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- 02. August 2004 1 Min.
Hamburg Politiker aller Parteien haben in einem "Bild"-Bericht mehr Aufklärung über Homosexualität an den Schulen gefordert. Die FDP-Generalsekretärin Cornelia Pieper sagte der Zeitung: "Die Sexualkunde darf um das Thema Homosexualität keinen verschämten Bogen machen." Der CDU-Bildungsexperte Uwe Schummer fordert eine "vernünftige Aufbereitung" an allen Schulen bundesweit, damit sich Jugendliche auch besser über ihre eigene sexuelle Orientierung klar werden können: "Das würde Vorurteile ausräumen und es für viele leichter machen, sich zu bekennen." Im Zusammenhang mit Aids und Sex sei mehr Aufklärung erforderlich, sagte der SPD-Bildungspolitiker Swen Schulz. Der grüne Homopolitiker Volker Beck sagte, die Erwähnung im Sexualkundeunterricht reiche nicht aus. "Es gehört auch in den Geschichts-Unterricht, man sollte z. B. über die Verfolgung Homosexueller vom Mittelalter bis zur Neuzeit sprechen". Leider höre man auf Schulhöfen immer noch Beleidigungen wie "schwule Sau". Mit der gefoderten "Homo-Kunde" befasste sich die Zeitung auch - gewohnt skurril - in ihrer "Post von Wagner"-Kolumne. (nb/pm)
Links zum Thema:
» Post von Wagner
» Bild-Bericht









