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Kommentare zu:
Evangelische Kirche tritt Bündnis gegen Homophobie bei


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 21.04.2011, 13:52h
  • Endlich mal wieder eine positive Nachricht und man kann diesen Beitritt nur begrüßen!
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#2 jojoAnonym
  • 21.04.2011, 13:59h
  • verstehe. blutige nasen gehen zu weit, aber gleiche rechte möchte man trotzdem verhindern. hauptsache, man kann sich selber vorlügen, liberal zu sein.
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#3 Geert
  • 21.04.2011, 14:01h
  • Die Evangelische Kirche kann sich nicht einerseits gegen Homophobie engagieren und gleichzeitig den größten Feind der Schwulen und Lesben, den Islam, hier gesellschaftsfähig machen!
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#4 angieAnonym
#5 PierreAnonym
  • 21.04.2011, 14:04h
  • Ich kann gut und gerne aus die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben verzichten, wenn im Gegenzug dafür a l l e Rechte und Pflichten von Ehepaaren und eingetragenen Lebenspartnern gleich sind.
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#6 angieAnonym
#7 D.N.A.Anonym
  • 21.04.2011, 14:08h
  • Versteh ich nicht ganz. Sich GEGEN HOMOPHOBIE einsetzen, aber trotzdem die Ehe den Homosexuellen verweigern? Naja, weiß nicht genau was ich davon halten soll...
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#8 Timm JohannesAnonym
  • 21.04.2011, 14:21h
  • Antwort auf #7 von D.N.A.
  • Eine weitere erfreuliche Nachricht aus den Reihen der lutherischen, reformierten und unierten Landeskirchen der EKD.

    Übrigens ist auch aktuell nunmehr letztes Jahr ein modernes einheitliches Pfarrdienstrecht in der EKD verabschiedet worden, das in allen (!) Landeskirchen der EKD verpartnerte gleichgeschlechtliche Pfarrer erlaubt und der offen schwule Pfarrer Horst Gorski in Hamburg war bereits in der Landeskirche Nordelbien sogar Bischofskandidat.

    Und wenn man dann so schaut, wer bei den Moslems Imam ist, dann weiß man welche Religion und welche Kirche darin dann die bessere Kirche ist.

    *
    www.queer.de/detail.php?article_id=14095
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#9 Side-FX23Anonym
  • 21.04.2011, 14:24h
  • Versteh ich nicht... Wie paradox kann man sein? Entweder man ist dafür oder man ist dagegen... Aber wie kann man denn ein bisschen dafür UND ein bisschen dagegen sein? Sind die doof?
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#10 Side-FX23Anonym
  • 21.04.2011, 14:43h
  • Antwort auf #8 von Timm Johannes
  • Hello? Die beste "Kirche" ist "gar keine Kirche"! Wozu braucht man diesen religiösen Wahnsinn? Ich hab sowieso nie verstanden, was das bringen soll... Ich hatte schon mit 12 mit diesen ganzen religiösen Vereinen abgeschlossen. Das ist KEINE erfreuliche Nachricht, dass irgendein homophober Verein sich plötzlich als angeblicher "Menschenfreund" auftut. Es ist äußerst beschämend, das eine sogenannte christliche Vereinigung erst nach 200 Jahren diese Einsicht hat! Die gehören öffentlich bespuckt! Pfui!
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#11 alexander
  • 21.04.2011, 16:08h
  • ja, ja das sommerfest 1991 bei charlotte von mahlsdorf, dass von rechtsradikalen angegriffen wurde ? ich war dabei, als gast des festes ! hat ja nur 20 jahre gedauert bis man sich jetzt entschliesst etwas zu unternehmen ???
    was wiederum nur beweist wie verlogen die protestanten letztlich auch sind !
    alles dieselbe mischpoke !
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#12 KarlAnonym
  • 21.04.2011, 16:34h
  • Antwort auf #8 von Timm Johannes
  • Genau so funktioniert es: Einfach neben jemanden stellen, der so richtig stinkt. Dann merkt vielleicht keiner, daß man selber komisch riecht.

