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  • 17. März 2011 13 2 Min.

Koks hat eine sexuell anregende Wirkung - und erschwert gleichzeitig eine Erektion

Auf schwulen Sexpartys wird oft Kokain gereicht - die Deutsche Aids-Hilfe rät Konsumenten der illegalen Droge zum eigenen Strohhalm

Von Carsten Weidemann

Spätestens seit dem Skandal um den TV-Moderator und CDU-Politiker Michel Friedmann, der mehrere Prostituierte zu Koks-Partys in sein Hotelzimmer lud, weiß jeder, dass auch Kokain gern als Aphrodisiakum gebraucht wird.

Tatsächlich hat das Koks eine sexuell anregende Wirkung. Da blockierende Gedanken in den Hintergrund treten, ist es leichter, sich auf eigene sexuelle Wünsche und deren Ausleben zu konzentrieren. Viele User haben das Gefühl, dass das Schnupfen des weißen Pulvers sie nicht nur geil, sondern auch schmerzunempfindlich macht. High auf Kokain ist es deshalb einfacher, auch von größeren Schwänzen gefickt zu werden. Allerdings erhöht sich damit auch die Verletzungsgefahr.

Kokain ist eher was für die Sexparty als für romantische Dates zu zweit. Die Droge macht egozentrisch, der User ist allein auf seine eigene Lust konzentriert. Ficken wird zum herzlosen Gerammel. Passen zwei Partner - technisch gesehen - nicht zusammen, kann der Sex auf Koks schnell langweilig werden. Nach Kokain-Genuss kommt es recht häufig vor, dass man abspritzt, bevor man den Orgasmus erlebt. Wer zudem recht viele Lines geschnupft hat, wird es schwer haben, überhaupt eine Erektion zu bekommen.

Eine winzige Menge Blut am Röhrchen reicht für eine Hepatitis-C-Infektion

Hinzu kommt die Gefahr, sich mit Hepatits-C zu infizieren (queer.de berichtete). Die Deutsche Aids-Hilfe rät deshalb: "Wenn du Kokain oder Speed nimmst, zieh deine Line durch dein eigenes Röhrchen oder deinen eigenen Geldschein! Koks und Speed greifen die Nasenschleimhaut an und führen dort zu kleinen Blutungen - eine winzige Menge Blut am Röhrchen oder Schein reicht für eine Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus aus!"

Nicht zu vergessen: Kokain ist überall auf der Welt illegal, das Koksen kann köperlich abhängig machen. Wenn du trotzdem Drogen nimmst, dann konsumiere sie nicht stumpf, sondern nehme sie bewusst. Informiere dich vorab über die Qualität des Stoffs. Gebrauche Drogen nicht in hohen Dosierungen und kurzen Intervallen und vor allem: Mische sie nicht. Das kann lebensgefährlich sein! Achte auf deine Freunde und reflektiert eure Erfahrungen.

-w-

#1 CarstenFfm
  • 17.03.2011, 17:00h
  • Ich rate dazu, gar nicht zu koksen!

    Ich hab ein paar gruselige Dates mit Koksern gehabt...
    Die REDEN zwar ununterbrochen von Sex....
    aber weder kriegen sie einen hoch, noch sind sie hinten entspannt.
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#2 FlorianAnonym
#3 HannibalEhemaliges Profil