Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=14356
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Regierung erwägt Studie über homosexuelle Jugendliche


#22 Enttäuscht!!Anonym
  • 03.06.2011, 08:10h
  • Mit diesem Aktionismus angesichts desaströser Wahlergebnisse und Umfragewerte kann die schwarz-gelbe Regierung uns nicht täuschen!!

    Zumal die Frage bleibt, was am Ende von dieser Idee überhaupt umgesetzt wird.

    Fakt ist und bleibt, dass die schwarz-gelbe Regierung uns laufend diskriminiert und unsere Gleichstellung verhindert. In allen Bereichen und mit aller Macht. Solange das passiert, sind sie unwählbar. Da können noch so viele Studien (so sie denn überhaupt kommen), auch nichts ändern.

    Diskriminierung bleibt Diskriminierung, da hilft es auch nicht als Feigenblatt eine Studie vorzuschieben.
  • Antworten » | Direktlink »
#21 wanderer LEAnonym
  • 03.06.2011, 01:20h
  • Wenn die eine Studie über schwule und lesbische JUGENDLICHE (= 14-17jährige) machen wollen, dürfen sie nicht nur zu den Szene-Gruppen für die schwule und lesbische "Jugend" hingehen, denn da sind die "Jugendlichen" überwiegend Erwachsene, knapp unter 30, nach dem Motto "forever young".
  • Antworten » | Direktlink »
#20 StrikeAnonym
#19 alexander
  • 02.06.2011, 21:21h
  • man hat das gefühl, diese madam schröder macht gerade ihr praktikum, in angewandter lebensführung, sowohl der eigenen, als auch der politischen ?
    röslein auf der weide !
  • Antworten » | Direktlink »
#18 alexander
#17 LorenProfil
#16 eMANcipation*Anonym
  • 02.06.2011, 16:16h
  • Und nach der tausendundersten Studie, die auch nur das belegen wird, was jeder halbwegs wahrnehmungsfähige Mensch, der sich nur mal ein paar Minuten in der Nähe einer Gruppe von Jugendlichen aufhält und unsere Gesellschaft im Allgemeinen mit minimal kritischem Bewusstsein beobachtet, schon lange weiß,

    wird dann vielleicht, aber auch nur vielleicht, endlich gehandelt???

    Ich bin nicht der Auffassung, dass man nicht schon längst wissen kann, wo die Probleme liegen und dass es nicht schon lange Konzepte und "good practices" gibt, um insbesondere in den Schulen, in der Jugendarbeit, aber auch sichtbar und breitenwirksam im öffentlichen Raum und in den Massenmedien für eine neue Kultur des Respekts vor der menschlichen Vielfalt und gegen jede Form der homophoben und heterosexistischen Gewalt und Diskriminierung einzutreten.

    Wir brauchen keine weiteren Alibi-Studien, die längst Bekanntes bestätigen, sondern SOFORTMASSNAHMEN, die insbesondere der immer aggressiveren Feindlichkeit gegenüber allem "Schwulen" gerade unter männlichen Jugendlichen aktiv von kleinauf entgegenwirkt.
  • Antworten » | Direktlink »
#15 Lapushka
  • 02.06.2011, 15:58h
  • Antwort auf #14 von jojo
  • Dazu müssten die Damen und Herren mal kapieren, was sie mit "Kinder- und Jugendschutz" eigentlich meinen.

    Es wird ja immer mal wieder gesagt, Erziehung gegen Homophobie sei schlecht, weil damit Werbung für Homosexualität gemacht würde und man Jugendliche "verwirren" und "homosexualisieren" könne.
    Auf der anderen Seite muss natürlich was gegen Diskriminierung getan werden, ist ja klar. Also hängt man irgendwo ein Plakat auf und fühlt sich gleich besser.

    Aber dadurch ändert sich natürlich erstmal nicht viel und schon garnicht in den Schulen und die homosexuellen Jugendlichen die werden nicht geschützt.

    Ich hab manchmal den Eindruck, viele Leute haben beim Begriff homosexuell irgendwelche erwachsenen bärtigen (natürlich hiv infizierten und drogensüchtigen und persönlichkeitsgestört auch) Darkroom-Lederkerle im Kopp. Die ausserdem noch einer Verschwörung angehören die sich zum Ziel gesetzt hat, Heterosexualität abzuschaffen und hinter "unseren Kindern" her ist.
    Jugendliche betrifft das aber nicht.
    Die sind ja höchstens verwirrt und wenn man sie nur vehement genug vor diesem Thema schützt, dann "werden" sie auch nicht schwul.

