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Einzelkommentar zu:
Sexsteuer "vernichtet" schwule Saunen


#19 probondageProfil
  • 05.04.2011, 08:32hDortmund
  • Antwort auf #15 von Moritz
  • Nun Moritz, das stimmt so nicht. Der schwule Gesundheitsladen Pudelwohl beispielsweise hat einmal in der Woche in der Sauna einen kostenlosen Gesundheitsdienst dort angeboten. Zumal wurde alle Gäste immer mit kostenlosen Kondomen und Gleitmitteln versorgt. Außerdem gibt es in den Läden Infomaterial zum Thema. Das alles hast du auf den Parkplätzen nicht.

    Tastache ist aber, dass die Stadt Dortmund als einzige Kommune den reinen Tatbestand "Anbietung von sexuellen Möglichkeiten" besteuert. Es wird kein Unterschied gemacht zwischen "Bordell-Betrieb" oder "Cruising" - Aber es gibt einen. Nämlich, Geld!

    Kennst du die Preise für Heten-Swingerclubs? Da wird unterschieden zwischen Mann, Frau, Single, oder Paar - und so weiter. Ist bei uns absolut nicht üblich. Die Möglichkeit auch Sex zu haben ist uns keinen Euro "mehr" wert. Doch wo soll das Geld denn herkommen. In der Jumbo-Sauna sind monatlich 4.500 Euro an Vergnügungssteuer zu zahlen, weil es sich halt um ein riesiges Objekt handelt.

    Diejenigen, die sowie nicht die Szene gehen, möchte ich trotzdem nahelegen sich mit uns Schwulen in Dortmund solidarisch zu zeigen. Es kann nicht sein, dass eine Stadt Betreiber von Szenelokalitäten durch eine Steuer an den Rande des Ruins getrieben werden, oder?

    Daher haben wir einen offenen Brief verfasst. Wer uns unterstützen und der Stadt im Namen der Community die Rote Karte zeigen möchte, der findet in der Facebook Gruppe den Vordruck für den Brief.

    www.facebook.com/pages/Sexsteuer-Dortmund-vernichtet-schwule
    -Szene/175601789156244
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