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Kommentare zu:
Keine Homo-Küsse im britischen TV?


#11 tom21
  • 04.05.2011, 14:45h
  • Es gab mal eine Zeit, in der eine Beziehung zwischen dunkelhäutigen und hellhäutigen Menschen als Provokation galt. Erst recht Küsse in der Öffentlichkeit oder im Fernsehen. Heute regt sich deswegen fast niemand mehr auf. Es wird als "normal" empfunden, auch wenn Dunkel-Hell-Häutige-Beziehungen statistisch eine Minderheit darstellen. So sehe ich es auch mit der Homosexualität (und alle anderen Formen). Nur wenn wir uns zeigen und nicht verstecken wird es irgendwann zu "Norm", dass sich zwei Menschen im Fernsehen Küssen und Berühren dürfen, gleichfültig welches Geschlecht sie haben.
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#12 Timm JohannesAnonym
  • 04.05.2011, 15:45h
  • Also bei dieser Meldung wäre der Queer-Autor gut beraten, mehr als nur ein Fragezeichen an die Überschrift zu setzen.

    Und es ist erstaunlich, wie hier gleich einige Forenschreiber dann wiederum die Meldung dann nicht mehr mit Fragezeichen verstehen, sondern es schon als Fakt ansehen, dass diese Meldung stimmt.

    Die Meldung stammt von der britischen Daily Mail, das ist ein konservatives Revolverblatt ala Bildzeitung. Da sind solche Meldungen öfters auch einfach der Quote geschuldet und bekanntlich schreiben rechte/konservative Blätter auch gerne Meldungen, womit sie schwule Menschen/Aktivisten ärgern wollen.

    Auch die Angabe "aus Regierungskreisen" ist dermassen schwammig, das einem sofort klar sein dürfte, dass kommt von keinem konkreten Politiker, sondern wird einfach als Gerücht gestreut...

    Nee liebe Forenschreiber, erstmal ganz genau hinschauen, von wem die Meldung stammt...
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#13 Adrian RetzerAnonym
  • 04.05.2011, 16:42h
  • Antwort auf #1 von Lolita
  • In Bezug auf sexuelle Szenen geb ich dir recht, die haben um diese Uhrzeit wirklich nichts im TV zu suchen, egal ob hetero- oder homosexuell. Aber ich denke es geht hier auch um einfache Küsse, und die gehören meiner Meinung nach nicht zu bedenklichen Szenen. Warum sollten die also verboten werden?

    Und es sollte egal sein, ob sich Mann und Frau, Frau und Frau oder Mann und Mann küssen. Ich finde, dass das sogar einen kleinen Teil zu einer toleranten Gesellschaft beiträgt und als völlig normal angesehen werden sollte.

    Und dieser Cameron sollte sich um wichtigere Dinge kümmern, als die Intoleranz gegenüber Homosexuellen zu fördern.
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#14 LorenProfil
#15 tom21
#16 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 04.05.2011, 20:02h
  • Lieber Herr Premierminister, jetzt gehen aber so langsam die Pferde mit ihnen durch! Was soll denn der Blödsinn? Das ist nämlich Zensur und auch Sie sollten wissen, daß das in einem demokratischen Land überhaupt nicht geht! Damit machen Sie sich sehr unbeliebt!
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#17 SebiAnonym
  • 04.05.2011, 20:59h
  • Das passiert, wenn man Konservative an die Macht lässt:
    dann werden selbst Küsse schon verboten. Natürlich nur für Schwule und Lesben. Heteros dürfen sich nach Belieben abschlecken.
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#18 anonymusAnonym
  • 04.05.2011, 21:14h
  • Oh bitte !!!
    Ich kenne die britischen Jugendlichen! Die verlieren ihre "Unschuld" ganz gewiss nicht wegen gleichgeschlechtlicher Küsse im Fernsehen. Die verlieren ihre Unschuld in frühester Kindheit mit Drogen, Alkohol, Banden und Kriminalität. Die Einsparungen im Sozialsystem tun noch ihr übriges.
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#19 FloAnonym
  • 04.05.2011, 23:28h
  • In der EU ist der konservative Rollback in vollem Gange. Sogar längst erreichtes, wo wir dachten, das sicher zu haben, ist nicht mehr sicher.

    Wir müssen uns endlich wehren, sonst sind wir sehr bald ganz woanders.
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#20 eMANcipation*Anonym
  • 04.05.2011, 23:29h
  • Aus wichtigem Grund unterbreche ich mal meine Forumsabstinenz !!!

    Gerade im brasilianischen Fernsehen:

    Oberster Gerichtshof entscheidet über Gleichstellung homosexueller Partnerschaften.

    Es wird erwartet, dass homosexuelle Partnerschaften in allen rechtlichen Punkten gleichgestellt werden. Nur die Öffnung der Ehe (Recht auf Eheschließung) könnte noch außen vor bleiben.

    LIVE STREAM, gerade spricht der vorsitzende Richter.

    ultimosegundo.ig.com.br/brasil/stf+julga+reconhecimento+de+u
    niao+homoafetiva+como+entidade+familiar/n1300149379105.html


    Bisher ein inhaltlicher und rhetorischer Genuss - ein Rundumschlag gegen gesellschaftliche und staatliche Diskriminierung, mit umfassenden Bezügen zur internationalen Rechtsprechung.

    Vor allem aber zu einer grundsätzlichen Rechtskultur der Nichtdiskriminierung und des Respekts vor der sexuellen Identität als zentralem Bestandteil der menschlichen Würde jedes Einzelnen.

    Aktuelles Zitat, nach einer umfassenden und fundierten sachlichen Herleitung:

    "Wie schon Sartre feststellte - in der Mathematik der Liebe gilt: 1 + 1 = 1"

    Wir dürfen gespannt sein!
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