Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=14453
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Dieser Kerl war eine Frau


#1 AlexAnonym
  • 17.06.2011, 11:07h
  • "Natürlich pinkle ich im Stehen und es macht enorm viel Spaß."
    --> Was für ein Unsinn. Urinieren macht doch in dem Sinne keinen Spaß, egal auf welche Art und Weise. Gleichwohl ist es überaus klischee- und machohaft, dass ein Mann das "natürlich" im Stehen zu erledigen

    Aber abgesehen davon finde ihn, seine Geschichte auch sehr interessant. Ich habe leider seinen Auftritt/Lesung im Rahmen des Kirchentages hier in Dresden verpasst. Fast schon ironischerweise fand diese im Rahmen der Veranstaltungen von HuK (Homosexuelle und Kirche) statt. Schließlich ist er jetzt auch körperlich ein hetereosexueller Mann und hat sich vorher auch nie wirklich als lesbische Frau betrachtet.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 maaartinAnonym
#3 SladiAnonym
  • 17.06.2011, 11:28h
  • "... wäre lieber ein heterosexueller Mann."
    Mich stört extrem das Wort lieber, denn es handelt sich bei Transsexuellen, die den Weg der Angleichung gehen, ganz sicher nicht um Leute, die hier "lieber" etwas wäre - sie sind es bereits.

    Transsexuell wird man geboren und es hat nichts mit wünschen oder lieber sein oder mögen zu tun, sondern ab einem bestimmten Punkt des Lebens mit müssen und nicht mehr anders können.
    Wäre toll, wenn sich das langsam mal in den Köpfen festsetzen würde...
  • Antworten » | Direktlink »
#4 KathiGr
  • 17.06.2011, 11:49h
  • "Dass Yvonne keine lesbische Frau ist, sondern eigentlich lieber ein heterosexueller Mann wäre, diese Erkenntnis setzte sich erst langsam durch."

    Oh Mann, bei dieser Wortwahl krieg' ich echt die Krise. Yvonne/Balian wäre nicht gern ein heterosexueller Mann. Er ist schon immer ein heterosexueller Mann gewesen, der halt im "falschen" Körper geboren wurde und eine Weile als Frau gelebt hat.

    Ansonsten kann ich über Herrn Buschbaum nur sagen, dass ich ihn letztes Jahr bei Stern TV und in einer weiteren Sendung gesehen habe. Er ist mir sehr unsympathisch, kam mir ziemlich eingebildet, machohaft und frauenfeindlich vor. Frauen sind ja sooo kompliziert und denken die ganze Zeit über alles Mögliche nach. Das ist totaaal anstrengend. Männer sind ja sooo viel umgänglicher. Man hat gemerkt, dass Herr Buschbaum in Klischees denkt. Außerdem hat er sich als Frauenversteher aufgespielt.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 KathiGr
  • 17.06.2011, 11:57h
  • "Dieser Kerl war eine Frau"

    Die Überschrift ist natürlich auch nicht korrekt. Man könnte höchstens schreiben: "Dieser Kerl wurde in einem Frauenkörper geboren." oder "Dieser Kerl hat als Frau gelebt."
  • Antworten » | Direktlink »
#6 karma189Anonym
  • 17.06.2011, 12:01h
  • also wenn es sich bei ihr/ihm nicht gelohnt hat, dann weiß ich es nicht.
    und wenn er sich damit wohlfühlt, ist das doch nur umso besser!
    hübscher kerl
  • Antworten » | Direktlink »
#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 17.06.2011, 12:12h
  • Der Vorname ist gewöhnungsbedürftig, trotzdem wünsche ich ihm viel Erfolg und Gesundheit.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 LenaAnonym
  • 17.06.2011, 12:29h
  • Da sich die meisten Kommentare um Formulierungen drehen:

    Der einzige, der sich dazu äußern darf, ob er früher eine Frau oder schon immer ein Mann war, bzw. dazu ob das Leben als Mann "gewählt" ist oder angeboren, ist Balian selbst.

