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- 14. März 2011 2 Min.

Der rumänische Mittelfeldspieler Meril Radoi spielt seit 2009 in der saudischen Liga.
Ein rumänischer Fußballprofi ist in Saudi-Arabien zu einer Geldstrafe in Höhe von 3.800 Euro verurteilt worden, weil er einen anderen Spieler abwertend als schwul bezeichnet hatte.
Wie "Emirates 24/7" meldet, hat der Mittelfeldspieler Meril Radoi den saudischen Fußballer Hussein Abdul Ghani diffamiert, als er im Interview mit einem internationalen Fernsehsender sagte: "Ich weiß nicht, warum er mir überall hin folgt und mir während den Spielen immer auf den Geist geht. Er fasst mich an wie ein Mädchen, ich weiß nicht warum. Vielleicht mag er keine Frauen, sondern Männer." Saudische Zeitungen erklärten, diese Aussagen seien "rassistisch".
Die Geldstrafe in Höhe von 40.000 Saudi-Rial wurde vom saudischen Fußballverband ausgesprochen. Radoi ist außerdem für zwei Ligaspiele gesperrt.
Der 29-jährige Radoi spielt seit 2009 für Al-Hilal, einen Erstligaclub aus der Hauptstadt Riad. Mit Al-Hilal wurde er 2010 saudischer Meister. Zuvor war er fast ein Jahrzehnt für den mehrmaligen rumänischen Meister Steaua Bukarest gespielt und stand insgesamt 67 Mal für die rumänische Nationalmannschaft auf dem Platz.
In Saudi-Arabien steht auf Homosexualität im schlimmsten Fall die Todesstrafe. In den letzten Jahren ist für diese "Straftat" keine Vollstreckung der Höchststrafe bekannt, es gibt aber immer wieder Berichte über Massenverhaftungen und Auspeitschungen. So wurde im November 2010 ein Mann unter anderem zu 500 Peitschenhieben verurteilt (queer.de berichtete). Grundlage für die Verfolgung Schwuler ist eine rigide Auslegung der islamischen Scharia.
Es ist nicht bekannt, ob im Land eine schwul-lesbische Subkultur existiert, da das gesellschaftliche Leben aufgrund rigider Religionsvorschriften stark eingeschränkt ist. So sind Bars, Nachtclubs und Kinos sind illegal. Eine islamische Religionspolizei, das so genannte "Komitee für die Verbreitung von Tugendhaftigkeit und Verhinderung von Lastern", überwacht das gesellschaftliche Leben. (dk)















Denn im Gegensatz zu Ländern in der EU hat die Strafe eine andere Bedeutung
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