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  • 19. März 2011 12 2 Min.

Tödliche Waffe, Vorbild: Altes Testament

In der US-Stadt Upper Darby im Bundesstaat Pennsylvania muss sich ein religiös verwirrter 28-Jähriger wegen Mordes verantworten.

Von Carsten Weidemann

Den Polizeibeamten, die am 12. Januar in der Sunshine Road im Haus von Murray Seidmann eintrafen, bot sich ein Bild des Schreckens. Der 70-Jährige Hausbewohner lag bereits eine Woche lang tot im oberen Stockwerk, erschlagen. Ein völlig aufgelöster junger Mann, John Joe Thomas, hatte den Notruf gewählt. Doch die Ermittlungsbehörden kamen schnell dahinter: Der 28-Jährige selbst war der Mörder, wie er später gestand. Er hatte sein Opfer mit einer mit Steinen gefüllten Socke regelrecht gesteinigt.

Thomas und Seidmann kannten sich bereits seit längerem, sie waren auch jeden Tag zusammen. Doch wie deren genaue Beziehung ausgesehen hat, wissen die Ermittler laut einem Bericht von NBC Philadelphia noch nicht. Tatsache ist allerdings, dass der Jüngere auch über die finanzielle Ausstattung des älteren Freundes im Bilde war. Der mutmaßliche Täter gab jedoch nicht Habgier als Mordmotiv an. Vielmehr habe er es aus religiösen Gründen getan, nachdem Seidmann versucht habe, sich ihm sexuell zu nähern. Im Alten Testament habe er gelesen, dass Homosexuelle gesteinigt werden, in seinen Gebeten habe er eine Botschaft erhalten, dass er das Leben des Schwulen beenden solle.

John Joe Thomas muss sich jetzt dem Gericht stellen.

#1 FlorianAnonym
  • 19.03.2011, 17:43h
  • das problem ist das zuviele ältere schwule jüngere angraben, auch wenn diese das nicht immer wollen.
    ich frag mich manchmal was die älteren sich einbilden, die meisten jüngeren schwulen wollen gliechaltrige und keine alten ist doch logo.
    und bei strichern sollten die noch vorsichtiger sein vor allem wenn der nichtmal schwul ist.
    trotzdem schlimmes verbrechen.
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#2 FloAnonym
  • 19.03.2011, 18:38h
  • Antwort auf #1 von Florian
  • Wie bitte?

    Solange man zu nichts gezwungen wird, kann einen doch jeder angraben. Man muss ja nicht drauf eingehen.

    Selbst wenn ein 100-jähriger einen 20-jährigen anbaggern würde, ist das noch lange kein Grund, Gewalt auszuüben oder gar zu töten...

    Wenn ich jeden, der mich schon angegraben hat (und da waren auch Leute bei, die jünger waren als ich) getötet hätte, wäre ich ein Massenmörder. Aber ich sehe sowas eher als Kompliment an, auch wenn ich kein Interesse habe und glücklich in einer festen, treuen Beziehung bin.
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#3 BrrrrAnonym
  • 19.03.2011, 18:47h
  • Antwort auf #1 von Florian
  • Das Problem ist eher Dein Kommentar. Meinst Du mit Deiner Äusserung wäre das Verbrechen geklärt? So ein Quark. Sollen die älteren ins Rentnergettho?Ich hoffe hier melden sich einige die glücklich mit ihren älteren Partner zusammen sind.
    Dass es Logo sein soll, dass die meisten jüngeren mit gleichaltrigen zusammen sein wollen halt ich für genauso Sinnvoll, wie die Aussage des Papstes die Ehe sei nur für Mann und Frau. Ich steh auf ältere und auch auf gleichaltrige. Schön das Du wenigstens zum Schluss noch die Kurve gekriegt hast und den Mord als Verbrechen erkennst.
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