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Kommentare zu:
Regierung erwägt Studie über homosexuelle Jugendliche


#11 Timm JohannesAnonym
  • 02.06.2011, 13:51h
  • Also natürlich ist eine solche Studie notwendig und sollte umgesetzt werden.

    Was die höhere Suizidrate homosexueller Jugendlicher angeht, da glaube ich im Jahre 2011 in Deutschland nicht mehr so Recht dran. Das kann ich zwar natürlich nicht beweisen und ist auch nur meine eigene subjektive Meinung.

    Mit den Informationsmöglichkeiten (insbesondere das Internet in jedem Jugendzimmer) und den heutigen Medien (homosexuelle Figuren in Soaps, offen homosexuelle Schauspieler) sowie offen homosexuellen Politikern dürfte sich auch für homosexuelle Jugendliche in Deutschland ("nicht in Drittweltstaaten oder in islamisch geprägten Staaten") einiges zum Positiven verbessert haben.

    Daher ich persönlich begrüße natürlich eine solche Studie, aber die angeblich höheren Suizidraten halte ich für nicht ganz so hoch, wie es früher der Fall gewesen sein mag. Vielleicht minimal höher, aber wie gesagt, das ist auch in diesem Fall nur meine subjektive Meinung.
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#12 Iceman
#13 KlartextAnonym
  • 02.06.2011, 14:34h
  • Allerdings wird sich an den Suiziden nichts ändern, denn die finden ob des gesellschaftlichen Umfeldes statt. Junge Lesben und Schwule bringen sich glaube ich kaum wegen fehlender Aktivitäten des Deutschen Bundestages um.
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#14 jojoAnonym
  • 02.06.2011, 14:38h
  • Antwort auf #11 von Timm Johannes
  • "Laut der Studie des Berliner Senats „Sie liebt sie. Er liebt ihn.“ haben sechs von zehn Befragten schon einmal daran gedacht, ihrem Leben ein Ende zu setzen, die Mädchen etwas häufiger als die Jungen. 18% haben bereits einen oder mehrere Suizidversuche hinter sich. Die Erfahrung zeigt, dass das Risiko eines späteren Suizides mit der Anzahl vorausgegangener Suizidversuche steigt."

    die berliner studie ist von 1999. ich glaube nicht, dass sich seitdem wirklich viel verändert hat, zumal die homophobie unter jugendlichen NICHT abnimmt. was helfen denn die paar quotenhomos im tv, wenn auf den schulhöfen weiterhin ungehindert gemobbt wird, was das zeug hält?
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#15 Lapushka
  • 02.06.2011, 15:58h
  • Antwort auf #14 von jojo
  • Dazu müssten die Damen und Herren mal kapieren, was sie mit "Kinder- und Jugendschutz" eigentlich meinen.

    Es wird ja immer mal wieder gesagt, Erziehung gegen Homophobie sei schlecht, weil damit Werbung für Homosexualität gemacht würde und man Jugendliche "verwirren" und "homosexualisieren" könne.
    Auf der anderen Seite muss natürlich was gegen Diskriminierung getan werden, ist ja klar. Also hängt man irgendwo ein Plakat auf und fühlt sich gleich besser.

    Aber dadurch ändert sich natürlich erstmal nicht viel und schon garnicht in den Schulen und die homosexuellen Jugendlichen die werden nicht geschützt.

    Ich hab manchmal den Eindruck, viele Leute haben beim Begriff homosexuell irgendwelche erwachsenen bärtigen (natürlich hiv infizierten und drogensüchtigen und persönlichkeitsgestört auch) Darkroom-Lederkerle im Kopp. Die ausserdem noch einer Verschwörung angehören die sich zum Ziel gesetzt hat, Heterosexualität abzuschaffen und hinter "unseren Kindern" her ist.
    Jugendliche betrifft das aber nicht.
    Die sind ja höchstens verwirrt und wenn man sie nur vehement genug vor diesem Thema schützt, dann "werden" sie auch nicht schwul.

    Für mich ein Denkfehler.

    Schutz brauchen nicht die heterosexuellen Jugendlichen (ok die natürlich auch, aber nicht in diesem Bereich) sondern die homosexuellen.
    Damit sie ihr Heranwachsen und das Entwickeln ihrer Sexualität genauso ungestört gestalten können, wie Heterosexuelle.

    Was kaum möglich ist, grade in einer unsicheren Phase wie der Pubertät, wenn immer wieder dieses "Ja, wir haben ja nix dagegen, aaaaaber---" Getue losgeht in der Politik - und somit auch in der Gesellschaft.
    Denn grade Jugendliche wollen bei allen Abgrenzungsbemühungen auch dazugehören.

    Also wäre der Gedanke, Homophobie an der Basis zu bekämpfen, nämlich bei der heranwachsenden Generation, eigentlich kein so doofer.
    Homosexuell gemacht wird dadurch wohl niemand. Höchstens der Anteil der Down Lows und "Ich bin ja eigentlich hetero, aber"-Leute würde vielleicht abnehmen.
    Aber offenbar will man das nicht oder traut sich nicht.
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#16 eMANcipation*Anonym
  • 02.06.2011, 16:16h
  • Und nach der tausendundersten Studie, die auch nur das belegen wird, was jeder halbwegs wahrnehmungsfähige Mensch, der sich nur mal ein paar Minuten in der Nähe einer Gruppe von Jugendlichen aufhält und unsere Gesellschaft im Allgemeinen mit minimal kritischem Bewusstsein beobachtet, schon lange weiß,

    wird dann vielleicht, aber auch nur vielleicht, endlich gehandelt???

    Ich bin nicht der Auffassung, dass man nicht schon längst wissen kann, wo die Probleme liegen und dass es nicht schon lange Konzepte und "good practices" gibt, um insbesondere in den Schulen, in der Jugendarbeit, aber auch sichtbar und breitenwirksam im öffentlichen Raum und in den Massenmedien für eine neue Kultur des Respekts vor der menschlichen Vielfalt und gegen jede Form der homophoben und heterosexistischen Gewalt und Diskriminierung einzutreten.

    Wir brauchen keine weiteren Alibi-Studien, die längst Bekanntes bestätigen, sondern SOFORTMASSNAHMEN, die insbesondere der immer aggressiveren Feindlichkeit gegenüber allem "Schwulen" gerade unter männlichen Jugendlichen aktiv von kleinauf entgegenwirkt.
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#17 LorenProfil
#18 alexander
#19 alexander
  • 02.06.2011, 21:21h
  • man hat das gefühl, diese madam schröder macht gerade ihr praktikum, in angewandter lebensführung, sowohl der eigenen, als auch der politischen ?
    röslein auf der weide !
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#20 StrikeAnonym

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