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Kommentare zu:
Schüler demonstrieren für gefeuerten Religionslehrer


#1 Franky_EyesProfil
  • 18.05.2011, 12:28hBerlin
  • Ich bin mir sicher, das er noch weiter Unterrichten kann.
    Er hat die Kirche, nicht die Religion angegriffen.
    Das sind 2 verschiedene Sachen auch wenns die Kirche anders gerne darstellen würde.
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#2 XYZAnonym
  • 18.05.2011, 12:32h
  • Super Aktion wird aber sehr wahrscheinlich an der ach so tollen Kirche einfach nur abprallen.
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#3 Timm JohannesAnonym
  • 18.05.2011, 12:41h
  • Auch diese Demonstration zeigt wiedereinmal sehr deutlich, dass die Gesellschaft in Deutschland in grossen Teilen ganz anders denkt, als es Menschen wie Kardinal Meissner oder Ratzinger symbolisieren.

    Die Demonstration ist ein erneutes Beispiel, das die Stimmungslage in Deutschland aber auch in benachbarten EU-Ländern wie Frankreich, Belgien, Irland oder Spanien gegen die Vatikanleitung gekippt ist.

    Sehr symptomatisch zeigen dies auch die offiziellen Erklärungen des Zentralkomitees der Katholiken mit Ihrer Kritik an der offiziellen vatikanischen Haltung bei verschiedenen Reformfragen als auch das aktuelle Memorandum "Kirche 2011", das von 311 katholischen Theologieprofessoren unterzeichnet wurde.

    Die Vatikanleitung um Ratzinger iläuft in eine theologische Sackgasse, produziert mit ihrer diskriminierenden Haltung Priestermangel und schadet so letztlich den Ortsgemeinden, da keine katholischen Priester in ländlichen Dorfgemeinden mehr vor Ort sind und überall Seelsorgeeinheiten daher entstehen.

    Dieser von der Gesellschaft des 21. Jhd. wegführende Weg, der unter dem polnischen Papst begann und sich unter Ratzinger fortsetzt und sogar noch verschlimmert (siehe Anerkennung der Piusbrüder als Holocaustleugner und Wiedereinführung der lateinischen Messe mit Tingeltangelkostümen), wird die Kirchen entgültig bei den Katholiken leeren.

    Wer als homosexueller junger Mann noch Priesteramtskandidat wird, der muss absolut verrückt sein. Denn es gibt bessere protestantische, anglikanische und altkatholische Kirchen, wo er offen leben kann und nicht sich ein Leben lang verstecken muss.

    Beispielsweise haben nunmehr die Landeskirchen der EKD ein sehr modernes einheitliches Pfarrdienstrecht, das in allen Pfarrhäusern offen verpartnerte Pfarrer zuläßt.

    Der Vatikan rennt unter Benedikt ins gesellschaftiche Aus und ist selber Schuld daran, dass er seinen Volkskirchenstatus in Deutschland im 21. Jhd. verliert.
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#4 MinkAnonym
  • 18.05.2011, 12:45h

  • Für ihr Engagement und ihren Mut verdienen die Schüler/-innen den Kompass, Bundesverdienstorden, Preis für Bürgerschaftliches Engagement, ...und Dank!
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#5 on3wildAnonym
#6 Simon H.Anonym
  • 18.05.2011, 12:58h
  • Diese Schüler zeigen, wie wertvoll die Arbeit von Herrn Berger als Religionslehrer war und zu welch großartigen Menschen er sie gemacht hat.

    Das macht einem Mut, dass auch bei den kommenden Generationen nicht nur Leute dabei sind, für die schwul ein Schimpfwort ist, sondern dass auch neue engagierte Leute nachkommen.

    Wenn diese Schüler wirklich was ändern wollen, treten sie gesammelt aus der Kirche aus!!
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#7 NotionConcept
  • 18.05.2011, 13:00h
  • Antwort auf #1 von Franky_Eyes
  • Da bist du leider falsch informiert.

    Die Erlaubnis katholische Religionslehre zu unterrichten erteilt allein die katholische Kirche (missio canonica). Da hat auch kein Staat Einfluss darauf.

