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Kommentare zu:
Evangelische Kirche tritt Bündnis gegen Homophobie bei


#11 alexander
  • 21.04.2011, 16:08h
  • ja, ja das sommerfest 1991 bei charlotte von mahlsdorf, dass von rechtsradikalen angegriffen wurde ? ich war dabei, als gast des festes ! hat ja nur 20 jahre gedauert bis man sich jetzt entschliesst etwas zu unternehmen ???
    was wiederum nur beweist wie verlogen die protestanten letztlich auch sind !
    alles dieselbe mischpoke !
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#12 KarlAnonym
  • 21.04.2011, 16:34h
  • Antwort auf #8 von Timm Johannes
  • Genau so funktioniert es: Einfach neben jemanden stellen, der so richtig stinkt. Dann merkt vielleicht keiner, daß man selber komisch riecht.

    Ein Pfarrdienstrecht, das schwule Pfarrer zwingt, in der Gemeinde um die Erlaubnis zu betteln, mit ihren Partnern zusammen wohnen zu dürfen. Und das ist ein riesiger Fortschritt?

    Tut mir leid, ich habe höhere Ansprüche an Menschenwürde und Selbstachtung.
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#13 Wyndakyr
  • 21.04.2011, 17:25h
  • Wenn man hört, was Moslems und Katholen so von sich geben, sollte man das eigentlich positiv sehen.
    Nur kann man wegen der dezentralen Organisation darauf nicht auf die gesamte evangelische Kirche schließen, sondern bestenfalls auf die für Berlin zuständige Landeskirche. Unter evangelisch, protestantisch, lutherisch usw. firmiert ja so einiges. Angefangen von einigen liberalen Christen in Deutschland, Skandinavien und Großbritannien am einen Ende bis zu Pro Christ, Westboro und anderes Gesocks am anderen Ende.

    Und was so Argumente wie "Schutz von Ehe/Familie" angeht...warum wird so dermaßen familienfeindliche Politik gemacht, daß Deutschland am unteren Ende der Geburtenrate
    steht, obwohl die CDU mit 7 Jahren Unterbrechung seit 1983 an der Macht ist.
    Ach, ich vergaß ja, Wirtschaftsinteressen sind wichtiger als vernünftige Familienpolitik.

    Homosexuelle Beziehungen brauchen nicht die gleichen Rechte wie Familien (außer es gibt tatsächlich irgendwann mal das Adoptionsrecht), aber zumindest die gleichen Rechte wie verheiratete (kinderlose) Hetero-Paare. Familiensplitting statt Ehegattensplitting wäre da eine Möglichkeit. Das ist doch wohl nicht zuviel verlangt.

    Die gleichen, die die Diskriminierung von Homosexuellen mit dem Schutz der Familie begründen, sind dann auch die ersten, die Kindergärten oder kinderreiche Nachbarsfamilien mit Lärmschutzklagen überziehen. Aber wenigstens das soll ja nicht mehr so leicht möglich sein, es sei denn, die im Februar beschlossene Änderung des Immissionsschutzgesetzes wird doch wieder auf die lange Bank geschoben.
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#14 daVinci6667
  • 21.04.2011, 18:33h

  • \\\"So kritisierte eine Kirchensprecherin im vergangenen Jahr den Antrag des Berliner Senats zur Öffnung der Ehe. Nach Ansicht der Kirche hätten Schwule und Lesben kein Recht auf Gleichbehandlung, weil die Ehe ein \\\"traditionelles Kulturgut\\\" sei\\\"

    Genau gleich ist die Haltung der Schweizer reformierten Kirche. Also eine positive Nachricht sähe für mich anders aus! Ich sehe schon die kleinen Verbesserungen aber auch die große Ablehnung, die immer noch dazu führt, dass die gleichgeschlechtliche Ehe brutal abgelehnt wird! Die Reformierten sind halt eben einfach nur halb so stur wie die Katholen! Homophob sind sie aber immer noch alle beide!
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#15 KarlAnonym
  • 21.04.2011, 18:34h
  • Antwort auf #13 von Wyndakyr
  • "Homosexuelle Beziehungen brauchen nicht die gleichen Rechte wie Familien (außer es gibt tatsächlich irgendwann mal das Adoptionsrecht)"

    Vielleicht hast du es noch nicht gemerkt, aber es gibt jetzt schon massenhaft Schwule und Lesben mit Kindern, auch adoptierten.
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#16 daVinci6667
  • 21.04.2011, 18:56h

