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  • 08. März 2011 44 2 Min.

Chuck Norris mag Waffen, aber keine Schwulen

US-Schauspieler Chuck Norris ("Missing in Action", "Walker - Texas Ranger") hat davor gewarnt, dass Schulen zu "progressiven Indoktrinierungslagern" würden, unter anderem weil dort für Homosexualität geworben werde.

Der 70-Jährige erklärte in einem Kommentar für das konservative Nachrichtenportal World Net Daily, dass linksgerichtete Aktivisten staatliche Schulen zur einseitigen politischen Beeinflussung der Jugend nutzen würden. So würden Lehrer "die Schüler trainieren, nach Gutdünken sexuell zu experimentieren, zwangsweise Dinge wie Abtreibung und Homosexualität verteidigen, und außerdem für 'political correctness', Relativismus, Globalisierung, eine grüne Agenda und Toleranz für alle werben".

Norris: Lehrer sind zu links

In Schulen würden gezielt Linke eingestellt, um Einfluss auf die Jugendlichen zu nehmen, erklärte Norris weiter. Er zitierte dabei Statistiken, nach denen die Mehrheit der Lehrer eine "liberale" politische Einstellung habe und die Demokraten unterstütze.

Norris spielt auch auf die Debatte um Anti-Mobbing-Gesetze an. Viele Bundesstaaten erwägen nach eine Selbstmordserie von schwulen Jugendlichen über ein härteres Vorgehen gegen Schüler nach, die andere wegen ihrer Homosexualität schikanieren. Christlich-konservative Aktivisten sehen darin einen Versuch der "Homosexuellen-Lobby", aufrechten Schülern den "homosexuellen Lebensstil" aufzuzwingen (queer.de berichtete).

Chuck Norris gehört zu den wenigen offen konservativen Hollywood-Stars. Der Republikaner setzt sich insbesondere für das Recht des Einzelnen ein, Waffen zu tragen. Homosexualität lehnt er dagegen grundsätzlich ab. So unterstützte er 2008 den Volksentscheid Proposition 8, mit dem Schwulen und Lesben das Eherecht wieder entzogen wurde (queer.de berichtete). Er warf Homo-Aktivisten vor, undemokratisch zu agieren, weil sie die Niederlage beim Volksentscheid angefochten haben. (dk)

#1 vingtans
  • 08.03.2011, 13:40h
  • chuck norris ist eben doch nur ein alter kranker mann.
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#2 FloAnonym
  • 08.03.2011, 13:58h
  • Oh, Lehrer werben für Toleranz und dafür, dass sich jeder frei entfalten kann und andere das akzeptieren. Wie böse!

    Es wäre natürlich viel besser, Hass und Intoleranz zu unterrichten und nur Norris' Privatmeinung zu lehren.

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    "In Schulen würden gezielt Linke eingestellt, um Einfluss auf die Jugendlichen zu nehmen, erklärte Norris weiter."

    Verfolgungswahn?

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    "Er zitierte dabei Statistiken, nach denen die Mehrheit der Lehrer eine "liberale" politische Einstellung habe und die Demokraten unterstütze. "

    Offenbar besteht ein Zusammenhang zwischen Intelligenz und Toleranz.

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    "Christlich-konservative Aktivisten sehen darin einen Versuch der "Homosexuellen-Lobby", aufrechten Schülern den "homosexuellen Lebensstil" aufzuzwingen"

    Genauso wenig wie man Homosexuelle einen "Hetero-Lebensstil" aufzwingen kann, funktioniert es umgekehrt. Aber mit wissenschaftlichen Fakten hatten es Homohasser ja noch nie.
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#3 Equality Now!Anonym
  • 08.03.2011, 14:26h
  • Und ich warne vor der allgegenwärtigen heterosexistischen Indoktrinierung!
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