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Kommentare zu:
Evangelische Kirche tritt Bündnis gegen Homophobie bei


#21 alexander
  • 21.04.2011, 19:55h
  • Antwort auf #18 von Ilovelife
  • ist doch mein reden. ein haufen ist so verlogen wie der andere ! da wird alles schön geredet und auf der anderen seite, das gegenteil gemacht und gedacht !
    ist wie in der politik !

    in dem moment, wo man sich auf diskussionen einlässt, hat man schon verloren, es kommt nur der übliche wischiwaschi müll, man kann halt nur dafür oder dagegen sein ! wie die vergangenheit leider belegt, wurde eigentlich nichts geändert, bestenfalls "variiert" !
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#22 KarlAnonym
  • 21.04.2011, 20:04h
  • Antwort auf #17 von Wyndakyr
  • "Das Homo-Paare in Deutschland normal Kinder adoptieren können, die nicht leibliches Kind von einem/r der Partner sind, wäre mir neu."

    Das ist auch nicht so. Aber weshalb sollten diese Familien auf das volle Adoptionsrecht warten, bis sie die gleichen Rechte bekommen wie Heterofamilien?

    Was du in Posting 13 geschrieben hast, ist unlogisch. Niemand fordert, dass kinderlose Homopaare Rechte bekommen, die sonst nur Familien mit Kindern haben. Und Homopaare, bei denen schon Kinder leben, brauchen die gleichen Rechte wie Heterofamilien, volles Adoptionsrecht hin oder her.
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#23 goddamn. liberalAnonym
  • 21.04.2011, 20:39h
  • Jeder Verbündete sollte willkommen sein.
    Wer Bündnisse gegen Hass eingeht, der muss auch zu seinen Bündnisverpflichtungen stehen. Da darf man neugierig sein, ob der evang. Kirche das auch gelingt. Die vieltausendjährige Tradition der mosaisch-paulinischen Homophobie, die nahtlos in die Lehre des Islams übergegangen ist, hat eine Blutspur nach sich gezogen, die bis heute nachwirkt. Das ist die Faktenlage. Wenn religiöse Gemeinschaften wie liberale protestantische Kirchen, aber auch das Reformjudentum sich davon lossagen, dann müssen sie auch eine Schuldgeschichte aufarbeiten, die sich gewaschen hat. So ist das leider. So wie der neofromme Volker Beck (Die Grünen) dies aber tut, der der kath. Kirche paulinischen Pragmatismus empfiehlt und verkennt, welches Zerstörungswerk an unserer antiken Kultur (auch an der gleichgeschlechtlichen Mythologie) gerade Paulus verursacht hat, geht es jedenfalls nicht. Wertkonservative Radikalität sieht anders aus.
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#24 alexander
  • 21.04.2011, 20:45h
  • Antwort auf #22 von Karl
  • du hast recht, es stellt sich nur die frage, warum uns immer noch, seit jahrzehnten eine gleichstellung grundlos verweigert wird ???
    die selbst von unseren höchsten gerichten als verfassungswidrig verurteilt wurde ! wenn dem nicht so wäre, hätten wir diese problematik seit jahren einigermaßen überwunden, weil es ein stück normalität wäre, aber genau dieses braucht zeit, um auch in die quadratschädel vorzudringen !

    drum sind ja auch die heuchler in unseren kreisen so zum kotzen, die mit ihren "scheinliberalen" argumenten genau dieser volksverblödung hinterherrennen, hauptsache sie bekommen ein stück vom kuchen ab, egal wie ! (siehe guido und konsorten).
    denn es geht hier um GLEICHSTELLUNG der bürgerlichen und menschenrechte !!!

    aber genau dies sind ja, wie hier immer von zeit(genossen) behauptet wird : "linke forderungen" ?
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#25 LorenProfil
#26 Stefan MarcoAnonym
  • 22.04.2011, 11:05h
  • Antwort auf #12 von Karl
  • @Karl
    Da hast du was falsch verstanden. Generell ist zukünftig rechtlich gesehen, das Leben und Arbeiten verpartnerter Pfarrer und Pfarrerinnen einheitlich in allen (!) Landeskirchen erlaubt. Das ist erstmal Fakt.

    Aber es ist wohl besser für die Gemeindearbeit, wenn man/frau als Pfarrer in einer Kirchengemeinde arbeitet, wo man sich auch mit dem Pfarrgemeinderat versteht. In Fällen, wo dies nicht der Fall ist, werden die Pfarrer NIE entlassen oder gekündigt, sondern auf eine andere Pfarrgemeine umgesetzt, wo es besser mit dem Pfarrgemeinderat funktioniert. Das geschieht auch bei thematisch anderen eskalierten Konflikten zwischen Pfarrer und Pfarrgemeinderat und ist vollkommen okay in meinen Augen.

    Entscheidend ist, lieber Karl, das ab JETZT in allen (!) Landeskirchen KEINE arbeitsrechtliche Kündigung mehr erfolgen kann. Als gleichgeschlechtlicher Pfarramtkandidat kann ich nunmehr generell davon ausgehen, dass ich mir ein Arbeitsplatz als Pfarrer auch dann erhalten bleibt, wenn ich meinen gleichgeschlechtlichen Partner heirate und das ist gut so.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#27 KarlAnonym
  • 22.04.2011, 15:04h
  • Antwort auf #26 von Stefan Marco
  • Fakt ist: Die Regelung ist nach wie vor ausdrücklich als AUSNAHMEREGELUNG formuliert. Bei jeder Veröffentlichung zum Thema wird die Vorrangstellung der heterosexuellen Ehe ausdrücklich betont. Nach wie vor brauchen schwule und lesbische BewerberInnen die Zustimmung aller beteiligten Ebenen, um mit ihren PartnerInnen zusammen wohnen zu dürfen. Heterosexuelle Pfarrer müssen um diese Zustimmung NICHT betteln.