    In dieser Missio gibt der Lehrer das Versprechen ab, den Religionsunterricht in Übereinstimmung mit der Lehre der katholischen Kirche zu gestalten. Außerdem erwartet die Kirche von der Lehrkraft, dass sie in der persönlichen Lebensführung die Grundsätze der katholischen Kirche achtet und beachtet.

    Die katholische Kirche entzieht solche Lehraufträge nur wenn sie weiß, dass der Lehrer die offizielle Meinung der katholischen Kirche nicht vertritt, entgegen der Lehre lebt, vom Glauben abfällt (z.B. evangelisch wird), aus der Kirche austritt, oder Straftaten begeht.

    Immerhin sind die Religionslehrer damit offiziell Missionare der katholischen Kirche.

    Wobei ich es nicht verstehe, dass man als Schwuler überhaupt erzeugter Anhänger dieser Kirche sein kann. Im Übrigen hätte sich Herr Berger der Konsequenzen bewusst sein müssen.

    Der einzige Weg, der noch mehr Schlagzeilen produzieren wäre: Kirchenaustritt seitens Herrn Berger mit Ethik als neues Zweitfach mit der Nebenwirkung, dass all seine Schüler ihm entweder gleich tun oder zumindest den Religionsunterricht ablegen.
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#8 die euleAnonym
  • 18.05.2011, 13:22h
  • Antwort auf #1 von Franky_Eyes
  • Natürlich paktierten nicht nur die evangelischen Deutschen Christen mit der NSDAP, sondern auch die katholische Kirche. Der Katholik Adolf Hitler liess im Reichskonkordat vom 20 Juli 1933, wenige Monate nach der bürgerlichen Machtübertragung an seine Verbrecherorganisation, dort vereinbaren:

    Katholischer Religionsunterricht ist ordentliches Lehrfach. (Artikel 21)
    Katholische Religionslehrer dürfen nur mit Zustimmung des Bischofs eingestellt werden. (Artikel 22)

    Und sowenig wie Adolf Hitler exkommuniziert wurde, wird das Konkordat auch heute noch für die Bundesrepublik Deutschland als gültig betrachtet.
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#9 Timm JohannesAnonym
  • 18.05.2011, 14:35h
  • Antwort auf #7 von NotionConcept
  • @NotionConcept
    "Wobei ich es nicht verstehe, dass man als Schwuler überhaupt erzeugter Anhänger dieser Kirche sein kann. Im Übrigen hätte sich Herr Berger der Konsequenzen bewusst sein müssen. "

    --> Das vestehe ich auch nicht. Klar erstmal wird man hineingeboren, das ist logo. Und mit 16, 18 oder 20 Jahren kann ich das noch gut nachvollziehen, wenn Leute dann aufgrund ihrer Geburt dort Mitglied sind.

    --> Aber dann ab 20 Jahren sollten homosexuelle Menschen in Industriestaaten mit heutigem Informationszugang zu anderen Quellen/Internet/Fernsehen irgendwann doch kapieren, das die Katholische Kirche schlichtweg die falsche Kirche ist. Es gibt für Christen bessere Kirchen und falls man Atheismus besser findet, dann halt ganz raus aus den Kirchen.

    Aber als homosexueller Christ Mitglied bei den Katholiken zu bleiben, ist nicht nachvollziehbar.

    Das ist auch etwas, was ich bei Klaus Wowereit nicht nachvollziehen kann, der weiterhin Katholik ist. Hier einige Beispiele von Kirchenmitgliedschaften der dezeitigen offen homosexuellen Politiker in Deutschland:

    == EKD-Landeskirchen-Mitglieder ==
    * Guido Westerwelle
    * Ole von Beust
    * Karin Wolff
    * Roland Heintze

    == Katholische Kirchen-Mitglieder ==
    * Klaus Wowereit
    * Jörg van Essen
    * Stefan Kaufmann

    == Konfessionslos/Atheist ==
    * Michael Kauch
    * Sabine Jünger

    == Buddhist ==
    * Herbert Rusche

    Es gibt natürlich noch mehr offen homosexuelle Landespolitiker und ich habe nur ein paar von Ihnen ausgewählt.

    Volker Beck, Birgit Bender, Lissy Gröner oder Johannes Kahrs weiß ich nicht genau. Vielleicht wissen dies hier andere im Forum.
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#10 jojoAnonym
  • 18.05.2011, 14:44h
  • Antwort auf #7 von NotionConcept
  • "Immerhin sind die Religionslehrer damit offiziell Missionare der katholischen Kirche."

    ...die aber nicht von der kirche, sondern vom staat bezahlt werden. deshalb wäre es nur angemessen, wenn der staat auch garantiert, dass das privatleben kein kündigungsgrund sein darf.

    die innere logik der kündigung ist nach den geltenden regeln zwar völlig nachvollziehbar, aber gerade das ist ja der skandal: dass die kirchen darüber entscheiden dürfen, welche ideologien im religionsunterricht an deutschen schulen gelehrt werden, und dass, wie hier nur allzu offenkundig wird, diese ideologien sogar den werten des grundgesetzes fundamental widersprechen dürfen.
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#11 und überhauptAnonym
  • 18.05.2011, 14:53h
  • Antwort auf #10 von jojo
  • Nach der bürgerlichen Machtübertragung an die NSDAP bezeichnete Hitler in seiner Regierungserklärung vom 23. März 1933, das Christentum als „unerschütterliches Fundament des sittlichen und moralischen Lebens unseres Volkes“.

    Wie wahr.

    NSDAP-Mitglieder-Entwicklung:

    1933: 3.900.000.
    1945: 7.500.000

    "Neben den Umständen des Zustandekommens des Reichskonkordats wird von Kritikern vor allem vorgebracht, das Konkordat unterlaufe die Trennung von Staat und Kirche. Artikel 18 des Konkordats schreibe staatliche Leistungen an die katholische Kirche fort und stehe damit im Widerspruch zum Artikel 138 der Weimarer Verfassung, der über Artikel 140 des Grundgesetzes weiterbesteht und fordert, dass die „auf Gesetz, Vertrag oder besonderen Rechtstiteln beruhenden Staatsleistungen an die Religionsgesellschaften durch die Landesgesetzgebung“ abzulösen seien, was in den mehr als 90 Jahren, die seit Verkündung der Weimarer Verfassung verstrichen sind, nicht geschehen ist."

    de.wikipedia.org/wiki/Reichskonkordat

    Wenn der ehemalige HJ-Flakhelfer Ratzinger im
    Reichstag auftritt, ist das ein Besuch bei den lieben Vetragspartnern.
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#12 stromboliProfil
  • 18.05.2011, 14:57hberlin
  • die verlinkung sollte hier landen.. b.t.w.

    hier , ein nicht uninteressanter artikel

    www.heise.de/tp/artikel/34/34735/1.html

    Homosexueller Selbsthass und Frauenfeindlichkeit blockieren den römisch-katholischen Männerbund

    Unerlöste Homosexualität und männerbündlerische Frauenverachtung blockieren die römisch-katholische Kirche. Doch dieser Tabukomplex wird nicht offen diskutiert. Nutznießer des Kleriker-Systems aus unterschiedlichen Lagern fürchten eine Debatte. Aber auch auf Seiten der Reformkatholiken tut man sich schwer, das heiße Eisen anzupacken. Die mächtigen Männer der Kirche stilisieren sich oft ganz ungeniert als Homo-Feinde. Derweil sorgen guter Anstand und Toleranz auf der Gegenseite dafür, dass die strukturelle und ästhetisch verfeierlichte Gleichgeschlechtlichkeit der Hierarchie als Problemschauplatz Nummer Eins nicht gründlich unter die Lupe kommt.
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#14 stephan
  • 18.05.2011, 20:31h
  • Wie immer bringt 'die röm.-kath. Kirche' hier viel durcheinander: Sie ist und war nicht der Arbeitgeber von Berger, als dieser Religionslehrer war. Nur durch eine anbiedernde Politik der Budes- und Landesregierungen ist für den Religionsunterricht zusätzlich zu den Berufsabschlüssen auch die Missio resp. Vocatio nötig und die wurde Berger entzogen, weil er klar ausgesprochen hat, was Sache ist!

    Dass ich über den Religionsunterricht sehr kritisch denke, mag außen vor bleiben, aber dass wir es Religionsgemeinschaften gestatten darüber zu bestimmen, wer an staatlichen Schulen unterrichtet und die Kinder indoktriniert, ist ein Skandal. Und wenn es sich dann noch um die röm.-kath. Kirche mit ihren verquasten Ansichten zur Sexualität, Moral und zur Toleranz gegenüber Minderheiten handelt, dann zeigt dies, wie widersinnig die noch immer enge Bindung von Staat und Kirche sind.

    Nach meiner Meinung muss die röm.-kath. Kirche z.B. wegen ihres implementieren Berufsverbots für Frauen (Weiheämter etc.) vom Verfassungsschutz überwacht und wegen der Diskriminierung und des Aufrufs zur Diskriminierung anderer Gruppen (Homosexuelle, etc.) jeden Monat, in dem sie sich nicht an die staatlichen Auflagen hält, mit hohen Geldstrafen belegt werden! - Und natürlich der Status als Körperschaft des öffentlichen Rechts, der all dies möglich macht, gehört abgeschafft! - Ist dies hier denn eine Bananenrepublik?
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#15 NotionConcept
  • 18.05.2011, 22:23h
  • Antwort auf #10 von jojo
  • So nicht ganz richtig: An deutschen Schulen gibt es auch reine Religionslehrer / Religionspädagogen die ihr Gehalt auch entsprechend von der Kirche bekommen und entsprechend leicht kündigbar sind. Religionslehrer, die allerdings noch ein anderes Fach haben, sind Staatsbeamten und sind deshalb auch nicht kündigbar (außer bei besonderen Kriterien). Auch einem Herrn Berger wurde nicht gekündigt, sondern nur ein Fach entzogen, nämlich darf er nicht mehr die Lehre der katholischen Kirche lehren. Nachdem er mit der katholischen Ideologie aber sowieso Probleme hat, ist das nur nachvollziehbar.

    Und der Skandal ist gar nicht mal so groß: Es gibt kein Fach namens "Religion". Das Fach heißt "Katholische Religionslehre" und beinhaltet letztenendes auch das, was soll daran also skandalös sein?

    Und der ideologische Teil, der gegen das Grundgesetz verstoßen würde, darf auch nicht an deutschen staatlichen Schulen gelehrt werden. Ich für meinen Teil habe 13 Jahre lang das Fach "Katholische Religionslehre" an der Schule gehabt. Die Klassiker werden zum Teil angesprochen oder auch nicht:

    Antiabtreibung wurde bei uns im strengkatholischen Bayern am Gymnasium diskutiert, aber es wurde niemals eine Richtlinie vorgegeben, wie wir darüber zu denken haben: ganz im Gegenteil: Wenn man in dieser Ex pro Abtreibung war und den Standpunkt vertreten konnte mit Argumenten wurde das sogar mit einem "sehr gut" bewertet. Es ging zumindest an meiner Schule eher darum, zu lernen, etwas moralisch zu durchdenken und dann selbst auf eine eigene Meinung zu kommen.

    So Themen wie "Kondome = schlecht" oder Homohass wurden an sich nie diskutiert oder abwertend behandelt.

    Von daher kann ich mit Sicherheit sagen, dass Lehren an deutschen Schulen nicht dem Grundgesetz widersprechen!
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#16 JadugharProfil
  • 19.05.2011, 00:57hHamburg
  • Antwort auf #14 von stephan
  • Nach den vielen Verbrechen, wie Hexenverfolgung, Heidenverfolgung, Schwulenverfolgung etc, die auf Moses dem Massenmörder zurückzuführen sind, der widersprüchlich das Töten verboten hatte und gleichzeitig es wieder erlaubt, müßten der katholischen Kirche und anderen religiösen Institutionen wie beispielsweise den Islam, die die brutalen mosaischen widersprüchlichen Ansichten durchsetzen, das Existenzrecht längst abgesprochen sein, denn sie sind ethisch und moralisch verkommen. Wenn sie Nächstenliebe oder gottgewollte Liebe predigen und heiligen, aber bei der Realisierung derselben diese zur Todsünde erklären, sind sie auch nicht mehr glaubwürdig.
    Die katholischen Christen und besonders Geistliche scheinen offenbar den Auspruch des pazifistischen Jesus nicht zu kennen: "Das was ihr dem Anderen im Geringsten antut, das habt ihr mir angetan!" Also müßten sie doch die goldene Regel der Bibel befolgen und Andere so behandeln, wie man selbst gerne behandelt werden möchte!
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#17 Timm JohannesAnonym
#18 TillAnonym
  • 19.05.2011, 07:56h
  • An dieser ignoranten, menschenverachtenden Organisation wird diese Kritik genauso abprallen, wie alles andere.