    Ein Pfarrdienstrecht, das schwule Pfarrer zwingt, in der Gemeinde um die Erlaubnis zu betteln, mit ihren Partnern zusammen wohnen zu dürfen. Und das ist ein riesiger Fortschritt?

    Tut mir leid, ich habe höhere Ansprüche an Menschenwürde und Selbstachtung.
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#13 Wyndakyr
  • 21.04.2011, 17:25h
  • Wenn man hört, was Moslems und Katholen so von sich geben, sollte man das eigentlich positiv sehen.
    Nur kann man wegen der dezentralen Organisation darauf nicht auf die gesamte evangelische Kirche schließen, sondern bestenfalls auf die für Berlin zuständige Landeskirche. Unter evangelisch, protestantisch, lutherisch usw. firmiert ja so einiges. Angefangen von einigen liberalen Christen in Deutschland, Skandinavien und Großbritannien am einen Ende bis zu Pro Christ, Westboro und anderes Gesocks am anderen Ende.

    Und was so Argumente wie "Schutz von Ehe/Familie" angeht...warum wird so dermaßen familienfeindliche Politik gemacht, daß Deutschland am unteren Ende der Geburtenrate
    steht, obwohl die CDU mit 7 Jahren Unterbrechung seit 1983 an der Macht ist.
    Ach, ich vergaß ja, Wirtschaftsinteressen sind wichtiger als vernünftige Familienpolitik.

    Homosexuelle Beziehungen brauchen nicht die gleichen Rechte wie Familien (außer es gibt tatsächlich irgendwann mal das Adoptionsrecht), aber zumindest die gleichen Rechte wie verheiratete (kinderlose) Hetero-Paare. Familiensplitting statt Ehegattensplitting wäre da eine Möglichkeit. Das ist doch wohl nicht zuviel verlangt.

    Die gleichen, die die Diskriminierung von Homosexuellen mit dem Schutz der Familie begründen, sind dann auch die ersten, die Kindergärten oder kinderreiche Nachbarsfamilien mit Lärmschutzklagen überziehen. Aber wenigstens das soll ja nicht mehr so leicht möglich sein, es sei denn, die im Februar beschlossene Änderung des Immissionsschutzgesetzes wird doch wieder auf die lange Bank geschoben.
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#14 daVinci6667
  • 21.04.2011, 18:33h

  • \\\"So kritisierte eine Kirchensprecherin im vergangenen Jahr den Antrag des Berliner Senats zur Öffnung der Ehe. Nach Ansicht der Kirche hätten Schwule und Lesben kein Recht auf Gleichbehandlung, weil die Ehe ein \\\"traditionelles Kulturgut\\\" sei\\\"

    Genau gleich ist die Haltung der Schweizer reformierten Kirche. Also eine positive Nachricht sähe für mich anders aus! Ich sehe schon die kleinen Verbesserungen aber auch die große Ablehnung, die immer noch dazu führt, dass die gleichgeschlechtliche Ehe brutal abgelehnt wird! Die Reformierten sind halt eben einfach nur halb so stur wie die Katholen! Homophob sind sie aber immer noch alle beide!
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#15 KarlAnonym
  • 21.04.2011, 18:34h
  • Antwort auf #13 von Wyndakyr
  • "Homosexuelle Beziehungen brauchen nicht die gleichen Rechte wie Familien (außer es gibt tatsächlich irgendwann mal das Adoptionsrecht)"

    Vielleicht hast du es noch nicht gemerkt, aber es gibt jetzt schon massenhaft Schwule und Lesben mit Kindern, auch adoptierten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#16 daVinci6667
  • 21.04.2011, 18:56h

  • Antwort an #13 Wyndakyr \"Homosexuelle Beziehungen brauchen nicht die gleichen Rechte wie Familien (außer es gibt tatsächlich irgendwann mal das Adoptionsrecht), aber zumindest die gleichen Rechte wie verheiratete (kinderlose) Hetero-Paare.\"

