Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=13820
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Michael Stipe ist zu 80 Prozent schwul


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 Ilovelife
  • 08.03.2011, 16:25h
  • Mit R.E.M. und Herrn Stipe ist es genau wie mit dem medizinischen Phänomen, nach dem sie sich benannt haben: Rapid Eye Movement. Eine Schlafphase, die unter anderem durch schnelle Augenbewegungen gekennzeichnet ist. Zwar steigen da wohl Blutdruck und Puls an, der/die Betroffene merkt aber in der Regel nix davon.

    Genauso sollte man es meiner Auffassung nach sowohl mit der einschläfernden Musik dieser zu Unrecht viel zu hochgejubelten Gruppe als auch mit den Äußerungen des sichtlich Midlife-Crisis-behafteten Sängers halten...
  • Antworten » | Direktlink »
#3 gniwerjProfil
  • 08.03.2011, 17:39hdortmund
  • Antwort auf #2 von Ilovelife
  • Leider verhält es sich mit schwulen Männern oftmals genauso wie mit homophoben Heteros, nämlich wenn sie auf bisexuelle Menschen treffen;)

    Heteros haben IMMER Probleme mit ihrer Sexualität, Homosexuelle sind natürlich die einzigen, die sich wirklich wohl fühlen und Bisexuelle haben nur noch nicht den richtigen gleichgeschlechtlichen Menschen gefunden oder trauen sich nicht;) ...ist klar Leute. Etwas mehr Akzeptanz für andere sexuelle Orientierungen wär schon angebracht. Mensch muss sich nicht über heteronormative Ignoranz beschweren um dann dieselben Fehler zu machen.

    Ich steh zu 50% auf Frauen, zu 50% auf Männer, zu 100% auf Menschen und fühl mich pudelwohl damit. Schön dass mensch immer wieder versucht, Gefühle in Kategorien zu packen.
    Liebe braucht weder Normen noch Werte.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#4 pseudofreiheitAnonym
  • 08.03.2011, 17:58h
  • Antwort auf #3 von gniwerj
  • Wir leben aber in einer Gesellschaft mit immer aggressiverer heterosexistischer Normaufherrschung, die gleichzeitig jede homosexuelle Anwandlung, insbesondere bei Jungs und Männern von kleinauf negativ sanktioniert und unterdrückt. Da bleibt bei genauer Betrachtung von deinem netten Versuch, die seit Jahrhunderten und Jahrtausenden bestehenden sexuellen Herrschaftsverhältnisse ins Gegenteil verkehren zu wollen, nicht mehr viel übrig. Wer die Realität verdrängt und verleugnet, dient nicht unbedingt als Vorbild der "Aufgeklärtheit" und es mutet reichlich lachhaft an, wenn er sich wie du als solches inszenieren will. Wann kommst du endlich in der Realität an?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#5 eMANcipation*Anonym
  • 08.03.2011, 18:16h
  • Antwort auf #4 von pseudofreiheit
  • Ja, da bahnen sich wieder ganz neue alte Strategien an. Wenn "schwul" und "Schwuchtel" (oder "gay" und "fag") als Schimpfwörter im Zuge des allgemein immer schärferen Leistungsdrucks, massenmedial indoktrinierten heterosexistisch/-pornographischen (Vor-) Bildern zu enstprechen und hinterherzurennen, in noch nie dagewesenem Ausmaß schon die Alltagskommunikation von Frühpubertierenden bestimmen, dann reagieren verständlicherweise viele Betroffene (schon wieder) mit Selbstverleugnung.

    Wobei man im vorliegenden Fall angesichts der Aussagen im obigen Artikel auch davon ausgehen kann, dass frühere gesellschaftliche Traumatisierungen bezüglich "Schwulsein" zu keinem Zeitpunkt überwunden worden sind.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#6 gniwerjProfil
  • 08.03.2011, 18:16hdortmund
  • Antwort auf #4 von pseudofreiheit
  • Du hast meinen comment nicht im geringsten verstanden, sorry. Natürlich is die Gesellschaft heteronormativ aufgeladen. Traurig find ich allerdings dass bisexuelle Menschen bei schwulen auf genausowenig Akzeptanz stoßen wie letztere sie von homophoben Idioten erfahren, und das immer und immer wieder.
    Das bestätigt sich leider eben auch hier bei queer.de immer wieder. Es gibt für viele hier leider nur schwarz oder weiß;) Das ist ekelhaft..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#7 gniwerjProfil
  • 08.03.2011, 18:32hdortmund
  • Antwort auf #5 von eMANcipation*
  • Naja, von dir hatte ich eh nicht erwartet, dass du meinen comment verstehst. Ich hasse normatives Rollenvorgelebe, egal in welche Richtung es geht. Jede_r wie sie/er es mag. Darum geht's. Was soll daran falsch sein sich einfach nur in Menschen zu verlieben? Ich hab nie geschlechtliche Unterschiede gemacht und ich werd das auch in Zukunft nicht tun. Queer-theory. Solltest du als "aufgeklärter" Rechtler für sexuelle Selbstbestimmung vielleicht schonmal von gelesen oder wenigstens gehört haben;)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#8 jojoAnonym
  • 08.03.2011, 20:17h
  • ich war mir schon beim lesen des artikels sicher, dass sich wieder jemand finden würde, der herrn stipe diesen ungeheuerlichen verstoß gegen das schwule reinheitsgebot um die ohren hauen würde. *gähn*

    und ich finde es höchst irritierend, wenn ausgerechnet schwule sich allen ernstes anmaßen, die sexuelle orientierung wildfremder menschen besser zu kennen als diese selbst.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 KathiGr
  • 08.03.2011, 20:57h
  • Antwort auf #3 von gniwerj
  • Da kann ich dir nur zustimmen.

    Ich stehe zu 70 % auf Frauen und zu 30 % auf Männer. Es mag zwar auf den ersten Blick komisch erscheinen, das so auszudrücken. Aber ich find's praktisch, weil kurz und präzise zugleich.

    Mir persönlich gefällt das Wort "bisexuell" auch nicht, eben weil es zwischenmenschliche Beziehungen auf Sex reduziert. Homosexuelle können sich "schwul" oder "lesbisch" nennen und auf diese Weise ihre Orientierung "entsexen". Und die Heten bezeichnen sich einfach nur als "normal".
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#10 vingtans
  • 08.03.2011, 21:25h
  • also ich bin ja eigentlich hetero, nur ich kam noch nie dazu ^^.

    heteronormativität?! ouhman, ich weiß ja nicht wie ihr aufgewachsen seid, aber ich finde ihr übertreibt.
    ich bin in einem sachsen-anhaltinischen dorf im harz großgeworden.
    in einer der wirtschaftslich schlechter entwickelten region deutschland mit alternder bevölkerung ,abwandernder jugend ( wie ich ja auch^^) und angeblich einer hohen zahl rechtsextremer übergriffe.
    dort hatte niemand probleme mit meiner sexualität, ich wurd auch nie großartig beleidigt oder diskriminiert und ich habe seit meiner frähesten kindheit klargemacht das ich maln mann heirate "wenn ich groß bin"

    ihr solltet vielleicht mal anfangen zu checken, das die vollständige akzeptanz von homosexualitt nur vollziehen kann, wenn wir die heten liebevoll zu mehr toleranz erziehen.
    wir sind eben in der unterzahl und werden daher häufig übersehen.

    und den heten nicht unterstellen das ihre sexualität die waffe unserer unterdrückung ist.
    wenn gerade ihr damit anfangt solche pauschalen unterstellungen zu machen, braucht ihr euch nicht wundern warum ihr als spinner abgetan werdet.
  • Antworten » | Direktlink »
#11 FalkAnonym
  • 08.03.2011, 21:26h
  • Antwort auf #9 von KathiGr
  • Du als Frau kannst das auch einfach sagen.
    Bei Männern ist es immer noch das Problem das homosexuelle Handlungen gesellschaftlich als negativer bewertet werden, im Gegensatz zu weiblichen homosexuellen Handlungen.

    Sicher gibt es auch wirklich bisexuelle Männer, aber ein großer Teil der sich selbst bezeichneten bisexuellen Männer würde sich in einer unhomophoben Gesellschaft und ohne die von klein auf eingeprägten heterosexistischen Normen, als schwul bekennen. Es ist eine Tatsache das sich viele Schwule zunächst bisexuell nennen bevor das schwule Outing kommt.
    Man muß sich nur mal Umfragen in queeren Foren betrachten und Untersuchungsergebnisse von Phallogrammen anschauen, um festzustellen das sich die Mehrheit der bisexuellen Männer sexuell mehr zu Männern hingezogen fühlt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#12 gniwerjProfil
  • 08.03.2011, 21:28hdortmund
  • Antwort auf #9 von KathiGr
  • Eben. Ich find das Wort queer eben schon ziemlich passend. Ich bin doch vorallem mal Mensch. Und dass irgendeine homo-, hetero- oder wasauchimmersexuelle Bevölkerungsgruppe für sich beansprucht "normaler" zu sein al andere ist mehr als anmaßend und die absolute Höhe. Jeder Mensch ist doch für sich gesehen normal und ich hab's nicht nötig mir von irgendwelchen ignoranten Menschen aufdrücken zu lassen, was ich zu fühlen habe. Gerade eMANNzipation z.b. fährt hier doch immer nur 'ne Moral die nur sich selbst genügt. Könnte selbst die katholische Kirche nicht besser, wenn auch in die gegenteilige Richtung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#13 busyAnonym
  • 08.03.2011, 22:28h
  • Antwort auf #7 von gniwerj
  • "Was soll daran falsch sein sich einfach nur in Menschen zu verlieben? Ich hab nie geschlechtliche Unterschiede gemacht und ich werd das auch in Zukunft nicht tun."

    Das ist schön für dich und gut das du das kannst.
    Es liest sich aber was du schreibst edeler als es ist.
    Ich finde den Gedanken eine Pussy lecken zu müssen ekelig und überhaupt lassen mich Busen und Vaginas kalt.
    So nett manche Frauen auch sind und so sehr ich sie als Mensch schätzen kann, ich will keinen Sex mit denen.
    Macht mich das jetzt zu einem schlchteren Menschen als dich nur weil ich mich nicht in jedes Geschlecht, also wie du es ausdrückst " in Menschen" verlieben kann?

    Ich finde Bisexuelle in einer Hinsicht auch egoistisch, man möchte keine 2. Besetzung in einer Beziehung zu einem Bisexuellen sein und das Gefühl haben man kann dem Partner eh nie als Mann/Frau genügen, weil er auf Dauer was anderes vermisst was man ihm nicht geben kann.

    Am schlimmsten beschreibt es Fountouksi mit ihrer/ihrem 70% zu 30% Einteilung.
    Nach dem Motto : Ich habe mich in dich verliebt, aber eigentlich finde ich das andere Geschlecht viel besser und deinesgleichen nur zu 30%.
    Sowas finde ich von Bisexuellen extrem egoistisch und verletzend gegenüber dem homosexuellen oder heterosexuellen Partner!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#14 KathiGr
  • 08.03.2011, 23:15h
  • Antwort auf #11 von Falk
  • "(...) ein großer Teil der sich selbst bezeichneten bisexuellen Männer würde sich in einer unhomophoben Gesellschaft (...) als schwul bekennen."

    Aber warum sollte sich denn jemand als bisexuell bezeichnen, wenn er es in Wirklichkeit gar nicht ist? Damit würde man sich das Leben doch nur selber unnötig schwer machen. Menschen ziehen Eindeutigkeit (Schwarz-Weiß-Denken) vor. Und das bedeutet Monosexualität in Form von Hetero- und Homosexualität. Bisexuelle werden von Homos und Heten gleichermaßen gehasst und mit Vorurteilen zugeschüttet. Homos werden wenigstens nur von den Heten runtergemacht und haben es deshalb meines Erachtens ein bißchen leichter. Ich persönlich wäre wesentlich lieber lesbisch als bi.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#15 eMANcipation*Anonym
  • 09.03.2011, 00:11h
  • Antwort auf #8 von jojo
  • Ja, @jojo, ich finde es auch anmaßend, wenn jemand sich erlaubt, eine selbstbewusste schwule Identität als "Schublade" oder "Kategorie" von gestern zu diffamieren!

    Dieses Muster lässt sich allerdings bei denen, die die sexuellen Herrschaftsverhältnisse und damit auch ihre eigene Position noch nicht so ganz verstanden haben und sie dementsprechend bei ihren öffentlichen Statements gezielt ausblenden, häufiger beobachten.

    Am Ende handelt es sich bei diesem Verhalten um das Gegenteil von dem, was es zu sein vorgibt : nämlich weder fortschrittlich bzw. den gesellschaftlichen Fortschritt fördernd noch ein Zeichen von persönlicher Stärke.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#16 eMANcipation*Anonym
  • 09.03.2011, 00:31h
  • Antwort auf #12 von gniwerj
  • Ich darf aus deinem ersten Beitrag in diesem Thread zitieren:

    "Ich steh zu 50% auf Frauen, zu 50% auf Männer, zu 100% auf Menschen und fühl mich pudelwohl damit. Schön dass mensch immer wieder versucht, Gefühle in Kategorien zu packen.
    Liebe braucht weder Normen noch Werte."

    Das sind gleich drei Sätze, mit denen du mehr oder weniger direkt eine selbstbewusste schwule Identität angreifst und herabsetzt.

    Um anschließend GENAU DAS anderen vorzuwerfen.

    Wenn ich mir dann noch ansehe, wie wenig du in deinen Beiträgen fundamentale gesellschaftliche Realitäten wahrnimmst und anerkennst, erlaube ich mir die Aussage: Das spricht weder für Selbstbewusstsein noch für Selbstreflexion!

    Und dazu stehe ich!

    Ansonsten würde ich mich jetzt gern wieder darauf konzentrieren, dafür zu sorgen, dass nicht irgendwelche beliebigen "Normen", sondern DIE real existierende, alles beherrschende, hetero(!)sexistische Norm in dieser Gesellschaft Schritt für Schritt und mit ganzer Kraft beseitigt wird. Deine konstruktiven Beiträge hierzu - jenseits der Quantifizierung, zu wieviel % du auf Frauen stehst - sind mir bislang entgangen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#17 so siehts ausAnonym
#18 gniwerjProfil
  • 09.03.2011, 08:10hdortmund
  • Antwort auf #13 von busy
  • "Das ist schön für dich und gut das du das kannst.
    Es liest sich aber was du schreibst edeler als es ist.
    Ich finde den Gedanken eine Pussy lecken zu müssen ekelig und überhaupt lassen mich Busen und Vaginas kalt.
    So nett manche Frauen auch sind und so sehr ich sie als Mensch schätzen kann, ich will keinen Sex mit denen.
    Macht mich das jetzt zu einem schlchteren Menschen als dich nur weil ich mich nicht in jedes Geschlecht, also wie du es ausdrückst " in Menschen" verlieben kann?"

    Und genau darum ging es mir NICHT. Tut mir leid wenn du das so aufgefasst hast:)

    Nichts läg mir ferner als irgendeinen Menschen zu "missionieren" in wen er/sie sich verlieben soll. Wen du keine Frauen magst dann ist das so. Punkt. Und das soll dir auch niemand aufzwingen. Und dass dich das zu 'nem schlechteren Menschen macht hab ich nie behauptet und es wäre auch absoluter Blödsinn soetwas zu sagen. Genauso lass ich mir aber auch weder von hetero- noch von homosexuellen in eine Ecke drängen. Und in eine Schublade gesteckt zu werden passiert eben leider doch sehr schnell.

    Egoistisch? Nee, eben auch nicht. nur reflektiert und zu sich selbst stehend. Ich lieb meine Freundin und das von dir angesprochene "Konkurenzdenken" trifft schlicht und einfach nicht zu, denn solang in unserer Beziehung alles in Ordnung ist, konkurriert niemand mit ihr oder mir. Ich kann zwar grob nachvollziehen dass jemand vor soetwas Angst hat, aber solang mensch mit sich und seinem/seiner Partner_in im reinen ist muss niemand Angst vor Konkurrenz haben. Alle Unklarheiten beseitigt?:)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#19 gniwerjProfil
  • 09.03.2011, 08:19hdortmund
  • Lies dir am besten einfach meine Antwort zu busy durch. Hab keine Lust das alles jetzt nochmal zu wiederholen. Würde auch nerven, glaub ich;)

    Ist dir eigentlich mal aufgefallen, dass du dich seit langer Zeit - Verzeihung, seitdem du hier im Forum tippst - stetig wiederholst, um letztendlich zwar viel zu schreiben aber nichts auszusagen?

    Nur weil du die Wörter "Heteronormativität" und "Heterosexismus" auswendig gelernt hast - wann auch immer - macht dich das noch lange nicht zu 'nem besseren, toleranteren oder reflektierteren Menschen;)

    Ich glaub das Wetter wird heute gut. Bin mal raus:)
  • Antworten » | Direktlink »
#20 gniwerjProfil
#21 Gay PrideAnonym
  • 09.03.2011, 08:56h
  • Antwort auf #19 von gniwerj
  • Ich halte dieses Forum sowieso nicht für das richtige, um ständig deine Hetero-Kacke stolz vor dir herzutragen. Und dass so mancher Schwuler, der sich davon befreit hat, allergisch auf deine krampf- bis zwanghafte "Selbst"vergewisserung reagiert, halte ich für gut nachvollziehbar. Gibt es eigentlich auch Räume, in denen man von diesem Heteroscheiß mal verschont bleibt? Tut mir leid, aber deine Beleidigungen gegenüber Schwulen verdienen weder Respekt noch Solidarität!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#22 eMANcipation*Anonym
  • 09.03.2011, 09:19h
  • Antwort auf #14 von KathiGr
  • Das, was @Falk schreibt (#11), ist doch sogar unmittelbar in Hinblick auf sexuelle Erregung schon bestätigt worden.
    www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/255460.html

    Es ist ja geradezu bar jeder Wahrnehmung der gesellschaftlichen Realität, wenn du hier allen Ernstes behauptest, die Gesellschaft "ziehe Hetero- und Homosexualität (sic!) vor".

    Die Gesellschaft "zieht", noch dazu bei Männern, mit dem heterosexistischen Männlichkeitsbild, das ihnen von kleinauf immer aggressiver eingehämmert wird (siehe Bilderflut der Massenmedien etc.), immer nur EINES "vor", nämlich Heterosexualität. Homosexualität ist hingegen das Synonym für "Unmännlichkeit" und für die meisten Jungs gleichbedeutend mit dem sozialen Tod.

    Angesichts der allgemeinen und besonderen gesellschaftlichen Entwicklung dürfen wir uns offensichtlich auf viele neue alte Selbstverleugnungs- und -verdrängungsmechanismen in den nächsten Jahren "freuen"! Da legt man(n) wieder sehr ausdrücklich Wert auf die Prozente, die ihm die Tür zur vermeintlichen "Normalität" offenhalten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#23 jojoAnonym
  • 09.03.2011, 12:12h
  • Antwort auf #15 von eMANcipation*
  • wo soll ich denn behauptet haben, eine selbstbewusste schwule identität sei eine "kategorie von gestern"? wenn du das in meinen beitrag hineinliest, hast du ihn gründlich missverstanden. mir geht es darum, dass du offenbar herrn stipe unterstellst, seine eigene sexuelle identität falsch einzuschätzen.

    natürlich hast du prinzipiell recht damit, dass manche (!) schwule sich mit bisexualität "herausreden", und natürlich hast du recht damit, dass der gesellschaftliche druck dabei eine rolle spielt.

    mein problem mit deiner argumentation ist (wie immer), dass du ALLES als resultat gesellschaftlichen drucks siehst. das schräge an deiner argumentation ist, dass du eine freie entscheidung eines autonomen individuums nicht einmal in einzelfällen für möglich zu halten scheinst. du starrst auf die heteronormativität wie das karnickel auf die schlange und siehst gar nicht mehr, ja WILLST anscheinend gar nicht sehen, dass es menschen und situationen gibt, die NICHT zu 100% von normen geprägt sind.

    woher zum teufel willst du denn wissen, weshalb herr stipe sich so einschätzt, wie er das tut? kennst du ihn persönlich? und ist es völlig ausgeschlossen, dass er einfach die wahrheit sagt, weil er sich selber - aller heteronormativität zum trotz - im laufe seines ebens einzuschätzen gelernt hat?

    wir werden heteronormativität bestimmt nicht überwinden, indem wir sie für allmächtig erklären und indem wir jeden emanzipatorischen moment leugnen, selbst wenn wir ihn direkt vor augen haben!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#24 RabaukeAnonym
  • 09.03.2011, 12:25h
  • Ja....Wunnnderbarrrr! Und die neue CD läuft aus den Regalen, wie ein Butterwürfel in der heißen Pfanne. In der nächsten Folge, verpassen Sie nicht, wenn es wieder heißt: "Hura, ein weiterer Reissack ist geplatzt." *g*
  • Antworten » | Direktlink »
#25 KathiGr
  • 09.03.2011, 13:19h
  • Antwort auf #22 von eMANcipation*
  • Ich habe nicht abgestritten, dass es einige Männer gibt, die sich als bisexuell bezeichnen, obwohl sie in Wirklichkeit schwul sind. Ich habe lediglich gesagt, dass so ein Verhalten meiner Meinung nach unlogisch ist.

    Natürlich zieht die Gesellschaft Monosexualität vor. Und das beste Beispiel dafür bist du. Du nimmst Bisexualität doch überhaupt nicht ernst und unterstellst Menschen wie mir, dass wir uns eine Tür zur "Normalität" offenhalten. Als ob wir das aus Berechnung tun. Ich kann mich nun mal nicht anders machen als ich bin. Erwartest du etwa von mir, dass ich einen Teil meiner Selbst verleugne oder verheimliche, nur um von dir ernst genommen und akzeptiert zu werden? Falls ja, dann wärst du nicht besser als die Heten, die wollen, dass die Homos ihrer "Neigung" nur hinter verschlossenen Türen nachgehen und den Rest der Welt damit verschonen.

    Wenn FoXXXyness schreibt "Ich bin zu 100 % schwul und das ist auch gut so.", dann regt sich niemand darüber auf. Niemand würde auf die Idee kommen, ihm zu unterstellen, dass er Heteros und Bisexuelle hasst, nur weil er es selbst schön findet schwul zu sein.
    Aber wenn gniwerj schreibt "Ich steh zu 50% auf Frauen, zu 50% auf Männer, zu 100% auf Menschen und fühl mich pudelwohl damit.", dann wird das gleich als direkter Angriff auf eine selbstbewusste schwule Identität interpretiert. So ein Blödsinn! Nur weil er sich als Bisexueller wohl fühlt, heißt das doch nicht, dass er Schwule scheiße findet.

    Im Übrigen denke ich nicht, dass Homosexualität ein Synonym für Unmännlichkeit ist. Für mich gibt es nichts männlicheres, als Männer, die sich lieb haben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#26 gniwerjProfil
  • 09.03.2011, 13:57hdortmund
  • Antwort auf #21 von Gay Pride
  • Heterokack? Schwule beleidigt? Ohne Worte...
    Außer vielleicht, dass ich 'n wahnsinns Lachkrampf bekas,m als ich deinen Beitrag las. Von Menschen wie dir erwarte ich weder Solidarität noch Respekt. Aber bitte andersherum auch nicht;)

    Was meinst du eigentlich was sich 'n 16-jähriger, ungeouteter, schwuler Dötz denkt wen er solche Comments wie deinen gerade liest?
    Fakt ist, du tust mit solchen "hardliner-Kommentaren" wahnsinnig viel für die LesBiSchwule Gleichberechtigung ..nicht. Schade, sehr schade, echt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#27 busyAnonym
  • 09.03.2011, 15:27h
  • Antwort auf #18 von gniwerj
  • Hm ok, wenn ein potentiell hetero- oder homosexueller Partner/in nicht unter der Bisexualität des Anderen leidet und keinen Grund hat "Konkurenzängste" zu entwickeln ist es natürlich egal.
    Ich fürchte aber ich wäre eifersüchtig wenn mein Partner bi wäre.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#28 jojoAnonym
#29 gniwerjProfil
#30 HannibalEhemaliges Profil
#31 jojoAnonym
#32 gniwerjProfil
#33 KasimirAnonym
#34 sebastian2000Anonym
  • 12.03.2011, 23:22h
  • So würde ich mich persönlich auch einschätzen ;) obwohl ich auch immer sage das ich schwul bin.

    Its the end of the world as we know it....
  • Antworten » | Direktlink »
#35 rüdigerAnonym
  • 13.03.2011, 03:01h
  • Antwort auf #34 von sebastian2000
  • ist nichts neues das sich manche schwulen auf die heteroschiene einlassen und durch die bilderflut halbnackter und nackter frauen in fernsehen, internet,überall penetranter werbung, halbnackter frauen die auf der strasse mit viel knapperer kleidung als männer rumlaufen, meinen sie wären zum teil bi . das nennt man konditionierung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#36 gniwerjProfil

» zurück zum Artikel