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- 01. Juni 2011 2 Min.

Dieses Poster war zu heiß für Australien...
In Australien sind Poster für die Aids-Prävention von Bushaltestellen entfernt worden, weil sich christliche Aktivisten darüber beschwert hatten - nach einem Aufschrei aus der Öffentlichkeit hat die verantwortliche Werbefirma ihre Entscheidung kurze Zeit später revidiert.
Am Montag haben Mitarbeiter der Firma Adshel die Poster der "Rip & Roll"-Aidskampagne ausgetauscht, obwohl auf dem Poster nur zwei angezogene Männer gezeigt werden. Zuvor hatten sich 47 Mitglieder der Australian Christian Lobby gegen die Poster protestiert. Sie würden gegen die "guten Sitten" verstoßen und "jungen Kindern zwangsweise Sexualität verkaufen".
Am Dienstagnachmittag nahm Adshel seine Entscheidung jedoch zurück - man sei von den christlichen Aktivisten übers Ohr gehauen worden, erklärte Adshel-Chef Steve McCarthy: "Uns wurde klar, dass wir das Opfer einer koordinierten Kampagne der Australian Christian Lobby geworden sind". Man habe nicht gewusst, dass die gehäuft auftretenden Beschwerden in der Region Brisbane von einer Organisation koordiniert wurden, da sich die Beschwerdeführer nicht als Mitglieder zu erkennen gegeben hätten. "Daher haben wir uns die Plakate noch einmal angesehen und entschieden, die Kampagne mit sofortiger Wirkung wieder zu starten", so McCarthy. "Wir haben keine Geschäftsbeziehungen zur Australian Christian Lobby. Die Plakate wurden nur entfernt, weil eine so große Anzahl von Beschwerden bei uns eingegangen ist."
Proteste via Facebook
Ein weit größerer Proteststurm ging aber in der Firma ein, nachdem sie die Präventionsplakate entfernt hatte: So hat sich auf Facebook die Gruppe "Homophobia - NOT HERE - Adshel Caves to Homophobic Pressure" gegründet, die es innerhalb von zwei Tagen auf 45.000 Mitglieder gebracht hat. Diese Gruppe wurde von Michael James gestartet, der zusammen mit seinem Lebenspartner auf den Plakaten abgebildet ist.
Die Plakate wurden von der "Queensland Association for Healthy Communities" erstellt. Die schwul-lesbische Gruppe begrüßte die schnelle Reaktion aus der Öffentlichkeit auf den Angriff der homofeindlichen Aktivisten: "Das hat gezeigt, dass die überwältigende Mehrheit der Menschen aus Queensland erkennen, wie nötig die Aufklärung bei sexueller Gesundheit ist. Sie haben die schwul-lesbische Community unterstützt und sich gegen Stigmatisierung und Diskriminierung gewendet."
Die Australian Christian Lobby ist eine 1995 gegründete Gruppe, die es sich zum Ziel gesetzt hat, biblische Vorgaben in der aktuellen Politik umzusetzen. Sie verurteilt liberale Haltungen zu Sterbehilfe und Abtreibung, wehrt sich aber insbesondere gegen die Gleichstellung von Schwulen und Lesben. Dabei warnt sie etwa davor, dass Kinder homosexuell werden könnten, wenn in der Öffentlichkeit über Schwule und Lesben gesprochen wird. (dk)















OK, etwas freizügiger darf es angesichts der omnipräsenten Bikini-Damen schon sein. So wird's dann auch ein Beitrag zur Gleichberechtigung von Mann und Frau.
Nicht schlecht:
1.bp.blogspot.com/-pEsX73Miy8M/TXMnvXH6mXI/AAAAAAAAAN0/toOsd
U0EhGU/s1600/Camisinha%2Bgay.jpg
BZgA?
Aids-Hilfe?
Antidiskriminierungsstelle des Bundes?
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