    Für mich ein Denkfehler.

    Schutz brauchen nicht die heterosexuellen Jugendlichen (ok die natürlich auch, aber nicht in diesem Bereich) sondern die homosexuellen.
    Damit sie ihr Heranwachsen und das Entwickeln ihrer Sexualität genauso ungestört gestalten können, wie Heterosexuelle.

    Was kaum möglich ist, grade in einer unsicheren Phase wie der Pubertät, wenn immer wieder dieses "Ja, wir haben ja nix dagegen, aaaaaber---" Getue losgeht in der Politik - und somit auch in der Gesellschaft.
    Denn grade Jugendliche wollen bei allen Abgrenzungsbemühungen auch dazugehören.

    Also wäre der Gedanke, Homophobie an der Basis zu bekämpfen, nämlich bei der heranwachsenden Generation, eigentlich kein so doofer.
    Homosexuell gemacht wird dadurch wohl niemand. Höchstens der Anteil der Down Lows und "Ich bin ja eigentlich hetero, aber"-Leute würde vielleicht abnehmen.
    Aber offenbar will man das nicht oder traut sich nicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#14 jojoAnonym
  • 02.06.2011, 14:38h
  • Antwort auf #11 von Timm Johannes
  • "Laut der Studie des Berliner Senats „Sie liebt sie. Er liebt ihn.“ haben sechs von zehn Befragten schon einmal daran gedacht, ihrem Leben ein Ende zu setzen, die Mädchen etwas häufiger als die Jungen. 18% haben bereits einen oder mehrere Suizidversuche hinter sich. Die Erfahrung zeigt, dass das Risiko eines späteren Suizides mit der Anzahl vorausgegangener Suizidversuche steigt."

    die berliner studie ist von 1999. ich glaube nicht, dass sich seitdem wirklich viel verändert hat, zumal die homophobie unter jugendlichen NICHT abnimmt. was helfen denn die paar quotenhomos im tv, wenn auf den schulhöfen weiterhin ungehindert gemobbt wird, was das zeug hält?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#13 KlartextAnonym
  • 02.06.2011, 14:34h
  • Allerdings wird sich an den Suiziden nichts ändern, denn die finden ob des gesellschaftlichen Umfeldes statt. Junge Lesben und Schwule bringen sich glaube ich kaum wegen fehlender Aktivitäten des Deutschen Bundestages um.
  • Antworten » | Direktlink »
#12 Iceman
#11 Timm JohannesAnonym
  • 02.06.2011, 13:51h
  • Also natürlich ist eine solche Studie notwendig und sollte umgesetzt werden.

    Was die höhere Suizidrate homosexueller Jugendlicher angeht, da glaube ich im Jahre 2011 in Deutschland nicht mehr so Recht dran. Das kann ich zwar natürlich nicht beweisen und ist auch nur meine eigene subjektive Meinung.

    Mit den Informationsmöglichkeiten (insbesondere das Internet in jedem Jugendzimmer) und den heutigen Medien (homosexuelle Figuren in Soaps, offen homosexuelle Schauspieler) sowie offen homosexuellen Politikern dürfte sich auch für homosexuelle Jugendliche in Deutschland ("nicht in Drittweltstaaten oder in islamisch geprägten Staaten") einiges zum Positiven verbessert haben.

    Daher ich persönlich begrüße natürlich eine solche Studie, aber die angeblich höheren Suizidraten halte ich für nicht ganz so hoch, wie es früher der Fall gewesen sein mag. Vielleicht minimal höher, aber wie gesagt, das ist auch in diesem Fall nur meine subjektive Meinung.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 Peter BAnonym
  • 02.06.2011, 13:32h
  • Antwort auf #5 von Arthas
  • Das heißt du willst nie Studien oder Statistiken machen, weil das Ergebnis immer falsch oder schon bekannt ist? Das ist meines Erachtens nach hochgradiger Unsinn.

    Natürlich muss man sich ansehen wer und wie die Statistik/Studie gemacht ist und wie bewertet wird. Kritisch sein ja, aber nicht gleich verteufeln.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#9 KlartextAnonym
  • 02.06.2011, 13:28h
  • Naja, kann man da nur sagen, offenbar muss sich die Union bei ihren Großstadtproblemen jetzt auch mal bei uns anbiedern... abgesehen davon ist es ein Skandal, dass sie sich für einen Teil der Kinder vorher nicht interessierten, egal, dass die Selbstmordrate höher ist (es gebe keinen Bedarf für eine Studie, wo in Deutschland sonst jeder Furz geprüft wird)
  • Antworten » | Direktlink »
#8 SchrottboykottAnonym
  • 02.06.2011, 12:50h
  • man sollte ein auge drauf haben, ob die studie nicht so verdreht und der ideologie der union angepasst wird, dass sie damit ihre homophobie und ablehnung von gleichen rechten begründen können...