  • Antwort an #13 Wyndakyr \"Homosexuelle Beziehungen brauchen nicht die gleichen Rechte wie Familien (außer es gibt tatsächlich irgendwann mal das Adoptionsrecht), aber zumindest die gleichen Rechte wie verheiratete (kinderlose) Hetero-Paare.\"

    Was bist denn du für einer? Junge Union? Wieso willst du dich selbst diskriminieren? Ob mit oder ohne Kinder spielt doch überhaupt keine Rolle! Oder willst du etwa vorschlagen, das auch heterosexuelle Ehepaare die keine Kinder bekommen können, nur eine Lebenspartnerschaft eingehen können? Sorry, aber das ist doch Schwachsinn! Wir brauchen in allen Punkten dieselben Rechte und keine zweitklassigen Sonderregelungen die uns bis zum Sankt Nimmerleinstag diskriminieren werden!
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#17 Wyndakyr
  • 21.04.2011, 19:10h
  • @daVinci
    Ich wollte lediglich sagen, daß die jetzigen "Vorteile" der Ehe mehr an das Vorhandensein von Kindern gekoppelt werden sollten als an die Ehe selbst, egal ob homo oder hetero. Mehr nicht.
    Zur Jungen Union kannst du gerne selber gehen, mit denen hab ich nix am Hut.

    @Karl
    Stiefkindadoptionen und irgendwelche windigen Auslandsdeals möglichweise schon. Das Homo-Paare in Deutschland normal Kinder adoptieren können, die nicht leibliches Kind von einem/r der Partner sind, wäre mir neu.
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#18 Ilovelife
  • 21.04.2011, 19:25h
  • Aha, jetzt neben Coca Cola und der Deutschen Bank auch noch die Evangelische Kirche. Ist ja ne illustre Gesellschaft, die sich da zusammenfindet. Fehlt eigentlich nur noch der "Finanzdienstleister" MLP, der für Diskriminierungsopfer dann auch gleich das passende Finanz- und Versicherungspaket zusammenschnürt...der LSVD hofiert solche Leute ja schon bei der Jobmesse "Milk" (ein weiterer Grund, diese Veranstaltung zu boykottieren).

    Und die EKD? Nun ja, hier ist die evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz gemeint. Passt irgendwie nicht zu der Tatsache, dass der Präses des Rates der EKD Schneider gerade eine zentrale Figur der Umpolerszene in das Amt des Generalsekretärs des CVJM eingeführt und belobhudelt hat.
    Siehe hier:

    www.medrum.de/content/roland-werner-neuer-cvjm-generalsekret
    aer


    Keine Ahnung, wie die evangelische Kirche künftig den Spagat zwischen Umpolern (die in den eigenen Reihen massiv vorhanden) und nach außen getragener "Homofreundlichkeit" hinkriegen will
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#19 TimmometerProfil
  • 21.04.2011, 19:30hNordeifel
  • Antwort auf #9 von Side-FX23
  • "Versteh ich nicht... Wie paradox kann man sein? Entweder man ist dafür oder man ist dagegen... Aber wie kann man denn ein bisschen dafür UND ein bisschen dagegen sein? Sind die doof?"

    Hallo. Stellvertretend für auch andere hier, die fleißig auf sowas mit grün voten und entsprechende Beiträge schreiben, antworte ich auf Deinen Beitrag.

    1. Mir gefällts auch nicht, dass Kirchen gegen die Homo-Ehe sind.

    2. Im konkreten Fall gehts aber darum, klarzumachen, dass man niemandem etwas antun darf. Und dafür engagiert sich die ev. Kirche halt. Ich begrüße das.

    Die einschränkenden Worte sind natürlich wieder ein Dolch in unserem Herzen. Dennoch... mit dieser Begründung könnte sogar die kath. Kirche diesem Bündnis beitreten. Schwule dürfen nicht verfolgt werden. Das wird selbst dort verkündet.

    Mich persönlich interessiert ja auch keine Kirche mehr. Sie machens demnach. Viel wichtiger ist, dass wir endlich rot-grün im Bundestag UND Bundesrat haben. Die letzten Landtagswahlen gingen ja diese Richtung.

    Kirchen haben dann keine Chance mehr uns das Leben schwer zu machen. Also - immer schön brav wählen gehen!
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#20 von wegenAnonym

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