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  • 11. Mai 2011 21 1 Min.



Der 12-jährige Ronan Parke brachte die Menge zum Kochen und ließ die Jury von den Sitzen springen. Ist bereits in der dritten Folge der aktuellen fünften Staffel der Castingshow "Britain's Got Talent" der Nachfolger von Paul Potts und Susan Boyle gefunden? Jury-Mitglied Piers Morgan, der ausnahmsweise die Vertretung für Ex-Knight-Rider/Ex-Baywatcher David Hasselhoff übernommen hat, weißsagt dem Sängerknaben, dass auf ihn "große Dinge" warten würden.

Was immer diese großen Dinge sein mögen, dem homosexuellen Zuschauer ist allein durch die Körpersprache des Zwölfjährigen schnell klar: Auf Ronan Parke wartet sehr wahrscheinlich auch noch ein Coming-out, dass er zusätzlich zum Stimmbruch zu bewältigen hat. Wenn er sich die Botschaft des Songs "I'm Feeling Good" von Nina Simone, mit dem er alle weggeblasen hat, zu Herzen nimmt, sollte das aber kein Problem sein...

-w-

#1 Peter BAnonym
  • 11.05.2011, 13:50h
  • In Zeiten wo Mobbing in den Schulen zur Tagesordnung gehört, ist so ein mediales Coming out natürlich das Ideale. Egal ob das jetzt stimmt oder nicht.
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#2 RenjoAnonym
  • 11.05.2011, 14:00h
  • Ob schwul oder nicht, er ist ein talentierter Junge und besser singen als Justin Biber kann er jetzt schon
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#3 eMANcipation*Anonym
  • 11.05.2011, 14:02h
  • Antwort auf #1 von Peter B
  • In Zeiten eines immer aggressiveren Klassenkampfes von oben müssen sich auch Familien der Mittelschicht nach ganz neuen Wegen umsehen, um ihren Kindern (oder sich selbst) Einkommensperspektiven zu eröffnen:

    www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,761742,00.html

    Junge Schwule, die unbefangen und selbstbewusst mit ihrer Sexualität umgehen, in den Massenmedien wären übrigens ein sehr hilfreiches und wichtiges Zeichen gegen homophobes Mobbing.

    "Besorgte" Eltern, Medienkonzerne und die Plattenfirmen werden das aber zu verhindern wissen, denn ein schwuler "Justin Bieber"-Nachfolger geht in unserer pseudoliberalen Welt gar nicht.

    PS: Am meisten berührt hat mich die offensichtlich extrem starke psychische Anspannung, unter der der Junge stand. Wo liegt eigentlich das Schutzalter für die kapitalistische Verwertung von Kindern?
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