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  • 02. August 2004 6 1 Min.

Berlin Führende Politiker der Liberalen haben ihren Vorsitzenden Guido Westerwelle gegen Kritik aus der Union in Schutz genommen. Die FDP-Generalsekretärin Cornelia Pieper sagte, es ginge der Partei nicht um Priviligierung, "sondern um den Kampf gegen die Diskriminierung von gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften." Pieper betonte, die Haltung der Freien Demokraten zu gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften sei schon vor Monaten von der FDP-Bundestagsfraktion einstimmig als Gesetzentwurf beschlossen worden. "Hier handelt es sich nicht um eine neue Haltung unseres Vorsitzenden, sondern um die gemeinschaftliche Haltung der gesamten FDP im Deutschen Bundestag". Auch der FDP-Rechtsexperte Jörg van Essen sagte, Westerwelle habe "die volle Unterstützung der FDP-Bundestagsfraktion". Westerwelle selbst verteidigte in einem ZDF-"Sommerinterview" seine Haltung. Der Staat dürfe nicht "Zensor der privaten Lebensentwürfe sein". Fragen zu seiner Homosexualität und zu seinem Freund blockte Westerwelle hingegen mehrfach ab. "Ich lebe mein Leben und ich lebe es sehr selbstbewusst, aber ich stelle es nicht in ein Schaufenster", so Westerwelle. (nb)

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-w-

#1 MichiAnonym
  • 02.08.2004, 16:50h
  • "Die volle Unterstützung der Bundestagsfraktion." Vielleicht. Aber der hessische Landesverband hat sich schon gegen Guidos neue Ideen geäußert. Mal schauen, wie weit er kommt, bis die Brüderles und von Stahls ihn wieder einfangen.
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#2 TobiAnonym
  • 02.08.2004, 17:07h
  • @Michi:

    Wie weit er kommt, hängt sicher auch von den nächsten Wahlergebnissen ab. Wenn die FDP da zulegen kann, wird Guido Westerwelles Position in der Partei gefestigt. Wenn die FDP da Stimmen verliert wird Westerwelle dagegen in Zukunft nicht mehr so großes Gewicht in der FDP haben.
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#3 TommyAnonym
  • 02.08.2004, 17:13h
  • Die FDP steht hinter ihm, sonst hätten sie nie im Februar das LPartErgänzG in den Bundestag eingebracht.

    Ihr glaubt doch wohl nicht, dass Westerwelle vor dem Parteipräsidium seine Neiung verheimlichen kann!

    Dazu lebte er viel zu offen! Immerhin hat man ihn schon seit Jahren (zu mindest in Berlin) in männlicher Begleitung in einschlägigen Szene-Cafes sehen können.
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