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https://queer.de/?14096
  • 21. April 2011 13 1 Min.


Pornostar Michael Lucas ist empört, weil die israelische Delegation beim CSD Berlin keine nationalen Symbole zeigen will. Man habe Angst, dass der Davidstern "Feindseligkeiten" in Deutschland auslösen könnte, berichteten unlängst israelische Medien (queer.de berichtete). Lucas, der die amerikanische und israelische Staatsbürgerschaft besitzt, kritisiert im US-Homomagazin "Advocate" diese Haltung und fordert mehr israelisches Selbstbewusstsein:

Man muss mutig sein, um ein selbstbewusster schwuler Mann in dieser Welt zu sein. Es braucht ebenfalls Charakterstärke, eine israelische Identität zu verteidigen. In beiden Fällen ist nicht jeder stark genug, um sich gegen Ahnungslosigkeit, Klischees und Hass zu stellen... Ist es nicht ein wenig ironisch, dass israelische CSD-Teilnehmer ihre Flagge in Berlin nicht zeigen wollen - ausgerechnet in Berlin? Sie gehen dorthin als Repräsentanten eines Landes, das als Reaktion auf den Mord von sechs Millionen Juden durch Nazideutschland entstanden ist. Diese Leute haben nicht genug Selbstachtung - oder Respekt für die Toten - um als schwule Israelis aufzutreten... Israel muss Menschen nach Berlin schicken, die stolz sind und sich vor niemandem verstecken - und die ihre Fahne hoch halten.

-w-

#1 SebiAnonym
  • 21.04.2011, 12:22h
  • Sehe ich ähnlich:
    die Zeiten, wo ein Davidstern in Deutschland zu Feindseligkeiten führt, sind doch wohl hoffentlich längst vorbei...

    Bei der WM waren auch zig Flaggen aus allen Herren Länder hier zu sehen. Wieso sollte ausgerechnet ein CSD andere Nationen diskriminieren, wo es doch gerade um Vielfalt und Toleranz geht.
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#2 DaDeAnonym
  • 21.04.2011, 12:44h
  • Soweit ich das richtig verstanden habe, hat die Delegation keine Angst vor den Reaktionen der deutschen Teilnehmern, sondern vielmehr vor der Reaktion religiöser Fanatiker... Und ich bin fest der Meinung, dass ich das auch richtig verstanden habe.
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#3 der jodlerAnonym
  • 21.04.2011, 12:45h
  • Hätte mich auch gewundert, wenn der Peinliche sich diese Gelegenheit für ein Geschäftchen hätte entgegehen lassen.

    Zivilisierte Israelis, egal welcher sexueller Orientierung, besuchen Berlin seit Jahrzehnten gut und gerne.

    Bei manchen Anlässen mit Fahne, Button oder anderen Symbolen, bei manchen ohne.
    "Israel muss Menschen nach Berlin schicken..", meint der Peinliche.

    Die Selbstbewußten kommen und gehen, ganz wie sie wollen. Ohne Probleme. Immer mehr.

    Auch deshalb ist Berlin bei jungen Israelis seit Jahren immer beliebter; auch für längere Aufenthalte (Praktikas, Studium, etc.)

    Zum Urinator:

    www.queer.de/detail.php?article_id=5438
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