Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?14368
  • 04. Juni 2011 13 2 Min.



Flagge zeigen mit nur ein paar Klicks auf der Tastatur: Ab sofort ist es möglich, die unten dokumentierte Resolution, die am 7. April 2011 vom Berliner Bündnis "Der Papst kommt!" verabschiedet wurde, online zu unterschreiben. Also los, Leute, mitmachen! (mize)

Im September 2011 besucht Papst Benedikt XVI. Deutschland. Dabei spricht er auch vor dem Deutschen Bundestag in Berlin. Dagegen protestieren wir. Der Papst steht für eine menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik. Sie grenzt Menschen aus und diskriminiert.

Wir wenden uns gegen den Papst als einen der Hauptverantwortlichen für die Unterdrückung von Lesben, Schwulen und Transgender auf der Welt. Auf internationaler Ebene kämpft der Vatikanstaat Seite an Seite selbst mit brutalen Diktaturen gegen die Menschenrechte von Lesben, Schwulen und Transgender. Die Entscheidungen demokratisch gewählter Parlamente zur rechtlichen Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare schmäht Joseph Ratzinger als "Legalisierung des Bösen" und ruft Katholiken zum Widerstand auf.

Wir kritisieren die Missachtung der Rechte von Frauen, die der Vatikan in seinem Kampf gegen Gleichberechtigung und Selbstbestimmung an den Tag legt. Gerade die sexuellen und reproduktiven Rechte von Frauen werden, z.B. durch das Verbot von Schwangerschaftsverhütung und -abbruch, deutlich negiert.

Wir verurteilen die Sexual- und Kondom-Politik des Papstes. Sie behindert in vielen Ländern massiv wirksame HIV-Prävention, stürzt Menschen in schwere Gewissenskonflikte, verdammt sie zu Krankheit und nimmt ihren Tod damit billigend in Kauf.

Wir protestieren gegen die demokratiefeindliche Politik von Papst Benedikt XVI., der die freiheitliche Gesellschaft eine "Diktatur des Relativismus" nennt. So hat er z.B. die Pius-Brüder wieder in die Kirche aufgenommen, obwohl sich in deren Reihen Holocaust-Leugner finden, sie die freiheitliche Demokratie ablehnen und die Strafbarkeit gleichgeschlechtlicher Beziehungen fordern.

Diese Kritik wird von vielen gläubigen Katholikinnen und Katholiken geteilt, die wir einladen, unseren Protest zu unterstützen.

Den Bestrebungen des Papstes, die eigenen Dogmen zur staatlichen Norm anderer Länder zu erheben, setzen wir unseren Widerstand entgegen.

Die menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik von Papst Benedikt XVI. darf nicht unwidersprochen bleiben. Wir rufen alle Menschen zum friedlichen Protest in Berlin auf.

-w-

#1 FloAnonym
  • 04.06.2011, 09:45h
  • Das sollte man natürlich machen, aber irgend so eine "Resolution" interessiert weder die Politik, noch die Medien, noch die Bürger und am allerwenigsten die Kirche und den Papst.

    Am wichtigsten ist und bleibt eine möglichst starke, laute Demo mit möglichst vielen Mitgliedern. Das beeindruckt die Leute viel mehr als irgendwelche Online-Petitionen, die sich im Zweifelsfall auch noch fälschen lassen. Aber eine Masse vor Ort kann nicht ignoriert werden.

    Außerdem kann man so seinen Protest in die Medien tragen. Wahrscheinlich sogar in die 20 Uhr-Tagesschau.

    Also:
    die Online-Unterzeichnung sollte man auch machen. Aber sie ersetzt nicht den viel wichtigeren Protest vor Ort. Ich werde in den Tagen extra von Köln nach Berlin fahren, um vor Ort Gesicht zu zeigen und meinen Protest gegen diese fundamentalistische Religion und die Verhöhnung von Demokratie lautstark kundzutun.
  • Direktlink »
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 04.06.2011, 10:25h
  • Petition unterzeichnet, alles wird gut!
  • Direktlink »
#3 KathiGr
  • 04.06.2011, 13:45h
  • So, ich hab mich auch eingetragen. Ich glaub' zwar nicht, dass es viel bringt, aber schaden kann's auf keinen Fall.
  • Direktlink »