    Was bist denn du für einer? Junge Union? Wieso willst du dich selbst diskriminieren? Ob mit oder ohne Kinder spielt doch überhaupt keine Rolle! Oder willst du etwa vorschlagen, das auch heterosexuelle Ehepaare die keine Kinder bekommen können, nur eine Lebenspartnerschaft eingehen können? Sorry, aber das ist doch Schwachsinn! Wir brauchen in allen Punkten dieselben Rechte und keine zweitklassigen Sonderregelungen die uns bis zum Sankt Nimmerleinstag diskriminieren werden!
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#17 Wyndakyr
  • 21.04.2011, 19:10h
  • @daVinci
    Ich wollte lediglich sagen, daß die jetzigen "Vorteile" der Ehe mehr an das Vorhandensein von Kindern gekoppelt werden sollten als an die Ehe selbst, egal ob homo oder hetero. Mehr nicht.
    Zur Jungen Union kannst du gerne selber gehen, mit denen hab ich nix am Hut.

    @Karl
    Stiefkindadoptionen und irgendwelche windigen Auslandsdeals möglichweise schon. Das Homo-Paare in Deutschland normal Kinder adoptieren können, die nicht leibliches Kind von einem/r der Partner sind, wäre mir neu.
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#18 Ilovelife
  • 21.04.2011, 19:25h
  • Aha, jetzt neben Coca Cola und der Deutschen Bank auch noch die Evangelische Kirche. Ist ja ne illustre Gesellschaft, die sich da zusammenfindet. Fehlt eigentlich nur noch der "Finanzdienstleister" MLP, der für Diskriminierungsopfer dann auch gleich das passende Finanz- und Versicherungspaket zusammenschnürt...der LSVD hofiert solche Leute ja schon bei der Jobmesse "Milk" (ein weiterer Grund, diese Veranstaltung zu boykottieren).

    Und die EKD? Nun ja, hier ist die evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz gemeint. Passt irgendwie nicht zu der Tatsache, dass der Präses des Rates der EKD Schneider gerade eine zentrale Figur der Umpolerszene in das Amt des Generalsekretärs des CVJM eingeführt und belobhudelt hat.
    Siehe hier:

    www.medrum.de/content/roland-werner-neuer-cvjm-generalsekret
    aer


    Keine Ahnung, wie die evangelische Kirche künftig den Spagat zwischen Umpolern (die in den eigenen Reihen massiv vorhanden) und nach außen getragener "Homofreundlichkeit" hinkriegen will
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#19 TimmometerProfil
  • 21.04.2011, 19:30hNordeifel
  • Antwort auf #9 von Side-FX23
  • "Versteh ich nicht... Wie paradox kann man sein? Entweder man ist dafür oder man ist dagegen... Aber wie kann man denn ein bisschen dafür UND ein bisschen dagegen sein? Sind die doof?"

    Hallo. Stellvertretend für auch andere hier, die fleißig auf sowas mit grün voten und entsprechende Beiträge schreiben, antworte ich auf Deinen Beitrag.

    1. Mir gefällts auch nicht, dass Kirchen gegen die Homo-Ehe sind.

    2. Im konkreten Fall gehts aber darum, klarzumachen, dass man niemandem etwas antun darf. Und dafür engagiert sich die ev. Kirche halt. Ich begrüße das.

    Die einschränkenden Worte sind natürlich wieder ein Dolch in unserem Herzen. Dennoch... mit dieser Begründung könnte sogar die kath. Kirche diesem Bündnis beitreten. Schwule dürfen nicht verfolgt werden. Das wird selbst dort verkündet.

    Mich persönlich interessiert ja auch keine Kirche mehr. Sie machens demnach. Viel wichtiger ist, dass wir endlich rot-grün im Bundestag UND Bundesrat haben. Die letzten Landtagswahlen gingen ja diese Richtung.

