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- 25. März 2011 2 Min.

Elizabeth Taylor in "Cleopatra"
Am Donnerstag wurde Liz Taylor gegen 14 Uhr Ortszeit in einem Promifriedhof bei Los Angeles beigesetzt - ohne die angedrohte Protestaktion einer homofeindlichen Kirche.
Taylor hat ihre letzte Ruhe im Forest Lawn Memorial Park in Glendale gefunden. Die in den 1950er Jahren zum Judentum übergetretene Schauspielerin ist gemäß ihres Glaubens innerhalb von 24 Stunden nach ihrem Tod beerdigt worden. Nach Angaben der Polizei waren nur rund 40 enge Familienangehörige anwesend. Auf dem Friedhof wurden schon Hollywoodstars wie Clark Gable, Humphrey Bogart oder Spencer Tracy beigesetzt. Das Grab von Michael Jackson befindet sich nur wenige Meter von Taylors Ruhestätte entfernt.
Taylor war am Mittwoch im Alter von 79 Jahren an Herzversagen gestorben (queer.de berichtete). Wegen ihres Einsatzes für Homo-Rechte wollte die Westboro Baptist Church ("God Hates Fags") bei ihrer Beerdigung protestieren (queer.de berichtete). Von den Homo-Hassern war allerdings bei der Beerdigung nichts zu sehen - offenbar wurden sie von der schnellen Beisetzung überrascht.
Die Diva kam wieder zu spät
Taylor hatte detaillierte Anweisungen für ihre Beerdigung hinterlassen - darunter auch skurrile Instruktionen. So sollte die Beisetzung mindestens 15 Minuten nach dem angesetzten Termin stattfinden. "Sie wollte eben sogar jetzt noch zu spät kommen", kommentierte ein Sprecher der Taylor-Familie die Anweisung gegenüber "Access Hollywood".
Die Familie Taylors hat die Öffentlichkeit gebeten, keine Blumen zum Tod der Diva zu senden. Das Geld sollte statt dessen an die Elizabeth Taylor AIDS Foundation gespendet werden.
Die Diva hatte eine selbst für Hollywood-Verhältnisse beispiellose Karriere. Bereits als Kind trat sie vor die Kamera, in den Vierzigern des vergangenen Jahrhunderts wurde sie zur "Teen Queen" gekürt um in den Fünfzigern zur "Leading Lady" aufzusteigen. In den Sechzigern wiederum galt sie als eine der Anführerinnen der sexuellen Revolution, die sich unter anderen mit ihrem Ehemann Richard Burton Beziehungsschlachten lieferte und Freiheiten herausnahm, die damals noch ein absoluter Tabubruch waren. Die gesellschaftlichen Konventionen verachtete sie offen. Sie heiratete insgesamt acht Mal. (dk)











