Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=14334
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Grüner Sündenfall Homophobie


#1 eMANcipationEhemaliges Profil
  • 30.05.2011, 08:03h
  • Und wenn in BaWü S21 gebaut wird - dann kommt das große Erwachen. Man erinnere sich auch nur gerne an das "JA" der Grünen zum Kriegseinsatz der Bundeswehr damals ...

    Boris Palmer, shame on you!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 N89Anonym
  • 30.05.2011, 08:07h
  • Ich finde das übertrieben, einem gleich Homophobie zu unterstellen. Es gibt genug Leute, die Lesben und Schwule anerkennen und mit ihnen befreundet sind, aber dennoch glauben, dass Kinder besser in verschiedengeschlechtlichen Partnerschaften aufgehoben sind. Das hat nichts mit Homophobie zu tun, sondern vielleicht auch mit der Sorge um das Wohl des Kindes (Angst um Mobbing in Schule und Kita bspw.). Ich selbst würde mir auch überlegen, ob ich unbedingt meinem "Selbstverwirklichungsdrang" nachgehen soll und einem Kind vielleicht bewusst die Gefahr des Mobbens antue oder ob ich es lieber lasse und meinem Kind das nicht antue.
    Zudem gilt in jeder Partei das Recht auf Meinungsfreiheit. Ich weiß nicht, ob es so gut ist, jemandem mit einer Meinung konträr zum Mainstream einer Partei mit dem Rausschmiss zu drohen. Das hat dann nichts mit Freiheit, sondern interner Parteidiktatur zu tun.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 eMANcipationEhemaliges Profil
  • 30.05.2011, 08:13h
  • Antwort auf #2 von N89
  • Das finde ich nicht. Leute die Schwule / Lesben kennen und sie akzeptieren, finden nicht, dass Schwule / Lesben generell kein Adoptionsrecht haben sollten. Wenn sie das finden, dann akzeptieren sie Schwule / Lesben nicht, sondern tolerieren lediglich das, was sich eh nicht ändern lässt (die sexuelle Orientierung) - alles weitere (z.B. Adoption, Gleichstellung) wird aber nicht akzeptiert sondern bekämpft, weil es in Wirklichkeit nämlich den Leuten gegen den Strich geht = Homophobie.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#4 Geert
  • 30.05.2011, 08:56h
  • Antwort auf #3 von eMANcipation
  • Offensichtlich reagiert Boris Palmer wie viele gutaussehende heterosexuelle Männer - aus einer persönlichen Abneigung gegen Schwule heraus. Die Vermutung liegt nahe, dass er zu oft von Schwulen angebaggert wurde, was bei Heteros auf Dauer Ekel erzeugt.
    Man kann ähnliche Verhaltensweisen bei vielen gutaussehenden Heteromännern beobachten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#5 Geert
  • 30.05.2011, 09:01h
  • Man muss sicher davon ausgehen, dass dieser Mann absolut homophob ist! Da er aber nicht dumm ist, weiss er, dass seine Aussage gegen Adoptionen das Äußerste ist, was er verbalisieren darf. Hätte er das gesagt, was er (offensichtlich) wirklich denkt, wäre er bei den Grünen nicht mehr haltbar. Die Schwulen- und Lesbenbewegung wird ihn in nächster Zeit genausestens beobachten und sich gegebenenfalls auf ihn einschießen müssen!
  • Antworten » | Direktlink »
#6 MarekAnonym
  • 30.05.2011, 09:06h
  • Arschlöcher gibt es auch bei den Grünen:
    das betrifft nicht nur den Homohasser Boris Palmer, sondern auch die Homohasserin Angelika Beer.

    Aber den Grünen ist klar, dass sie ohne ihre schwulen, lesbischen, bi- und transsexuellen Wählerinnen und Wähler weg vom Fenster wären.

    Die überwältigende Mehrheit der Grünen ist für die volle Gleichstellung von Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen in allen Bereichen!!

    Und wenn sie schlau sind, machen sie Ewiggestrige wie Boris Palmer mundtot wie damals Metzger. Solche Leute schaden der Partei massiv!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 Tobi CologneAnonym
  • 30.05.2011, 09:20h
  • Solche Faschos haben bei den Grünen nichts zu suchen!

    Ich kann mich nur der Forderung von queer.de aus dem anderen Artikel anschließen:
    es ist das mindeste, dass er aus dem Parteirat ausgeschlossen wird!

    Ansonsten kann ein Verlust schwuler Wähler nicht mehr ausgeschlossen werden. Denn viele wollen sicher keine Partei wählen, die solches Gedankengut auch noch hofiert...
  • Antworten » | Direktlink »
#8 BurgerBerlinProfil
  • 30.05.2011, 09:23hBerlin
  • Die Grünen haben es geschafft. Ein ehemaliger Schützenkönig und bekennender Katholik ist Ministerpräsident und jetzt kann man sein wahres Gesicht zeigen. Ein über Jahre gefeierter Bürgermeister einer der spießigsten Städte in Deutschland, nutzt schamlos die Chance um sein ökodiktatorisches konservatives Weltbild sofort zu verbreiten. Was erschreckt – man hat über Jahre eine Gruppe als Stimmvieh missbraucht, die man jetzt scheinbar nicht mehr braucht. Aber es gibt genügend, die immer wieder irgendwelche Erklärungsansätze für solches untragbares Verhalten finden. Vermutlich wird die sich ewig anbiedernde Claudia Roth keinen CSD auslassen, um ihre „Schäfchen“ wieder auf Linie zu bringen.Herr Palmer wird weiterhin sein konservatives ökologisch bewegtes Klientel bedienen und auch den entsprechenden Zulauf bekommen. Dieser Wolf im Schafpelz wird viele Bemühungen für die Rechte von Schwulen und Lesben in allen Parteien um Jahre zurückwerfen. Es wäre überlegenswert, ob man sich nicht grundsätzlich darüber Gedanken machen sollte, ob die Grünen insgesamt nicht die Partei sind, die man wählen kann. Wer mit solchen Positionen den Versuch unternimmt Wählerstimmen zu fangen, der ist auch zu amderem bereit. Dazu gehört auch die auf Teufel komm raus vertretene Migrationspolitik. Hier wird seit Jahren in tiefster Überzeugung der Versuch unternommen, gewisse Gruppen in der Gesellschaft zu etablieren, die alles andere als Schwulen und Lesben freundlich sind. Man darf sich natürlich die Frage stellen, warum dies überhaupt geschieht. Ist dies nur der Versuch, den anderen Parteien ein Weltbild aufzuzwingen ? Vielleicht dient das Verhalten des Herrn Palmer auch dazu, dass die Menschen die Augen geöffnet bekommen !
  • Antworten » | Direktlink »
#9 SebiAnonym
  • 30.05.2011, 09:34h
  • Wenn Boris Palmer der Meinung ist, Homorechte würden den "Weg zur Großpartei" behindern, zeigt er damit zweierlei:

    1. Er ist offenbar von Größenwahn und Großmannssucht befallen. Und auch so opportunistisch, dafür Grundrechte fallen zu lassen.

    Damit gehört er eher in die FDP!

    2. Er ist auch noch extrem dumm:
    ohne Homorechte hätten die Grünen nicht mehr, sondern deutlich weniger Wähler!

    Nicht nur, dass Homo-, Bi- und Transsexuelle einen großen Teil der grünen Wähler ausmachen, sondern auch die heterosexuellen Wähler der Grünen wollen volle Gleichstellung für ihre Freunde, Familienangehörigen, Kollegen, Nachbarn, etc.

    Und die Homohasser, die die Grünen nicht wählen, machen das nicht nur wegen der Homopolitik der Grünen, sondern auch wegen vielen anderen Themen. Um die zu bekommen, müsste Herr Palmer dann auch das Fortlaufen von AKWs, Steuererleichterung für Besserverdienende, Abschaffung jeder Sozialleistung, etc. fordern.

