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Kommentare zu:
Evangelische Kirche tritt Bündnis gegen Homophobie bei


#31 KarlAnonym
  • 22.04.2011, 21:47h
  • Antwort auf #29 von Timm Johannes
  • Auf den von mir genannten Punkt gehst du, sicher absichtlich, nicht ein: schwule und lesbische Pfarrer müssen um die Zustimmung ihrer Gemeinde und Kirchenleitung betteln, um mit ihrem Partner zusammenleben zu können. Heteros müssen das nicht.

    Meinungsbildungsprozess, schön und gut. Alle bisherigen Veröffentlichungen und verbindlichen Beschlüsse der EKD beharren ausdrücklich darauf, Ehe und Lebenspartnerschaft um Himmels willen in ihren Rechten und Ritualen zu unterscheiden und die Ehe als "Leitbild", also höherwertige Institution, beizubehalten. Eine offizielle Ehehöffnungsforderung habe ich noch von keinem Funktionär vernommen. Ob und wann sich das dereinst ändern könnte ist reine Spekulation deinerseits.

    Deine Kirche ist nicht neutral zur Gleichstellung und nicht "unentschlossen", sie lehnt unsere Gleichstellung aktiv und ausdrücklich ab.

    So, die Priester deiner Kirche dürfen also leben wie normale Menschen? Toll! Und Frauen dürfen da auch arbeiten? WOW! Das ist natürlich total beeindruckend!

    "Ich persönlich glaube, das bei einem Regierungswechsel und staatlicher Eheöffnung, sich die EKD der Stimme enthalten dürfte"

    Ich persönlich weiß, dass die EKD in Deutschland glücklicherweise nicht der Gesetzgeber ist und also auch nicht mit abstimmen darf, wenn es irgendwann mal um die Eheöffnung gehen sollte. Was glaubst du eigentlich, welche Rolle deine Kirche in Deutschland spielt?
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#32 jojoAnonym
  • 22.04.2011, 21:57h
  • Antwort auf #28 von alexander
  • "am heutigen karfreitag ist "jesus" im weitesten sinne für "alle menschen gestorben" !!! egal welchen glaubens ! insofern haben die religionen damit überhaupt nichts zu tun !!!"

    hä? was ist das denn für ein unsinn? natürlich hat das was mit religion zu tun, womit denn bitte sonst?

    und für MICH ist der typ nicht gestorben. mein lebensglück hängt ganz bestimmt nicht davon ab, dass irgendwer zu tode gefoltert wird.
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#33 Julek89
  • 22.04.2011, 23:11h
  • Naja also ich bleibe dabei:

    Wenn 2 (Katholiken und Lutheraner) sich streiten, FREUT sich der 3. (Atheist)^^

    Und sich zu freuen macht immer noch am Meisten Spaß :)
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#34 yomenAnonym
  • 23.04.2011, 04:39h

  • @29/tj

    ich mag dein missionarisches gewäsch nicht!

    p.s. hab gestern am karfreitag bei sehr lauter musik getanzt!!!
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#35 stromboliProfil
  • 23.04.2011, 08:48hberlin
  • Antwort auf #34 von yomen
  • pass auf das dich der blitz nicht trifft...
    t.j. ist schon ganz feucht, angesichts der willkürlichen überschreitungen religiöser gebote

    zu geert#3...
    die christlichen kirchen lassen sich die heißen kartoffeln von islamisten aus dem säkulären feuer holen..
    insgeheim sind christliche froh, dass mal wieder klare kante gezeigt wird. Deshalb auch die zarten verbindungen zum radikalen vorperscher der fordert , was die zurückgedrängten nicht mehr zu fordern wagten:

    Das sich einschleichen -"einbinden lassen" in initiativen , die homophobie bekämpfen, aber gleichzeitig durch ihr eigenes verhalten der reduzierten gleichberechtigung, eben diesem hass eine argumentationshilfe quasi auf dem tablett bietend, ist typisch für kirchen ... sie kleben wie kletten an uns , auch dank ihrer helfershelfer in unseren eigenen reihen! einschmeichelnd, salbeiend...
    Tröstend zu wissen, dass sie noch(!) kreide fressen, aber mit dem feind im selben raum leben wollen.. da kommt einem der osterbraten hoch!
    Es sind wir, die in jedes angebotene loch kriechen
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#36 stromboliProfil
  • 23.04.2011, 11:49hberlin
  • www.spiegel.de/panorama/0,1518,758761,00.html

    für die , die immer noch glauben, es mit einer friedlichen religion zu zu haben...

    und wie die sich heuchelnd ihre verbote zurecht reden, wenn eigenes interesse durchzusetzen ist...
    "Der Sprecher der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Roger Töpelmann, argumentierte, der Karfreitag mache auf Leiden in der Welt, wie in Fukushima und Libyen, aufmerksam."

    wenn dann das selbstverständinis grenzenlos,
    dann: "Bischof Heinz Josef Algermissen hatte es selbstverständlich genannt "dass die Ruhe an Karfreitag, einem der höchsten Feiertage der Christen, eingehalten wird". "

    die werfen noch (!) nicht mit steinen, eher mit bachkiesel.. ; aber wehe, wir lassen die steine suchen

    Trost spendet mir der hinweis auf junge grüne, die sich da wenigstens dem gesamttrend ihrer parteispitze abwenden..
  • Antworten » | Direktlink »
#37 ein glas wasserAnonym
  • 23.04.2011, 12:20h
  • Antwort auf #36 von stromboli
  • Karfreitag ? Leiden ? Fukushima ? Libyen ?

    Die LBBW sucht Käufer für rund 20.000 Wohnungen, die sie auf Geheiß der EU abstoßen muss.

    Solange die Europäische Union sich vorrangig zur anonymen Vollstreckungsbehörde einer neoliberalistischen Ideologie macht und allerorts die Zerstörung öffentlichen Eigentums vorantreibt, haben die Rattenfänger Zulauf – nicht nur in Finnland oder Ungarn.

    Und zwar Rattenfänger religiöser und säkularer Art, in deren Milieus erfahrungsgemäß die mentale und organisatorische Kraft auslebbare Homophobie ausbrüten kann.

    www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:kaeufersuche-bei
    -landesbank-lbbw-startet-immobilienverkauf/60040767.html


    Wird das politische Spektrum noch weiter nach rechts verschoben, dann droht Europa wieder in nationalistische Grabenkämpfe wie in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts zurückzufallen und darüber hinaus wird jeder Einzelstaat seine Festung gegenüber den Flüchtlingen dieser Welt ausbauen.

    Der ökonomische Standortwettbewerb zu Lasten der arbeitenden Menschen und der Schwachen wird noch schärfer werden. Gewinnen wird kaum jemand, und schon gar nicht diejenigen, die in ihrer Sorge um einen sozialen Abstieg aus Protest die Rechtspopulisten gewählt haben.

    Wenn es der europäischen Linken nicht gelingt, eine demokratische und soziale Zukunftsvision dem konservativen Rückfall in die Vergangenheit entgegen zu setzen, dann wird Finnland nicht das letzte Menetekel eines Wahlsiegs der Rechtspopulisten bleiben.

    Rechtsextreme und rechtskonservative Kräfte werden die Überhand vollends gewinnen.

    Das beschönigende liberale bis konservative Geschwätz, dass solche rechtsextremen Kräfte „entzaubert“ würden, wenn sie in die Regierungsverantwortung kämen, hat sich zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts als blauäugige Prophezeiung erwiesen. Nicht nur in Deutschland. Das nur nebenbei.

    www.news-magazin24.de/2011/04/23/berlin-mann-randaliert-nach
    -ablehnungsbescheid-mit-axt-im-jobcenter/
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#38 EKDAnonym
#39 Timm JohannesAnonym
  • 27.08.2011, 13:23h
  • Übrigens haben bis auf die Methodisten in der UMC mittlerweile alle grossen mainline churches in den USA offizielle befürwortende Kirchenhaltungen zum Thema Homosexualität eingenommen.

    2012 wird die Kirchenversammlung der United Methodist Church sich erneut mit diesem Thema beschäftigen und über ein Dokument abstimmen, das die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare in den Regionen/Ländern zulassen soll, wo homosexuelle Paare staatlicherseits anerkannt wurden.
    Die Abstimmung dürfte sehr knapp nächstes Jahr ausfallen:
    * [
    www.advocate.com/News/Daily_News/2011/08/26/ProGay_Methodist
    s_Prepare_to_Challenge_Church/

    Advocate:ProGay Methodists prepare to challenge Church]

    Sollte dies gelingen, haben alle großen [[mainline church|mainline churches]] der USA Segnungsgottesdienste erlaubt, homosexuelle Handlungen theologisch akzeptiert und offen homosexuelle verpartnerte Geistliche sind zur Ordination in diesen christlichen Kirchen zugelassen.

    Das ist eine gute Entwicklung in diesen christlichen Kirchen in den USA und ebenso ist diese befürwortende Haltung in Europa bei den lutherischen Kirchen Islands und Skandinaviens, der Protestantischen Kirche der Niederlande, der Church of Scotland, den reformierten Kantonskirchen der SEK in der Schweiz, der Altkatholischen Kirche sowie der Herrnhuter Brüdergemeine der Fall.
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