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- Von Micha Schulze
23. April 2011 2 Min.
Es vergeht kein Tag, dass nicht irgendwo auf der Welt irgendein Bischof irgendeinen Schwachsinn zum Thema Homosexualität von sich gibt. So weit, so schlecht. Weil es den Oberchristen dabei gelingt, frühere Ausfälle sogar noch zu toppen, greifen wir solche Themen auch immer wieder gerne auf queer.de auf. Bitte, kommt jetzt bloß nicht mit dem umgefallenen Reissack in China! Im schwul-lesbischen Online-Journalismus gilt die Faustregel: Je abstruser ein Pfaffenwort, um so mehr Klicks sind garantiert!
Selbst an diesem schönen langen Wochenende zur Feier einer merkwürdigen "Auferstehung" hat man vor den Hass-Predigern keine Ruhe, wie eine aktuelle kath.net.-Meldung zu Fabian Wendelin Bruskewitz beweist (das ist der Mann oben rechts auf dem Foto mit den roten Bäckchen und der schiefen Brille). "Homosexuelle Handlungen sind wesenhaft schlecht", erklärte jener 75 Jahre alte Bischof von Lincoln im US-Bundesstaat Nebrasca. "Wer sie wissentlich und mit Zustimmung vollzieht, begeht Todsünden und bringt seine ewige Erlösung in schwerste Gefahr". Bruskewitz' Osterbotschaft: Kirchliche Autoritäten müssten die "Unmoralität" homosexueller Handlungen stärker benennen.
Nun, unsere Osterbotschaft lautet dagegen: Die Politik müsste die Homophobie kirchlicher Würdensträger stärker benennen und sollte Hetzer diesen Kalibers beispielsweise keinesfalls zu Reden in ein Parlament einladen.
Übrigens, lieber Fabian Wendelin, wir haben nur äußert selten unwissentlich Sex und Deine Zustimmung brauchen wir dafür nun wirklich nicht! Viel Spaß beim Eiersuchen!















Die letzten und gefährlichen Zuckungen eines untergehenden Imperiums!