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Einzelkommentar zu:
UMP: Homo-Ehe ist "anthropologischer Irrweg"


#16 Lapushka
  • 15.06.2011, 18:19h
  • "In der Debatte sorgte besonders der UMP-Politiker Christian Vanneste für Aufregung, als er die Homo-Ehe als "anthropologischen Irrweg" bezeichnete. Er erklärte, er sorge sich um die Gebärfreudigkeit seiner heterosexuellen Landsleute, sollten Schwule und Lesben gleichgestellt werden"

    Bestechende Logik.
    Heteros wollen keine Kinder mehr kriegen, wenn Homos heiraten dürfen.
    Langsam bekomme ich den Eindruck, viele Heteros haben Angst, dass, wenn Homosexualität "zu sehr" erlaubt wird, dass dann keiner mehr hetero sein will.
    Haut ja in dieselbe Kerbe wie diese "Ich habe Angst, dass ich mich irgendwann entschuldigen muss, hetero zu sein"-Kerbe.
    Die scheinen sich der Attraktivität ihrer Orientierung ja nicht besonders sicher zu sein, wenn man meint, nur durch Einschränkungen von Homosexualität die Leute auf der hetero Seite halten zu können.
    Dabei besteht zwischen homosexuellen Beziehungen und heterosexuellen doch überhaupt keine Wechselwirkung oder eine kausale Beeinflussung.

    "Ich habe viele schwule Freunde, aber ich kenne keinen, der heiraten möchte."

    Das mag durchaus so sein. Die Anzahl der eingetragenen Partnerschaften und Ehen ist ja nun wirklich nicht exorbitant hoch.
    Aber die die es halt wollen, die soll man doch machen lassen.

    Glaubt der ernsthaft, wenn man z.b nem Männerpaar das Heiraten verbietet, dann sagen die sich "Hmm, na gut, dann nehmen wir uns jetzt halt jeder ne Frau und gründen Hetero-Familien" oder was?
    Ich kapier die Denkweise einfach nicht.
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