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  • 06. April 2011 7 2 Min.

Diesen Film werden einige User bestimmt als "heteronormativ" verdammen - witzig ist er trotzdem

In der italienischen Komödie "Mal was anderes?", die jetzt im Verleih von Pro Fun Media in einigen unabhängigen Programmkinos angelaufen ist, verliebt sich der offen schwule Bürgermeisterkandidat und Homo-Aktivist Piero Bonutti ausgerechnet in eine Frau.

Von Carsten Weidemann

Der Kommunalpolitiker Piero Bonutti ist schwul und kämpft in seiner sehr konservativen nordost-italienischen Heimatstadt engagiert für Homo-Rechte - und zwar so leidenschaftlich, dass sein Freund Remo dabei nicht selten zu kurz kommt. Doch die politische Karriere geht ihm vor: Obwohl Pieros Partei einige Probleme mit seinen radikalen Positionen hat, nominiert sie den jungen Schwulen zum Bürgermeisterkandidaten.

Doch dann passiert das Unglaubliche: Piero verliebt sich nicht nur in die ihm zur Kontrolle vorgesetzte, völlig gegensätzliche Wahlkampfmanagerin Adele Ferri, die sich für die Rechte von Frauen und Familie engagiert, er landet mit ihr sogar im Bett. Die politische und private Katastrophe nimmt ihren Lauf: Wie werden die Wähler reagieren, wie die politischen Gegner, was sagt Pieros Lebensgefährte dazu? Und wie, und vor allem für wen, wird sich am Ende sein Herz entscheiden?

In Italien war der Film 2009 ein Publikumserfolg

Die leichtfüßige Komödie "Mal was anderes?", das Erstlingswerk von Regisseur Umberto Riccioni Carteni , war vor zwei Jahren in Italien ein regelrechter Kassenschlager. Auch dank der schauspielerischen Leistung der drei Lieblingsdarsteller von Ferzan Özpetek, Luca Argentero, Filippo Nigro und Claudia Gerini, gelingt dem Film die schwierige Gratwanderung zwischen Mainstream-Schenkelklopfern über die vermeintliche "Homo-Heilung" und der überzeugenden Darstellung selbstbewussten schwulen Lebens.

"Mal was anderes?" startet am 7. April 2011 im Verleih von Pro-Fun Media bundesweit in ausgewählten Programmkinos.

Youtube | Deutscher Trailer zum Film
Galerie:
Mal was anderes?
10 Bilder
-w-

#1 XDAAnonym
  • 06.04.2011, 09:17h
  • Wenn ich die Story schön höre. Es muss also nur die Richtige vorbeikommen, dann ist die Phase auch vorbei und der Schwule ist geheilt. Kein Wunder, dass einige denken, dass es eine Wahl sei, ob man schwul / hetero etc. sei.
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#2 remixbeb
  • 06.04.2011, 09:51h
  • ich hab den Film schon vor zwei Jahren gesehen. Auch wenn auch mir am Anfang diese Sache etwas "gestunken" hat, so musste ich danach doch zugeben, dass es ein netter Film ist. Tut nicht weh und ist nette Unterhaltung.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil