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- 08. März 2011 2 Min.

Chuck Norris mag Waffen, aber keine Schwulen
US-Schauspieler Chuck Norris ("Missing in Action", "Walker - Texas Ranger") hat davor gewarnt, dass Schulen zu "progressiven Indoktrinierungslagern" würden, unter anderem weil dort für Homosexualität geworben werde.
Der 70-Jährige erklärte in einem Kommentar für das konservative Nachrichtenportal World Net Daily, dass linksgerichtete Aktivisten staatliche Schulen zur einseitigen politischen Beeinflussung der Jugend nutzen würden. So würden Lehrer "die Schüler trainieren, nach Gutdünken sexuell zu experimentieren, zwangsweise Dinge wie Abtreibung und Homosexualität verteidigen, und außerdem für 'political correctness', Relativismus, Globalisierung, eine grüne Agenda und Toleranz für alle werben".
Norris: Lehrer sind zu links
In Schulen würden gezielt Linke eingestellt, um Einfluss auf die Jugendlichen zu nehmen, erklärte Norris weiter. Er zitierte dabei Statistiken, nach denen die Mehrheit der Lehrer eine "liberale" politische Einstellung habe und die Demokraten unterstütze.
Norris spielt auch auf die Debatte um Anti-Mobbing-Gesetze an. Viele Bundesstaaten erwägen nach eine Selbstmordserie von schwulen Jugendlichen über ein härteres Vorgehen gegen Schüler nach, die andere wegen ihrer Homosexualität schikanieren. Christlich-konservative Aktivisten sehen darin einen Versuch der "Homosexuellen-Lobby", aufrechten Schülern den "homosexuellen Lebensstil" aufzuzwingen (queer.de berichtete).
Chuck Norris gehört zu den wenigen offen konservativen Hollywood-Stars. Der Republikaner setzt sich insbesondere für das Recht des Einzelnen ein, Waffen zu tragen. Homosexualität lehnt er dagegen grundsätzlich ab. So unterstützte er 2008 den Volksentscheid Proposition 8, mit dem Schwulen und Lesben das Eherecht wieder entzogen wurde (queer.de berichtete). Er warf Homo-Aktivisten vor, undemokratisch zu agieren, weil sie die Niederlage beim Volksentscheid angefochten haben. (dk)