    Fakt ist außerdem: Als schwuler Pfarramtkandidat kannst du deinen partner nach wie vor NICHT heiraten, weil u.a. DEINE Kirche dies politisch verhindert.

    Betteln um kleine Almosen der Toleranz, Jubel über demütigende Zweite-Klasse-Regelungen - das ist einfach nur würdelos.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#28 alexander
  • 22.04.2011, 20:34h
  • es gibt nur ein "einziges" pro für die protestantische kirche : JOHANN SEBASTIN BACH !!! ( ein bisserl auch paul gerhardt)
    aber dafür können die nichts !

    (muss aber zugeben, ich freue mich insgeheim immer, dass die katholen über keine vergleichbaren genialen komponisten und musiker verfügten ! )
    am heutigen karfreitag ist "jesus" im weitesten sinne für "alle menschen gestorben" !!! egal welchen glaubens ! insofern haben die religionen damit überhaupt nichts zu tun !!!
    ob man nun glaubt oder nicht, JESUS WAR FÜR ALLE DA, egal was daraus für faschistoide gesetzmässigkeiten "konstruiert" wurden !

    schlimm, die bösartigkeit, die aus "nächstenliebe" daraus erwuchs !!!
    nach immerhin 2011 jahren !
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#29 Timm JohannesAnonym
  • 22.04.2011, 20:34h
  • Antwort auf #27 von Karl
  • @Karl
    Fakt ist, dass es KEINE Ausnahmeregel ist, da bist du falsch informiert. Es ist fest in den Auslegungsbegründungen des neuen einheitlichen Pfarrdienstgesetzes der EKD schriftlich (!) hineingeschrieben und fixiert. Jeder Jurist wird Dir bestätigen, dass zukünftig arbeitsrechtliche Kündigungen gegen homosexuelle Pfarrer, die am Standesamt sich verpartnern, keine rechtliche Chance haben.

    Das ist auch ein entscheidender rechtlicher Unterschied zu den Katholiken, wo schwule Priester zölibatär leben müssen, wie auch heterosexuelle Priester und dort deswegen ein extremer Priestermangel herrscht.

    *
    www.mainpost.de/regional/franken/Theologe-fordert-Ende-des-Z
    wangszoelibats;art1727,6109429


    Bei den Landeskirchen der EKD können nunmehr homosexuelle Pfarrer uneingeschränkt rechtlich Ihren Beruf ausüben, denn arbeitsrechtliche Kündigungen aufgrund ihrer Verpartnerung oder aufgrund ihrer sexuellen Orientierung sind ausgeschlossen.

    UND das in den einzelnen Kirchengemeinden Pfarrer generell, ob homo oder hetero freundlich mit ihren Pfarrgemeinderat umgehen sollten, steht ausser Frage. Wenn ich mich als Priester/Pfarrer mit dem Pfarrgemeinderat nicht verstehe und es dort eskaliert, ist in der Regel eine Umsetzung von Pfarrern zwischen einzelnen Kirchengemeinden die bessere Lösung. Wichtig ist hierbei nur, dass KEINE arbeitsrechtliche Kündigung erfolgen kann; dies verhindert nunmehr auch das neue Pfarrdienstrecht der EKD und der betroffene Pfarrer ist da rechtlich auf der "sicheren Seite".

    ----
    Und gut das es in den Landeskirchen der EKD kein Zwangszölibat für Pfarrer gibt.

    Und gut das bei uns auch Frauen zu diesem Amt zugelassen sind.

    ----

    ---> Was nunmehr die staatliche Eheöffnung angeht, die ist innerhalb der EKD und ihren Kirchenvertretern umstritten, aber sicherlich sind nicht alle dagegen, das siehst Du falsch.

    Der Meinungsbildungsprozess ist dort sehr in Gange, da die Altbischöfe der EKD nunmehr in Rente sind und jüngere Kandidaten dort gewählt wurden. Ich persönlich glaube, das bei einem Regierungswechsel und staatlicher Eheöffnung, sich die EKD der Stimme enthalten dürfte, da die Haltungen der Bischöfe/Synodenvertreter dort unterschiedlich sind.

    Beispielsweise ist Kathrin Göring-Eckhardt als EKD-Synodenpräses im Bundestag für die Grünen und wird mit Volker Beck wohl stimmen, wenn die Eheöffnung im Bundestag bei Regierungswechsel beschlossen wird.
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#30 alexander
  • 22.04.2011, 21:35h
  • Antwort auf #29 von Timm Johannes
  • wen interessieren eigentlich deine "backrezepte" der evangelischen kirche ?
    hier geht es wirklich um FAKTEN und nicht um deine verwaltungstechnischen "feinheiten", die völlig unwichtige selbsternannte "persönlichkeiten", irgendeiner glaubensfirma von sich geben !
    behalte doch einfach dein "fachwissen" für dich, du hast dich doch oft genug geoutet und blamiert, dass es dir im grund nur um deinen "persönlichen bereich" geht !
    was soll deine impertinente heuchelei ???
    mein hund hat die christliche nächstenliebe mehr verinnerlicht als du und die DEINEN !!!!

    FROHES EIERSUCHEN !
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