    Kirchen haben dann keine Chance mehr uns das Leben schwer zu machen. Also - immer schön brav wählen gehen!
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#20 von wegenAnonym
#21 alexander
  • 21.04.2011, 19:55h
  • Antwort auf #18 von Ilovelife
  • ist doch mein reden. ein haufen ist so verlogen wie der andere ! da wird alles schön geredet und auf der anderen seite, das gegenteil gemacht und gedacht !
    ist wie in der politik !

    in dem moment, wo man sich auf diskussionen einlässt, hat man schon verloren, es kommt nur der übliche wischiwaschi müll, man kann halt nur dafür oder dagegen sein ! wie die vergangenheit leider belegt, wurde eigentlich nichts geändert, bestenfalls "variiert" !
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#22 KarlAnonym
  • 21.04.2011, 20:04h
  • Antwort auf #17 von Wyndakyr
  • "Das Homo-Paare in Deutschland normal Kinder adoptieren können, die nicht leibliches Kind von einem/r der Partner sind, wäre mir neu."

    Das ist auch nicht so. Aber weshalb sollten diese Familien auf das volle Adoptionsrecht warten, bis sie die gleichen Rechte bekommen wie Heterofamilien?

    Was du in Posting 13 geschrieben hast, ist unlogisch. Niemand fordert, dass kinderlose Homopaare Rechte bekommen, die sonst nur Familien mit Kindern haben. Und Homopaare, bei denen schon Kinder leben, brauchen die gleichen Rechte wie Heterofamilien, volles Adoptionsrecht hin oder her.
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#23 goddamn. liberalAnonym
  • 21.04.2011, 20:39h
  • Jeder Verbündete sollte willkommen sein.
    Wer Bündnisse gegen Hass eingeht, der muss auch zu seinen Bündnisverpflichtungen stehen. Da darf man neugierig sein, ob der evang. Kirche das auch gelingt. Die vieltausendjährige Tradition der mosaisch-paulinischen Homophobie, die nahtlos in die Lehre des Islams übergegangen ist, hat eine Blutspur nach sich gezogen, die bis heute nachwirkt. Das ist die Faktenlage. Wenn religiöse Gemeinschaften wie liberale protestantische Kirchen, aber auch das Reformjudentum sich davon lossagen, dann müssen sie auch eine Schuldgeschichte aufarbeiten, die sich gewaschen hat. So ist das leider. So wie der neofromme Volker Beck (Die Grünen) dies aber tut, der der kath. Kirche paulinischen Pragmatismus empfiehlt und verkennt, welches Zerstörungswerk an unserer antiken Kultur (auch an der gleichgeschlechtlichen Mythologie) gerade Paulus verursacht hat, geht es jedenfalls nicht. Wertkonservative Radikalität sieht anders aus.
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#24 alexander
  • 21.04.2011, 20:45h
  • Antwort auf #22 von Karl
  • du hast recht, es stellt sich nur die frage, warum uns immer noch, seit jahrzehnten eine gleichstellung grundlos verweigert wird ???
    die selbst von unseren höchsten gerichten als verfassungswidrig verurteilt wurde ! wenn dem nicht so wäre, hätten wir diese problematik seit jahren einigermaßen überwunden, weil es ein stück normalität wäre, aber genau dieses braucht zeit, um auch in die quadratschädel vorzudringen !

    drum sind ja auch die heuchler in unseren kreisen so zum kotzen, die mit ihren "scheinliberalen" argumenten genau dieser volksverblödung hinterherrennen, hauptsache sie bekommen ein stück vom kuchen ab, egal wie ! (siehe guido und konsorten).
    denn es geht hier um GLEICHSTELLUNG der bürgerlichen und menschenrechte !!!

    aber genau dies sind ja, wie hier immer von zeit(genossen) behauptet wird : "linke forderungen" ?
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#25 LorenProfil
#26 Stefan MarcoAnonym
  • 22.04.2011, 11:05h
  • Antwort auf #12 von Karl
  • @Karl
    Da hast du was falsch verstanden. Generell ist zukünftig rechtlich gesehen, das Leben und Arbeiten verpartnerter Pfarrer und Pfarrerinnen einheitlich in allen (!) Landeskirchen erlaubt. Das ist erstmal Fakt.

