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Kommentare zu:
Punk lebt - und ist queer


#1 ich lebeAnonym
  • 16.06.2011, 16:13h
  • auch - und bin schwul.

    "queer" scheint sowas wie das neue verstecklabel zu werden für alle, die sich nicht mehr trauen, schwul zu sein, oder offenes und ausdrückliches schwulsein wieder aus der öffentlichen wahrnehmung verdrängen wollen.
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#2 Pipilotta PupsAnonym
  • 16.06.2011, 16:22h
  • In dem Artikel steht über den Punk:

    "Diese Subkultur ist heute über das Internet weltweit vernetzt und funktioniert über nationale Grenzen hinweg. Neben ihren politischen Aktionen gegen bürgerliches und global-kapitalistisches Establishment ..."

    -------------------------------------

    Ja, jetzt fehlt nur noch die gutmenschelnde Aussage, dass Punks (genauso wie Gruftis) doch total lieb und nett seien.

    Im übrigen: Der Dresscode eines Punks ist genauso rigide und "mainstreamig" wie die Kleidung eines "Bürgerlichen". Die sog. "Subkultur" des Punk stellt genauso spießige Regeln darüber auf, was ein Punk anzuziehen und wie er sich zu verhalten habe, wie es das bürgerliche Establishment tut.

    Punks haben alle wilde Haare und tragen dieselben Klamotten. Wow, wie individuell!

    Punks, Bürgerliche, Skins ... letztlich sind es alles dieselben Spießer. Je mehr man sich von anderen abgrenzen muss, um eine Ingroup-Solidarity zu erzeugen, umso spießiger ist man letzten Endes.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 16.06.2011, 17:10h
  • Man verbindet viele Dinge mit Punk: Irokesenfrisur und Bands wie z. B. die Sex Pistols, die Ärzte oder The Cure und natürlich die Grande Dame und eine Szeneikone: Lady Vivienne Westwood mit ihren avantgardistischen Modekreationen. Und natürlich dürfen auch die gefärbten Haare nicht fehlen!
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#4 LorenProfil
  • 16.06.2011, 17:28hGreifswald
  • Antwort auf #2 von Pipilotta Pups
  • Punk ist für mich eine Haltung, die sich gegen Fremdbestimmung und Reglementierung wendet und für Autonomie und Selbstbestimmung eintritt.
    Kleidung und Musik ist mittlerweile m.E. Nebensache (selbst Punk-Gruppen integrieren längst andere Musikstile in ihre Lieder wie Metal, Hip Hop oder gar Country - sog. Cowpunk).

    P.S.
    Wer sich für solche Musik-Dokus interessiert, dem empfehle ich auch die auf DVD erschienene mit dem Titel "Global Metal" von Sam Dunn:

    www.youtube.com/watch?v=KiOqGIWlFx8

    Einfach nur gut .
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#5 fanAnonym
  • 16.06.2011, 18:03h
  • Antwort auf #4 von Loren
  • stimmt. ein beispiel aus dem jahr des letzten konzertes der boomtown rats.
    der unsägliche wallmann kam in seiner verkleidung als umweltminister überraschend
    zur basf. wie erfuhren davon und wollten ihn am eingang abfangen. was auch gelang.
    mobilisieren, transparent, presse. solche sachen halt. die freunde aus der punker szene standen, trotz kurzer vorlaufzeit, -zwar etwas chaotisch- sofort mit anhang auf der matte. während die üblichen verdächtigen mit diesen drei karbikfarben vermutlich noch irgendwelche brösel unter irgendwelchen matratzen suchten.

    "Wenn es kracht und stinkt, sind Emotionen leicht zu wecken"

    Spiegel Nr. 49, 1986, S. 26

    wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=13519797&aref=i
    mage036/2006/06/12/cq-sp198604900240031.pdf&thumb=false


    ich konnte es mir nicht verkneifen, das wort "Dreck" herrn wallman etwas näher zu bringen.
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#6 LorenProfil
#7 alexander
#8 LorenProfil
#9 hauseAnonym
#10 gniwerjProfil
#11 LorenProfil
#12 FoXXXynessEhemaliges Profil
#13 gniwerjProfil
  • 17.06.2011, 13:46hdortmund
  • Antwort auf #12 von FoXXXyness
  • Dabei geht's doch lediglich über den Stil den sie in ihrer Mode lebt. Das hat aber mit punk nichts zu tun. Du solltest dich besser informieren, vielleicht etwas mehr zwischen den Zeilen lesen und vielleicht auch in Bezug auf Informationen über "Szenen" besser mal die Mainstreammedien weglassen.
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#14 skinheadAnonym

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