    Oder ist Herr Palmer einfach nur ein dreckiger kleiner Homohasser, der Parteitaktik nur vorschiebt, um seinen Faschismus zu kaschieren?

    Egal, ob aus Taktik oder Homohass:
    seine Forderung ist nicht nur unmenschlich, sondern auch dumm, weil die Grünen durch solche Forderungen deutlich weniger Wähler haben statt auch nur einen mehr...

    Der hat bei den Grünen nichts mehr zu suchen!

    Jetzt können die Grünen zeigen, wie ernst es ihnen wirklich ist! Wer Homophobie in den eigenen Reihen nicht bekämpft, wird bei anderen Forderungen natürlich auch unglaubwürdig.

    Entweder Palmer geht oder unsere Stimmen gehen!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#10 FloAnonym
  • 30.05.2011, 09:42h
  • Das ist jetzt der Lackmustest für die Grünen:

    wer Homohass bekämpfen will, muss das natürlich auch in der eigenen Partei tun!

    Geschieht das nicht, wird man unglaubwürdig.

    Gibt es keine personellen Konsequenzen, gehen viele Wähler verloren!!
  • Antworten » | Direktlink »
#11 JanAnonym
  • 30.05.2011, 09:48h
  • Tja. Stimmt schon. Sowas gibt es in jeder Partei. Der Riesenunterschied zu den Grünen ist nur, dass uns gerade die Grünenanhänger immer verkaufen wollen, wie alle anderen moralisch verdorben sind, und nur bei den Grünen alles anders ist. Eines muss man den Grünen lassen - das Marketing ist wirklich 1A. Oder die anderen Parteien sind momentan so grottenschlecht, dass sich die Wähler in ihrer Verzweilung entweder ganz abwenden und nicht mehr wählen gehen oder auf das grüne Marketing hereinfallen. Dahinter steckt längst nicht mehr das, was die Grünen bei ihrer Gründung versprochen haben. Wo bleibt der glaubwürdige(!) Einsatz für direkte Demokratie, Bürgerrechte, usw.? Nicht, dass die anderen besser wären - aber DAS ist mir eindeutig zu wenig. Wahrscheinlich der Preis für 25% der Stimmen in BaWü.
  • Antworten » | Direktlink »
#12 goddamn. liberalAnonym
  • 30.05.2011, 09:49h
  • Antwort auf #2 von N89
  • Kinder von Afrikanern bzw. gemischtrassigen Ehen werden in manchen Kitas und Schulen auch gehänselt. Was müssen wir nun verhindern? Die gemischtrassigen Ehen oder das Mobbing durch pädagogische Maßnahmen?

    Freunde, die ihren Freunden nicht die gleichen Bürgerrechte zugestehen, sind keine Freunde. Das gilt ganz unabhängig davon, ob man oder frau diese Bürgerrechte - also hier das Recht auf BEWERBUNG um eine EVENTUELLE Adoption - überhaupt jemals in Anspruch nehmen will.

    Die Verdrängung von Homophobie - auch der Homophobie von 'Freunden' - schafft sie nicht aus der Welt. Sie existiert. Man muss stark genug sein, ihr ins Auge zu sehen. Und sie hat sehr mächtige Unterstützer - z. T. heilige Väter auf heiligen Stühlen. So ist das halt...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#13 VolkundWeltAnonym
  • 30.05.2011, 10:03h
  • Warum glauben eigentlich alle, dass dies den Grünen schaden würde? Genauso: Was macht es den Grünen aus, wenn sie homosexuelle Wähler verlieren und in ihrer seit einigen Jahren vorherrschenden Stammwählerschaft, der deutschen Kleinbürgerschaft, zulegen kann?
  • Antworten » | Direktlink »
#14 JonasNowotnyProfil
  • 30.05.2011, 10:07hLudwigsburg
  • @N89

    Mich befällt immer gleich der Brechreiz, wenn ich das Wörtchen »Selbstverwirklichungsdrang« im Zusammenhang mit Kindern lese. Wie genau sieht denn so ein Paar aus, das sich völlig frei von eigenen Interessen fortpflanzt? Wie Barbie & Ken?
    Wenn ich also nicht will, dass mein Kind gehänselt wird, weil ich ein übergewichtiger, brillentragender, schwarzer Katholik bin, pflanze ich mich besser nicht fort?
    Das Opfer trägt die Schuld für die Repressalien selbst? Ist es das, was du meinst? Oder kann ich nicht eher von der Gesellschaft verlangen, dass sie Akzeptanz für Minderheiten zeigt?
  • Antworten » | Direktlink »
#15 Geert
  • 30.05.2011, 10:12h
  • Spätstens seit der Wahl in Baden-Württemberg dürfte es klar sein: Die Grünen - die Partei der deutschen Kleinbürger und Spießer!
  • Antworten » | Direktlink »
#16 FloAnonym
  • 30.05.2011, 10:21h
  • Antwort auf #11 von Jan
  • Naja, nur weil es auch bei den Grünen eine Handvoll Homohasser gibt, heißt das nicht, dass diese der ganzen Partei diktieren, ob wir gleichgestellt werden oder nicht. Und die überwältigende Mehrheit der Grünen ist und bleibt für volle Gleichstellung...

    Dennoch muss sowas natürlich personelle Konsequenzen haben, wenn man nicht seine Glaubwürdigkeit verlieren will.

    Man kann nicht bei der Union den Rücktritt wegen homophober Äußerungen verlangen und dann in der eigenen Partei ein Auge zudrücken.

    Zumindest aus dem Parteirat muss er ausgeschlossen werden!

    Ansonsten muss man der Partei vielleicht mal zeigen, dass wir sie genauso ruinieren können wie die FDP, die auch meinte, uns verarschen zu können und die wir von fast 20% auf unter 5% bekommen haben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#17 Sabelmann
  • 30.05.2011, 10:34h
  • Ich finde es schon merkwürdig dass Heteros sich herausnehmen zu wissen was und wie es bei den Schwulen abläuft und ob sie als Eltern geeignet sind !!!
    Wir sind genau so gute und schlechte Eltern wie Heteros.Ich habe vor 29 Jahren....als offen Schwuler...das alleinige Sorgerecht(Vormundschaft) für meinen Sohn bekommen und auch allein grossgezogen.Und ich kann stolz behaupten dass aus dem Jungen ein "normaler" Mensch geworden ist.
    Ich habe ihm gerade diesen Artikel vorgelesen.Er ist der Meinung diese Adoptionsgegner sind "deppat".Er war immer ein glückliches Kind und ist dankbar dass ich es durchgezogen habe.
    So mancher Wichtigtuer sollte sich nicht über Themen äussern von denen er keine Ahnung hat!OK...er ist mein eigener Sohn...aber lieben nicht auch Adoptionseltern ihre Kinder wie die eigenen?Und nur aus politischen Kalkülen dem Thema negativ gegenüber zu stehen finde ich schon anmaßend!
  • Antworten » | Direktlink »
#18 remixbeb
  • 30.05.2011, 10:36h
  • also ich weiß nicht. Den Herrn jetzt gleich als Homohasser zu bezeichnen, finde ich etwas fragwürdig.
    Für mich sagt das nur eines aus: Als Oberhaupt einer größeren Stadt und gepusht durch die Landtagswahlen, werden manche Menschen einfach nur noch machtgeil und sind dann auch bereit, von Themen abzurücken, um die Macht zu erhalten oder gar noch zu vergrößern. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass ich nichts mehr davon halte. Auch wenn das zweifelsohne sehr kurzsichtig gedacht ist.

    Ich bin davon überzeugt, dass auch ein Herr Palmer niemals auf die Idee gekommen wäre, wenn er nicht Bürgermeister wäre und die Grünen bei den Wahlen wie bisher 7-8 % bekommen hätten.

    Deshalb: Homo-Gurke ja! irgendwelche Konsequenzen ja! Bezeichnung als Homo-Hasser nein!
  • Antworten » | Direktlink »
#19 Hansi.Anonym
  • 30.05.2011, 10:39h
  • Das, was sich bereits seit längerer Zeit abzeichnete, ist durch diesen ungeheuren Vorfall um Boris Palmer deutlich geworden: Die Schwulen und Lesben wurden von den Grünen lediglich als Stimmvieh missbraucht, um an die Macht zu kommen. Jetzt, wo die Grünen von baden-württemberger Katholiken und anderen Kleinbürgern gewählt werden, braucht man die Schwulen und Lesben immer weniger. Die neue Generation von Grünen will sich die Hände nicht mit Themen wie Adoptionen bei Schwulen, Rechte von Transsexuellen usw schmutzig machen. Das überlässt man der älteren Generation von Claudia Roth oder Volker Beck.
  • Antworten » | Direktlink »
#20 nuriko24Anonym
  • 30.05.2011, 10:51h
  • Ich würd mal die Kirche im Dorf lassen.

    Da haben die Grünen mit Boris Palmer jemanden an Bord, der gegen Homorechte ist. Unschön und, wie Renate Künast bereits angemerkt hat, nicht wirklich dem grünen Parteiprofil dienlich.

    Aber aufgrund dieser Einzelmeinung (!) gleich ein Urteil über die gesamte Partei zu fällen ist doch wohl wirklich total daneben.

    Da müsste man zeitgleich die SPD wegen Sarrazin als durchweg dumm, rassistisch und ausländerfeindlich abstempeln und der FDP über Sabine Leutheusser-Schnarrenberger weitestgehend gesunden Menschenverstand attestieren.

    Den Grünen verdanken wir immerhin die eingetragene Lebenspartnerschaft, die seinerzeit auch nur gegen den Widerstand der anderen Parteien in ihrer heutigen Form durchzusetzen war. Mit diesem Gesetz haben die damals bestimmt nichts für ihr Bild in der konservativen Öffentlichkeit getan, trotzdem haben sie es (teils auch gegen den Koalitionspartner) durchgekämpft. Seitdem die Grünen nicht mehr in der Regierung sind gehen solche Gesetzänderungen auf Bundesebene eigentlich nur über das BVerfG.

    Künast hat ihn direkt zur Ordnung gerufen, die Grünen haben meines Wissens ihre Positionen im Homo-Recht noch nicht über Bord geworfen und wenn in der kommenden Legislaturperiode wirklich mal wieder was rumkommen soll in Sachen Homorechten würde ich mich auch weiterhin eher an die Grünen halten als an Schwarz, Gelb oder Rot.
  • Antworten » | Direktlink »
#21 stromboliProfil
  • 30.05.2011, 11:20hberlin
  • Antwort auf #8 von BurgerBerlin
  • "Dazu gehört auch die auf Teufel komm raus vertretene Migrationspolitik. Hier wird seit Jahren in tiefster Überzeugung der Versuch unternommen, gewisse Gruppen in der Gesellschaft zu etablieren, die alles andere als Schwulen und Lesben freundlich sind. Man darf sich natürlich die Frage stellen, warum dies überhaupt geschieht. Ist dies nur der Versuch, den anderen Parteien ein Weltbild aufzuzwingen ? Vielleicht dient das Verhalten des Herrn Palmer auch dazu, dass die Menschen die Augen geöffnet bekommen !"
    ein interessanter ausblick:
    hat die grüne partei endlich ihren sarrazin gefunden?

    Wir werden diese entwicklung anhand deiner beiträge verfolgen um schlussfolgerungen ziehen zu können... wenn du sie dann wie t.j. für absolute spitze erklärst, sind wir bei pro - (was auch immer) angekommen!
    Sehr spannend die zusammenhänge! &
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#22 Timm JohannesAnonym
  • 30.05.2011, 11:33h
  • Erstmal ein sehr guter Artikel von Micha Schulze, der gut die Geschichte der Grünen im Bereich der Homopolitik beschreibt.

    Vor knapp einem Jahr am 24. April 2010 haben die Grünen im Bundestag folgenden Antrag zu Regenbogenfamilien eingebracht.

    *
    dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701429.pdf

    Darin wird das gemeinschaftliche Adoptionsrecht für verpartnerte homosexuelle Paare gefordert.

    Herr Palmer sollte dringend sich mit den Positionen seiner Partei im Bundestag vertraut machen.

    Im übrigen schadet Palmer Renate Künast mit solchen Äußerungen sehr in ihrem Wahlkampf in Berlin.

    Sollten die Grünen im Bund in Regierungsverantwortung gelangen, wird die Ehe geöffnet und das Adoptionsrecht eingeführt.

    Bei der Einkommenssteuer rechne ich damit, das SPD/Grüne das Ehegattensplitting abschaffen werden und eine Individualbesteuerung einführen und die Steuervergünstigungen des Ehegattensplittings in die Institutionen (kostenlose Kindergärten, bessere Schulen) umleiten werden.

    Es dürfte daher auch im Bund 2013 aufgrund unterschiedlicher Haltungen gerade in der Familienpolitik zu keiner Koalition zwischen Grünen und CDU/CSU kommen.

    Zwar entfällt erkennbar in den kommenden Jahren der Streitpunkt "Atomenergieausstieg", da die CDU/CSU hier anscheinend umsteuert. Aber gerade bei der Familienrechtspolitik (Abschaffung des Ehegattensplittings; Gleichglechtliche Ehe) werden CDU und Grüne sich nicht einig werden, da bin ich mir sicher. Das gilt aber nur solange, wie ein Boris Palmer nicht mehrheitsfähig bei den Grünen in der Bürger- und Famillienrechtspolitik wird.
  • Antworten » | Direktlink »
#23 Knueppel
  • 30.05.2011, 11:38h
  • Antwort auf #4 von Geert
  • Geht's Dir noch gut?

    Was erzählst Du denn da für "Klein Doofi"-Geschichten?

    1.) Ist Deine "Analyse" auf Blöd-Zeitungsniveau der dümmliche Versuch die politisch motivierte Hinwendung des Boris Palmer zum rechten Rand des Wählerspektrums auf eine rein "zwischenmenschliche Ebene" zu reduzieren

    2.) Der von Dir als "gutaussehender heterosexueller Mann" (hast du eigentlich schlimme Minderwertigkeitskomplexe, als .... aussehender schwuler Mann? ) bezeichnete Palmer ist für mich überhaupt nicht attraktiv (fliehendes Kinn, sabbernde Lippen, unproportioniertes Gesicht etc.).

    3.) Nur schwache heterosexuelle Männer, deren "Männlichkeit" auf tönernen Füssen steht, fühlen sich von schwulen Männern bedroht. Selbstbewußte, in ihrer Männlichkeit gefestigte, Heteros fühlen sich dagegen geschmeichelt, wenn sie nicht nur von Frauen, sondern auch von Männern attraktiv gefunden werden (z.B. Brad Pitt, der dies öffentlich sagte und dann außerdem einen größeren Geldbetrag für die Unterstützer der Homo-Ehe in Kalifornien spendete ... ein attraktiver, selbstbewußter heterosexueller Mann, der souverän damit umgeht begehrt zu werden)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#24 Geert
  • 30.05.2011, 11:39h
  • Antwort auf #8 von BurgerBerlin
  • Warum betreiben die Grünen seit Jahren eine Einwanderungspolitik, die Migranten aus der Unterschicht beinahe unkontrolliert ins Land lässt, nur damit sie hier von der Sozialhilfe leben (90 % der Libanesen in Berlin leben von der Sozialhilfe!)?

    Die Antwort ist klar: Die Wirtschaft will es!