    Üblicherweise ist es zwar so, dass TS Formulierungen bevorzugen, die sie schon seit Geburt im Wunschgeschlecht darstellen, aber es gibt auch TS, die eine andere Einstellung zu sich und ihrer Vergangenheit haben (einschließlich ich selbst).

    Ich kann es langsam nicht mehr hören, dass sowohl TS selbst als auch Unbetroffene gewisse politisch korrekte Formulierungen "im Namen" anderer einfordern, egal ob das nun um Sinne jener ist, um die es eigentlich geht.

    Ich hab das Buch (noch) nicht gelesen, aber ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass Balian darin selbst Stellung dazu bezieht bzw. gewisse Formulierungen nutzt und ander nicht. Und ich denke es gehört zum Respektvollen Umgang, dass wir diese hier auch benutzen, egal ob es um die TS-typischen "politisch korrekten" Formlierungen geht oder um eben jene, über die sich hier alle so aufregen.

    LG, Lena
  • Antworten » | Direktlink »
#9 stromboliProfil
  • 17.06.2011, 12:50hberlin
  • Antwort auf #1 von Alex
  • ja , ein wirklich interessanter aspekt: was hat ein heterosexuell empfindender mann in huk zu suchen.
    Schwierig schon die zuordnung , müsste sein platz doch in der heterowelt sein, der er sich zugehörig fühlt.
    Ohne den diskurs der transsexualität zu bewerten, sollten transsexuelle hierzu auch mal etwas sagen!!
    Denn dann wäre vieleicht die frage der
    assimilation in die heterowelt wichtiger, als das ständige weiterführen einer randsexistenz gestützt auf ein minderheitenphänomen.

    Was uns eint ist die distanz , eingehalten von den "normalen" zu abweichendem.
    Aber was habe ich mit einem auf heterosexualität normierten menschen ( den begriff des transsexuellen verwende ich hier nicht mehr, weil nach erfolgter rückführung in den richtigen körper, damit auch der begriff des transsexuellen für mich wegfällt!) zu tun, dem nur das missgeschick ( so schwer dies auch ge/erlebt wird!!) des im falschen köpers zu lebens, von der ihm seinen empfindungen näherstehenden hetero-mitmenschen welt trennt.

    Solidarität JA, aber keine gegenseitige vereinnahme!
    Zumindest müssen da die ziele und perspektiven für beide seiten insgesamt ausdiskutiert werden!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#10 schwulenaktivist
  • 17.06.2011, 13:10h
  • Erstens vermittelt die Geschichte von Balian Buschbaum allgemein den falschen Eindruck, dass sich das Geschlecht und die Organe einfach so leicht "auswechseln/anpassen" liessen.

    Zweitens ist es typisch heterosexuelle Denkweise, dass frau einfach als Mann wieder mit einer Frau in heterosexueller Weise zusammenleben könne. Also einfach ein "neues heterosexuelles Spiel"...

    Drittens ist es eine Anmassung, als genuine Frau im männlichen Exil darüber zu urteilen, "wie Männer und Frauen denken".

    Viertens vergisst die genuine Frau, dass sie im Kopf eine Festplatte hat, die sich nicht löschen lässt - egal welche Körperform sie annimmt. Sie ist und bleibt biografisch eine Frau, wie sehr sie sich auch verbiegen mag! Aber das kann wohl nur ein Schwuler nachempfinden! ;)
  • Antworten » | Direktlink »
#11 eMANcipation*Anonym
  • 17.06.2011, 13:19h
  • "kennt Balian Buschbaum das Leben aus beiden Perspektiven, weiß, wie Frauen und Männer denken und fühlen und was sie unterscheidet."

    Ja, wie denken denn Frauen einerseits und Männer andererseits? Und wie fühlen sie?

    Und was "kennt" er da?

    Sind es nicht eher die gesellschaftlichen Rollenzuweisungen Mann/Frau, die sich dann in entsprechendem Denken, Fühlen und auch Handeln niederschlagen?

    Ich bin einigermaßen entsetzt, wie bereitwillig hier die ja allgemein wieder extrem um sich greifenden Männlichkeits-/Weiblichkeitsdiskurse der heterosexistischen Gesellschaft einfach so übernommen werden.

    Mann denkt/fühlt so und tut dies, Frau denkt/fühlt so und tut jenes. Heterosexuell sind sie "natürlich" sowieso.

    Wenn wir sowas nicht hinterfragen, müssen wir auch lautstark applaudieren, wenn in so genannten "Wissenssendungen" im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, wie neulich wieder beobachtet, Jungs als "wilde Lausbuben" und "Raufbolde" und Mädchen als "Balletttänzerinnen", die sich schon als Säugling ein "rosa gestrichenes" Kinderzimmer wünschen, in Szene gesetzt werden. (Während es in der nächsten Sendung für pubertierende Jungs nichts Schlimmeres geben kann als ein Zimmer mit rosafarbenen Wänden.)
  • Antworten » | Direktlink »
#12 WayneAnonym
#13 TobiAnonym
  • 17.06.2011, 13:28h
  • Ich gebe zu das ich Probleme mit manchen Transsexuellen habe. Vielleicht liegt es daran das ich als Mann geboren wurde und mir nicht die Akzeptanz der Gesellschaft erwerben musste ( "nur" die als schwuler Mann) wie es Transsexuelle müssen?
    Ich war zwar immer ein "männlicher" Junge, habe Fußball gespielt und mit den anderen Jungs gerauft aber trotzdem habe ich nie angegeben das ich im Gegensatz zu Mädchen im Stehen pinkeln kann und ich war nie bedacht darauf in allem was ich mache und tue bewußt männlich zu wirken. Ich habe einfach das gemacht was mir Spass gemacht hat.
    Für mich ist es befremdlich wenn Männer und Frauen ihre geschlechtliche, gesellschaftliche Rolle ins Extreme ausspielen.
    Es gibt so viele, zwischenmeschliche Qualitäten die einen Menschen abseits von typisch männlich und typisch weiblich ausmachen, das mich reine Klischeebilder wie Möchtegern- Machos einerseits und devote Weibchen andererseits abstoßen.
    Leider ist dies bei den meisten Transsexuellen die ich kennen gelernt habe der Fall, das sie ein merkwürdig vorurteilsbeladenes und altertümliches Bild über Rollenvorstellungen haben.
  • Antworten » | Direktlink »
#14 SladiAnonym
#15 maaaartinAnonym
  • 17.06.2011, 13:54h
  • Antwort auf #11 von eMANcipation*
  • und homos die auf dem gr profil "tunten zwecklos" schreiben übernehmen nicht genauso diese denkweise? es gab ja auch hier im forum immer wieder leute die geschildert haben, dass sie "als schwuler mann natürlich auf kernige männer stehen"...

    und ausserdem gäbe es keinen grund sein geschlecht anzupassen, wenn man nicht in gewisser weise bestimmte geschlechterrollen als gegeben annimmt. das transsexuellen/transidenten vorzuwerfen, ist aber so, als würde man ihnen ihnen ihr leben als fehler vorwerfen, weil sie nciht so empfinden wie man sich das für schwule wünscht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#16 neinAnonym
#17 gniwerjProfil
#18 KathiGr
  • 17.06.2011, 14:34h
  • Antwort auf #8 von Lena
  • "Der einzige, der sich dazu äußern darf, ob er früher eine Frau oder schon immer ein Mann war, bzw. dazu ob das Leben als Mann "gewählt" ist oder angeboren, ist Balian selbst."

