteswahn.info/Religionen/gebot.htm

    Man sieht, beliebig herausgegreifen hat immer einen manipulierenden zug. Man könnte mit dem hassbuch fortfahren. Religionen geben sich in nichts nach.. immer auf gleicher augenhöhe!
    Den schund der einen hervorzuheben sei euch erlaubt, lesen wir halt auch die andere seite
    Aber ich finde, der schutz der hier lesenden hat vorrang!

    Ach der göttliche eiferer und seine menschlichen epigonen im geiste... mohammed erfindet den islam als ausdruck der reinen lehre, von der die ursprungsreligion des judentums abgewichen und die christliche abspaltung ebenfalls nicht dem wortgetreuen folgt... sehen im alten testament den ursprung ihrer religion wie auch die propethen incl. jesus ihre eigenen sind.
    Wie im neuen testament, enthält der koran regeln, die, würden sie ausdiskutiert, eine verblüffende soziale sicht offenbart: ein gesellschaft- ökonomie und okologisches das den westlich christlichen kapitalismus ablehnt...
    Und wenn du deine forderung ernst meinst , über religionen unvorbelastet nachzudenken, müssen wir ebenso die sozialen komponenten miteinander vergleichen.. die des neuen testamentes und in der lutherischen auslegung passagen zu christlicher nächstenliebe, sozialer verantwortung und engagement vorhanden übereinstimmungen weit zu gunsten des koranes ausfallen!
    Und da du so fleißig den koran liest, sei dir die aufgabe gestellt den interessierten diese sozalpassagen heraus zusuchen und zu veröffentlichen.. so lernst du im wissenschaftlichen suchen etwas über die dir fremdgebliebenen "kulturkreise" und wir können uns staunend der vielfalt gescholtener religionen zuwenden...
    Ein rat von einem wissbegierigen ...
    ich fälle mein urteil gerne auf nachweisbarem, was mich im unterschied zu dir zum atheisten macht
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#57 stromboliProfil
#58 NadjaAnonym

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