    Erst wenn unser Sozialsystem völlig zusammengebrochen ist und die bisherigen HIlfen nicht mehr gezahlt werden können, kann die Wirtschaft Stundenlöhne von 3 oder 4 Euro diktieren. Dann endlich haben die Wirtschaftsbosse die Gesellschaft dort, wo sie sie haben will: Auf der einen Seite die "Leistungsträger", die mit dem Geld kaum wissen wohin, auf der anderen Seite die Arbeitssklaven wie in den Slums von Delhi.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#25 BurgerBerlinProfil
  • 30.05.2011, 11:43hBerlin
  • Antwort auf #21 von stromboli
  • Danke für diese Kommentierung – allerdings hättest du auf diese unsäglichen Smiley´s verzichten können. Die Zeit der Unterhaltung über gemalte Gesichter ist doch seit Erfindung der Buchstaben und der zusammenhängenden Sätze vorbei.
    Wie schlimm muss es für die Verteidiger von freiheitlichen Rechten sein, wenn die ursprünglichen Protagonisten - mit gepachtetem „Multikulti Gesellschaftsbild“ - merken, dass die in ihren Reihen auch die „schwarzen Schafe“ beherbergen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#26 AndreasAnonym
  • 30.05.2011, 11:45h
  • So gut wie alle gesetzlichen Verbesserungen für Homosexuelle und homosexuelle Paare der letzten Jahrzehnte verdanken wir Initiativen der Grünen. Da sollte wegen eines(!) Abweichlers wie Palmer nicht gleich eine solche Panikmache betrieben werden.
  • Antworten » | Direktlink »
#27 BurgerBerlinProfil
  • 30.05.2011, 12:06hBerlin
  • Antwort auf #24 von Geert
  • ch sagte in meiner Message ja "Aber es gibt genügend, die immer wieder irgendwelche Erklärungsansätze für solches untragbares Verhalten finden."
    Dazu gehört auch der von dir hervorgebrachte Ansatz "Die Wirtschaft will es!"
    Die deutsche Wirtschaft funktioniert nicht mit ungebildeten Migranten. Allerdings sind solche Ablenkungsmanöver in der hier geführten Diskussion nicht sonderlich hilfreich. Es geht um ein verstecktes Weltbild einer großen Anzahl der „Grün“ Wähler. Eine Personen wie Claudia Roth, die ja keinen CSD dieses Landes ausläßt - ist doch eher die Quotenverrückte, die halt auch mal Lustig und "Anders" sein darf. Im Hintergrund der Parteitage sitzt doch die strickende schweigende triste Masse mit konservativ geprägten Ansichten. Ein Teil schimpft dabei vielleicht noch auf die bösen Konzerne - etwas links kann ja nicht schaden. Aber der geordnete Garten - vielleicht nicht mit der klassischen Begonie, sondern der "leuchtenden" Sonnenblume - ist doch heute schon der Klassiker bei den Wählern der Grünen. Was passiert den in Berlin – sobald ein Bezirk etwas „Bunter und Lauter“ wird, kommt die Keule der „Auslese“. Nein, man möchte keine lärmenden Touristen und man ist gegen irgendwelche bösen Ansiedlungen von Gewerbe. Ach und bitteschön – nach 22 Uhr wird in der „Familie“ geordnet geruht. Und es ist halt schön, wenn alles geregelt ist und vielleicht kämpft man demnächst noch für die energetische Sanierung der katholischen Kirche in der Nachbarschaft oder halt doch nur für die Ansiedlung einer Waldorf-Schule.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#28 TimonAnonym
  • 30.05.2011, 12:19h
  • Umweltschutz UND (!) Bürgerrechte sind die zwei zentralen Themen der Grünen!

    Wenn Boris Palmer das anders sieht, gehört er nicht mehr zu den Grünen...

    Bei Stuttgart 21 stellt er sich auf die Seite der Demonstranten, weil das Wählerstimmen bringt (obwohl er mit Stuttgart gar nichts zu tun hat). Aber bei Homorechten hat er Angst vor seinem erzkonservativen Wahlkreis und will von UND ZUSTEHENDEN GRUNDRECHTEN nichts mehr wissen.

    Damit beweist er, dass er nichts anderes als ein rückgratloser, machtgeiler Opportunist ist! Damit kann er gerne zur heuchlerischen FDP gehen, aber bei den Grünen hat er nichts mehr verloren!!

    Was trifft machtgeile Opportunisten am meisten? Wenn man ihnen ihre Macht nimmt...
  • Antworten » | Direktlink »
#29 jochenProfil
  • 30.05.2011, 12:24hmünchen
  • Die Grünen sind eine Partei wie jede andere geworden. Wären die Grünen nicht konservativer geworden , sie hätten niemals bei der letzten Landtagswahl einen so großen Erfolg im konservativen Baden-Würtemberg erzielt.

    Die heutigen Grünen würden natürlich Grundsätze über Bord werfen ( und haben i. der Vergangenheit auch schon) ... auf dem Weg zur "Großpartei" . ( VOR der BW-Wahl: FÜR einen Volksentscheid bei Stuttgart 21 , NACH der gewonnen Wahl sieht die Sache plötzlich ganz anders aus)

    Dass Fr. Künast vehement Hr. Palmer widerspricht könnte eventuell tatsächlich ihre Überzeugung sein. Man kann es aber auch so sehen, daß eine Bürgermeisterkanditatin für Berlin die Homophobie fördert oder zumindest duldet weniger Erfolgsaussichten hat in einer Stadt mit überdurchschnittlichen Homo-Anteil in d. Bevölkerung.

    Ich habe selber früher die Grünen gewählt. Heute wähl ich sie nicht mehr.

    Man sollte sich nicht zu grosse Illusionen von politischen Parteien machen. Meistens verwalten die Parteien nur den Status Quo im Grossen und Ganzen.
    Ehrfahrungsgemäss werden echte Veränderungen , neue Weichen meist immer nur ausserparlamentarisch (ja- auch meist auf der Strasse) angestossen und erkämpft .
    (Frauenbewegung, Arbeiterbewegung, Schwarzenbewegung, Homosexuellenbewegung, Umwelt-(Anti-Atom-)Bewegung..usw..)

    "Die Grünen sind ein Motor des neokonservativen Rollbacks" - Jutta Ditfurth
  • Antworten » | Direktlink »
#30 Geert
  • 30.05.2011, 12:25h
  • Antwort auf #27 von BurgerBerlin
  • Ich habe in meinem Kommentar nicht behauptet, dass die Wirtschaft mit ungebildeten Migranten funktionieren würde.

    Wenn hier Millionen und Millionen von Menschen von der Sozialhilfe leben und immer mehr Leute ins Land gelassen werden, die aller Voraussicht nach immer von der Sozailhilfe leben werden, so wird das dazu führen, dass unser System zusammen bricht. Dann wird man eines Tages einen radikalen Schnitt machen MÜSSEN und Sozialhilfe nur noch in einigen wenigen Aussnahmen zahlen können. Und genau DAS ist es, was die Wirtschaft und die etablierten Wirtschaftsparteien (FDP, CDU, Grüne) wollen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#31 Geert
  • 30.05.2011, 12:32h
  • Bei der anstehenden Wahl in Berlin gibt es also für die ca. 100.000 Schwulen und Lesben, die in dieser Stadt wohnen, keine Alternative:

    Wowi wählen! Künast in die Mülltonne!
  • Antworten » | Direktlink »
#32 HinnerkAnonym
  • 30.05.2011, 12:32h
  • Mal ganz abgesehen davon, dass Kinder ja wohl besser in schwulen und lesbischen Familien aufwachsen als im Heim oder auf der Straße und dass unabhängige wissenschaftliche Studien immer wieder beweisen, dass Schwule und Lesben ebenso gute Eltern sind wie Heteros.

    Aber das schlimmste ist, dass Boris Palmer wie alle Homohasser Kinder instrumentalisiert um Schwulen und Lesben zu schaden!

    Fakt ist nämlich, dass es beim Adoptionsrecht in erster Linie ums Kindeswohl geht. Es geht darum, dass die Kinder, die schon in schwul-lesbischen Familien aufwachsen eine gewisse Sicherheit haben. Und dass z.B. im Falle des Todes eines Elternteils sie nicht auch noch dem anderen Elternteil weggenommen werden und ihr Zuhause verlieren!

    Herr Palmer scheißt aufs Kindeswohl, nur um uns zu schaden... Mit dieser Taktik liegt er stramm auf NPD-Linie!! Damit hat er bei den Grünen nichts mehr zu suchen!

    Sollte er nicht mindestens aus dem Parteirat ausgeschlossen werden, müssen wir wohl bei kommenden Wahlen ein Beispiel unserer gesammelten Macht demonstrieren. Dann gucken wir mal, wer den Grünen mehr Wählerstimmen bringt: die Homohasser, die auch aus anderen Gründen die Grünen nicht wählen, oder wir!

    Wir können auch die Linkspartei wählen. Wir sind sogar genug, um eine der sog. Splitterparteien über 5% zu heben.

    Die Grünen haben die Wahl:
    entweder Boris Palmer oder wir...
  • Antworten » | Direktlink »
#33 LorenProfil
  • 30.05.2011, 12:39hGreifswald
  • Ich stimme Micha Schulzes Analyse zu. Seine Forderung, Herrn Palmer aus dem Parteirat der Grünen auszuschließen, halte ich allerdings für naiv, da er in der Parteispitze Förderer und Freunde hat, die ihn schon deshalb halten werden, weil sie sonst ihr Gesicht verlieren könnten.
    In der Binnenpolitik der Grünen vertritt Herr Palmer eine "hardcore realo Strömung" mit machtpolitischen Ambitionen, wie es sie übrigens in jeder der im Bundestag vertretenen Parteien gibt (bei der Partei Die Linke wird das noch sehr sichtbar werden, wenn demnächst das Parteiprogramm diskutiert und beschlossen werden muss; bei den anderen Parteien kennt mans eh zu Genüge).

    Palmer und seine Förderer:

    www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,723938,00.html
  • Antworten » | Direktlink »
#34 FelixAnonym
  • 30.05.2011, 12:40h
  • PFUI Boris Palmer!

    Wie der billigste Populist wollen sie das was richtig ist (und auch grünes Kernthema ist) verhindern, nur um noch ein paar Stimmen mehr zu raffen.

    Dabei scheinen sie gar nicht zu kapieren, dass der Verlust homosexueller Wähler viel größer ist als ein paar Stimmen mehr von Homohassern.

    Hätten Sie nur noch ein Fünkchen Anstand, würden sie den Parteirat freiwillig verlassen, sich öffentlich entschuldigen und ihre hasserfüllten Ansichten zu 100% zurückziehen!

    Wenn Sie diesen Anstand nicht haben, machen sie die gesamte grüne Partei unglaubwürdig. Und dann müssten wir Wähler zeigen, dass wir auch anders wählen können. Dann sehen Sie schon, was Sie von Ihrer Machtgeilheit haben.

    Ich werde jedenfalls keine homophoben Populisten wie Sie wählen. Und sollten Sie im Parteirat bleiben, muss ich davon ausgehen, dass das Linie der grünen Partei ist und damit kann ich insgesamt die Grünen nicht mehr wählen!
  • Antworten » | Direktlink »
#35 FelixAnonym
  • 30.05.2011, 12:44h
  • Antwort auf #20 von nuriko24
  • "Aber aufgrund dieser Einzelmeinung (!) gleich ein Urteil über die gesamte Partei zu fällen ist doch wohl wirklich total daneben."

    Im Prinzip ja!

    Aber das gilt nur, wenn die Grünen daraus personelle Konsequenzen ziehen und diese hasserfüllte, populistische "Einzelmeinung" zumindest aus dem Parteirat ausschließen.

    Tun die Grünen das nicht, muss ich davon ausgehen, dass sie diese Meinung tolerieren.

    Bei anderen Parteien fordern die Grünen nach homophoben Ausrastern auch (berechtigterweise) personelle Konsequenzen. Dann muss man das auch in der eigenen Partei so handhaben, sonst wird man unglaubwürdig.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#36 RobinAnonym
  • 30.05.2011, 12:56h
  • Einer der Grünen, die Boris Palmer massiv fördern und seine Aufnahme in den Parteirat unterstützt hat, ist Cem Özdemir!

    Als ob gerade der nicht schon genug Dreck am Stecken hätte: damals nach der Hunzinger-Affäre, musste er zurücktreten und ist dann plötzlich wieder aufgetaucht - wohl auch aus reiner Machtgeilheit!

    Und sein Protegé Boris Palmer verrät nun grüne Positionen, um noch ein paar Stimmen mehr zu bekommen.

    Aber dieses unethische Kalkül, das Menschen als reines Stimmvieh ansieht, wo man taktisch den maximalen Profit rausholen kann, kann ganz schnell nach hinten losgehen.

    Ich werde jedenfalls die Grünen nicht mehr wählen, solange Boris Palmer noch Mitglied im Parteirat ist. So jemand hat im Parteirat viel zu viel Macht auf die Parteilinie und wir müssen fürchten, dass der nach kommenden Wahlen solche Dinge tatsächlich durchsetzt.

    Die Grünen fordern bei anderen Parteien Rücktritte wegen solcher faschistischer Äußerungen. Legen sie diesen Maßstab nicht auch bei sich selbst an, sind sie für mich unglaubwürdig und ich muss fürchten, dass sie die FDP-Taktik fahren und nur umsere Stimmen wollen und dass Taten folgen.

    Also:
    solange Boris Palmer im Parteirat ist, wähle ich die Grünen nicht mehr!!

    Dann lassen wir es mal drauf ankommen und gucken, von wem die Grünen mehr haben - von Boris Palmer oder von uns...
  • Antworten » | Direktlink »
#37 RobinAnonym
  • 30.05.2011, 13:03h
  • Antwort auf #2 von N89
  • "Ich finde das übertrieben, einem gleich Homophobie zu unterstellen. Es gibt genug Leute, die Lesben und Schwule anerkennen und mit ihnen befreundet sind, aber dennoch glauben, dass Kinder besser in verschiedengeschlechtlichen Partnerschaften aufgehoben sind. Das hat nichts mit Homophobie zu tun, sondern vielleicht auch mit der Sorge um das Wohl des Kindes"

    Doch das hat sehr wohl was mit Homophobie zu tun!! Das ist sogar Homohass in Reinkultur!

    Wie schon jemand anders geschrieben hat:
    1. Kinder wachsen ja wohl bei Schwulen und Lesben besser auf als im Heim!
    2. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Kinder in schwulen und lesbischen Familien genauso gut aufwachsen wie bei Heteros.
    3. Es geht ja gerade ums Kindeswohl. Nämlich den Kindern in schwulen und lesbischen Familien Rechtssicherheit zu geben. Nicht nur im Todesfall eines Elternteils, sondern auch im Alltag.

    Wenn jemand behauptet, aus "Kindeswohl" gegen eine Änderung des Adoptionsrechts zu sein, zeigt er damit, dass er in Wirklichkeit Kinder instrumentalisiert, um ganz andere Ziele zu verfolgen.

    Boris Palmer ist homophob! Punkt! Natürlich wird er das Gegenteil behaupten und versuchen zu retten, was zu retten ist. So wie alle Opportunisten. Aber Fakt ist Fakt!

    Bleibt Boris Palmer im Parteirat, kann ich den Grünen nicht mehr vertrauen, weil sie damit so einem homohassenden Opportunisten in der Führungsriege belassen.

    Es ist ganz einfach:
    Boris Palmer oder wir!
    Die Grünen müssen sich JETZT entscheiden! Aber wenn sie sich für diesen homohassenden Opportunisten Boris Palmer entscheiden, sind sie unsere Stimmen los! Und dann sehen Wahlen ganz anders aus als die Letzten und die Umfragen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#38 Hansi.Anonym
  • 30.05.2011, 13:07h
  • Antwort auf #36 von Robin
  • Volker Beck muss den schwulen und lesbischen Grünenwählern das Gefühl geben, die Grünen seien ihre Partei, Cem Özdemir den Migranten und Boris Palmer den grünen Spießern und Kleinbürgern in Baden-Württemberg. Jeder bearbeitet eine bestimmte Zielgruppe. Bei einem Wahlsieg werden dann die lukrativen (Minister-)Posten verteilt - um nichts anderes geht es.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#39 MariusAnonym
  • 30.05.2011, 13:19h
  • "Zum einen ist die Mehrheit der deutschen Bevölkerung in Fragen des Adoptionsrechts deutlich weiter als der Tübinger OB, zum anderen liegt die aktuelle Stärke der Grünen nun mal gerade in ihrer Glaubwürdigkeit - nicht nur in ihrem Engagement gegen Atomenergie, sondern auch und gerade in ihrem Einsatz für die Rechte von Homosexuellen. Ohne die Stimmen von Schwulen und Lesben hätte die Ökopartei den Einzug in viele Parlamente verpasst."

    Genau das scheint Herr Palmer zu vergessen oder zu ignorieren.

    Jetzt, wo alle Parteien den Atomausstieg wollen, fehlt den Grünen bald eines ihrer Hauptthemen. Ein anderes Hauptthema jetzt bewusst fallen zu lassen, wäre ein schwerer strategischer Fehler, der die Grünen beliebig machen würde.

    Damit würde den Grünen dasselbe Schicksal wie der FDP drohen: nach einem Höhenflug wird man größenwahnsinnig und will immer noch mehr. Und am Ende hat man dann gar nichts mehr, weil man seine Stammwähler alle verprellt hat und die Wechselwähler genauso schnell wieder weg sind.

    Ich sehe nur noch eine einzige Rettung:
    Boris Palmer muss aus dem Parteirat weg. Hat er nur noch ein wenig Rückgrat, macht er das selbst, um von seiner Partei Schaden abzuwenden. Aber wenn nicht, muss das halt der Rest der Partei erledigen.

    Ansonsten zieht er die ganze Partei nach unten und die Grünen folgen der FDP...

    Da muss jetzt auch Palmers Förderer Cem Özdemir klar Farbe bekennen, sonst wird er genauso untragbar wie Boris Palmer.
  • Antworten » | Direktlink »
#40 Iceman
  • 30.05.2011, 13:21h
  • Es ist zwar bedauerlich, dass DIE GRÜNEN einen solchen "Bremsklotz" in ihren eigenen Reihen haben, aber ich glaube er steht auch ein wenig dafür, dass man als Wähler genau hinschauen sollte. Man sollte nicht nur im Hinterkopf ein von der Partei projiziertes Gesamtbild haben, sondern sollte sich auch im einzelnen mit den Personen beschäftigen. Man sollte ihre Lebensläufe lesen und schauen, für welche Organisationen sie sonst noch tätig sind.

    Boris Palmer mag zwar ein negatives Beispiel für Meinungsvielfalt in einer Partei sein, aber er ist dennoch ein Beispiel dafür, dass nicht alle in der Partei so ticken, wie das die Führungsspitze gerne hätte. Diese hat dann in solchen Fällen den Auftrag, diese Leute zurück zu pfeifen.

    Aber meiner Meinung nach war dieser Angriff auf den fortschreitenden Kampf für die Ausweitung der LGBT-Rechte, nur ein Mittel dafür, um Wählerstimmen aus dem konservativen Lager zu sammeln. Doch wer glaubt, dass ich hierbei nur die Wähler der CDU meine, liegt weit daneben, denn auch in den Reihen der GRÜNEN gibt es Konservative - es geht dann in diesem konkreten Beispiel darum diese Stimmen im eigenen Lager zu sichern.

    Dazu werfe ich die Frage in die Diskussion:
    Wie sehr schadet Herr Palmer dem Ansehen seiner Partei?
  • Antworten » | Direktlink »
#41 Timm JohannesAnonym
  • 30.05.2011, 13:46h
  • Antwort auf #40 von Iceman
  • @Iceman

    "Dazu werfe ich die Frage in die Diskussion: Wie sehr schadet Herr Palmer dem Ansehen seiner Partei?"

    ---> Er schadet massiv dem Ansehen der Grünen, weil er homosexuelle Wählerschichten verunsichert und diese mit einem solchen Kommentar zur SPD und zur Linkspartei treibt. Homosexuelle Wähler sind beim Thema "Adoptionsrecht" sehr empfindsam und nehmen das sofort wahr, wenn ein Politiker sich negativ äußert, das homosexuelle Elterschaft nicht erwünscht sei.

    Das Schlimmste daran aber ist, das er die Aktivisten in der ersten Reihe schwächt, da diese ("insbesondere jüngere Aktivisten") zur SPD und leider insbesondere zur Linkspartei abwandern, sollte dieser Kurs mehrheitsfähig sein. Denn längst ist Homopolitik nicht mehr "allein" von den Grünen besetzt; auch SPD und Linkspartei mischen da gut mit.

    Aber ich glaube eher, das diese Meinung von Palmer eine Einzelmeinung ist, so wie es bei Antje Vollmer im Bundestag vor Jahren der Fall war.

    Trotzdem sollten Gerhard Schick, Volker Beck, usw. sehr genau im Bundestag aufpassen, wen Sie da in die Bundesspitze "hochlassen" und wer da in den Bundestag bei den Grünen aufsteigt.

    Boris Palmer wäre keine gute Wahl für den Bundestag, der sollte mit seiner aktuellen Äußerung besser OB in Tübingen bleiben; in Berlin will ich Ihn nicht mehr sehen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#42 Nils ACAnonym
  • 30.05.2011, 13:51h
  • Antwort auf #38 von Hansi.
  • Der Unterschied ist nur, dass Volker Beck zwar als eines seiner Hauptthemen die Homopolitik hat, aber nicht gleichzeitig z.B. rassistische Ausraster hat, nur um vielleicht auch noch ein paar Ausländerfeinde als Wähler zu gewinnen.

    Das ist eben der Unterschied:
    jeder Politiker hat natürlich seine Themen, die ihn besonders interessieren. Aber deswegen sagt man noch lange nicht das Gegenteil von dem, was Grundkonsens der Partei ist. Es sei denn man ist so ein heuchlerischer Opportunist wie Boris Palmer, dem es nur um Macht geht und der dafür über Leichen geht!

    Bleibt Boris Palmer im Parteirat, muss man fürchten, dass er irgendwann auch Bundesminister wird. Und so jemanden will ich nicht als Bundesminister haben.

    Jetzt können, jetzt MÜSSEN die Grünen zeigen, wie ernst es ihnen mit Homorechten ist. Bleibt ein Homohasser im Parteirat, muss jeder Wähler daraus seine Schlüsse ziehen.

    Würde ein Grüner plötzlich Kernkraft fordern, hätte man ihn schon längst rausgeworfen. Geschieht dies mit Boris Palmer nicht, muss ich denken, dass die Grünen es nicht ernst mit uns meinen.

    Ich für meine Person könnte dann jedenfalls den Grünen nicht mehr vertrauen, wenn ein Homohasser im Parteirat bleibt! Und könnte sie deshalb auch nicht mehr wählen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#43 NiklasAnonym
  • 30.05.2011, 14:01h
  • Boris Palmer schürt Homohass, indem er uns als Gefahr für Kinder darstellt!

    Das ist Gedankengut und Taktik der NPD!

    Und das nur, um persönlichen Profit daraus zu ziehen! Wenn er irgendwann meint, Ausländerhass würde Stimmen bringen, hetzt er wahrscheinlich auch gegen Ausländer.

    So ein Populist und Opportunist hat bei den Grünen nichts mehr zu suchen! Wenn die Grünen ihn nicht zumindest aus dem Parteirat oder gar der Partei werfen, machen sich die Grünen unglaubwürdig und unwählbar!
  • Antworten » | Direktlink »
#44 Iceman
  • 30.05.2011, 14:02h
  • Antwort auf #41 von Timm Johannes
  • Aber wie sieht es denn mit meiner These aus, dass sich die meisten Wählerinnen und Wähler eher am programmatischen Ansatz der Partei und nicht zu sehr an den Persönlichkeiten orientiert?

    Ich denke ein gute Beispiel dafür ist die CDU/CSU.
    Nach der Spendenaffäre hat man sich von den ehemaligen Führungsmitgliedern wie Kohl distanziert oder hat sie (wie Schäuble) in niedere Positionen abgschoben. 6 Jahre später war diese Spendenaffäre offenbar in der Öffentlichkeit nicht mehr präsent und eine Unionspolitikerin wurde zur Bundeskanzlerin gewählt.

    Meiner Meinung nach ist es so, dass sich die meisten Wählerinnen und Wähler durch solch einen Versuch des Stimmenfanges, nicht davon abbringen lassen werden und trotzdem zu ihrer Partei stehen. Denn die Meinung einer ganzen Partei wird nicht durch einen kleinen Populist gebildet.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »
#45 SchokiAnonym
#46 again & againAnonym
  • 30.05.2011, 14:27h
  • Das Tagblatt berichtete am 10. April von „Boris Palmers Traum von vielen Kindern und dem Bekenntnis:

    „Ich will sie nur von einer Mutter. Da bin ich konservativ.“

    Dieses Zitat fiel in einer Diskussion mit Lisa Federle, CDU, die unter anderem deshalb ihr Mandat um 22 Stimmen verfehlte, weil sie aus dem Baisinger Hinterland aus der untersten Schublade angegriffen wurde, sie habe Kinder von verschiedenen Männern.

    It works !

    "Ich will sie nicht bei Schwulen. Da bin ich konservativ." ?????????????????
  • Antworten » | Direktlink »
#47 again & againAnonym
  • 30.05.2011, 14:38h
  • Antwort auf #36 von Robin
  • "Einer der Grünen, die Boris Palmer massiv fördern und seine Aufnahme in den Parteirat unterstützt hat, ist Cem Özdemir!"

    "Als ob gerade der nicht schon genug Dreck am Stecken hätte: damals nach der Hunzinger-Affäre, musste er zurücktreten und ist dann plötzlich wieder aufgetaucht - wohl auch aus reiner Machtgeilheit!"

    Parteien
    Grüne debattieren über Kernpositionen

    "Zuletzt hatte sich Ex-Außenminister Joschka Fischer in der Debatte um einen grünen Kanzlerkandidaten zu Wort gemeldet, die ebenfalls durch die anhaltenden Grünen-Erfolge an Fahrt gewonnen hatte. Über Parteichef Cem Özdemir sagte er: „Der Cem, der ist noch zu jung, der hat für später noch viel vor.“ Özdemir ist 45."

    www.focus.de/politik/deutschland/parteien-gruene-debattieren
    -ueber-kernpositionen_aid_631929.html


    Merke:

    Professor Joschka erklärt die Welt

    www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,444473,00.html

    Özdemir war 2002 nach der Bonusmeilen-Affäre und dem Skandal um einen Privatkredit, den er von dem PR-Berater Hunzinger bekommen hatte, eine Zeitlang aus der deutschen Öffentlichkeit verschwunden. Er war in den USA, gefördert vom German Marshall Fund, und hat eine Art Zusatzausbildung gemacht. Danach folgte der steile politische Aufstieg - und plötzlich sitzt er in allen möglichen Gremien, die immer etwas damit zu tun haben, wie sich Europa und Deutschland zu den USA verhalten. Im Oktober 2010 veröffentlichte Wikileaks rund 400.000 Geheimdokumente zum Irak-Krieg. Das fand Cem Özdemir ethisch bedenklich.

    Professor Joschka erklärt die Welt

    www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,444473,00.html
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#48 HagenAnonym
  • 30.05.2011, 14:46h
  • Boris Palmer sollte sich was schämen!

    Aber jemand, der ohne mit der Wimper zu zucken, Grundrechte abschaffen will und sogar Kindern schaden will, nur um noch ein paar Faschisten-Stimmen zu bekommen, hat Anstand und Moral wohl schon längst verloren.

    Ich erwarte von den Grünen, dass er schnellstmöglich aus jeglichen Führungspositionen verschwindet. Ansonsten werden wir wohl zeigen müssen, wie sehr wir Wahlen beeinflussen können.
  • Antworten » | Direktlink »
#49 FennekAnonym
  • 30.05.2011, 15:05h
  • Die Frage ist ja wohl nicht, ob Schwule und Lesben Kinder erziehen sollten.

    Die Frage ist eher, ob Leute wie Boris Palmer, Kinder erziehen sollten, wenn sie ihnen beibringen, dass es okay ist, Leute in ihren Rechten einzuschränken, wenn es eigenen Zielen dient...
  • Antworten » | Direktlink »
#50 gpddamn. liberalAnonym
  • 30.05.2011, 15:19h
  • Antwort auf #46 von again & again
  • 'It work's'?

    Phänomenal, was bei den verbiesterten Pietischten im Südwesten noch an sexueller Denunziation zieht...

    Mit solchen Sprüchen könnte man in Berlin oder Hamburg keine Uroma mehr an die Urne locken. Die würden sich eher kopfschüttelnd abwenden angesichts einer solchen peinlichen Bigotterie...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #46 springen »
#51 SebiAnonym
#52 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 30.05.2011, 17:01h
  • Mit seinen Aussagen hat sich der Tübinger OB nicht gerade viele Freunde gemacht. Auf jeden Fall wird bei den nächsten Kommunalwahlen Herr Palmer in jedem Fall seine Wiederwahl aufs Spiel setzen!
  • Antworten » | Direktlink »
#53 ClaudiaAnonym
  • 30.05.2011, 17:06h
  • Übel, der Typ. Na gut, Homophobie gibt's überall. Nur ist für mich Homophobie keine Meinung, die man "tolerieren" muss. Ebensowenig wie Rassismus oder Sexismus "Meinungen" sind.
    Insofern müssen die Grünen handeln!
  • Antworten » | Direktlink »
#54 Daniel M.Anonym
  • 30.05.2011, 18:08h
  • Also mal ehrlich, Palmer ist kein konservativer Homohasser. Das hat er ja nun auch klargestellt. Sein Beispiel für Grüne Positionen, die nocht nicht mehrheitsfähig sind, war nicht besonders klug und gewählt, ja es war sogar inhaltlich falsch. Richtig erschüttert bin ich über den Tonfall der Kommentare hier. Da leeren wohl einige Grünen-Hasser ihren Kropf und übersehen dabei, dass Freund-Feind Einteilungen meistens daneben gehen.
  • Antworten » | Direktlink »
#55 stromboliProfil
  • 30.05.2011, 18:18hberlin
  • Antwort auf #25 von BurgerBerlin
  • Wusste gar nicht , dass es da ein ästhetisches wertesystem zu schützen gäbe, doch wie war, wie war.. dachte, dass smileys geben, wäre in euren kreisen verbreitet.. wie mir der evangelische betbruder es so trefflich vormacht.. :->
    nun dann nur worte und zeichen:
    dass ins empört sein um den " verrat" des grünen vordenkers an schwulen bedürfnissen, ein gewisses maß an blindheit gegenüber den uns umgebenden verhältnissen einhergeht, ist nichts neues! Dem unterliegen minderheiten zu allen zeiten und wir mit wonne.
    Wir waren immer teil eines "paketes" sozialer randständigkeit, in dem eben auch der migrant als minderheit ( sonst nichts) seinen platz findet!
    Da sind die wurzeln vieler grüner der ersten stunde, dem ausserparlamentarischen gedanken geschuldet.
    Das dies nun sich ändert ist zwangsläufig, da der generationenwechsel ansteht.. somit die sozial bewussten 68' abgehn und platz machen den, in den hedonistischen 80 zigern groß gewordenen!
    Ein freund von mir meint hierzu: der deutsche konservatismus ist solange gebändigt, solange es die 68' nachkriegsgeneration als mahnende für das versagen der kriegsgenerationnoch gibt in kultur und politik... auch wenn sie lager gewechelst haben.
    Insoweit war das einbringen schwul/lesbischer ansprüche auch teil der einforderung der verdrängten vergangenheit... was wie du siehst nicht abgeschlossen ist!
    Beschäftigt man sich also mit den „einschätzungen was als „machbar“ gilt werden grenzpositionen sichtbar. Unsererseits die aufgestellte behauptung das die gesamtgesellschaft berits bereit zum ausgleich ist, die andere seite abwägend fragt,: wird uns nicht zuviel an schuldabtragung abgefordert, die ja auch teil des moralischen druckes darstellen den wir zu nutzen suchen!
    Aber wer moralisch fordert, ist auch selbst moralisch gefordert!
    Deshalb , unerträglich die schmalgeistige „multikulti phrase , als wäre unser „problem“ losgelöst von den sozialen problemen der anderen.

    Deine „geschichtbetrachtung“ der fremdarbeit in deutschland endet an der stelle, an der in den 70zigern der wirtschaftliche "aufschwung" und in die 1-2% wachstumsvorhersagen der wirtschaftsweisen endet, die andererseits bei abnehmender arbeit nicht den ideenreichtum zeigten wie in ihren prognosen..., nämlich die integration jener, die für uns in hochblüte des wohlstandes den dreck weg putzten.. dazu waren sie immer genügend nützlich. Die übrigens heute in den städischen müllentsorgungsbetrieben der großstädte mittlerweile die mehrzahl der mitarbeiter stellen.., nicht nur in tübingen "die die Welt halt noch in Ordnung und solche Bösen Sachen gibt es da nicht. Da wird nicht nur der Müll ordentlich getrennt"... , um dich zu zitieren.

    Das wirtschaftsauswandernde nicht zurück gehen, wenns uns gerade mal so passt, hätten wir bereits zuvor andenken können, was damals ein grosses verdienst der späteren grünen war!
    Zumindest im basisdemokratischen, wollte man die drohenden verwerfungen auffangen, den entwurzelten eine, wenn auch fremde, so doch eine heimat anzubieten. Dabei war das problem der jungen, der hier geborenen schon in den späten 70zigern sichtbar und es wurde sozialdemokratisch-grün gegengesteuert.
    Dann in zeiten der schmalen kassen, hier die ersten wichtigen einschnitte, was nun zu einer generation ohne zukunft führte. Gleichzeitig haben wir seit 85 einen rückgang der sozialen leistungen pro person auf das bruttosozialeinkommen der repuplik erlebt: folgen sind ein schul und erziehungsabbau, abbau sozial begleitender förderungen , eine zunehmende entsolidarisierung als folge!
    Die im randbereich unserer gesellschaft verbliebenen, die in ihre „ghettos“ sich zurück gezogenen „ausländer“ mit deutschen pass und von der restgesellschaft so gerne hervorgehobenen mangelbildung desillusionierter, weil selbst der ausgebildete keinen job mehr bekommt als folge knappen geldes und neoliberaler marktstrategie... aber da sind die ja auch nicht mehr alleine: prekariat und praktikumsgeneration halten sich die billiglohnangebote der wirtschaft feil.
    Für jeden kapitalisten ein fest, ein desaster für den rest.
    Das ist demoskopisch mittlerweile ein stehender begriff!
    Verweigert von konservativen neoliberalen, haben wir die gesellschaft nun die probleme auszuschwitzen. Während die wirtschft subventioniert wird mit billonen, bleibt dem arsch auf der strasse das gebot des forderns, bevor gefördert werden soll..
    Aber ich möchte es nicht mit dem schweißgeruch rechtspopulistischer rattenfänger und mit, zwar bild-gemäß mehrheitsfähigen, nichts desto trotz reaktionären sprüchen auch nur ansatzweise durchdenken!
    Denn wenn so bedacht, ist der spruch des herrn palmer nur die logische weiterführung eben dieses diskurses:
    man muß ja mal sagen können was man denkt wenn den eigenen interessen nützt! Und was uns nützt, kann nicht falsch sein.. fatal wenns dann gegen UNS gerichtet!

    Wie man liest, hat sich ja alles schon erledigt und der gute hat wie üblich den –so hab ich das nicht gemeint-- rückzieher gemacht...
    Was bleibt , ist die losgetretene diskussion auch hier:
    selbstgerechte empörung allerseits ohne weiterführende konsequenzen, weil man sich ja doch wohlfühlt im verwalteten zustand.

    Der typ ist an die leine gelegt bis zum nächsten ausfall von ihm oder anderen, und alle sind befriedet.
    Was bleibt , ist das unbehagen darüber ,wie solche themen mißbraucht werden um dein eigenes süppchen am köcheln zu halten, aber da kennen wir ja auch unserer serientäter >:> oder??? :-p ....
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#56 UnterseeAnonym
  • 30.05.2011, 19:16h
  • Jetzt haltet den Ball abe rmal ein bißchen flacher. Palmer sofort generelle Homophobie zu unterstellen grenzt für mcih an Paranoia.
    Palmer war schon mehrfach Redner beim CSD in Stuttgart.
  • Antworten » | Direktlink »
#57 Timm JohannesAnonym
  • 30.05.2011, 19:24h
  • Antwort auf #44 von Iceman
  • @Iceman
    So für mich ist das Thema "gegessen", wie ich aktuell in dem anderen neuen Artikel auf Queer lese.

    Herr Palmer erklärt, das er klar für die Gleichstellung homosexueller Paare eintritt und kämpft.

    Und er äußert, dass er falsch bei der Frankfurter Rundschau wiedergegeben sei. Er befürwortet das Adoptionsrecht für verpartnerte homosexuelle Paare und das ist gut so.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#58 GUTmenschAnonym
  • 30.05.2011, 23:24h
  • Die Kommentar-Ecke hier bei Queer.de ist ein schönes Beispiel dafür, wie unsere Gesellschaft immer noch in binären Mustern denkt.

    Hier Freund, dort Feind.

    Hier Gut, dort Böse.

    Da wird Boris Palmer auch mal als "Fascho" bezeichnet. Ey, geht's noch?

    Klar, und wenn der putzige FDP-ler sich mal wieder mit einem Beitrag meldet (wie heißt er noch? Timm Johannes?), wird er gnadenlos runtergebürstet. Der könnte einem fast leid tun, wenn seine Partei nicht so kacke wäre. Wie war das noch mal mit der "Freiheit der Andersdenkenden"?

    Echt witzig, wie die Kommentare sich schön in Hell und Dunkel unterteilen. Von Diversität und "Aufbrechen von Gegensätzen" nicht die Spur.

    Da gibt's nur TOP oder FLOP. Nichts dazwischen. Schon eine Nuance Abweichung sorgt dafür, dass aus dem wohligen GRÜN ein ablehnendes ROT wird. Klare Botschaft: Deine Meinung wollen wir hier nicht hören.

    Lustig. Wie einst in der Studi-WG. Ein missverstandenes Wort, und der Frieden ist erst mal ein paar Wochen im Eimer. Da nutzt alles Richtigstellen und Korrigieren nichts. "Ey, hab das nicht so gemeint, tschuldige..." (Würde ja das Feindbild durcheinander bringen, wenn man sich eingesteht, dass man soooo weit gar nicht auseinander liegt und eigentlich für die selbe Sache kämpft.)

    Ja, kämpft.

    Leute, der Feind ist nicht Boris Palmer. Unsere Feinde sind Engstirnigkeit und Schwarz-Weiß-Denken.

    Bitte: Färbt mich ROT ein. Ich bin stolz drauf! Red Power!
  • Antworten » | Direktlink »
#59 Knueppel
#60 CarstenFfm
  • 31.05.2011, 09:43h
  • Man kann und sollte andere Meinung als Palmer sein.

    In dem Zusammenhang von Homophobie zu Reden ist jedoch kompletter Blödsinn.

    Haltet mal das Pulver trocken.
  • Antworten » | Direktlink »
#61 Oli FeilerAnonym

» zurück zum Artikel