    Damit hast du natürlich Recht. Aber es ist nunmal so, dass wir Herrn Buschbaums Sichtweise nicht kennen. (Und ich unterstelle dem Autor des Artikels jetzt einfach mal, dass er das Buch nicht gelesen hat.) Daher halte ich es für besser, wenn in dem Artikel die Formulierungen verwendet werden, die von den MEISTEN Transsexuellen bevorzugt werden. Und welche das sind, darüber sind wir uns beide ja einig. Oder aber, man versucht als Autor komplett auf derlei Formulierungen zu verzichten, was natürlich schwierig ist.

    Außerdem sehe ich folgendes Problem: Wenn Medien die Sichtweise fördern, dass ein Transmann früher eine Frau war und eine Transfrau einmal ein Mann war, dann steigt die Gefahr, dass Zissexuelle (Nicht-Transsexuelle) dem Irrglauben verfallen, dass ein Transmann kein echter Mann ist, weil er ja mal "eine Frau war" usw. Oft hört man dann so Ausdrücke wie "er-sie-es" oder Transsexuellen wird unterstellt, dass sie irgendwie krank im Kopf sind. Das ist extrem entwürdigend und dem sollte mit den (meiner Meinung nach) korrekten Formulierungen vorgebeugt werden.

    Ich hoffe, ich konnte meine Intention deutlich machen. Mir geht es wirklich nicht (bloß) darum, politisch korrekt zu sein, sondern darum, welche Wirkung solche Formulierungen haben können.

    Bei Autostraddle gibt es eine - wie ich finde - sehr gelungene Rezension zur Dokumentation "Becoming Chaz". Sie wurde von einem Transmann geschrieben. Darin heißt es u.a.: "This whole documentary seemed to just resolidify the concept that trans men are women who feel like men and need to undergo "sex changes" in order to become men. In reality, we are men who have always to some degree been men, and some of us need to have medical intervention to change some things about our body so we are seen as the men we've always been. [...] The triumph of transition is not the act of a singular sex change, it is a gradual process of letting out what has always been within."

    www.autostraddle.com/becoming-chaz-review-about-a-boy-or-abo
    ut-a-body-88481/
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#19 gniwerjProfil
  • 17.06.2011, 14:37hdortmund
  • Antwort auf #11 von eMANcipation*
  • Jede_r hier kennt deine Meinung und mit vielem hast du recht, mit einigem bist du mir zu sehr "hardline".
    Fakt ist doch dass es hier gerade nicht um dein ewiges Lieblimgsthema geht sondern "einfach" nur darum dass hier jemand im falschen Geschlecht geboren wurde und sich jetzt besser fühlt.
    Mir sind diese andauernden Geschlechtszuweisungen auch zuwider, dass heißt aber nicht, dass der junge Mann von dem der Artikel handelt das nicht anders sehen - hier besonders wichtig: fühlen - darf.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#20 CarstenFfm
#21 eMANcipation*Anonym
  • 17.06.2011, 15:33h
  • Antwort auf #19 von gniwerj
  • Meine Fragen und Kritik bezogen sich klar erkennbar auf eine Bewertung/Interpretation/Einordnung im obigen Artikel, nicht etwa auf eine Gefühlsäußerung oder eine sonstige Aussage Balians. Da sollten 100% Respekt und Solidarität eigentlich selbstverständlich sein!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#22 HannibalEhemaliges Profil
  • 17.06.2011, 15:57h
  • "Sie ist und bleibt biografisch eine Frau, wie sehr sie sich auch verbiegen mag! Aber das kann wohl nur ein Schwuler nachempfinden!

    Selten so einen diskriminierenden Kommentar hier gelesen. Wenn du dich mit dem Thema tatsächlich mal befasst hättest, wüsstest du, dass Trans-Männer (also ehemalige "Frauen") NIE wirkliche Frauen waren - und schon gar nicht im Kopf - sondern einfach nur biologisch. Was ICH als Schwuler, deiner Meinung nach, daran nachempfinden sollte/könnte ist mir ebenfalls schleierhaft. Ebenso wie du deinen Nickname rechtfertigst. Von Schwulenaktivismus bist DU jedenfalls ganz weit entfernt.
  • Antworten » | Direktlink »
#23 Claudia BoppertAnonym
#24 nicht einfachAnonym
  • 17.06.2011, 17:21h
  • Antwort auf #23 von Claudia Boppert
  • Heterosexuelle Transsexuelle haben mit Homosexuellen soviel und so wenig gemeinsam wie Homosexuelle mit Bio- Heterosexuellen.

    Bei gemischten Veranstaltungen wenn man um gemeinsame Rechte kämpft ist die queere Idee gut, aber man darf nicht vergessen das es zwei komplett unterschiedliche Sachen sind.
    Ein Beispiel gab es letztens auf einer rein schwulen Party in meiner Stammdisco. Dort bewerben sich Gogo Boys, letztens kam eine transsexuelle Frau an die sich als Trans-Girl zum Gogotanzen bewerben wollte. Ihr wurde verklickert das nur Jungs genommen werden, keine Transgirls weil es eine rein schwule Party ist, woraufhin sie einen heidenaufstand machte von wegen sie würde als Transsxuelle diskriminiert werden blabla...
    Ich finde man sollte sich gegenseitig respektieren aber akzeptieren das die einzelnen Gruppen der LGBTI Gemeinschaft auch mal für sich sein wollen und das nicht sofort als Diskriminierung auslegen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#25 sylviafeeProfil
  • 17.06.2011, 18:56hBerlin
  • Antwort auf #10 von schwulenaktivist
  • sorry dir kann ich nur wünschen Herr schmeiße Hirn runter.
    Obwohl für dich bestimmt einfach du bist der diskriminieren ste diskriminierte Diskriminierer den es gibt.
    Deine Welt ist schwul und so hat alle Welt schwul zu sein und so zu denken und zu fühlen wie du.
    Warum???? Weil du nicht über deinen schwulen Tellerrand schauen kannst. Alles was nicht schwul ist ist für dich unnatürlich.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#26 Claudia BoppertAnonym
  • 17.06.2011, 19:07h
  • Die LGBTI Gemeinschaft ist ein Konstrukt, eher ein Anspruch, durch den ich mich überhaupt nicht vertreten fühle. Ich schaue ab und an bei Queer.de vorbei um die aktuellen, meist sexistischen Schoten, von Schwulen über Transsexuelle zu verfolgen.
    Klar ist auch, transsexuelle Frauen haben nichts bei Gayromeo, schwulen Datingportalen und schwulen Veranstaltungen zu suchen. Das sind doch Tunten/Transen die so etwas besuchen. Die geben sich fälschlicherweise als Transsexuelle aus und sind in Wirklichkeit verkleidete homosexuelle Männer.
  • Antworten » | Direktlink »
#27 Lapushka
  • 17.06.2011, 19:47h
  • Antwort auf #15 von maaaartin
  • Nein,nicht wirklich.
    Denn das besagt lediglich, dass man auf Eigenschaften die "typisch tuntig" sind, also eben z.B effimiert sein, nicht abfährt.

    Ich kenne nur einen Transsexuellen (wobei er seinen weiblichen Körper behalten will), aber er möchte halt als Mann gesehen und behandelt werden und für mich ist das völlig ok.

    Ich tue mich schwer damit, über anderer Leute Kopf hinweg zu beurteilen, was genau sie nun sind und warum und wieso usw.
    Wenn jemand mir sagt, er ist so und so, dann lasse ich das erstmal einfach so stehen, egal wie ich das eventuell selbst finde.

    Und zum Thema "Balian ist biologisch immer noch eine Frau" oder so ähnlich, wie wird denn Männlichkeit und Weiblichkeit definiert?
    Ernstgemeinte Frage.
    Mann hat Pimmel, Frau nicht reicht ja nunmal nicht.
    Gerade bei Transsexuellen ist es doch (wobei ich da nicht so wirklich viel drüber weiss, also mögliche Falschaussagen möge man mir bitte nachsehen) so, dass das Gehirn oft dem anderen Geschlecht entspricht als der Körper.
    Und wenn das so ist, kann man doch nicht sagen, dass so jemand auf jeden Fall "eigentlich" sein körperlich sichtbares Geschlecht ist.