    Aber es ist wohl besser für die Gemeindearbeit, wenn man/frau als Pfarrer in einer Kirchengemeinde arbeitet, wo man sich auch mit dem Pfarrgemeinderat versteht. In Fällen, wo dies nicht der Fall ist, werden die Pfarrer NIE entlassen oder gekündigt, sondern auf eine andere Pfarrgemeine umgesetzt, wo es besser mit dem Pfarrgemeinderat funktioniert. Das geschieht auch bei thematisch anderen eskalierten Konflikten zwischen Pfarrer und Pfarrgemeinderat und ist vollkommen okay in meinen Augen.

    Entscheidend ist, lieber Karl, das ab JETZT in allen (!) Landeskirchen KEINE arbeitsrechtliche Kündigung mehr erfolgen kann. Als gleichgeschlechtlicher Pfarramtkandidat kann ich nunmehr generell davon ausgehen, dass ich mir ein Arbeitsplatz als Pfarrer auch dann erhalten bleibt, wenn ich meinen gleichgeschlechtlichen Partner heirate und das ist gut so.
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#27 KarlAnonym
  • 22.04.2011, 15:04h
  • Antwort auf #26 von Stefan Marco
  • Fakt ist: Die Regelung ist nach wie vor ausdrücklich als AUSNAHMEREGELUNG formuliert. Bei jeder Veröffentlichung zum Thema wird die Vorrangstellung der heterosexuellen Ehe ausdrücklich betont. Nach wie vor brauchen schwule und lesbische BewerberInnen die Zustimmung aller beteiligten Ebenen, um mit ihren PartnerInnen zusammen wohnen zu dürfen. Heterosexuelle Pfarrer müssen um diese Zustimmung NICHT betteln.

    Fakt ist außerdem: Als schwuler Pfarramtkandidat kannst du deinen partner nach wie vor NICHT heiraten, weil u.a. DEINE Kirche dies politisch verhindert.

    Betteln um kleine Almosen der Toleranz, Jubel über demütigende Zweite-Klasse-Regelungen - das ist einfach nur würdelos.
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#28 alexander
  • 22.04.2011, 20:34h
  • es gibt nur ein "einziges" pro für die protestantische kirche : JOHANN SEBASTIN BACH !!! ( ein bisserl auch paul gerhardt)
    aber dafür können die nichts !

    (muss aber zugeben, ich freue mich insgeheim immer, dass die katholen über keine vergleichbaren genialen komponisten und musiker verfügten ! )
    am heutigen karfreitag ist "jesus" im weitesten sinne für "alle menschen gestorben" !!! egal welchen glaubens ! insofern haben die religionen damit überhaupt nichts zu tun !!!
    ob man nun glaubt oder nicht, JESUS WAR FÜR ALLE DA, egal was daraus für faschistoide gesetzmässigkeiten "konstruiert" wurden !

    schlimm, die bösartigkeit, die aus "nächstenliebe" daraus erwuchs !!!
    nach immerhin 2011 jahren !
  • Antworten » | Direktlink »
#29 Timm JohannesAnonym
  • 22.04.2011, 20:34h
  • Antwort auf #27 von Karl
  • @Karl
    Fakt ist, dass es KEINE Ausnahmeregel ist, da bist du falsch informiert. Es ist fest in den Auslegungsbegründungen des neuen einheitlichen Pfarrdienstgesetzes der EKD schriftlich (!) hineingeschrieben und fixiert. Jeder Jurist wird Dir bestätigen, dass zukünftig arbeitsrechtliche Kündigungen gegen homosexuelle Pfarrer, die am Standesamt sich verpartnern, keine rechtliche Chance haben.

    Das ist auch ein entscheidender rechtlicher Unterschied zu den Katholiken, wo schwule Priester zölibatär leben müssen, wie auch heterosexuelle Priester und dort deswegen ein extremer Priestermangel herrscht.

    *
    www.mainpost.de/regional/franken/Theologe-fordert-Ende-des-Z
    wangszoelibats;art1727,6109429


    Bei den Landeskirchen der EKD können nunmehr homosexuelle Pfarrer uneingeschränkt rechtlich Ihren Beruf ausüben, denn arbeitsrechtliche Kündigungen aufgrund ihrer Verpartnerung oder aufgrund ihrer sexuellen Orientierung sind ausgeschlossen.

    UND das in den einzelnen Kirchengemeinden Pfarrer generell, ob homo oder hetero freundlich mit ihren Pfarrgemeinderat umgehen sollten, steht ausser Frage. Wenn ich mich als Priester/Pfarrer mit dem Pfarrgemeinderat nicht verstehe und es dort eskaliert, ist in der Regel eine Umsetzung von Pfarrern zwischen einzelnen Kirchengemeinden die bessere Lösung. Wichtig ist hierbei nur, dass KEINE arbeitsrechtliche Kündigung erfolgen kann; dies verhindert nunmehr auch das neue Pfarrdienstrecht der EKD und der betroffene Pfarrer ist da rechtlich auf der "sicheren Seite".

    ----
    Und gut das es in den Landeskirchen der EKD kein Zwangszölibat für Pfarrer gibt.

    Und gut das bei uns auch Frauen zu diesem Amt zugelassen sind.

    ----

    ---> Was nunmehr die staatliche Eheöffnung angeht, die ist innerhalb der EKD und ihren Kirchenvertretern umstritten, aber sicherlich sind nicht alle dagegen, das siehst Du falsch.

    Der Meinungsbildungsprozess ist dort sehr in Gange, da die Altbischöfe der EKD nunmehr in Rente sind und jüngere Kandidaten dort gewählt wurden. Ich persönlich glaube, das bei einem Regierungswechsel und staatlicher Eheöffnung, sich die EKD der Stimme enthalten dürfte, da die Haltungen der Bischöfe/Synodenvertreter dort unterschiedlich sind.

    Beispielsweise ist Kathrin Göring-Eckhardt als EKD-Synodenpräses im Bundestag für die Grünen und wird mit Volker Beck wohl stimmen, wenn die Eheöffnung im Bundestag bei Regierungswechsel beschlossen wird.
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#30 alexander
  • 22.04.2011, 21:35h
  • Antwort auf #29 von Timm Johannes
  • wen interessieren eigentlich deine "backrezepte" der evangelischen kirche ?
    hier geht es wirklich um FAKTEN und nicht um deine verwaltungstechnischen "feinheiten", die völlig unwichtige selbsternannte "persönlichkeiten", irgendeiner glaubensfirma von sich geben !
    behalte doch einfach dein "fachwissen" für dich, du hast dich doch oft genug geoutet und blamiert, dass es dir im grund nur um deinen "persönlichen bereich" geht !
    was soll deine impertinente heuchelei ???
    mein hund hat die christliche nächstenliebe mehr verinnerlicht als du und die DEINEN !!!!

    FROHES EIERSUCHEN !
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#31 KarlAnonym
  • 22.04.2011, 21:47h
  • Antwort auf #29 von Timm Johannes
  • Auf den von mir genannten Punkt gehst du, sicher absichtlich, nicht ein: schwule und lesbische Pfarrer müssen um die Zustimmung ihrer Gemeinde und Kirchenleitung betteln, um mit ihrem Partner zusammenleben zu können. Heteros müssen das nicht.

    Meinungsbildungsprozess, schön und gut. Alle bisherigen Veröffentlichungen und verbindlichen Beschlüsse der EKD beharren ausdrücklich darauf, Ehe und Lebenspartnerschaft um Himmels willen in ihren Rechten und Ritualen zu unterscheiden und die Ehe als "Leitbild", also höherwertige Institution, beizubehalten. Eine offizielle Ehehöffnungsforderung habe ich noch von keinem Funktionär vernommen. Ob und wann sich das dereinst ändern könnte ist reine Spekulation deinerseits.

    Deine Kirche ist nicht neutral zur Gleichstellung und nicht "unentschlossen", sie lehnt unsere Gleichstellung aktiv und ausdrücklich ab.

    So, die Priester deiner Kirche dürfen also leben wie normale Menschen? Toll! Und Frauen dürfen da auch arbeiten? WOW! Das ist natürlich total beeindruckend!

