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  • 22. März 2011 19 2 Min.

CSD-Teilnehmer 2010 (Bild: jerome_Munich / flickr / by 2.0)

Nach dem Fiasko um die CSD-Umbenennung in Christina Street Day wollen die Münchener Organisatoren die Basis in die Motto-Findung einbeziehen – bis 3. April werden Vorschläge entgegengenommen.

Die Organisatoren hatten Ende Februar das Motto "Gemeinsam für alle" und die (einmalige) Umbenennung in Christina Street Day bekannt gegeben (queer.de berichtete). Damit sollte auf die mangelnde Sichtbarkeit von Lesben aufmerksam gemacht werden. So wird beklagt, dass es eine gesellschaftliche Ignoranz gegenüber Lesben gibt, wenn etwa von der "Schwulenehe" oder vom "Schwulenviertel" die Rede ist. Nach heftigen Protesten in der Szene wurde die Umbenennung zwei Wochen später wieder zurückgenommen, auch das Motto war damit obsolet (queer.de berichtete). Die CSD-Organisatoren wollen am Thema "lesbische Sichtbarkeit" festhalten, fragen aber nun die kritische Szene direkt nach Motto-Vorschlägen.

Die Veranstalter werden die drei überzeugendsten Ideen auswählen und ab dem 6. April auf csdmuenchen.de veröffentlichen. Die Vertreter des Münchner Szene-Stammtisches werden das CSD-Motto 2011 dann am 12. April gemeinsam beschließen.

Suche nach einem "griffigen Motto"


CSD-Organisator Thomas Niederbühl

"Gerade nach der hitzigen Debatte um den Namen müssen die Sichtbarkeit lesbischer Frauen und das solidarische Miteinander das Schwerpunktthema bleiben. Dazu haben wir auch viel Zuspruch bekommen", erklärte Thomas Niederbühl, politischer CSD-Sprecher und Stadtrat für die Rosa Liste. "Die inhaltliche Diskussion wollen wir unbedingt fortsetzen. Dafür brauchen wir zunächst ein aussagekräftiges, griffiges Motto. Wir hoffen, dass sich an der Mottosuche viele beteiligen werden."

Der CSD München wird vom schwul-lesbischen Zentrum Sub, der Münchener Aidshilfe, der Lesbenberatungsstelle LeTRa und der Kleinpartei Rosa Liste München organisiert. (dk)

Mottovorschläge können bis 3. April mit einer kurzen Begründung per E-Mail an motto2011@csdmuenchen.de gesendet werden.

-w-

#1 TommAnonym
  • 22.03.2011, 15:51h
  • Also - irgendwie scheinen es sich die Münchner CSD Organisatoren in diesem Jahr selber besonders schwer zu machen !?

    Warum kann Man(n) das ursprüngliche Motto: CSD München: "Gemeinsam für alle" nicht beibehalten ?!

    Für "ALLE" bedeutet doch auch Schwule, Lesben, Transgender etc. !?
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#2 Leonardo D.Anonym
  • 22.03.2011, 15:55h
  • Hallo - wir hatten nicht gegen das Motto des Christopher-Street Days demonstriert, sondern gegen die Umbenennung in Christina-Street Day !!

    Irgendwie kommt es in dem Beitrag so rüber, als ob es gegen das Motto "Gemeinsam für alle" Proteste gehagelt hätte :-(
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#3 maaaaartinAnonym
  • 22.03.2011, 15:55h
  • "in meiner badewanne bin ich kapitän." oder noch besser "meine gesellschaftliche akzeptanz gehört mir" wär ja auch noch schöner, wenn man das zusammen machen könnte und wie der tamtam bewiesen hat, wollen die meisten doch schön unter sich bleiben. solitarität? mit l???? die sollen sich mal nciht an unsere verdienste ranhängen und ausserdem - frauen, dass sind doch diese überrepräsentierten wesen mit den titten und den vielen zeitschriftencovern - b?????? die ollenklemmschwupppen, b gibts ja gar nicht wie die 20 onanierenden kanadier in dieser studie bewiesen haben und t??????? die sind eh komisch und wollen so oft ja doch irgendwie in der hetero art und weise funktionieren. ach ja - das ist keine ironie, das hier ist zynismus, weil ironie krieg ich bei dem thema nciht mehr hin.
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