    Allgemein gesehen finde ich es etwas merkwürdig, dass Transsexualität und Homosexualität so zusammengemixt wird thematisch.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#28 baaahAnonym
  • 17.06.2011, 19:48h
  • Antwort auf #26 von Claudia Boppert
  • claudia macht den kopp zu und geh mit deinem reaktionären kram woanders hin.
    die links zu deinem ätzenden elite forum ( " wir echte transexuelle sind besser als die transgender") hätteste dir auch sparen können.
    kein mensch brauch das gehetze das dort betrieben wird.
    leute wie du sind zum glück die absolute ausnahme unter transexuellen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#29 Lapushka
  • 17.06.2011, 19:51h
  • Antwort auf #22 von Hannibal
  • Ich stimme dir zwar zu, aber was hat das mit seinem Namen zu tun?
    Schwulenaktivist ist nunmal Schwulenaktivist und nicht Transsexuellen-, Transvesititen-, Lesben-, Genderqueer-, Feministen-, Asexuellenaktivist oder was es sonst noch gibt.

    Und Balian ist ein heterosexueller Mann.
    Oder - aus der Sicht mancher - eine ehemalige (oder noch immer) Frau.

    Was soll man da dann von schwulen Männern irgendwelchen speziellen Aktivismus erwarten?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#30 JohnAnonym
  • 17.06.2011, 20:25h
  • Wie wird denn ein funktionierender Penis “gebastelt”? Oder kriegt Mann ne Pumpe?
    Andersrum ist es ja einfacher.

    PS: Dass viele hier denken, TS sei angeboren, zeigt wie unaufgeklärt die Leute sind. Es gibt doch keine wissenschaftliche Studie, die das belegt.
    Ausserdem kann man sich das selbst denken, dass es kein angeborenes Im-falschen-Körper-sein geben kann. Die Psyche spielt doch auch eine Rolle und die entwickelt sich ja in den ersten Jahren in einem Diskurs zum biologischen Geschlecht..
    MMMkay?!
  • Antworten » | Direktlink »
#31 SchockiertAnonym
  • 17.06.2011, 20:29h
  • Antwort auf #23 von Claudia Boppert
  • Zitate (Links):

    "statt ein Verzetteln in philosophische Überlegungen zur Geschlechterteilung, unsinnige Kritik am 2-Geschlechter-Prinzip (nicht unser Problem !) und Änderung der Gesellschaft. "

    "Wir sind Frauen oder Männer. Ein Dazwischen wollen wir nicht. Wer die GaOp nicht hat oder will, kann nicht komplett als Mann oder Frau leben."

    >>> Da sage noch mal jemand etwas über "Sexismus"!

    PS: Was sind "queere" Figuren? Die meisten hier sind schwul oder lesbisch, aber es ist schön, auch Transsexuelle hier zu haben, die bislang nicht durch vergleichbare Ignoranz und Engstirnigkeit aufgefallen sind.

    Wie heißt es so schön auf den verlinkten Sites: Es gibt kein richtiges Leben im falschen Geschlecht.

    Erst recht gibt es aber kein richtiges Leben im falschen (Leben). Oder in der falschen Gesellschaft, die nicht die Vielfalt der Geschlechter anerkennt! Ihr erkennt ja noch nicht einmal an, dass die tradierten Kategorien "Mann" oder "Frau" keineswegs der Geschlechtsidentität eines Menschen hinreichend gerecht werden. Mindestens gehört auch die sexuelle Orientierung dazu. Und Intersexuelle kommen in eurer ignoranten Welt offenbar auch nicht vor.