    "Ich persönlich glaube, das bei einem Regierungswechsel und staatlicher Eheöffnung, sich die EKD der Stimme enthalten dürfte"

    Ich persönlich weiß, dass die EKD in Deutschland glücklicherweise nicht der Gesetzgeber ist und also auch nicht mit abstimmen darf, wenn es irgendwann mal um die Eheöffnung gehen sollte. Was glaubst du eigentlich, welche Rolle deine Kirche in Deutschland spielt?
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#32 jojoAnonym
  • 22.04.2011, 21:57h
  • Antwort auf #28 von alexander
  • "am heutigen karfreitag ist "jesus" im weitesten sinne für "alle menschen gestorben" !!! egal welchen glaubens ! insofern haben die religionen damit überhaupt nichts zu tun !!!"

    hä? was ist das denn für ein unsinn? natürlich hat das was mit religion zu tun, womit denn bitte sonst?

    und für MICH ist der typ nicht gestorben. mein lebensglück hängt ganz bestimmt nicht davon ab, dass irgendwer zu tode gefoltert wird.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#33 Julek89
  • 22.04.2011, 23:11h
  • Naja also ich bleibe dabei:

    Wenn 2 (Katholiken und Lutheraner) sich streiten, FREUT sich der 3. (Atheist)^^

    Und sich zu freuen macht immer noch am Meisten Spaß :)
  • Antworten » | Direktlink »
#34 yomenAnonym
  • 23.04.2011, 04:39h

  • @29/tj

    ich mag dein missionarisches gewäsch nicht!

    p.s. hab gestern am karfreitag bei sehr lauter musik getanzt!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#35 stromboliProfil
  • 23.04.2011, 08:48hberlin
  • Antwort auf #34 von yomen
  • pass auf das dich der blitz nicht trifft...
    t.j. ist schon ganz feucht, angesichts der willkürlichen überschreitungen religiöser gebote

    zu geert#3...
    die christlichen kirchen lassen sich die heißen kartoffeln von islamisten aus dem säkulären feuer holen..
    insgeheim sind christliche froh, dass mal wieder klare kante gezeigt wird. Deshalb auch die zarten verbindungen zum radikalen vorperscher der fordert , was die zurückgedrängten nicht mehr zu fordern wagten:

    Das sich einschleichen -"einbinden lassen" in initiativen , die homophobie bekämpfen, aber gleichzeitig durch ihr eigenes verhalten der reduzierten gleichberechtigung, eben diesem hass eine argumentationshilfe quasi auf dem tablett bietend, ist typisch für kirchen ... sie kleben wie kletten an uns , auch dank ihrer helfershelfer in unseren eigenen reihen! einschmeichelnd, salbeiend...
    Tröstend zu wissen, dass sie noch(!) kreide fressen, aber mit dem feind im selben raum leben wollen.. da kommt einem der osterbraten hoch!
    Es sind wir, die in jedes angebotene loch kriechen
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#36 stromboliProfil
  • 23.04.2011, 11:49hberlin
  • www.spiegel.de/panorama/0,1518,758761,00.html

    für die , die immer noch glauben, es mit einer friedlichen religion zu zu haben...

    und wie die sich heuchelnd ihre verbote zurecht reden, wenn eigenes interesse durchzusetzen ist...
    "Der Sprecher der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Roger Töpelmann, argumentierte, der Karfreitag mache auf Leiden in der Welt, wie in Fukushima und Libyen, aufmerksam."

    wenn dann das selbstverständinis grenzenlos,
    dann: "Bischof Heinz Josef Algermissen hatte es selbstverständlich genannt "dass die Ruhe an Karfreitag, einem der höchsten Feiertage der Christen, eingehalten wird". "

    die werfen noch (!) nicht mit steinen, eher mit bachkiesel.. ; aber wehe, wir lassen die steine suchen

    Trost spendet mir der hinweis auf junge grüne, die sich da wenigstens dem gesamttrend ihrer parteispitze abwenden..
  • Antworten » | Direktlink »
#37 ein glas wasserAnonym
  • 23.04.2011, 12:20h
  • Antwort auf #36 von stromboli
  • Karfreitag ? Leiden ? Fukushima ? Libyen ?

    Die LBBW sucht Käufer für rund 20.000 Wohnungen, die sie auf Geheiß der EU abstoßen muss.

    Solange die Europäische Union sich vorrangig zur anonymen Vollstreckungsbehörde einer neoliberalistischen Ideologie macht und allerorts die Zerstörung öffentlichen Eigentums vorantreibt, haben die Rattenfänger Zulauf – nicht nur in Finnland oder Ungarn.

    Und zwar Rattenfänger religiöser und säkularer Art, in deren Milieus erfahrungsgemäß die mentale und organisatorische Kraft auslebbare Homophobie ausbrüten kann.

    www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:kaeufersuche-bei
    -landesbank-lbbw-startet-immobilienverkauf/60040767.html


    Wird das politische Spektrum noch weiter nach rechts verschoben, dann droht Europa wieder in nationalistische Grabenkämpfe wie in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts zurückzufallen und darüber hinaus wird jeder Einzelstaat seine Festung gegenüber den Flüchtlingen dieser Welt ausbauen.

    Der ökonomische Standortwettbewerb zu Lasten der arbeitenden Menschen und der Schwachen wird noch schärfer werden. Gewinnen wird kaum jemand, und schon gar nicht diejenigen, die in ihrer Sorge um einen sozialen Abstieg aus Protest die Rechtspopulisten gewählt haben.

    Wenn es der europäischen Linken nicht gelingt, eine demokratische und soziale Zukunftsvision dem konservativen Rückfall in die Vergangenheit entgegen zu setzen, dann wird Finnland nicht das letzte Menetekel eines Wahlsiegs der Rechtspopulisten bleiben.

    Rechtsextreme und rechtskonservative Kräfte werden die Überhand vollends gewinnen.

    Das beschönigende liberale bis konservative Geschwätz, dass solche rechtsextremen Kräfte „entzaubert“ würden, wenn sie in die Regierungsverantwortung kämen, hat sich zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts als blauäugige Prophezeiung erwiesen. Nicht nur in Deutschland. Das nur nebenbei.

    www.news-magazin24.de/2011/04/23/berlin-mann-randaliert-nach
    -ablehnungsbescheid-mit-axt-im-jobcenter/
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#38 EKDAnonym
#39 Timm JohannesAnonym
  • 27.08.2011, 13:23h
  • Übrigens haben bis auf die Methodisten in der UMC mittlerweile alle grossen mainline churches in den USA offizielle befürwortende Kirchenhaltungen zum Thema Homosexualität eingenommen.

    2012 wird die Kirchenversammlung der United Methodist Church sich erneut mit diesem Thema beschäftigen und über ein Dokument abstimmen, das die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare in den Regionen/Ländern zulassen soll, wo homosexuelle Paare staatlicherseits anerkannt wurden.
    Die Abstimmung dürfte sehr knapp nächstes Jahr ausfallen:
    * [
    www.advocate.com/News/Daily_News/2011/08/26/ProGay_Methodist
    s_Prepare_to_Challenge_Church/

    Advocate:ProGay Methodists prepare to challenge Church]

    Sollte dies gelingen, haben alle großen [[mainline church|mainline churches]] der USA Segnungsgottesdienste erlaubt, homosexuelle Handlungen theologisch akzeptiert und offen homosexuelle verpartnerte Geistliche sind zur Ordination in diesen christlichen Kirchen zugelassen.

    Das ist eine gute Entwicklung in diesen christlichen Kirchen in den USA und ebenso ist diese befürwortende Haltung in Europa bei den lutherischen Kirchen Islands und Skandinaviens, der Protestantischen Kirche der Niederlande, der Church of Scotland, den reformierten Kantonskirchen der SEK in der Schweiz, der Altkatholischen Kirche sowie der Herrnhuter Brüdergemeine der Fall.
  • Antworten » | Direktlink »

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