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- 20. Mai 2011 2 Min.

Scott Norton hat mal wieder ein Turnier gewonnen...
Inspiriert vom Coming-out des NBA-Clubpräsidenten Rick Welts hat sich nun auch ein Nachwuchs-Profibowler als schwul geoutet.
Der frühere Juniorenweltmeister Scott Norton hat auf der Website des nationalen Bowling-Verbandes zu seiner Sexualität Stellung genommen. Der 29-Jährige erklärte, dass er so beeindruckt von Rick Welts' Coming-out war, dass er sich nun nicht mehr verstecken will: "Während viele Sportler sich erst nach dem Ende ihrer Karriere offiziell outen, hat Herr Welts das gewagt, als er noch in der NBA aktiv war. Das hat mich ermutigt, selbst zuzugeben, dass ich ein schwuler Athlet bin", so Norton. "Ich will unbedingt anderen schwulen Athleten zeigen, dass ein Coming-out wichtig ist. So können wir demonstrieren, dass wir nicht anders als die anderen sind."
Norton sagte weiter, es habe "spezifische Hürden aufgrund meiner Sexualität" in seinem Sport gegeben, ging aber nicht auf Details ein. Er möchte nun nach der Offenbarung weiterhin unbekümmert seinem Sport nachgehen: "Ich hoffe, dass jeder mich weiterhin als die Person ansieht, die ich bin – nicht mehr und auch nicht weniger."
In amerikanischen Homo-Medien wird das neuerliche Coming-out gefeiert. Das Magazin "Outsports" erklärte etwa, dass der Mai nun der "schwulste Monat in der Sportgeschichte" gewesen sei. In letzter Zeit haben bereits eine ganze Reihe von Sportlern in den USA ihre Homosexualität nicht mehr verleugnet. Das prominenteste Sportler, der sich dieses Jahr outete, ist der Eiskunstläufer Johnny Weir (queer.de berichtete). Allerdings hat dieses Coming-out nur wenige Beobachter überrascht.
Derzeit gibt es in Deutschland eine Diskussion über Coming-outs im Profifußball. Zuletzt empfahl der Bayern-Kapitän Philipp Lahm schwulen Mitspielern, sich bedeckt zu halten, weil sie sonst Schmährufe der Fans ertragen müssten (queer.de berichtete). Andere Spieler, wie der Nationaltorhüter Manuel Neuer, empfehlen dagegen Offenheit (queer.de berichtete). Bislang hat sich im deutschen Profifußball der Herren aber noch kein einziger Spieler geoutet. (dk)















An dem können sich die angeblich so toughen Fußballer mal ein Beispiel nehmen!
Wahre Sportler sind Vorbilder und keine Feiglinge, die sich ständig verstecken!
Also Jungs:
outet Euch! Alle zusammen, dann ist das kein Problem! Und erst dann merkt ihr, wie unfrei ihr vorher wart.
Und dann seid ihr echte Vorbilder! Nicht nur für Schwule, sondern auch für Heteros! Dann wärt ihr Sportler im besten Sinne des Wortes.