    Bei soviel Ignoranz und Anti-Solidarität kann man echt nur den Kopf schütteln!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#32 Lapushka
#33 sylviafeeProfil
  • 17.06.2011, 23:36hBerlin
  • Trans und schon ist die schwul lesbische aber auch Trans und Intersex Welt in heller Aufregung.
    Nun denn dann will ich mich mal wieder unbeliebt machen.
    1.) Zahlreiche Ts berichte, das sie seid frühester Kindheit sich dessen bewusst zu sein nicht dem Geschlecht anzugehören, in das sie geboren wurden.
    2.) Unseren lieben queer denkenden einmal gesagt. Man kann nicht Diskriminierung schreien, wenn man durch seine Anerkennung andere Diskriminiert.
    Ist euch schon einmal bewusst geworden, dass der größte Teil der biologisch geborenen sich in ihrem biologischen Geschlecht durchaus wohlfühlen, dass sie MANN sind, dass sie FRAU sind und nicht queer, nicht trans, nicht Intersexuell. Nur weil ich es bin muss ich nicht darauf bestehen, dass es alle anderen auch sind. Deswegen ist die Aufhebung der Geschlechter solange diskriminierend, solange sich der größte Teil der Menschen wohl fühlt in ihrem biologischem Geschlecht. Es ist nun mal eine Minderheit auch in der Natur die Norm ist eben zweigeschlechtlich. Sicher ist es für so manchen furchtbar nicht dem Geschlecht anzugehören, in dem er geboren wurde. Auch für viele schrecklich nicht eindeutig einem Geschlecht zugeordnet zu sein.
    Aber die meisten Ts streben medizinische Maßnahmen an. Persönlich kenne ich keinen Transmann, der nicht seine Brust los sein will. Persönlich kenne ich keine Transfrau, die nicht eine Brust haben will. In fast allen Gesprächen kristallisierte sich heraus, dass die Angst vor der OP im unteren Bereich meist nur deswegen nicht ausgeführt wird, weil Mann oder Frau Angst davor hat, nicht mehr sex ausüben zu können, oder die Orgasmus Fähigkeit zu verlieren.

    Nur ein ganz kleiner Teil von Ts strebt eine Aufhebung der Geschlechter an.
    Ts ist also nur ein Durchgangsstadium.
    Bitte meine Liebenden ich persönlich und Tausende meiner Mitstreiterin fühlen uns wohl in unserem gefühltem Geschlecht. Wir sind stolz Mann zu sein, wir sind stolz Frau zu sein beide Geschlechter sind glücklich im gefühlten Geschlecht angekommen zu sein. Ruhe gefunden zu haben.
    Bitte ich akzeptiere die Springer, die queer Denker aber sie sind für mich nicht der Maß aller Dinge.
    Die Mehrheit wollen die zwei Geschlechtlichkeit und ich lass mich nicht zwingen zur Ein Geschlechtlichkeit oder zum queer sein.
    Ich bin Frau und will es auch bleiben.
  • Antworten » | Direktlink »
#34 sylviafeeProfil
  • 18.06.2011, 00:09hBerlin
  • Antwort auf #26 von Claudia Boppert
  • auch dir liebe Claudia wünsche ich Hirn.
    Was bitte ist denn für dich eine Transfrau???
    Wo sind denn sexistische Schoten von Schwulen über Transsexuelle?????
    Du sagst also eine Frau darf nicht schwule Veranstaltungen besuchen????? Warum nicht?????
    Viele Frauen kämpfen seid Jahren Seite an Seite mit Schwulen gegen Diskriminierung und treten für Rechte der Community ein.
    Mein Gott lasst doch mal die Kirche im Dorf ist ja schrecklich was manche für einen Quatsch von sich geben. Hirn Herr schmeiße HIRN
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#35 alexander
  • 18.06.2011, 18:43h
  • Antwort auf #33 von sylviafee
  • ich verstehe die ganze aufregung nicht ?

