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Einzelkommentar zu:
Schwul-lesbische Poster-Flut in Berlin


#28 jojoAnonym
  • 09.03.2011, 16:02h
  • Antwort auf #20 von Timm Johannes
  • solche debatten laufen ja schon seit zehn jahren eigentlich immer gleich ab: erst wird ein konkretes problem angesprochen, und schon zwei sätze später geht es gar nicht mehr um das problem, sondern nur noch darum, dass die eine seite es als "typisch muslimisch" ansieht und mehr oder weniger pauschalisierend vom leder zieht, währen die andere seite versucht, solche formulierungen wie "der islam mit all seinen problemen" irgendwie wieder auf die realität zurückzustutzen.*

    die eigentlichen probleme, die man tatsächlich unbedingt mal - mit der nötigen differenzierung - besprechen müsste, kommen auf beiden seiten nur selten in den blickpunkt, realistische lösungsansätze schon gar nicht. die versicherung der eigenen identität ( als christ oder "christlich-jüdisch geprägter" auf kosten der muslime bzw. als "linker" auf kosten der "islamophoben") wird anscheinend schnell wichtiger als die praktische lösung der probleme.

    schade.

    das ganze macht es aber m.e. tatsächlich nachvollziehbar, wenn viele menschen das gefühl äußern, die probleme würden einfach nicht diskutiert. das werden sie nämlich tatsächlich nur selten. daran sind aber nicht nur "die linken" schuld, die über das stöckchen springen, sondern auch die pauschalisierer, die das stöckchen immer wieder hinhalten.

    auf der einen seite wäre es erforderlich, das pauschalisieren und feindbildermalen zu unterbrechen, auf der anderen seite, nicht nur die ungerecht angeklagten zu verteidigen, sondern auch zu sehen, dass einige gruppen sehr zu recht kritisiert werden.
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