    Das einzige was die interessiert und was die verstehen ist die Sprache des Geldes. Nur Austritt hilft gegen diesen Verein...
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#19 jojoAnonym
  • 19.05.2011, 11:02h
  • Antwort auf #15 von NotionConcept
  • "Es gibt kein Fach namens "Religion". Das Fach heißt "Katholische Religionslehre" und beinhaltet letztenendes auch das, was soll daran also skandalös sein?"

    genau DAS. öffentliche schulen sollen wissen und die werte des grundgesetzes vermitteln und keine religiösen ideologien.

    "Es ging zumindest an meiner Schule eher darum (...) Von daher kann ich mit Sicherheit sagen, dass Lehren an deutschen Schulen..."

    du merkst schon, wie du hier argumentierst, oder?

    es freut mich, dass dein religionsunterricht einigermaßen differenziert war und dort keine bestimmte haltung aufgezwungn wurde. deine perönliche erfahrung kann aber leider nicht auf den gesamten religionsunterricht verallgemeinert werden. ich habe auch schon ganz andere geschichten vom religionsunterricht gehört, in denen nicht zur diskussion angeregt, sondern eine extrem einseitige weltsicht indoktriniert wurde.

    und das scheint weder von seiten der kirche noch des staates als problen gesehen zu werden, sondern ist offenbar genau so vorgesehen.

    zur grundgesetztreue: die offizielle katholische lehre enthält einige dogmen, die mit den werten des grundgesetzes quer liegen. gleichberechtigung von mann und frau, freie entfaltung der persönlichkeit, pluralismus - kannste alles knicken. wenn lehrer, die diese kirchenwerte nicht vertreten, rausgeschmissen werden können, dann kann mir keiner erzählen, dass da ein differenzierter unterricht explizit vorgesehen ist (auch wenn er natürlich trotzdem oft stattfindet).
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#20 jojoAnonym
  • 19.05.2011, 11:59h
  • Antwort auf #12 von stromboli
  • danke für den hinweis auf diesen artikel!

    abgesehen von einigen seltsamen formulierungen ("homosexuelle Liebesbegabung"??), einer diffusen tuntenfeindlichkeit und einer sicherlich übertrieben optimistischen sicht der katholischen basis ist das ganze wirklich lesenswert und aufschlussreich!

    ich sehe allerdings schwarz, was die reformationshoffnungen des autors angeht. wenn die strukturen einer institution sich dermaßen starr auf eine perverse selbst- und fremdunterdrückung ausgerichtet haben - und das seit jahrhunderten! - dann wage ich doch daran zu zweifeln, ob es jemals gelingen kann, nicht nur die inhalte, sondern auch die strukturen dieser kirche zu ersetzen - zumal beides, wie der autor ja sehr einleuchtend zeigt, untrennbar zusammenhängt.
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#21 advertisingAnonym
#22 FoXXXynessEhemaliges Profil
#23 Hans WurstAnonym
  • 21.05.2011, 20:56h
  • Eine ganze Reihe von Fotos zur Demo habe ich unter http//seismograph.blogsport.de entdeckt.
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#24 KobinaAnonym
  • 18.05.2013, 22:21h
  • Da schaue ich ins Fenster "damals bei queer.de" und sehe diesen Artikel.
    Sehr schön, gehörte damals zu den demonstrierenden Schülern, kannte diese Seite allerdings noch nicht.
    Das weckt richtig Erinnerungen! :)
    War 'n super Lehrer :)
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