    und gehe mal davon aus, dass diese eher unserem normierten, bornierten, eingetrichterten verhaltensmustern, durch kirche, staat, eltern und allgemein soziologischen, betonierten mustern, zuzurechnen ist ! was viele hier, ich persönlich schon seit 20 jahren, bemängeln, ist der allgemeine rollback des alltäglichen. es gibt keine radiosendung in der nicht pausenlos die 50-60ziger jahre witzchen gerissen werden, über den unterschied zwischen männlein und weiblein, z.b. im stile der "bäckerblume" oder "metzgersfreude", denn die "Constanze" oder "Twen" waren selbst damals etwas weiter !
    was sich heute im tv besonders manifestiert.

    schliesslich gab es zeiten da wurde von "metrosexualität", "androgynen menschen" usw. gesprochen, was ich als völlig normal empfand und sehr positiv bewertet habe !

    wenn ich von mir persönlich ausgehe, habe ich immer, in psychischem sinne, intersexuell gefühlt, bin biologisch aber ein mann und schwul, habe mich sexuell nie zum weiblichen geschlecht hingezogen gefühlt ! bin auch kein effeminierter typ.
    will als beispiel anfügen, dass selbst meine mutter oft meinte, ich würde oftmals sehr weiblich reagieren und denken, schon im kindesalter, ab ca. 4 jahren.

    wie gesagt, diese aufregung wäre völlig undenkbar, wenn die allgemeinheit so weit wäre, dass man auch die gesamte palette der "zwischentöne" als völlig "normal" zulassen würde ! es wäre vielen egal in welchem körper etliches leid erspart geblieben, da sich das hauptproblem im kopf abspielt !

    dann wären auch viele "umbauten" unnötig, weil jeder einzelne mit sich und umwelt besser klarkäme !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#36 Aramis
  • 18.06.2011, 19:19h
  • Antwort auf #27 von Lapushka
  • Das TS und Schwul/lesbisch in einen Topf geworfen wird, liegt einfach daran, das viele TS vor dem Outing eine homosexuelle Karriere haben... im Klartext versucht haben, eine erfüllte Sexualität ohne geschlechtsangleichende Maßnahmen zu leben... aber es klappte nun mal nicht.. weil es eben nicht das Gleiche ist...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#37 KimAnonym
  • 18.06.2011, 19:39h
  • "Dass Yvonne keine lesbische Frau ist, sondern eigentlich lieber ein heterosexueller Mann wäre, diese Erkenntnis setzte sich erst langsam durch. "
    Ich möchte mal die Zeit erleben, in der auch mal nicht-transsexuelle Menschen den Respekt aufbringen, solche Sätze nicht mehr von sich zu geben. Mal eine Frage... was wäre an folgendem Satz falsch:
    "Dass Peter kein heterosexueller Mann ist, sondern eigentlich viel lieber schwul wäre, diese Erkenntnis setzt sich erst langsam durch?"
    Macht euch mal über Worte wie WÄRE Gedanken. Und dann überlegt mal, was an einem WÄRE transphob ist.
  • Antworten » | Direktlink »
#38 KimAnonym
  • 18.06.2011, 19:42h
  • Lena, ich kann dich beruhigen. Balian hat hinten dick und gross auf dem Buch stehen "Dieser Mann war nie eine Frau".
  • Antworten » | Direktlink »
#39 Gast 1Anonym
  • 16.07.2011, 18:05h
  • mir wurde dieses buch geschenkt.
    ich hab es mehr oder weniger durchgelesen und dann in einer schublade gelegt.

    mein fazit: sein schreibstil is nunja nich jedermanns sache. Er scheint auch nicht sonderlich stark darunter gelitten zu haben zumindest muss erst eine freundin ihn darauf hinweisen ,was ich schon sehr merkwürdig finde. meine meinung nach kommt er vor allem auch extrem selbstverliebt rüber.Das hat mich dermaßen genervt das ich das weiterlesen unterlassen habe.

    ps:
    bin selbst im falschen körper geboren worden.
    daher bitte ich um entschuldigung für meine fehlende objektivität .
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel