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  • 14. März 2011 16 2 Min.

Als Mr Gay World kann sich Francois Nel mal wieder neue Hemden leisten (Bild: mrgayworld.org)

Zum zweiten Mal in Folge ist am Wochenende ein Südafrikaner zum Mr. Gay World gekrönt worden. Freude auch in Luzern: Die Schweizer wählten den ältesten Teilnehmer zu ihrem Schönsten.

Francois Nel hat am Wochenende in Manila den Titel des Mr. Gay World im philippinischen Manila gewonnen. Der 28-jährige Friseur und Visagist konnte sich gegen 26 Konkurrenten durchsetzen. Zweiter wurde Michael Kevin Holtz aus den Vereinigten Staaten, den dritten Platz erreichte Israel Acevedo aus Spanien. Aus deutschsprachigen Ländern gab es keinen Kandidaten. Schon im vergangenen Jahr setzte sich mit Charl Van den Berg ein Südafrikaner in dem Wettbewerb durch (queer.de berichtete).

Die Teilnehmer mussten sich bei dem sechstägigen Event in mehreren Runden präsentieren, darunter auch in Badehosen. Sie werden dann in verschiedenen Kategorien wie "Charisma" oder "Persönlichkeit" bewertet und sollen ein Jahr lang das Vorbild für die weltweite Gay Community sein. Zu den Juroren gehörten auch echte Veteranen im Schöheits-Business, darunter auch Gloria Diaz aus den Philippinen, die 1969 zur Miss Universe gewählt wurde.

Sieger Nel erklärte, seine Hauptaufgabe sei es, jungen Schwulen Mut zu machen: "Ich will junge Leute inspirieren, damit sie nicht Jahren ihres Lebens damit verschenken, Angst vor ihrer Homosexualität zu haben", sagte der 28-Jährige. Er wolle vor allem ein Vorbild für jene sein, die aus Ländern stammten, in denen Homosexualität strafrechtlich verfolgt wird.

Im kommenden Jahr wird der Wettbewerb vom 4. bis 8. April in Südafrika ausgetragen.

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Schweiz: 41-Jähriger wird Mr Gay


Stephan Bitterlin zeigt, welch tolle Effekte Yoga hat (Bild: mrgay.ch)

Am Wochenende wählten auch die Eidgenossen in Luzern ihren Schönsten: Mr. Gay Switzerland wurde der Pflegefachmann und Yoga-Lehrer Stephan Bitterlin aus Zürich. Er setzte sich gegen neun Gegenkandidaten durch. Mit seinen 41 Jahren ist er der älteste Kandidat, der sich je um den Titel beworben hat. "Ich glaube, es brauchte jetzt mal einen älteren, erfahreneren Mister Gay", erklärte Bitterlin nach seinem Sieg.

Bitterlin will sich nun für ein Miteinander der schwulen Generationen einsetzen. Er selbst hat in dieser Sache schon Übung: Sein 70-jähriger Vater Ruedi ist ebenfalls schwul. Bereits im Vorfeld hatte das zu Aufmerksamkeit in den schweizerischen Medien gesorgt: "Die Berichte haben sicher zu meinem Sieg beigetragen", so Bitterlin. (dk)

-w-

#1 BenEU
  • 14.03.2011, 12:45hStrasbourg
  • Schade, dass es kein Deutscher gab
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#2 NielsAnonym
  • 14.03.2011, 13:44h
  • Da gibts nun wirklich schönere schwule Männer.
    Der Typ ist nicht mal sehr hübsch, was man für einen 1. Platz aber voraussetzen sollte.
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#3 schlechte PRAnonym
  • 14.03.2011, 13:59h
  • Antwort auf #2 von Niels
  • wundere mich auch jedes jahr aufs neue, wer da zum "mr. gay" gekürt wird. da sieht man in jeder schwulen dorfkneipe geilere typen. und dann wieder die art der darstellung. zeigt die jungs doch mal in geilen speedos und in hinteransicht!
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