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Einzelkommentar zu:
Schwul-lesbische Poster-Flut in Berlin


#14 LorenProfil
  • 09.03.2011, 00:41hGreifswald
  • Antwort auf #13 von Timm Johannes
  • Zunächst einmal ist jede und jeder mündige Bürger eines Landes selbst verantwortlich für seine Wahlentscheidung. Wer "als liberaler Bildungsbürger" einen Le Pen, (ehemals) Haider oder Wilders wählt, tut dies Kraft seiner eigenen Entscheidung und wird nicht durch seine Mitbürger, die sich dagegen verwahren, gesellschaftliche Probleme (hier: Homophobie) monokausal zu thematisieren und wider der Fakten einseitig fortwährend einer gesellschaftlichen Gruppe (in deinem Fall: Muslime) zuzuschreiben, quasi dazu getrieben.

    Die von dir so hochgeschätzte Frau Künast wird übrigens in dem von dir verlinkten taz-Artikel wie folgt zitiert: "Es gibt auch kleine Gruppen, mit denen gibt es Probleme." Kleine Gruppen, die du durch deine Fokussierung auf die "islamische Einwanderung" groß erscheinen lässt, und das ist der Kern meiner Kritik an deinen "islamkritischen" Kommentaren neben der Tatsache, dass du andere homophobe Täter ausblendest wie auch andere Bedingungsfaktoren von Homophobie, die mit der religiösen Überzeugung eines Menschen nichts zu tun haben. Insofern ist meine Betrachtungsweise im Unterschied zu der deinen eben nicht selektiv, sondern differenziert hinsichtlich der biografischen Hintergründe der Täter wie der unterschiedlichen Ursachen für homophobe Gewalt. Das mag zwar in Analyse wie Strategieentwicklung (gegen Homophobie) nicht auf einen Bierdeckel passen, wird aber dem Problem wie den Menschen m.E. gerechter als einseitige und monokausale Zuschreibungen eines "Internet-Stammtischs".

    Um in den Zustand einer mit "fast mafiösen Methoden" verfolgten Unschuld zu gelangen, wirst du bei diesem sensiblen Thema faktenorientierter und differenzierter schreiben müssen. Ansonsten stellt sich weiterhin die Frage, was du mit deiner Einseitigkeit bezwecken willst. Antworten bleibst du da leider schuldig.
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