  • Antworten » | Direktlink »
#7 nachdenkenProfil
  • 02.06.2011, 11:56hBerlin
  • Schon komisch – die eine Partei entwickelt sich zurück – siehe Boris Palmer. Die andere Partei, die ja eigentlich Rückständig ist – entwickelt sich nach vorne. Da kommen ja so einige in Erklärungsnot.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 TimonAnonym
  • 02.06.2011, 11:55h
  • Union und FDP wollen doch allenfalls aus wahltaktischen Gründen den Anschein erwecken, sie hätten uns nicht vergessen. Und was macht man, wenn man Aktionismus heucheln will, ohne wirklich was zu tun: man macht eine Studie. So erweckt man den Anschein, man würde sich kümmern, ohne dass man wirklich was ändern muss.

    Studien stellen allenfalls fest, was eh jeder weiß. Aber sie verändern nichts....

    So lange es keine volle Gleichstellung gibt, lassen wir uns auch nicht mit Studien vertrösten!

    Wir wollen keine Studien, sondern wir wollen Gleichstellung!!!!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#5 ArthasAnonym
  • 02.06.2011, 11:55h
  • Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast, wie Chruchill sagen würde. Es wird entweder am Ende nur das Ergbniss rauskommen das man selbst hören will (alles ist in ordnung) oder halt das was wir sowieso schon wissen.
    Im prinzip Geld und Zeitverschwendung
  • Antworten » | Direktlink »
#4 RealistProfil
  • 02.06.2011, 11:47hApeldoorn
  • Wow, die Zustimmung zur Politik der Schwarz-Gelben Regierung sinkt rapide und da entdecken sie die schwulen Jugendlichen - welch ein Zufall!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 02.06.2011, 11:07h
  • Jetzt auf einmal will Frau Köhler diese Studie nun endlich in Auftrag geben! Das hätte sie ja nämlich sehr viel einfacher haben können!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Iceman
  • 02.06.2011, 10:15h
  • Eigentlich sollte es einen freuen, dass sich die Regierung mal für die Belange von Schwulen und Lesben interessieren - wenn da nicht die breite Ablehnung von Gleichstellung und Adoptionsrecht aus der Vergangenheit wären.

    Aber warum so plötzlich?
    Geht es wirklich nur um das Suizidrisiko oder steckt dahinter noch etwas anderes?
    Versucht man etwa, sich Wählerstimmen zu sicher?

    Entschuldigung, aber die Regierung war in den letzten Jahren alles andere, als für LGBT-Rechte.
    Deshalb darf man durchaus misstrauisch sein.
  • Antworten » | Direktlink »
#1 Carsten D.Anonym
  • 02.06.2011, 09:57h
  • Wobei im Allgemeinen bei Regierungsstudien genau das rauskommt, was die jeweilige Regierung hören will. Und da befürchte ich bei Union und FDP schlimmstes....

    Da wird wieder viel Geld investiert und am Ende kommt dann entweder das gewünschte raus oder was, was eh schon jeder weiß. So wie jetzt bei der Kartellstudie über Mineralölfirmen. Da wurde auch nur noch mal nach viel Zeit und für viel Geld bestätigt, was eh jeder wusste.

    Wenn die Studie wirklich seriös ist und nicht nur (wie so viele Studien) dem Auftraggeber nach dem Mund redet, weiß ich jetzt schon das Ergebnis:
    1. Ja, homosexuelle Jugendliche sind überdurchschnittlich oft Mobbing und Gewalt ausgesetzt.
    2. Ja, viele homosexuelle Jugendliche haben Probleme sich selbst zu akzeptieren, es ihren Familien und Freunden zu sagen.
    3. Das alles führt zu Gefährdungen wie deutlich höheres Selbstmordrisiko, etc.

    Statt Studien zu machen und damit Aktivität vorzutäuschen, wo keine ist, wäre es viel sinnvoller, uns endlich komplett gleichzustellen.

    Denn selbst wenn es kein Mobbing, etc. gäbe, ist es natürlich ein Unding uns rechtlich zu diskriminieren.
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel